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platz ist der Lustgarten zu Potsdam bestimmt. Mit einem ' Festgottesdienst wird das Fest eingeleitet, woraus Fest- * essen der Offiziere und Veteranen folgt. Um die Theil- i nehmer vor Unbill der Witterung zu schützen, werden Zelte errichtet. Bei einbrechender Dunkelheit ist eine Illumination des Lustgartens geplant, auch die an­grenzenden Fronten des Stadtschlosses und des Marstalls werden in bengalischem Lichte erstrahlen. Se. Majestät der Kaiser hat sein Erscheinen in Aussicht gestellt.

* Der Getreide markt. (Berichtswoche vom 4. bis 11. Juli.) Der Getreidemarkt zeigte in der ver- floffenen Woche ganz seltsame Gegensätze. Am 6., 7. und 8. Juli zogen überall die Preise stark au, weil in Amerika und Rußland wegen ungünstigen Wetters ein bedeutender Ernteausfall zu befürchte« sei und schon am 9. Juli sanken die Preise für Weizen und Roggen wieder ganz bedeutend, weil sich die Ernteaussichten gebessert hatten und noch sehr viel altes Getreide angeboten wurde. Es kann also darüber doch kein Zweifel be­stehen , daß noch viel Vorräthe vorhanden sind, denn sonst hätte .jetzt unmittelbar vor der doch in mancher Hinsicht noch zweifelhaften Ernte ein Preissinken nicht eintreten können. In Berlin und Leipzig wurden ge­kauft: Weizen per 20 Centner für 136 bis 152 Mark, Roggen für 116 bis 122 M., Gerste für 108 bis 156 Mark, Hafer für 123 bis 148 M je nach Qualität.

* Der ordentliche Professor Dr. B e r g b o h n zu Marburg ist in gleicher Eigenschaft in die juristische Fakultät der Universität Bonn versetzt worden.

* (Kartosfelgift!) Die Zeit ist da, wo die alten Kartoffeln keimen. Wer mit solchen jetzt zu thun hat, achte sorgfältig darauf, daß sich an den Händen keinerlei Verletzung sei sie auch noch so unbedeutend befinde, da sich dadurch das in den Keimen enthaltene gefährliche Nachtschattengift der sonst so nützlichen Knollen­frucht auf den Körper übertragen und zu schweren Krankheiten, ja selbst zum Tode führen kann.

* Die Lind e steht jetzt in voller Blüthe. Die Lindenbäume umgeben den Spaziergänger mit einem lieblichen Duft. Für die Bienen bieten die Lindenblüthen ausgezeichnete Nahrung, und keinen wohlschmeckenderen Honig giebt es als Lindenhonig. Die Lindenblüthen bilden auch im Arzneischatze ein werthvolles Glied, und wird der aus denselben bereitete Lindenblüthenthee mit Vorliebe als schweißtreibendes Mittel angewandt.

* Ein Versuch mit verbesserten Schul­bänken soll demnächst in Berliner Lehranstalten er­folgen, wobei es sich vor Allem um Einrichtungen für das bequemere und gesundere Sitzen und das leichtere Aufstehen der Schüler handelt. Diese schon früher oft angestrebten Vortheile sollen, derVoss. Ztg." zufolge, durch zweisitzige Bänke erreicht werden, die nach den darüber aufgestellten ^Berechnungen bei zweckmäßiger Anordnung nicht mehr Raum, als die Unterbringung auf drei- nnd mehrsitzigen Bänken beanspruchen. Die neuen in Betracht kommenden Bänke mit nur zwei Sitzeu sind von Oberbaurath R e t t i g in Berlin auf Grund jahrelanger Studien entworfen und zeigen abweichend von der jetzt üblichen Art, u. a. erhöhte Fußbretter zum Aufstellen der Füße, sowie eine besonders sinnreiche Vorkehrung zum Umlegen der Bänke behufs leichterer Reinigung der Schulzimmer.

