Enkels erfreut, wurde er plötzlich, im schönsten Mannesalter, durch einen jähen Tod dahin gerafft. Vom Bahnhof, woselbst er seine Gattin abgeholt, nach Haus zurückkehrend, erlitt er unterwegs einen Schlaganfall, wurde in schwer krankem Zustande in seine Wohnung geschafft und gab noch in derselben Nacht in den Armen seiner Angehörigen den Geist auf. Er war ein unermüdlich thätiger Mann, der durch Fleiß und strenge Rechtlichkeit sich emporgearbeitet hatte und überall das größte Ansehen genoß. Seine Mitbürger ehrten ihn schon seit einer Reihe von Jahren durch die Wahl zum Mitglied des Stadtrathes. Wegen seiner Biederkeit war er überall beliebt. Seine Angehörigen verlieren in ihm einen treuen, fürsorglichen Vater, die Angestellten seiner Dampfbrauerei einen wohlwollenden, gütigen Chef, die Stadtvertretung ein thätiges, einsichtsvolles, edeldenkendes Mitglied. Möge er in Frieden ruhen!
* Hersfeld, 28. Januar. Stoermer, Pr.-Lt. vom Pomm. Füsilier-Rgt. Nr. 34 von dem Kommando als Bureauchef und Bibliothekar bei der Kriegsschule in Hersfeld entbunden. Müller, Pc.-Lt. vom 2. Hess. Jnf.-Rgt. Nr. 82 unter Entbindung von dem Kommando als Jnsp. Offizier bei der Kriegsschule in Hersfeld als Büreauchef und Bibliothekar bei derselben Kriegsschule. Koch in ki, Sec.-Lt. vom 2. Niederschles. Jnf.-Rgt. Nr. 47, als Jnsp.-Offizier zur Kriegsschule in Hersfeld kommandirt. Becker, Hauptmann ä la suite des Gren.-Regts. König Friedrich III. (1. Ostpreuß.) Nr. 1 und Lehrer bei der Kriegsschule in Hersfeld, als Comp.- Chef in das Jnf.-Regt. Markgraf Ludwig Wilhelm (3. Bad.) Nr. . 111 versetzt. Bokmayer, Königl. Württemberg. Hauptm. ä la suite des Jnf.-Rgts. Kaiser Friedrich, Köuig von Preußen (7. Württemberg.) Nr. 125, kommandirt nach Preußen, zum Lehrer bei der Kriegsschule in Hersfeld ernannt.
[:] Hersfeld, 26. Januar. (Schöffengericht.) Wegen Ruhestörung wurde der Schlossergeselle Friedrich Fucherer aus Baiersdorf in Bayern mit einem Tag Haft und wegen Widerstands und Beleidigung mit 2 Tagen Gefängniß bestraft. — Der Tagelöhner Bernhard Johannes Schlosser aus Obersuhl erhielt wegen Bettelns 3 Tage Haft.
* Das Programm für die Freitag den 15. März d. J. in Hanau stattfindende II. H a u p t - V e r f a m m s u n g des „Sparkassen-Verbandes für den R e g i e r u n g s b e z i r k C a f f e l" ist nunmehr wie folgt festgesetzt: Donnerstag den 14 März, von Abends 8 Uhr an: Freie Vereinigung der Theilnehmer in den Räumen des „Bürgervereins." Freitag den 15. März cr., Vormittags 11 Uhr, im großen Saale des Rathhauses in Hanau II. Hauptversammlung des Sparkassenver- bandes. Tagesordnung: 1. Eröffnung der Versammlung durch den Vorsitzenden Herrn Oberbürgermeister Dr. Gebeschus-Hanau. 2. Erstattung des Geschäftsberichts.
