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amtlichen Untersuchung des Schweinefleisches auf Trichinen sowie als Schlachtviebbeschauer bestellt.

1,8200 u. 1.8201. Der Königliche Landratb Freiherr von Schleiuitz.

Gefunden: Eine Pferdedecke. Meldung des Eigenthümer? bei dem Ortsvorstand zu Beters­hausen.

t Landwehr und Linie.

Der Reichskanzler Graf Caprivi berührte in seiner Rede vom Mittwoch auch den vielbesprochenen Artikel des Militär- Wochenblattes über die Leistungen der Landwehr im Vergleich zur Linie und führte dabei den geflissentlich auf falsche Wege geleiteten Streit so anschaulich aus den richtigen Punkt zurück, daß wir das Wesentliche seiner Ausführungen im Wortlaute folgen lassen:

.E« handelt sich bei der Frage, die die Presse jetzt auch viel bewegt hat, über Landwehr und Linie, ja nicht darum: was hat die Landwehr geleistet? sondern es handelt sich darum: was kann man der Landwehr zumuthenk Es sind Artikel in einer militärischen Zeitschrift erschienen, denen die Regie­rung und die Militärverwaltung fern steht, Artikel, die eine gewisse Unzufriedenheit, einen Aerger, eine gewisse Aufregung hervorgebracht haben, indem man von der Ansicht auSging, es läge darin - es sind sehr harte Ausdrücke gebraucht worden — eine Beschimpfung — eS wurde dann abgemil­dert —, eine Verunglimpfung der Landwehr ...

Wir sind genöthigt, uns vor die Frage zu stellen: Ist es richtig, die Landwehr in erster Linie zu verwenden, oder thun wir klüger, zuerst diejenigen Menschen, die wir im jugend­lichen und kräftigen Alter noch in Deutschland haben, an den Feind zu bringen, ehe wir auf die älteren zurückgreifen? Darüber, glaube ich, kann nur ein Urtheil sein; und daS, was wir hier bezwecken, indem wir mit unserer Vorlage die Armee verjüngen wollen, geht dahin, die älteren Jahrgänge zu schonen, sei es, daß man sie ganz zu Hause läßt, oder sei e«, daß man mindestens, bi« es nothwendig ist, sie nicht an den Feind schickt. Ich will denselben Menschen mit einander vergleichen und will annehmen: das eine Mal ist er 22 Jahre alt und steht in einer Linientruppe, wenn die Mobilmachung kommt, da« zweite Mal aber ist er in der Landwehr und 32 Jahre alt, wenn die Mobilmachung eintritt und ihn von Hause ruft. Er müßte ein sehr schlechter Truppentheil sein, bei welchem der Mobilmachungsbefehl nicht unter allen Umständen einen gewissen Grad von Freude, von rorteeißender Freude hervorruft. Das ist auch natürlich. Der Mann wirü^ daS Kasernenleben endlich los, kommt heraus, stellt sich die Sache vielleicht auch noch poetischer vor, als sie ist, und gerne tritt jede Truppe an mit Gewehr, wenn die MobilmachungSordre kommt. Nun zieht der Mann fort, jung ist er, „des Lebens Aengsten, er wirft sie weg, hat nichts zu fürchten, zu sorgen" ; so zieht er in den Krieg.

