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Aus Provinz und MWkgkbifl.

Hersfeld, den 28. Oktober 1895.

* Nach dem Beschluß des Bundesraths vom 1. März 1894 sollten die im Hausgewerbe betriebene S p u l e r e i und ähnliche Nebenarbeiten der I n - validitäts- und Altersversicherung nur unterliegen, wenn sie für Zwecke der Weberei und Wirkerei ausgeführt werden. Nun hat es sich aber herausgestellt, daß die Spulerei im Hausgewerbe bald für den einen, bald für den anderen Betriebszweig, ins­besondere auch für die Riemendreherei ausge- sührt wird. Um den hieraus entstehenden Unzuträglich- keiten abzuhelfen, hat nunmehr der Bundesrath beschlossen, sämmtliche bei der Herstellung von Geweben und Wirkwaaren erforderlichen Nebenarbeiten (Spulerei, Treiberei, Haspelei, Scheererei, Schlichterei u. s. w.) auch dann für versicherungspflichtig zu erklären, wenn sie im Hausgewerbe für andere Zweige der Textilindustrie ausgeführt werden.

* Ein Jubiläum, zu welchem nur noch das Jahr gesucht wird. Mainz will als Vaterstadt G u t en­de r g s den 500jährigen Geburtstag des Meisters im größten Stile feiern. Nach der von dem Schriftsteller Hans R. Fischer gegebenen Anregung wird nicht nur Deutschland, sondern auch das Ausland zur Theilnahme eingeladen werden. Die Hauptfrage ist indessen die des Festjahres, für welches zuletzt 1897 angenommen worden war. Um jedoch allen Einwänden zu begegnen, hat nunmehr Ober-Bürgermeister Dr. Gaßner die größten Autoritäten des In- und Auslandes gebeten, sich über das zu erwählende Festjahr zu äußern.

* In der nächsten Tagung des Reichstages wird, dem Vernehmen derPost" nach, eine Vorlage einge­bracht werden, wonach die Kompetenz derAmts- g e r i ch t e erweitert werden soll, indem dieselben nämlich fortan über Streitobjekte bis zur Höhe von 500 oder 600 Mk. entscheiden sollen.

* (Von den Lederpreisen.) In den letzten Tagen hat sich ein Sinken der deutschen Rohhäute um 56 Pfg. bemerkbar gemacht, so daß die theils künst­liche Preistreiberei der Großhändler ihren Höhepunkt überschritten haben dürste. Dem Sinken der Rohhäute wird dann auch ein Herabgehen der Lederpreise wieder folgen.

* Für die Landbriefträger soll mit dem Be­ginn des nächsten Etatsjahres eine Gehaltsauf­besserung stattftnden. Bei der Ausstellung des Etats der Reichspost- und Telegraphen-Verwaltung soll, der Post" zufolge, eine bestimmte Summe zur Aufbesserung der bisher schlecht besoldeten Beamten vorgeschlagen sein.

(§) Hersseld, 28. Oktober. Wie uns aus Rabolds- Hausen mitgetheilt wird, wurde am Sonnabend dort­selbst die ledige Z. wegen des Verdachts, die Mutter des am 1. d. Mts. in der Fulda, unterhalb der Dachpappen- sabrik dahier, aufgefundenen Kindes zu sein, verhaftet und in das" Amtsgerichtsgefängniß zu Homberg einge­liefert.

