In unser Genossenschasts- Register ist bei dem daselbst unter Nr. 2 eingetragenen „Arie- lingsr Aarlehnskasten-Mereiu, eingetragene HenostenfHalt mit unbeschränkter Hastpsirchi zu Irielingen" Folgendes eingetragen :
„Das Vorstandsmitglied Förster Braun hat sein Amt am 18. November 1894 medergelegt. An seiner Stelle ist Bürgermeister Grau zu Heddcrs- dorf zum Vorstandsmitglied gewählt.
Eingetragen am 3/1. 1895.
Niederaula, am 3. Januar 1895. Achlichts Mtszmcht. WmiUchW
Die Arbeiten und Lieferungen zur Erneuerung einer Fach- werksgicbelwand und zur Herstellung der Räucherkammer im Oderförster-Dienstgehöft Hersfeld-Wippershain sollen im Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Angebote werden bis zum Sonnabend den 19. Jannar c„
Vormittags 11 Uhr, im Amtszimmer der Kgl. Kreis- bauinspektion entgegengenommen. AngebotkostenanschlägeohnePreise können gegen Entrichtung der Abschreibegebühren von derselben Dienststelle bezogen werden.
Hersfeld, den 7. Januar 1895.
Msmm, Baurath.
Regelt Erkrankung des | ^ Dienstmädchens sofort ein anderes gesucht.
Von wem, sagt die Exped. d. Bl.
Danksagung.
Unser Kind, ein Mädchen, 7 Jahre alt, war seit einem Jahre mit einem chronischen scrophulösen Augenleiden behaftet, welche Krankheit allmählich so weit vor- schritt, daß das Kind ’/, Jahr lang die Augenlider nicht mehr im geringsten zu öffnen vermochte, stets die dunkelsten Stellen des Zimmers aufsuchte und beständig über heftige Schmerzen in den Augen klagte und außerdem noch Steifheit im Halse zeigte, so daß ein Schulbesuch während dieser 6 Monate vollständig ausgeschloffen war. Wir konsultirten während dieser Zeit verschiedene Aerzte, wandten Luftveränderung mehrere Wochen an, doch Alles war vergeblich, eine Besserung trat nicht ein. In dieser Nothlage wandten wir uns an den Homöopath. Arzt Herrn Dr. med. Volbeding in Süffeldorf, Königsallee 6, nach dessen 3wöchen(licher Behandlung unser Kind die Augen öffnete, keine Schmerzen mehr verspürte und nach wenigen Tage darnach als vollständig geheilt erschien. Den tiefgefühltesten Dank und beste Empfehlung sprechen die Unterzeichneten dem genannten Herrn öffentlich im Interesse ähnlich Leidender aus.
Ludwigshafen a. NH., 21. Oktober 1894.
Wilhelm Raquet und Frau.
AmPimKchmW.
Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuche von Hershausen, Band IH — Artikel 86 — und im Grundbuche von Kirchheim, Band VIII - Artikel 309 - auf den Namen des Sattlers Peter Höbig zu Kirchheim eingetragenen, in den Gemarkungen Hershausen und Kirchheim belegene Grund stücke, als:
Gevshäusev Gemarkung
2,1 Am Sauerbach, Weide 16,57 ar • 2,2 „ „ Acker 45,51 „ 2,3 ,, „ „ 4,15 „
2,36 Im „ „ 12,39 „
Mvehhsimev Gemarkung.
5,50 Am vordersten Scheid, Acker 7,08 ar
5,69 An der Wolfsangel, Acker 19,81 „
12,219 Die Kreuzäcker, Äcker ~ 9,74 „
16,65 Im Dorf, a) Wohnhaus mit Stall
Haus Nr. 1 und Hofraum 1,90 „
16,66 b) Scheune mit Stall 0,49 „
12,185 Hinter den Häusern, Acker 13,37 „
9,178/72 Die Naßäcker, Acker 8,20 „
7,50 Am Kindberg . 28,53 „ und zwar zur ideellen Hälfte des Peter Höbig,
am 25. Februar 1895/
Nachmittags 5 Ahr, vor dem unterzeichneten Gericht, in der N U h n'schen Gastwirthschaft zu Kirchheim, versteigert werden.