* Hersfcld, 12. Juli. Z u m Besuche d e r Schlachtfelder in Elsaß-Lothringen sind bereits über 20000 Personen, meist Angehörige von Krieger­vereinen, angemeldet und noch täglich laufen neue An­meldungen ein. Die Mehrzahl sucht die großen Schlacht­felder in der Umgegend von Metz aus. Doch wird es auch den Schlachtfeldern von Weißenburg, Wörth und Spichern nicht an Besuchern fehlen. Auf sämmtlichen Schlachtfeldern werden an den betreffenden Jahrestagen Gedenkfeiern abgehalten werden. Die Grabhügel und Denkmäler werden gegenwärtig allenthalben neu in Stand gesetzt.

[:] Hersfeld, 11. Juli. (S ch ö f f e n g e r i i ch t.) Der Tagelöhner Emanuel Schüßler von hier wurde wegen Mißhandlung mit 14 Tagen Gefängniß bestraft. Wegen Körperverletzung erhielt der Tagelöhner Heinrich Gluth von hier 14 Tage Gefängniß. Der Tage­löhner Justus Kehres zu Wippershain wurde wegen .Forstdiebstahls in eine Geldstrafe von 3 Mark ev. ein Tag Gefängniß genommen. Wegen desselben Ver­gehens erhielten der Tagelöhner Johannes Viel und dessen Sohn Hermann von Ronshausen eine Geldstrafe von je 2 M. ev. 1 Tag Gefängniß, ersterer erhielt noch eine Zusatzstrafe von 1 Tag Gefängniß.

Lingelbach, Kr. Ziegenhain, 11. Juli. Der Gänse- Hirt Johannes D., ein 50jähriger Mann, wollte am vorgestrigen Nachmittag Wasser aus dem Brunnen holen, er bekam aber das Uebergewicht, fiel in denselben und ertrank. Der Verunglückte, welcher erst einige Stunden später gefunden wurde, hinterläßt eine trauernde Wittwe und vier Kinder.

Cassel, 11. Juli. Eine dramatische Scene spielte sich am gestrigen Morgen 5^2 Uhr bei der Ankunft des Hannöverschen Zuges auf dem Oberstadt-Bahnhofe ab. Eine Frau von hier hatte vor 16 Jahren ihren 14jäh- rigen Sohn mit einem Briese nach Amerika zu Ver­wandten geschickt. Als 30jähriger stattlicher Mann kam er nun zurück. Die Mutter erkannte den Sohn nicht wieder; sie umarmte und küßte unter Thränen einen wildfremden Menschen, welcher nicht wenig über das Kuß-Attentat staunte und sich loszureißen versuchte. Es half aber Alles nichts, die Fluth der Küsse konnte nicht aufgehalten werden, bis dann der Sohn, welcher seine Atutter erkannte und rief:Mutter, hier bin ich!" den

Liebkosungen die Grenze setzte und solche an den rechten Mann brächte.

Bebra, 9. Juli. Im Dorfe Jmshausen war ein spielendes Kind einer im Gang befindlichen Maschine zu nahe gekommen, so daß das Räderwerk ihm ein Bein quetschte. Im Hersfelder Krankenhaus mußte dem be- dauernswerthen Kinde das Bein amputirt merden.(C.A.Z.)