-e- Hersfeld, 28. Oktober. Im Zeichen des Gänsebratens steht jetzt ein guter Theil des zivi­lisierten Europa. Der fette Martinsvogel hängt nackt und bloß und erloschenen Auges am Küchenfenster; ver­stummt ist das sonst nimmer rastende Geschnatter des Schnabels, Todesstarre bannt die sprichwörtlich gewordene Beweglichkeit des Hintertheils. Die Gans ist ein Ge­sellschaftsvogel und wird es um die Neige des Oktobers und den Anfang des November herum in doppelter Hin­sicht, einmal nach seinen Lebensgewohnheiten, das andere Mal nach den Gewohnheiten seiner Konsumenten. Ein Vogel der allerersten Gesellschaftsklassen, wie etwa der Fasan, ist die Gans zwar nicht, aber in gut bürger­lichen Kreisen behauptet sie um diese Zeit doch ihr Ge- flügelrecht auch beiGesellschaften". Ja, die Gans! Sie ist einer unsrer nützlichsten Vögel! Man müßte nachträglich das Wort vom Huhn im Topfe dahin ver­bessern, daß an beffen Stelle die Gans in der Pfanne tritt, denn diese ist eins der lohnendsten Familiengerichte, weil fast alles verbraucht werden kann. Abgesehen von den Federn, welche der Selbstzüchter ja gleichfalls benutzt, sehe man sich einmal das direkt Genießbare an. Der Rumpf in der Pfanne knusperig gebraten, ist bekanntlich eine gute Gabe Gottes"; also verlieren wir über ihn kein Wort, aber nun Herz und Leber apart in Butter zubereitet, welch ein leckeres Frühstück! Keulen, Flügel, Magen u. s. w. in Gelee; Hals, Kopf, Füße und Zunge als Weiß- oder Schwarzsauer verspeist, und von dem ganzen Wasservogel bleibt nichts übrig als der Schnabel, Darm und Zehennägel. Selbst das Schaf, welches sich des Ruhmes erfreut, für den Konsum von ausgiebigem Nutzen zu sein, wird nur knapp mit der Gans konkur- ^ren können, und damit ist das Geheimniß ihres Massenbegehrs gelöst. Ihre Nützlichkeit ist ihr Verderben. Dir aber, sparsame Familienmutter, der die Sorge ums Auskommen mit dem Wirthschaftsgelde über sonstige Sentimentalitäten geht, guten Appetit zu dem zeitge­mäßen Gericht, das keine Verschwendung, sondern ein relativ billiges Sonntagseffeu genannt werden kann!

Hersfeld, 28. Oktober. Der vom hiesigen Schöffengericht in der Sitzung vom 17. Oktober d. Js. wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe von 50 Mk. verurtheilte Johannes Haffenpflug ist nicht, wie in dem in Nr. 123 d. Vl. enthaltenen Bericht angegeben, aus Biedebach, sondern aus Tanu.

-r- Frielingen, 24. Oktober. Gestern Abend er­eignete sich hierselbst ein s ch w e r e r U n g l ü ck s f a l l. Herr Bürgermeister Grau von Heddersdorf

kam bei einbrechender Dunkelheit mit einem von zwei Pserden bespannten Wagen von Oberaula gefahren. In der Nähe der Wohnung des Schafmeisters N. ge­wahrte er ein rasch entgegen kommendes Gefährt. Kurz entschlossen, lenkte er seine Pferde nach links und gerieth auf diese Weise mit dem Vorderrad auf einen ca. 35 cm hohen Stein, der als Fußsteig von der Straße aus zum Hause des Schafmeisters führt. In dieser Stellung brach die Deichsel; der Wagen rollte unaufhaltsam auf die Pferde ein. Dadurch erschreckt, schlugen diese aus uud traf das Handpferd den Bürgermeister Grau so un­glücklich an das linke Knie, daß derselbe ohnmächtig vom Wagen stürzte. Die Zügel krampfhaft in der lin­ken Hand wurde er noch ca. 300 irr von den durch­gehenden Pferden mitgeschleift. Hülfe war alsbald zur Stelle. Der in der Nähe wohnende Oekonom C. Batten- berg veranlaßte die Ueberführung des Verunglückten in sein Haus. Nachdem letzterer wieder zu sich selber ge­kommen, wurde er fürsorglich auf den bereits wieder reparierten Wagen gebettet und die Pferde von rc. Battenberg geführt in seine Wohnung geschafft. Die thalergroße Wunde hatte starken Blutverlust verursacht und dürften Wochen vergehen, ehe wieder Heilung ein- tritt. -- Im Jnteresfe der öffentlichen Sicherheit wäre es sehr zu wünschen, daß die maßgebende Polizeibehörde darauf hinwirken wollte, den in Rede stehenden Stein so anbringen zu lassen, daß weitere Unglücksfälle ver­hütet würden. Da die Straße an diesem Punkte sehr eng ist und eine mäßige Curve bildet, ist dieses Hinder­nis schon mehrmals aufgefallen.

