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an seiner Schulter zu bergen strebte. Ein wunderbares, triumphierendes Leuchten schim­merte in seinen tiefblauen Augen. — Einen Augenblick schien es, als wolle er noch mehr sagen, oder ein weiteres Bekenntnis ablegen, aber er besaun sich eines andern.

„Elly," sprach er sehr ernst, „bist Du sicher, daß Du dieses liebe Wort nie bereuen wirst? Möglich, daß wir uns jetzt zwölf lange Monde nicht wiedersehen; willst Du mir diese ganze Zeit hindurch treu bleiben — mir, dem armen Seefahrer, welcher der Welt nichts aufzuweisen hat als seine kleinen Ersparnisse? Und Dein

Pfund Sterling die Woche, um damit Haus- zuhalten. Würde Dir das genügen?"

„Bleibst Du dann aber immer zu Hause?"

„Ja; doch muß ich Dich darauf aufmerk­sam machen, daß wir um so ärmer sein wer­den, wenn ich nicht mehr zur See gehe und dadurch Geld verdiene."

„Wir brauchen nicht mehr Geld," versicherte ®üy. „Wenn Du dann nur nicht mehr fort­gehen wolltest, könnten wir auch ohne Geld glücklich sein."---------

Lange bevor die Jacht vor Beechy Head vor Anker ging, hatten die beiden Glücklichen

„Sonst bin ich zwar ein entschiedener Geg- ner aller Heimlichthuerei," äußerte Jack ver­traulich zu Walter, „doch wirst Du selbst ein­sehen, daß dem Feinde gegenüber eine gewisse Vorsicht geboten ist! Und Dein Onkel, sowie sein Freund sind gegenwärtig um so gefähr­lichere Feinde, da sie durchaus ehrenwerte Menschen sind."

„Ich verstehe," nickte Walter verständnis­voll, „Du willst damit sagen: jene beiden handeln in gutem Glauben und in bester Ab­sicht." (Fortsetzung folgt)

„Ja was woar' denn jetzt dör Für a G'sicht von mein Schatz? Die macht ja heunt Aug'n Wier a wütige Katz?" Und das Dirndl, die dreht fi' Fuchsteufelswild um. Warum denn? — Frag' nur Bei loan Dirndl warum!

Der Peter, der lacht:

„So laß f schreien, wie'S wollen Sag' von mir a schön ®ru6 Und der Teufel soll s' holen!" „Jetzt b'hüt' Di Gott, Dirndl, Jetzt schlaf' Dein Zorn auS; Morg'n springt na do>ch) tuiebet A — Bussel 'rauS!"

Schlecht weiter.

'S ir net wegen der Lieb Denn da feit fe fi nett*) Aber d'Leut' fan so boshaft Die machen a G'red!

„An Vater fei Schwester An Bruder fei Wei'(b) Und as Ahnt und 'S BaSl All' machen'S a G'schrci."

*) Da fehlt nichts.

Karl Etieler.

Oheim würde mir nicht vergeben. Er sieht mir kaum danach aus, als würde er mir ein Schiff geben, nachdem ich Dich ihm geraubt habe."

„Ach, Du brauchst ihn garnicht darum zu ersuchen, Jack, nicht wahr? Es sind ja noch mehr Schiffe zu haben. Doch könntest Dn nicht lieber irgend eine andre Beschäftigung finden und dacheim bleiben?"

„Falls die Unternehmungen, in denen ich mein Kapital angelegt habe, glücken, bin ich in einem Jahre im staube, Dir ein behagliches Heim zu bieten — allerdings nicht viel mehr als eine Hütte und ein Herz nebst einigen

Walter ins Vertrauen gezogen und ihre Pläne für die Zukunft besprochen. Walters Ent­zücken kannte keine Grenzen; beinahe hätte er Ranger erdrückt vor Freude. Doch trotz sei­nes Jubels und trotzdem er sich in einem Al­ter befand, wo man alles von der rosigsten Seite auffaßt, konnte er sich des Bedenkens nicht erwehren, daß die Angelegenheit auch ihre ernste, sehr ernste Seite habe. Ander­seits wiederum fühlte er sich in seiner eigenen Wertschätzung um mindestens hundert Procent gehoben, weil Jack ihm das „Du" angeboten hatte und nun zu ihm wie zu einem Kame­raden und Mann sprach.

Für Küche und Haus.

Kaisersuppe. Nachdem man zwei Hühner vorbereitet, schneidet man sie der Länge nach durch, setzt sie dann nebst Vi Kilogramm Kalbfleisch, ebensoviel Rindfleisch nebst Petersilienwurzel, Sellerie, Porröe, Mohren und dem nötigen Salz mit t'/a Liter Master auf und kocht langsam in 3 Stunden eine gute Fleischbrühe dar­aus. Dann trennt man das Brustfleisch von den Hühnern, schneidet die eine Hälfte in feine Streifen und wiegt die andre Hälfte nebst dem übrigen Hühnerfleisch fein. Man mischt nun aus 6 durchgcriebencn harten Eigelben, 12ö Gramm zu Schaum gerührter Butter, 2 eingeweichten Semmeln, dem gewiegten Fleisch, 2 Tasten kalter süßer Sahne, Salz und Pfeffer eine Mäste, welche durch ein Sieb gestrichen und in der durchgeseihten, jetzt wieder kochenden Brühe recht glatt verrührt wird. Inzwischen wurden wo Gr. kleingebrochene Maccaroni in Brühe aus LiebigS Fleischextrakt gar gekocht, mit dem in Streifen geschnittenen Hühnerfleisch in die Terrine gelegt und nun mit der kochend heißen, noch durch 10 Gramm LiebigS Fleischextralt vollendeten Suppe übergossen.