Wenn der Mobilmachungsbefehl diesen selben Mann aber erst mit 32 Jahren trifft, — so hat er geheirachet, hat Kinder, hat ein Geschäft gegründet. Jetzt kommt der Befehl: inner­halb 24 Stunden stellst Du Dich ein. Er kommt, er ist patriotisch, er hat vielleicht von Vaterlandsliebe mehr, als er in seiner Jugend hatte, er ist an Pflichtgefühl, an Opfer- freudigkett vielleicht gewachsen Was wird ihm zugemuthet? Jetzt wird er zum Truppentheil abgegeben, er wird auf die Kammer geführt, es werden ihm die Sachen angepaßt, die Stiefel drücken ihn, der Tornister ist ihm nicht bequem, der Kragen ist ihm ungewohnt; er ist zu Hause an Weißbrot gewöhnt, jetzt bekommt er Kommißbrot, seine Gesundheit sängt an zu leiden; aber der Mann ist patriotisch, er hält das alle« aus. Jetzt wird er auf die Eisenbahn gesetzt und ins Feld gefahren. Da läd man ihn au«. ES kommen die mühseligen Märsche, Tagesmärsche, Nachtmärsche; je näher dem Feinde, um so mehr drängt sich alles zusammen, die Verpflegung wird schlechter. Zuletzt ist er auf die knappe eiserne Portion angewiesen. Nun kommt der Lchlachttag. Inzwischen hat er Briefe, Karten von Hause bekommen. Die Frau klagt, und mit dem Bleigewicht der Sorge schleppt er sich durch; trotzdem hält der Mann aus. Am Tage der Schlacht soll nun die Landwehr unmittelbar neben Infanterie der Linie gebraucht werden. Früh verlässt« die Truppen die Hauptstraßen d,S weiten Feuers des Feindes wegen, um die Geiahr zu ermäßigen, es geht über Sturzacker, er giebt sein Letztes her für Deutschland. Nun fängt da« Feuer an; auch er kommt ins Feuer; er denkt: gut, daß er endlich zum Schuß kommt, er kann endlich aktiv werden. Jetzt wird sprungweise vorgegangen; da soll er mit dem Tornister auf dem Rücken abwechselnd laufen, sich hinwerfen und schießen, und wenn da« bis zum Abend gegangen ist, dann soll die Truppe noch etwa 400 Meter mit Hurrah avanciren und den Feind aus seiner Stellung drängen. Derselbe Mensch, der daS mit 22 Jahren leistet, kann es und wird eS auch mit 32 Jahren leisten, aber der Aufwand an Kraft und Opferwillig­keit ist sehr erheblich größer bei den 32jährigen als bei den 22jährigen. Ich achte die Opfer, die unser Beurlaubtenstand, Ossiziere wie Mannschaften, im Kriege bringen, sehr hoch, — es ist viel mehr, was diese Männer leisten, als was wir Be­rufssoldaten leisten, und die Kriegsdenkmünze auf der Brust eines alten beurlaubten Soldaten ist in meinen Augen eine« der höchsten Ehrenzeichen, die ein Mensch tragen kann. Und wenn ich also auch wünsche, daß nun und nimmermehr ein deutscher Landwehrmann in feinem Ansehen, in feinem Selbst­gefühl geschädigt werden möge, so kann ich immer nicht finden, daß in dem, was geschehen ist, ein Grund liegen könne zu der Entrüstung, die nun durch die Zeitungen gegangen ist. Ich bin der Ueberzeugung, und ich glaube, Sie alle werden sie mit mir theilen, daß der Name eines deutschen Landwehr­mannes auf alle Zeiten ein Ehrenname bleiben wird.

Ich muß nun aus den Theil der Landwehr noch zurück­kommen, der, wenn man einen Vergleich mit der Linie anstellt, der meistbetheiligte ist; die Landwehr ersten Aufgebot«. Diese Landwehrleute befinden stch in Truppentheilen, die man heutzutage Reserve-Divisionen nennt, die aber ihren Namen weder davon haben, daß sie aus Reservisten zusammengesetzt sind — denn sie setzen sich aus Landwehrleuten zusammen — noch davon, daß sie in Reserve gehalten werden sollen. Denn die Reserve-Division, die wir autstellen, werden säst ausnahms­los mit der Linie mobil gemacht und mit der Linie inS Feld gestellt. Wir haben nickt die Mittel, diese Reserve-Divisionen in den Festungen zu lassen, wir müssen sie brauchen wie Feldtruppen, mir haben nicht die Zeit, sie erst nach und nach

an da« militärische Leben sich gewöhnen zu lassen. Vom ersten Tage an müssen sie neben den Linientruppen sieben; wenn man sie auch nicht, wie zur Zeit vor der Armee-Reor­ganisation, in Brigaden mit der Linie einreiht, so wird man sie doch immer wieder in gewisse Verbände mit der Linie bringen müssen. Es wird dann sür den Feldherrn die Frage entstehen: soll daS Tempo des Ganzen sich nach dem lang­sameren Tempo der Landwehr richten oder nach dem rascheren Tempo der Linien-Divisionen, was für die Reserve-Divisionen baldige Auflösung durch Erkrankungen vorauSsichlich zur Folge haben müßte. Unsere Reservedivisionen sind älter als die französischen und russischen, und sie entbebreu der Cadre«. Sie sind sehr stark verheirathet. Die Statistik des Jahres 1885 ergiebt, daß im Alter von 20 bis 25 Jahren 7,4 Männer verheirathet sind, von 25 bis 30 Jahren 47,8 und von 30 bis 35 Jahren 76 pCt. Da« letztere ist daS Alter unserer Reservedivisionen. Mir ist erinnerlich aus dem letzten Kriege, daß da« erste Gardelandwehrregiment bei einem Etat von 3000 Köpfen etwa 4000 Kinder hatte. Sie werden mir zu­geben, daß eine auf solche Weise — ich möchte sagen — moralisch belastete Truppe immerhin mehr Schwierigkeiten zu überwinden hat, wie eine andere, und daß es Pflicht der Armeeverwaltung ist, danach zu suchen: wie können wir diesem Uebelstande abhelfen, wie können wir jüngere Leute schaffen? Daß wir das können, wird Ihnen nachgewiesen werden; wir haben die nöthigen Mengen waffenfähiger Menschen dazu.