Marburg, 10. Juli. (Landwirthschaft- liches C e u t r a l f e st.) Heute Mittag kurz vor 12 Uhr wurde die,45. Generalversammlung des land- wirthschaftlichen Centralvereins für den Regierungsbezirk Caffel von dem Vorsitzenden des Direktoriums, Herrn von der M a l s b u r g , im Saale des Museums mit einer kurzen Ansprache, in welcher er die erschienenen Vereinsmitglieder begrüßte und dem Herrn Regierungs­Präsidenten Graf Clairon d'Haussonville, sowie den Referenten des Tages, Herrn Landesrath Dr. Knorz und Dr. K i r st e i n -Berlin den Dank für ihr Erscheinen aussprach, eröffnet. Zunächst erhielt Herr Landesrath Dr. Knorz das Wort zu seinem hoch- intereffanten Vortrageüber die Entschädigungspflicht des 'Staates resp, der Provinzial- oder Kommunalver­bände für an Seuchen gefallenes oder wegen Seuchen- verdachtes getödtetes Vieh." Hieran knüpfte sich eine längere Debatte über obiges Thema. Nach einer längeren Pause hielt sodann Herr Generalsekretair Dr. K i r st e i n seinen Vortragüber rationelle Schweinezucht." Der Redner wies durch Thatsachen nach, daß der Landwirth durch Schweinezucht und auch Mästung von Schweinen noch immer etwas erübrigen könne, vorausgesetzt, daß frühreife und leicht mastfähige Raffen gehalten würden. Zu bedauern war, daß die Generalversammlung ver- hältnißmäßig nur sehr schwach besucht war, da des Lehr­reichen in den Vorträgen Vieles geboten war.

Schmalkalden, 11. Juli, Der ca. 3000 Ein­wohner zählende Ort B r o t t e r o d e ist gestern Mittag in wenigen Stunden in einen Aschenhaufen verwandelt worden. Von ca. 400 Gebäuden stehen nur noch etwa 40. Kirche, Amtsgericht, Post und Bürgermeisteramt sind vom Feuer vernichtet. Der Telegraph zerstört. Die neue Schule ist wie durch ein Wunder verschont ge­blieben. Das Feuer ist in einer Scheune ansgekommen und soll Brandstiftung vorliegen. Zwei Frauen sind umgekommen, mehrere Kinder werden noch vermißt; 7 Kühe, 19 Schweine und 1 Ziege sind verbrannt. Die Leute konnten nur ihr nacktes Leben retten; sie ver­brachten theilweise die Nacht auf freiem Felde unter freiem Himmel, woselbst auch das Vieh in buntem Durch­einander herumläuft. Hülfe thut dringend noth, be­sonders auch an Lebensmitteln. Ueber den Brand berichtet dasSchmalkaldener Tagebl." des Weiteren: Das Feuer ist bei scharfem Winde in dem Anwesen des im Unterdorf wohnenden Schneiders Gustav Peter aus- getommen und hat sich mit riesiger Geschwindigkeit auf die Häuser verbreitet. Noch eben glaubten sich die Ein­wohner' eines Hauses sicher, in den nächsten Augenblicken mußten sie sich schon beeilen, dem entfesselten Element zu weichen, um nur das Leben zu retten, denn Hitze und Qualm drohten die Leute zu ersticken, und nur mit Mühe und unter Lebensgefahr waren die Ausgänge des Ortes zu erreichen. Man muß die gefährliche Situation ge­sehen haben, um beurtheilen zu können, wie schwer es für die Bewohner war, aus dem Flammenmeer heraus- zukommen und sich in Sicherheit zu bringen, und man denke an die Kinder, welche jammernd und schreiend sich um die Eltern drängten oder nach denselben suchten, da sie vielleicht hier oder dort noch dem Freund und Bekannten helfen wollten. Mit welcher Geschwindigkeit das Feuer sich verbreitete, geht aus der Thatsache hervor, daß binnen 1/.)3/4 Stunden der ganze Ort vom Feuer ergriffen war, das rasselnd und prasselnd in die Häuser fuhr und durch die von Heu vollgepfropften Hausböden und vollen Scheunen immer wieder reichliche Nahrung fand. Bis hinauf zur Kirche raste das Feuer und äscherte dieselbe ebenfalls ein. Außerdem sind das Amts­gericht, die Pfarrei, die Post, das Bürgermeisteramt, die Apotheke, der GasthofZumJnselsberg",Zum Thüringer Hof",Krone",Schmeling's Wirthschaft",Deutscher Kaiser",Restaurant Langlotz" u. s. w., die sämmtlichen, theils recht stattlichen Häuser der Brotteroder Kaufmann- schaft und Fabrikanten vom Erdboden verschwunden. Man kann sich gar keine Vorstellung machen von dem großen Unglück, welches so rasch über Brotterode ge­kommen, und keine Feder ist im Stande, zu schildern, welche Noth und welches Elend über die Betroffenen hereingebrochen. Die Industrie des Ortes ist vernichtet, sämmtliche Waarenvorräthe der exportirenden Kaufleute, jeder Amboß, jeder Hammer, kurz, jegliches Werkzeug, womit die armen Bewohner in fleißiger Hände Thätig­keit ihr Brod verdienten, ist verbrannt, nichts, gar nichts mehr können sie ihr eigen nennen, nur was sie mit einem Griff nach dem Wichtigsten mitschleppen konnten auf der Flucht vor dem rasenden Feuer, ist ihnen geblieben, und das liegt nun auf freiem Felde. Neben den wenigen Habseligkeiten hocken jammernde Männer und Frauen, weinende Kinder. Das Vieh läuft frei umher, und die Leute sind auf der Suche nach ihrer Kuh oder der Ziege. Viel Vieh ist verbrannt. Wie feststeht, ist das Feuer zwischen 12 und 1 Uhr Mittags ausgebrochen, heftiger Südwestwind trieb das Flugfeuer im gangen Ort umher und bald hier, bald dort standen Häuser in Flammen uno stürzten binnen kurzer Zeit in sich zusammen. Die ^Feuerwehren, welche aus allen umliegenden Orten herbeigeeilt, waren voll­ständig machtlos, sie mußten vor der Gluth und dem Qualm zurückweichen; mehrere Spritzen man sagt

