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Ernst Matthias von Kolter, her neue preu­ßische Minister des Innern und bisherige Unter« staatssÄretar im Ministerium für Elsaß-Lothringen (Seite 49), ist am 8. Juli 1841 zu Kantrick in

Sch'n Sie dort den langen, vierschrötigen Assessor, was der sich für ein zartes und zierliches Frauchen ausgesucht hat? Finden Sie das Paar zu einander passend?"

Ja wohl, es ist ein Hüne und ein Hühnchen!"

alS das französische Kabinett mit Thiers an der Spitze einen europäischen Krieg zu erzwingen suchte, durch welchen Frankreich die 1814 und 1815 verlorene Rheingrenze wieder erlangen wollte. Zum erstenmal wurde ^a^ Lied bei Gelegenheit der silbernen Hochzeitsfeier deS Prinzen von Preußen (Kaiser Wilhelm L) am 11. Juni 1854 von einer größeren Anzahl Sänger in Krefeld gesungen, wo der Komponist Carl Wilhelm als" Musikdirektor wirkte. Größere Ver­breitung erlangte es bann 1865 durch das erste deutsche Säugerbuudesfest in Dresdeu.

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Friedrich der Graste über die Gpern- leutc. Ueber die Theater-Verhältnisse in Berlin im vorigen Jahrhundert geben folgende Aeuße- ruugcit Friedrichs des Großen Zeugnis:Die Opernleute," schrieb er an den Schatzmeister Fredersdorf,Saindt solche Cnunillenbagnge, daß ich sie Tausendmahl in übe bin. Ich jage sie zum Teufel und solche Canaillen kriegt man doch wie- der, ich muß Geld zu Canonen ausgeben und kann nicht so vihl vohr Haselanten verthun. Die Astrua und Caristini fordern ben Abschiet, es ist Teufels Cray, ich wollte, daß sie der Teufel alle

Jahre eine Angel im Kopf. Der Oekonom Johann Schlegel von Solg bei Müncheberg in Bayern hatte als Teil-

nehmet am Feldzug 1870/71 in der Schlacht Wörth eine Verletzung an der linken Wange er­litten, die zwar oberfläch­lich geheilt wurde, aber fortgesetzt dein betreffen­de n Schmerzen verursach­te. Es trat wiederholt heftige Geschwulst der linsen Kopfseite auf, und im September dieses Jah­res stellte Schlegel sich unter die Behandlung eines Arztes. Nachdem die Geschwulst beseitigt, gewahrte der Arzt am Kinn in der Nähe des linken Ohres einen Fremdkörper, den der Patient für eine Drüse

bei

hielt. Zu dessen nicht geringem Erstaunen för­derte der Arzt alsbald eine französische Chasse- potkugel zu Tage, welche der Kriegsveteran dem-

Frei nach TöpfersRoseumüllcr unb Falke ",

Gräfin:Johann, Sie holen mich vom Theater ab!' Johann:Abgemacht!"

nach 24 Jahre lang mit sich herumgetragen Hut.

Doppeltes Glück.

Pommern als Sohn des 1883 verstorbenen Wirk- Vagabund:Eben find' icknen Nickel uff der holte, die Canaillen bezahlt man zum Plahir, lichen. Geheimen Rats und General-Landschafts- Straße und zwee Minuten druff ooch 'neu Schnaps- um nicht Frisererei bon thuen zu haben." Als direktors von Pommern geboren und ein jüngerer laden. Ja, ja, Jlück muß der Mensch haben." 1

Bruder des langjährigen Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Georg von Köller. Nach Besuch des Gymnasiums zu Stettin, der Ritterakademie in

Pommern als Sohn des 1883 verstorbenen Wirk-

Auflösung der Iahresschlust-Aufgabe

in voriger Nummer:

Brandenburg und des Gymnasiums zu Treptow an der Rega ftubicrte Herr v. Köller in den auf 1860 fol- äenden Jahren in Heidelberg und Berlin und trat nach abgelegtem Examen 1864 als Auskultator in Friedeberg in der Neu-Mark in den Staatsdienst. 1866 als Referendar bei der königlichenRegierung inStettin beschäftigt, übernahm er 1868 das Land­ratsamt des Kreises Kammin, welches er bis zu seiner am 1. October 1887 erfolgten Ernennung zum Polizeiprä­sidenten in Frankfurt am Main ver­waltete. Unter dem 16. Juni 1889 wurde Herr v. Köller als Nachfolger des jetzigen Oberpräsidenten Studt Untechaatssekretär im reichsländischen Ministerium, in welcher Stellung er die Abteilung des Innern verwaltete. Bon 1881 bis zu seiner Ernennung zum Polizeipräsidenten in Frankfurt gehörte Herr von Köller dem deutschen Reichstag als Mitglied der deutsch­konservativen Partei an.

»Die wacht am Rhein" von Max Schueckenburger war bei Ausbruch des Krieges 1870=71 längst ein den Gesangvereinen liebgewor-

Zammel-Körner. <3

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Regel schrieb er dem Baron von Arnim, dem letzten Schauspieldirektor, welchen er hatte, vor:Ihr müsset mit den Ko­mödianten nicht so viele Complimente machen, sondern die sich ungebührlich betragen, brav bestrafen." Auch mit den Tänzern hatte er seine Not.Zu­lagen taun ich weder an Denis geben, noch an keinen Andern, dazu bin ich weder reich genug, noch Saindt der mehr Werth. Weiln sie durchaus vor ihr Tractement nicht bleiben wollen, mus man andere kommen lassen, die

ant Saindt und vor denselbigen Preis Capriolen schneiden."

Ein guter Rechner. Lehrer:

Also es kann nur gleiches zu gleichem addiert werden, wie 2 Kühe und noch 2 Kühe gleich 4 Kühen, oder 2 Pferde >ch 2 Pferde gleich 4 Pferden sind." Neunjähriger Schüler (wel­cher Sohn eines Milchhändlers ist): Aber, Herr Lehrer, Wasser und Milch sind doch eben so verschieden von ein­ander, wie Kühe und Pferde, und

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doch geben 2 Liter Milch und 2 Liter Wasser immer 4 Liter Milch.'

Mistverständnis. A.:Also ihre reiche Tante ist so sehr krank?" B.: Jawohl." A.:Dann sind Sie wohl auf alles gefaßt?" B.:Rein, ich erbe ja nur die Hälfte.'

Kunst und Natur. A.:Wie hat Dir die Ohnmacht unsrer berühmten Primadonna im

Auflösungen aus voriger Nummer: der zweisilbigen Scharade: Zeitgeist! des Buch- staben-Rätsels: Rapier, Rapier, Papier; des Wortspiel-Rätsels: Abt.

dencs und gerngesungenes Lied, wenn es auch zu letzten Auftritt der neuen Oper gefallen? seiner vollen Bedeutung erst mit jenem Kriege gc-Nicht besonders, meine Frau macht's dahei

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langie. Das Lied ist im Frühjahr l8Ä entstanden,

iicht besonders, meine Frau macht's daheim viel natürlicher.'

Nachdruck aus dem Inhalt d. Bl. verboten.

_________________Gesetz vom 11., VI. 70.__________________ Verantwortlicher Redacteur W. *teemann, Berlin.

Gedruckt und herausgegeben von

gering * Fahrenholtz, Berlin S. 48, Prinj-ustr. 86.