Aus dem Abgeordnetenhaus.

Berlin, 25. November. Im Verlaufe der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses erhielt bei Fortsetzung der ersten Berathung der Entwurfes eines Kom- mun alabgaben -Gesetze« Abg. v. Strombeck das Wort, welcher, wie die meisten Vorredner, dem Entwürfe im Ganzen sympachisch gegen über sieht, aber im Einzelnen Aenderungen für nöthig hält. Abg. Sperlich theilt im Allgemeinen dem Kommunalsteuergesetze gegenüber den Standpunkt, welchen seine FraktionSgenossen, die Abg. Fritzen und v. Strombeck dargelegt hatten, und betont besonberS die Noth- wendigkeiteinerrechizeitigen Einbringung und Durchberathung des Wahlgesetze«, um da« Zustandekommen desselben gleichzeitig mit den Steuergesetzen zu ermöglichen. Gegen 33/4 Uhr wurdedieFortsetzung der Berathung auf Sonnabend Vormittag 11 Uhr vertagt.

Berlin, 26. November. In der heutigen Plenarsitzung des Ab g eo r d n ete n h a u s e « wurde die Berathung des : Kommunalsteuergefetzentwurfs fortgesetzt. Abg. Gertig (freie.) spricht gegen einzelne Bestimmungen. Abg. Seyffart wünscht die reichen Leute des Westens mehr herangezogen. Munster Miguel erklärt, für den Westen sei die Gewerbesteuer aus­schlaggebend. Abg Würmling (6.) ist für die Vorlage. Die Herabsetzung der Miethsteuer sei nothwenvig. Der Ministerpräsident Graf zu Eulenburg betont, der Ausschluß der GutSbezirke sei ein große« Unrecht. Abg. Tiedemann (Labischin, freie) ist gegen die Latitüde des Gesetzes, wogegen die Staatsaufsicht allerdings der Remedur bedürfe. Abg. Meyer verharrt in voller Opposition gegen die Vorlage. Minister Miguel bezeichnet das englische Kommunalsteuersystem für Preußen nicht nachahmenSwerth, erklärt sich noch jetzt als unentwegter Anhänger der Eisenbahnverstaatlichung. Abg. Herrfurth (freiconf.) erklärt das Kommunalsteuergesetz für den besten Theil des gesammten ResormplaneS, es bedürfe nur einiger Abänderungen. Schließlich wird die gesammte Steuervorlage einer Commission von 28 Mitgliedern über- wiesen. Sodann vertagt sich da« Haus auf unbestimmte Zeit.

Folitische Nachrichten.

Se. Majestätder Kaiser verblieb auch am Freitag den größten Theil des Tages in seinem Arbeitszimmer und erledigte Regierungs- angelegenheiten. Im Laufe des Nachmittags stattete der Prinz Heinrich, sowie auch die erb- großherzoglich oldenburgischen Herrschaften, welche sich vor ihrer Abreise nach Oldenburg verob- schiedeten, und ebenso der Prinz und die Prinzessin Adolf zu Schaumburg - Lippe den Kaiserlichen Majestäten im Neuen PalaiS Besuche ab. — Ueber das Befinden des erlauchten Monarchen erfährt die Norüd. Allg. Ztg. daß auch fernerhin die Besserung in dem Erkältungszustande in der erfreulichsten Weise fortschreitet, so daß auge- uommen werden darf, Se. Majestät werde am nächsten Montage der Einladung des Fürsten von Pleß zur Theilnahme an den Jagden Folge leisten können. — Am Sonnabend Vormittag verblieb Se. Majestät der Kaiser in seinem Arbeitszimmer und erledigte Regieruugsauge- legenheiten.

Se. Majestät der Kaiser empfing am Sonntag Nachmittag 1 Uhr das Präsidium des Reichstages, bestehend auS den Herren v. Levetzow, Graf Ballestrem und Dr. Laumbach. Der Empfang trug einen mehr cordtaleu als officiclleu Charakter. Se. Majestät pflog eine viertelstündige Unter- Haltung über verschiedene Gegenstände und wünschte zum Schlufie einen guten Fortgang der Reichs- tagsarbeiten. Sodann wurde das Präsidium von Ihrer Majestät der Kaiserin empfangen.