Die ungeteilten Grundstücke sind mit 13,29 Mk. Reinertrag und einer Fläche von 1,67,74 Hektar zur Grundsteuer, mit 36 Mk. Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchartikels, etwaige Abschätzungen, und andere die Grundstöcke betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei eingesehen werden.
Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten.
Die Realberechtigten, deren Hypotheken vor dem 1. Juli 1874 entstanden und noch nicht nach § 43 des Gesetzes vom 29. Mai 1873, betreffend das Grundbuchwesen im Bezirk des vormaligen Appellationsgerichts zu Cassel, umgewandelt sind, werden ferner aufgefordert, die Ansprüche aus solchen Hypotheken spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Vertheilung des Kauf- geldes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten.
Diejenigen, welche Pas Eigenthum der Grundstücke beanspruchen, werden ausgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach er- folgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt.
Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 2. März M5,
Vormittags 9 Ahe, an Gerichtsstelle verkündet werden.
Niederaula, den 27. Dezember 1894.
Königliches Amtsgericht.
(R.) Baier.
Beglaubigt.
John, Assistent.
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Nutzhotz-Uerkauf
in der Königlichen Oberförsterei Mildeck.
Am Dienstag öen 15. ^nnor 1 U.,
Vormittags von 10 Uhr ab,
soll in der Justi’ften Gastwirthschaft zu Hönebach nachstehendes Nutzholz aus dem Schutzbezirk Wildeck-West (Förster Schulz in Wildeck) öffentlich meistbietend versteigert werden, als: W Distrikt Nr. 32b, 33a u. b, 37b, 38a Sauposch, Nr. 39 Stubach, Nr. 49 Förstergeheg, Nr. 50a Eichberg, Nr. 53a, 55a Splitter und Nr. 56 Tiefergraben.
Nadelholz: 400 Abschnitte IV. u. V. Kl. mit ca. 74 fm, 160 Stück Stangen I. Kl., 233 Stangen II. Kl., 441 Stangen III. Kl., 221 Stangen IV. Kl., 250 Stangen V. Kl., 50 Stangen VI. Kl., 50 Stangen VIII. Kl. und 7 rm Nutzrollen II. u. III. Kl.
Birken: 140 rm Nutzrollen II. u. III. Kl.
Der betr. Förster sowie der Unterzeichnete ertheilen auf Wunsch nähere Auskunft.
Wildeck, den 7. Januar 1895.
Der Forstmeister:
JVIüller.
HchmßMUg
in der
Königlichen Oberförsterei Uiederaula.
Aittm»ch den 9. $imr 9. U.,
von Vormittags 10 Uhr an, sollen in der Steitt'schen Wirthschaft hierselb^t nachstehende Kölzer ans dem diesjährigen Ginschlags öffentlich meistbietend verkauft werden:
Scheit
Knüppel
Reisig
I. Kl.
Reisig
ll.u. III. Kl.
Stöcke
I. Kl.
R a u
IN m
e t e r
Gichen . . .
1
14
—
30
1
Auchen . . .
72
141
—
660
4
And. Laubholz
86
53
—--
205
3
Aadelhotz . .
22
208
36
3090
4
Das Holz steht in den Forstorten: 2 c Wengeskuppe, 10 a Ge- Heegterwald, 13a u. 14c Kellerseite, 19f Miltelberg, 20a Sitze- mich, 33 a, b, 34 b u. c Hirschberg, 36 c u. d Aspenstrauch, 45 e Aulaberg, 48a Rehküppe, 53b Dedgesberg, 95b Großerück, 98b Scheid, 109 b Aulskuppe.
Uiederaula, den 3. Januar 1895. Der Oberförster:
Voigt.
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