3. Haushaltungsplan, sowie Kassenbericht des Verbandes.
4. Bericht der RechnungS-Revisoren. 5. Beitritt des Hessischen Sparkassen-Verbandes zum „Deutschen Spar- kassen-Verband". 6. Einrichtung von Nebenrendanturen im Bezirke der einzelnen Sparkassen. 7. Die Ministerial- Verfügung über die Normen für Ausleihung von hypothekarischen Darlehen auf Amortisation, sowie die Abholung von Sparbeträgen durch Beamte der Sparkassen.
8. Der Geldverkehr der Sparkassen mit den Raiffeisen'schen Darlehnskassen. 9. Schaffung eines Instituts für außerordentliche Revisionen der zum Verband gehörigen Sparkaffen durch Verbands-Revisoren. 10. Bestimmung des Ortes der nächsten Hauptversammlung des Verbands nach § 8 der Satzungen. — Nachmittags 3 Uhr findet im „Hotel zum Adler" ein gemeinsames Mittagsmahl statt.
Heringen an der Werra, 24. Januar. Mit Bezug auf die für linieren Ort in Angriff genommene Wasser- leitungsanlage kann ein erfreuliches Fortschreiten der Arbeiten constatirt werden. Zwar ist man mit dem Legen der Leitungsröhren bis an den Ort noch nicht herangelangt, doch sind die Arbeiten an dem zu erbauenden Sammelbassin, von wo aus das Waffer unter Druck »ertheilt werden soll, fertig. Für den Anfang ist die früher bestehende Absicht, das Waffer auch den einzelnen Häusern zuzuführen, aufgegeben worden; es werden also nur in genügender Anzahl öffentliche AuS- läufe eingerichtet werden, aber auch in dieser Weise wird die Anlage uns und unseren Nachkommen zum Segen gereichen. — Die jetzt zwischen hier und LengerS dicht an der Werra angestellten Vohrversuche auf Kalilager sollen ein noch günstigeres Resultat als die zwischen hier und Dippach angestellten Versuche ergeben haben. In letzter Zeit war allerdings eine empfindliche Störung der Arbeiten dadurch eingetreten, daß der Stahlbohrer zerbrochen war und die einzelnen Stücke desselben nur mit vieler Mühe uud nach geraumer Zeit völlig aus dem Bohrloch herausbefördert werden konnten. (C. T.)
Caflel, 22. Januar. (V i eh Marktbericht.) Schlachtvieh. Es kosteten die 50 kg Schlachtgewicht von Ochsen I. Qualität 68—70 M, II. Qualität 65—68 M, III. Qualität 63—65 M.; Bullen 55—57 M.; Kühen I. Qualität 63—65 M., II. Qualität 60-62 M., III. Qualität 54-59 M.; Schweinen 1 Qualität 57—59 M., II. Qualität 51—56 M., Hl. Qualität 49—50 M., ausländische 48 M. Kälber das i/, kg Fleischgewicht 50—60 Pf., Hämmel 55-65 Pf.
Cassel, 27. Januar. Gestern Vormittag gerieth ein jugendlicher Arbeiter aus Wolfsanger in einer hiesigen Fabrik in das Getriebe der Maschine und verlor dabei drei Finger der rechten Hand.
Rotettburg, 25. Jan. Auf der Straße im Dorfe A l t in o r s ch e n erschlug ein hiesiger Einwohner, Herr
Schwikardi einen kräftigen Steinmarder. — Elektrisches Licht für Haus- und Straßenbeleuchtung will ein Bürger unserer Stadt schaffen, wenn eine genügende Anzahl Flammen in Aussicht gestellt werden, es circulirt zu dem Zwecke augenblicklich eine Liste. Privatbetheiligung wird aber wohl schwerlich genügend Unterstützung bieten, wenn die Stadt und der Bahnhof nicht mit der Straßen- und Bahnhofsbeleuchtung sich daran betheiligen. (Kr.)
Hanau, 25. Januar. Ein in guten Verhältnissen lebender Landwirth in dem benachbarten Dorfe Langen- diebach machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Derselbe genoß in der Gemeinde allgemeine Achtung und verwaltete in derselben verschiedentlich mit großer Pflichttreue Ehrenämter. Als Motiv der bedauerns- werthen That nimmt man Geistesstörung an.