Ropperhausen bei Frielendorf, 23. Oktober. Der hiesige Kriegerverein veranstaltete vorletzten Sonntag auf seinem im Walde gelegenen Festplatz eine erhebende Feier, indem zum Gedächtniß Kaisers Friedrich III. eine Eiche gepflanzt wurde. Die Festreden hielten der Land- tags-Abgeordnete Herr Baron von Baumbach und Herr Lehrer Dietz dahier. (C. T.)

Caffel, 26. Oktober. Dem Landesbaurath Stiehl ist aus Anlaß der Vollendung der großen Anstaltsbauten des Landkrankenhauses hier sowie zu Haina und Merx- hausen der Rothe Adlerorden vierter Klaffe Allerhöchst verliehen worden.

Caffel, 28. Oktober. Gestern Abend gegen 7 Uhr sind zwei zur Verbüßung einer längeren Strafe inhaftirte Gefangene aus dem am Unterneustädter Kirchplatz ge­legenen Landgerichtsgefängniß ausgebrochen. Dieselben müssen sich Werkzeuge zu verschaffen gewußt haben, mit welchen sie die Sicherheitsvorrichtungen zerstört haben und so ins Freie gelangen konnten. (C. T.)

Marburg, 26. Oktober. Das Schwurgericht ver­urtheilte den Maurer Dittmar, der, wie seiner Zeit ge­meldet, den Sohn des Bürgermeisters Schneider zu Ockershausen im Streit erstach, zu 2 Jahren Gefängniß.

Marburg, 26. Oktober. Auf dem Bahnhof Fried­berg fuhr in der vergangenen Nacht eine Lokomotive in einen Güterzug. Die Lokomotive und drei Wagen wurden zertrümmert. Von dem Personal ist Niemand verletzt.

Fritzlar, 25. Oktober. Der dem Trunke stark er­gebene, früher in Gudensberg, zuletzt in dem Dorfe Merkel wohnhafte Dachdecker D. lauerte am vergangenen Dienstag Abend seinem Stiefsohn B., mit welchem er auf der in Gudensberg abgehaltenen Kirmeß in einer Wirthschaft in scharfen Wortwechsel gerathen war, auf dem Heimwege auf und brächte demselben 17 Messer­stiche bei. Der bedauernswerthe junge Mann, welcher seinem Stiefvater Vorwürfe wegen seiner vor Kurzem verstorbenen Mutter zugefügten rohen Behandlung ge­macht hatte, wurde in das Landkrankenhaus nach Caffel geschafft, wo er indeß am anderen Tage seinen Wunden erlegen sein soll.

Frankfurt a. M., 26. Oktober. Der Weinwirth Hieb in der Steingaffe feuerte auf seine Ehefrau Re- volverschüsse ab, ohne sie jedoch lebensgefährlich zu ver- letzeu. Das Motiv zur That soll Eifersucht sein. Der Thäter ist entflohen.

Hannover, 24. Oktober. D ie Nachforsch­ungen über d e n B a n k r ä u b e r , der übrigens nach wie vor, selbst seinem Opfer gegenüber, frech die Thäterschaft ableugnet, haben bereits ein Resultat er­geben. Der Name desselben ist Sinclaire, und geboren ist derselbe in Philadelphia. Er scheint der inter­nationalen Verbrecherbande anzugehören, die die Be­raubung von Banken und Kassenboten zur Spezialität gemacht hat.

P e r in i f d| i t §.