fünf sind mitverbrannt. Gegen j/.26 Uhr Abends traf ein Zug der freiwilligen Feuerwehr von Schmal- kalden ein, der zunächst sich mit dem Ablöschen der Trümmer um die neue Schule, welche wunderbarer Weise erhalten geblieben ist, zu beschäftigen hatte. Später mußte die Mannschaft nach dem unteren Theile des Ortes nach Herges zu eilen, da hier die noch übrig gebliebenen Häuser, von Neuem zu brennen begannen. Die Arbeit dauerte die ganze Nacht hindurch. Selbstverständlich ist die Brandstätte noch nicht abge­löscht, tagelang werden die Flammen noch empor lodern, da es z. Z. auch an Wasser fehlt. Leider besteht hier­durch auch die Gefahr, daß den Geschäftsleuten die Ge­schäftsbücher, welche sie in die Kellerräume brachten, um sie vor den Flammen zu schützen, noch vernichtet werden. Hülfe thut dringend n o th! Wer rasch giebt, giebt doppelt!

Wolfhagen, 9. Juli. Gestern wurde ein Knabe von einer Fliege in die Hand gestochen. In kurzer Zeit schwoll der Arm bis zur Schulter so bedenklich an, daß ärztliche Hülfe herbeigeholt werden mußte, und ge­lang es glücklich, die entstandene Blutvergiftung zu be­seitigen. Die Fliege hat vermuthlich auf einem Cadaver geseffen, und es sollte von Jedem darauf ge­achtet werden, auch das kleinste verendete Thier sofort bei dieser Jahreszeit zu verscharren.

Speckswinkel, 11. Juli. Das dreijährige Töch- -terchen des Landwirths H. fiel am vorgestrigen Nach­mittag in einen Kessel mit kochendem Wasser., welcher auf dem Fußboden der Küche stand, und erlitt so schwere Brandwunden an Beinen und Unterleih., daß es nach einigen Stunden unter großen Schmerzen verstarb.