Hanau, 26. Januar. Der wegen betrügerischen Bankerotts steckbrieflich verfolgte Juwelier Schrödter von hier, zuletzt wohnhaft in Baden, ist in Port Said in Egypten in dem Augenblicke, als er das Schiff verlassen wollte, verhaftet worden. Er hatte nur eine geringe Baarschaft bei sich.
Eschwege, 24. Januar. Heute Morgen verstarb unser ältester Bürger, der Schuhmachermeister Mangold am Markte. Erst im Dezember beging er im frohen Kreise seiner zahlreichen Familienglieder den 98. Geburtstag. Noch niemals in seinem Leben krank, war er bisher immer noch so rüstig, daß er vom Morgen bis zum Abend seinem Handwerk oblag; nur das „Mittagsschläfchen" gönnte er sich. Von den hiesigen Bürgern war er der einzige, der sich der traurigen Fremdherrschaft, namentlich des Soldatenaufstandes 1806/7 und der Erschießung der fünf braven Hessensöhne auf dem Werdchen hier, lebhaft erinnerte. — Herr Ludwig Mohr, der bekannte hessische Dichter und Schriftsteller, der bislang als Betriebs-Sekretär bei der hiesigen Eisenbahn- Bauinspektion thätig war, tritt mit dem 1. April d. I. in den Ruhestand.
Dreihausen, 23. Januar. Ein sonderbarer Kauz ist ein in hiesiger Gemeinde wohnender alter Wittwer, welcher über einige Hundert Mark baares Geld verfügt, deren Aufbewahrung zu erfahren nicht uninteressant sein dürfte. Derselbe bewahrt nämlich seine ersparten Gelder in einem alten Kleiderkasten in der oberen Stube auf, den er, um seinen Schatz vor diebischer Hand zu sichern, fest zugeschloffen und außerdem noch mit einer Kette umschlungen hat. Hiermit nicht genug, reicht das längere Ende der Kette durch ein in die Decke gehauenes Loch bis an das in der Wohnstube stehende Bett, an welchem die Kette abermals befestigt ist. Ein Dieb würde also keine leichte Arbeit haben, den Inhalt des Kastens sich anzueignen.
Kirchditmold, 26. Januar. Nicht eine Eule, sondern ein Steinadler war es, der — wie berichtet — ein vierjähriges Kind auf der Straße anfiel und übel zurichtete. Der Steinadler, welcher ausge- stopft werden soll, hat 1,80 m Spannweite.
Mainz, 24. Januar. Der Ausbruch des berüchtigten Einbrechers Schneider Dunkel aus dem hiesigen Untersuchungsgefängnisse wurde durch einen Gefangen- wärter verschuldet, der heute Morgen nach 7 Uhr den Gefangenen ihr Morgenbrod brächte. Der Wärter ließ die Thüre des Arrestlokales offen; Dunkel kam so auf den Hausflur, wo die nach dem Hofe führende Thüre ebenfalls offen stand. Von dem Hof aus erkletterte der Flüchtling eine Mauer, gelangte von da in den Hof des Justizgebäudes, in diesem erbrach er die Thüre zu dem Zimmer des Untersuchungsrichters und von da aus kletterte er durch das Fenster und ließ sich an einem Wafferabfallrohr auf die Straße. Der Flüchtige ist einer der gefährlichsten Einbrecher, den wir seit Jahren hatten, und nur mit vieler Mühe gelang es vor Monaten ihn auf dem Dache eines Hauses der Kaiserstraße unter Aufbieten von über zwanzig Schutzleuten zu verhaften. Dunkel hat in den letzten Jahren etwa 40 Einbrüche verübt.
Gotha, 25. Januar. Der begüterte Landwirth Benser in Friemar, ein sechzigjähriger Mann, hat sich gestern erhängt, weil sein H ö ch st g e b o t bei einer Jagdverpachtung unberücksichtigt blieb.