Berlin. Eine Ehe von sehr kurzer Dauer ist kürzlich auf einem hiesigen Standesamte geschlossen wor­den. Dort hatte der Maschinist Peter G. mit einer bemittelten Wittib den Bund für's Leben geschlossen. Die Hochzeit wurde in einer Restauration gefeiert. Schon im Laufe des Nachmittags war es der Hochzeits­gesellschaft aufgefallen, daß der junge Ehemann mehrfach fortging, zum Abendessen kam er aber gar nicht wieder; als man nach ihm forschte, stellte sich heraus, daß er inzwischen die gesammte Wirthschafts-Einrichtung seiner Frau verkauft und mit dem haaren Gelde und den Werthsachen durchgebrannt war. Auf einem zurückge- laffenen Zettel schrieb der Bösewicht die Abschiedsworte: So lebe wohl, du alte Schraube!"

Halle, 4. Oktober. (Vom Diphtherie- Heilserum.) Auf Kosten unserer stadtkaffe waren größere Mengen Diphtherieserum beschafft worden, ^welche durch Vermittelung der hiesigen Apotheken zum Selbst­kostenpreis und an Unbemittelte unentgeltlich abgegeben

wurden. Ueber den Erfolg hat jetzt der Kreisphysikus Dr. Risel einen Bericht erstattet, der im städtischen Ver­waltungsbericht veröffentlicht wird. Danach wurden vom 11. November 1894 bis 15. Januar d. I. 114 Kranke mit Diphtherieserum behandelt, von denen 105 genasen, fünf verstärken. Dr. Risel bemerkt dazu, daß dieses Er­gebniß für die Wirksamkeit der Serumbehandlung spreche.

München, 25. Oktober. Heute Nachmittag gegen 5 Uhr stürzte der Neubau eines Hinterge­bäudes in der Amalienstraße ein. Es sollen drei Ar­beiter und eine Frau verschüttet sein. Die freiwilligen Feuerwehren und eine Sanitätskolonne erschienen sofort am Platze. Die Rettungsarbeiten werden eifrig fortge­setzt, waren jedoch bis 7 Uhr ohne Erfolg. Eine spätere Meldung besagt, daß nach sehr schwierigen Auf­räumungsarbeiten in der Nacht die v i e r verschütte­ten Arbeiter sämmtlich todt aufgefunden wurden.

Leipzig, 26. Oktober. Bei dem großen Ge­dränge auf dem Dresdener Bahnhof brach dort in einer Länge von 15 Metern das eiserne Gitter zusammen; ein Knabe wurde getödtet, mehrere Personen wurden theils schwer, theils leicht verletzt.

Der seit einigen Wochen im Dienst des Guts­besitzers Hoffmann in Battinsthal bei Tantow stehende Gärtner Nehls ging am 20. Oktober auf die Jagd und gerieth im Jagdeifer in einen mit Waffer angefüllten Torfgraben. Seine Bemühungen, sich aus seiner ge­fährlichen Lage zu befreien, blieben erfolglos, vielmehr sank er immer tiefer ein. Als ihm das Waffer bereits bis an den Mund ging und er jede Hoffnung auf Errettung aufgegeben hatte, sprang, wie dieN. St. Z." schreibt, der Hund des Herrn Hoffmann, den Nehls mitgenommen hatte, in den Graben, erfaßte den Sinkenden bei der Schulter und ermöglichte es diesem, mit seiner, des Hundes, Hülfe das Land zu gewinnen.

Von einer abscheulichen Rohheit, die vor Kurzem auf einem^ Gute bei Carthaus verübt worden ist, wird DemCarlh. Krsbl." berichtet. Danach hat in Abwesenheit des Gutsherrn ein Knecht einem der seiner Obhut anvertrauten Pferde um die Zunge eine Schlinge gelegt, das Ende der letzteren an einen Pfahl befestigt und dann so lange auf das Pferd eingehauen, bis dieses sich unter Verlust seiner Zunge losriß.

Berlin, 25. Oktober. Ueber den angeklagten Wucherer F r e g i n ist heute das Urtheil gefällt worden. Dasselbe lautet auf N/, Jahr Gefängniß, 10,000 Mark Geldstrafe, event, noch ein Jahr Gefängniß, sowie 3jährigen Ehrverlust. Der Angeklagte wurde sofort in Haft be­halten; er erklärte, sich bei dem Urtheile nicht zu be­ruhigen.