Kreis Eisenberg, 9. Juli. Ein sensationeller- Unglücksfall hat dieser Tage in einer Familie zu Sachsen­hausen große Beunruhigung hervorgerufen. Daselbst war ein Mann eines plötzlichen Todes gestorben, welcher der Ortsbehörde Veranlassung gegeben haben soll, das Gericht aus Corbach dieserhalb zu beordern. Es wurde dann bei der vorgenommenen Obduktion festgestellt, daß der Patient die vom Arzt für einen Zeitraum von fünf Tagen verordneten Morphiumtropfen, wobei das jedes­malige Quantum, die Anzahl der Tropfen, vermerkt war, mit einem Male genommen hatte, die die Ursache des alsbald eingetretenen Todes waren.

Münden, 10. Juli. Der bei dem Bahnunglück zwischen Münden und H edemünd en im Februar d. I. verunglückte Locomotivführer Köhler ist gestern Abend infolge der erlittenen Beschädigungen im hiesigen Kranken­hause gestorben.

Holzminden, 8. Juli. Am letzten Freitag wurde der Briefträger Macke im benachbarten Gittelde von einem Fuder Heu, welches umstürzte, begraben und so-- fort getödtet. Er hinterläßt eine Frau und drei Kinder.

$ t r m i i dg f es

Ueber einen Majestätsbeleidigungs- prozeß schreibt das sozialdemokratischeAnhaltische Volksblatt" folgendes:Wegen Majestätsbeleidigung wurde von der hiesigen (Dessauer) Strafkammer der Steinmetzmeister Günther aus Köthen zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. So weit wir über den ^ang des Prozesses unterrichtet sind, waren Leute die Haupt- belastungszeugen, die sich einstens mit Stolz So- zialdemokraten nannten! Das Verfahren wurde auf Grund einer anonymen Denunziation eingeleitet. Auch hier soll einem Gerücht zufolge, ein Arbeiter feine Hand im Spiele haben. Ein trauriges Sittenbild!" - Hierzu bemerkt mit Recht dieGermania": Wie so denn eintrauriges Sittenbild?" Etwa deshalb, weil die Sozialdemokraten unter ihrem Eide die Wahrheit gesagt haben, wo es sich um ein pflichtmäßiges Zeugniß gegen einen ihrer Genossen handelte? Die Sozialdemo- fratie kann sich nicht darüber beschweren, wenn nach solchen Nachrichten in der eigenen Presse der Glaube an die sozialdemokratische Meineidstheorie Berechtigung eines Meineids, um einenGenossen" der Bestrafung zu entziehen wieder mehr Boden gewinnt.

Nach lauge anhaltender Dürre ging endlich in der Gegend von A r n s w a l d e am Dienstag Morgen ein schweres Gewitter nieder, das erwünschten Regen brächte. Auf dem Ritterguts A l t - K l ü ck e n fuhr der Blitz in einen Viehstall, ohne zu zünden, und tödtete sechs Rinder. Von demselben Gewitter wurde die Mühle in Alt-Hütte entzündet. Beim Aufräumen der Trümmer fand man die verkohlte Leiche des Müllers, der in der Mühle geschlafen hatte.

Zwei Kinder des Herrn v. Below-Saleske auf Eusserow bei Schlawe, ein Kadett und dessen acht­jährige Schwester,' die sich zum Veerenpflücken in den Wald begeben hatten, wurden dort, wie Berliner Blättern gemeldet wird, von einer einstürzenden Sand­grube verschüttet. Beide Kinder fanden den Erstickungstod.

1116 Kirsch steine wurden einem Ziegel­arbeiter Bischof aus Germersdorf, welcher eines Magen­leidens wegen sich ins Krankenhaus zu G u b e n begeben hatte, aus dem Magen entfernt. Der Patient befindet sich den Umständen nach wohl.

Florenz, 10. Juli. Der hiesigen A n n u n - z i a t a - K i r ch e wurden von einem Unbekannten zwei A l t a r k e r z e u gespendet, welche, wie durch Zufall rechtzeitig entdeckt wurde, mit Dynamit gefüllt waren.

London, 9. Juli. Aus M o n t r e a l wird gemeldet: Heute früh stießen auf der Grand-Trunk- Eifeubahn nahe bei Levis (Quebek) z w e i m i t P i l g e r n