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— Berlin, 26. Januar. Recht theuer hat ein verliebter Gardist einen Scherz bezahlen müssen, mit dem er seine Angebetete „uzen" wollte. Ein mit dem Leeren der Briefkasten betrauter Beamter fand in einem derselben einen vorschriftsmäßig gesiegelten Geld- brief, welcher in Ziffern und Buchstaben die Werthdeklaration von 10 0 0 0 0 Mark aufwies. Der Brief trug die Adreffe eines in Potsdam wohnenden Fräuleins. Das Schreiben wurde von der Postbehörde, da es allen postalischen Anforderungen eines Geldbriefes genügte, vorschriftsmäßig als solcher behandelt und, da er nicht frankirt war, mit dem Porto von 17 Mk. belastet. Die Adressatin war nicht wenig überrascht, als ihr das angeblich mit 100 000 Mk. beschwerte Schreiben be- händigt wurde; verweigerte aber dessen Annahme, einerseits weil ihr die Sache nicht geheuer vorkam, andererseits aber, weil sie die Bezahlung des Portos scheute. Sie glaubte den Absender des Briefes bezeichnen zu können, nachdem sie die Initialen des Siegels gesehen hatte. Der Absender wurde nun zur Zahlung des Portos herangezogen. Er war ein Chargirter eines Garderegiments und besam einen gewaltigen schrecken, als er sah, welches Unheil sein Scherz benn der
Brief war nur mit einer Gratulation an die Dame seines Herzens beschwert — angerichtet hatte. In der Befürchtung jedoch, daß die Sache Weiterungen für ihn haben könne — griff er in die Tasche und — bezahlte die 17 -Mk. — schweren Herzens natürlich. Daß er einen feierlichen Schwur that, nie in seinem Leben mehr sich einen derartigen Scherz zu erlauben, braucht nicht besonders erwähnt zu werden.
— Ein schreckliches Familiendrama spielte sich, der „Katt. Ztg." zufolge, dieser Tage in I m i e l i n, Kreis Pleß, ab. Der dort stationirte Grenzaufseher Baldamo hat seine junge Ehefrau durch 17 Säbelstiche mit seinem Seitengewehr schwer verletzt und sich sodann, als ob nichts geschehen wäre, auf einen Dienstgang begeben. Um 2 Uhr Nachmittags kam er wieder nach Hause, woselbst schon mehrere Gendarmen auf ihn warteten. Baldamo begab sich in ein Nebenzimmer und jagte sich aus seinem Dienstgewehr eine Kugel in den Kopf, worauf er todt zu Boden stürzte. Der Grund zu dieser That soll in ehelichen Zwistigkeiten liegen. Baldamo war 36, seine Frau ist 18 Jahre alt.
— Von einem eigenartigen, schweren Unglück ist, wie die „Eisleb. Ztg." schreibt, die etwa 18 Jahre alte Tochter des Geschirrführers Karl Amme in H e t t st e d t (Provinz Sachsen) betroffen worden. Das Mädchen hatte seit länger als einem Vierteljahr in einem Auge einen bohrenden, stechenden Schmerz. Allmälig nahm das Augenlicht immer mehr ab, bis es schließlich ganz schwand. Am 6. d. begab sich die Patientin auf Anrathen des sie behandelnden Arztes nach der Augenklinik in Halle a. S. Dort ergab sich nach mehrfacher Untersuchung, daß das Mädchen einen Wurm im Auge hatte, der die hinteren Theile der Augenhöhlung bereits völlig zerfressen hatte. Das Auge mußte, da seine Sehkraft unwiederbringlich verloren war, entfernt werden. Durch eine Operation wurde alsdann ein großer „Hundewurm" herausgeholt, der dem Mädchen, das als Kind viel mit einem Hunde gespielt hat, durch die Nase gedrungen ist. Wäre die Patientin nicht jetzt in der Augenklinik von dem Eindringling befreit worden, so würde sie nach dem Ausspruch des Professors in längstens einem halben Jahre anstatt des einen Auges ihr Leben eingebüßt haben, da sich der Wurm alsbald mit aller Sicherheit bis zum Gehirn durchgebohrt haben würde. Dieser traurige Vorfall mahnt wieder zur größten Vorsicht im Spielen mit Hunden.