Altoona, Staat Pennsylvanien, 24. Oktober. Auf der Linie der Pennsylvania-Eisenbahn lief hier in der Nähe ein Frachtzug aus seinem Geleise auf das des Expreßzuges. Bei dem unmittelbar nachher erfolgten Zusammenstoß des Schnellzuges mit dem verunglückten Güterzug fiel die Lokomotive die Böschung hinab in den Kanal. Die Trümmer ge- riethen in Brand. Der Maschinenführer und der Heizer wurden getödtet; neun Postbeamte, die in vier zer­trümmerten Postwagen mit Sortiren beschäftigt waren, wurden schwer verletzt.

(Probates Mittel.) A.:Merkwürdig, erst heirathest du, weil's dir in der Kneipe nicht mehr gefällt, und jetzt bist du wieder jeden Abend hier!" B.:Da habe ich doch meinen Zweck erreicht . . . . jetzt gefällt's mir wieder in der Kneipe!"

(Zum G a r a n t i e f o n d s.) Buchhalter: Ich habe dem Komitee soeben mitgetheilt, daß wir das Projekt einer Ausstellung für sehr gut finden und wir uns auch an derselben betheiligen werden. Nun, was schreibe ich betreffs des Garantiefonds?" Chef: Schreiben Sie, wir zeichnen Hochachtungsvoll!"

(Mißver st ändni ß.) Dame:Hör' Anna, geh' doch einmal hinüber in die Musikalienhandlung und hole mir den Klavier-Auszug von der OperMaurer und Schlosser"! Dienstmädchen (im Laden):Meine Gnädige läßt sagen, Sie möchten doch den Obermaurer und den Schlosser hinüberschicken, sie will mit ihrem Klavier ausziehen."

Standesamtsbezirk Hersfeld.

Vom 1. bis incl. 15. Oktober 1895.

Eheschließungen.

Am 5. Christian Friedrich Kroll, Vermkssungsgehülfe, mit Katha­rina Bätz dahier. George Wolf, Portefeuilleur zu Offenback, mit Elisabeth Göbel dahier. Ernst Christian Lange, Kaufmann zu Gotha, mit Elisabeth Charlotte Anna Krach dahier. 10. Karl Huth, Metzgermeister, mit Hermine Nephuth dahier. 12. Bruno LouiS Theodor Helbig, Schloss-r, mit der Handschuhnäherin Friederike Mar- gretha Allendorf dahier.

Geburtsanzeigen.

Am 4. Friedrich Jakob, S. des Schlossers Georg Nikolaus Schaffert.

6. Ernst Albert Paul, S des Handschuhmachers Paul Otto Albert Ichätzler. 8 Heinrich Wilhelm, S. des Uhrmachers Christian Adolph Ludwig Fleischmann. Sophie, T. des Tagelöhners Konrad Schüßler, genannt Hild. 9. Friedrich Wilhelm, S. des Stadtschul- lehrer« Theodor LouiS Ackert. 11. Elise Gertrude, T. des Post­assistenten Georg Christoph Götting. 12. Karl, S. des Lohgerber» Christian Weppler. 13. Jean, S. des GastwirthS Johann Karl Brack. Anna Katharina Elisabeth, T. des Schäfer« Peter Lipphard«. 15. Louise, T. der unverhcirathcten Arbeiterin Sophie Böhm.

S t e r b e f ä l l e.

Am 1. Elisabeth, T. des Hotelbesitzers Christian Gustav Junne, 2 Jahre alt. 2. Johanne« Henning, Fabrikarbeiter, 19 Jahre alt. 3. Karl Walpert, Tuchmacher, 49 Jahre alt. Johannes Schmidt, Bierbrauereigehülfe, 43 Jahre alt 4. Georg Steinbach, Maurer, aus Friedewald, 54 Jahre alt. 5. Julius, S. des Dekorationsmalers Gustav Hönighaus, 3 Jahre alt. 6. Anna, T. des Fabrikarbeiters Johannes Kemmler, 1 Jahr alt. 11. LorenzNutzn, AuSzüger, aus Niederjossa, 55 Jahre alt, 14. Karoline Anna Emilie Westermann, ledig, 35 Jahre alt.