— (V o n Wölfen gefressen.) Wie aus Rom gemeldet wird, wurde im Gebirge bei Terni (Mittel-Italien) ein herumziehender Händler, Namens A n t o i n o P a r i s i, von einem Rudel hungriger Wölfe überfallen und sammt seinem Pferde von den Bestien aufgefressen.
— Im Berge Massico bei Gasta befindet sich eine große Höhle, in der oft die Hirten mit ihren Heerden Unterkunft suchen. Vor einigen Tagen flüchteten sich während eines heftigen Sturmregens elf Hirten mit ihren Heerden in diese Höhle. Die vom Berge herabstürzenden Fluthen versperrten dann die Mündung der Höhle so mit Steinen und Erde, daß deren Bewohner nicht mehr heraus konnten. Als das Wasser fiel und man in die Höhle eindrang, fand man acht Hirten mit sämmtlichen Heerden ertrunken in den Fluthen.
— London, 26. Januar. Der „Times" wird aus Teheran gemeldet, daß ein Erdstoß am 17. Januar Mittags in der Stadt Buchan innerhalb dreier Minuten große Verwüstungen anrichtete. 600 Personen wurden in einer Moschee verschüttet, etwa ebensoviel, welche sich gerade an anderen öffentlichen Plätzen befanden.
— Der amerikanische Eisenbahnkönig Cornelius V a n d e r b i l t hat dieser Tage seinen neuen Palast in New-Aork mit einem Ball eingeweiht. Dieses Haus steht in der Fifth Avenue und kostet, der „Franks. Ztg." zufolge, rund 20 Millionen Mark. Der Ballsaal des dreistöckigen, im spanischen Styl gehaltenen Gebäudes ist der größte private Ballraum New-Aorks. Er mißt 21 Meter in der Länge und 15 Meter in der Breite und ist in Weiß und Gold im Styl Louis XIV. dekorirt.
: Die gemalte Decke allein kostet ein kleines Vermögen, und am oberen Rand der Wände läuft ein Kranz kunstvoll : gemeißelter Blumen hin, aus deren Innern elektrische Glühlichter hervorleuchten. Beim Eröffnungsballe, der
■ hunderttausend Mark kostete, waren die Wände mit natürlichen Blumen bedeckt. Neben dem Palais befindet sich auch ein Garten, noch kleiner als das HauS selbst. Doch hat Vanderbild für diese paar Blumenbeete fast 1'/, Mill. Mark zahlen müssen.
Der VSgleirr Alage im Winter.
Der böse, böse Winter Hot alles un« geraubt, @r nahm un« unsre Nester Er hat den Wald entlaubt.
: fort scheinet stet» die Sonne i Stet» ist her Himmel blau, Stets blühen bunte Blumen Auf sanft durchflossener Au.
Die öden, öden Wälder Sie schützen unS nicht mehr, Der Sturmwind treibt die Bäume, Die kahlen, hin und her.
Dorr leiden sie nicht Hunger Und kennen nicht Verdruß, An Nabiung haben dorten Sie reichlich Uebcrsiuß.
Gar viele, viele Brüder Sie zogen von unS fort, Fort nach dun fernen Süden. Bau'u neue Nester boit.
Wir armen, armen Vögel Wir hungern hier gar sehr. Der Schnee liegt aus den Straß n Kein Körnlein sieht man mehr.
O böser, böser Winter Erbarm, erbarm dich doch, Bring unS den Frühling wieder Verhungern sonst wohl noch. H., Gymnasiast.