Ein Leitartikel des »Wiener Fremdenblattes* vom 25. November hebt die männliche Offenheit und den tiefen Ernst der Rede des deutschen Reichskanzlers Grafen V. Caprivi in der Reichs- tagssitzung vom 23 dieses Monats hervor. So spreche ein Staatsmann, der die Verhältnisse genau abschätze, ein Patriot, der überzeugt sei von der Nothwendigkeit der Steigerung deS Heeresaufwandes, und der eS als eine Gewissens- Pflicht empstade, seine Ueberzeugung zur Geltung zu bringen, weil ihm daS Schicksaal der Nation mehr am Herzen liege als alles andere. Die liberale „Neue Freie Presse* bezeichnet die Rede

des Reichskanzlers nach Form, Inhalt und Ge­sinnung als bedeutend und bedeutsam nah zollt dem Reichskanzler die rückhaltloseste Anerkennung dafür, daß er nicht zu den sonst üblichen Schreck­mitteln gegriffen habe. Durch diese mannhafte Aufrichtigkeit habe Caprivi sich selbst seine Auf­gabe erschwert, sich aber auch Dank dafür ver­dient, daß er nicht schwere Beunruhigung erweckte. Die »Deutsche Zeitung* lobt Caprivis ruhige Darstellung der Verhältnisse ohne alle Schwarz­färberei und ohne Uebertreibung, Wenn die Opposition die Vorlage ungerechtfertigt finde, weil unmittelbare Gefahren nicht drohten, so liege in den Aufschlüssen Caprivis über die Vorgeschichte der Vorlage der stärkste Gegenbeweis gegen diese ziemlich leichtfertige Auffassung.

Der BundeSrath hat die Finanzentwürfe zur Deckung der militärischen Mehrausgaben am Donnerstag an die Ausschüsse überwiesen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß dem Reichstage die Finanzvorlagen schon zu Beginn der Militär- debatten zugehen werden.

Vom Beginn des EtatsjahreS bis zum Schluß des Monats Oktober haben die Einnahmen der Post- und Telegrapheuverwal- tuug 139 378 360 Mark (gegen denselben Zeit­raum des Vorjahres + 5 853 803 Mk.), die Ein­nahmen der Reichs-Eisenbahnverwal- tung 35 845000 Mk. (+ 1226 000 Mk.) be­tragen.

Die Centrumsfractiou des Reichs­tags beschloß die Wiedereinbringung des AntragS auf Aufhebung deS Jesuttengesetzes.

Der französische Feldzug in D a h o w e y ist durch die kampflos erfolgte Einnahme der Haupt­stadt Abomey einstweilen beendigt. Es soll nur noch die „Pacification des Küstengebietes von Dahomey erfolgen, die meisten Dahomeyanischen Stämme sollen angeblich die französische Ober­hoheit bereits anerkannt haben. König Behanzin hat sich mit den Resten seiner Truppen nach den sumpfigen Niederungen im äußersten Norden seines Reiches geflüchtet, wo Terrain und Klima eine Verfolgung nahezu unmöglich machen.

Aus Provinz und Nachbargebiet.

Hersfeld, den 28. November 1892.

* Die Versicherungsanstalt Baden hat beachtens- werther Weise entschieden, daß im Falle einer durch Unfall herbeigeführten Erwerbsunfähig­keit die Versicherungsanstalt verpflichtet ist, die Invalidenrente vom Tage des Eintritts der dauernden Erwerbsfähigkett bis zum Beginn der Unfallrente auszubezahlen, und von dem Tage des Beginns der Unfallrente an in dem Betrage, in welchem die Invalidenrente die Unfallrente übersteigt. Es wäre darnach in allen Fällen, in welchen ein Unfall dauernde Erwerbsunfähigkeit verursacht, auch das Verfahren zur Feststellung der Invalidenrente durchzuführen.

* Es empfiehlt sich, Postsendungen, welche für Orte der Bereinigten Staaten von Amerika bestimmt sind und zu W e i h n a ch t e n die Adressaten erreichen sollen, schon jetzt zur Post zu liefern. Denn im Falle späterer Absendung würde, bei den in New-Aork mit der Verzollung verknüpften Umständlichkeiten und Stauungen auf eine rechtzeitige Behändigung der Stücke nicht mehr gerechnet werden können.

* Der Gerichtsaffeffor Stöber zu Steinau ist zum Amtsrichter daselbst ernannt worden.

* In diesem Jahr fällt der b e t l t g e A b e o d des Weihnachtssestes auf den Sonnabend, ebenso der Sylvester. Wir haben mithin nur einen Festtag mehr als in der gewöhnlichen Zeit deS Kirchenjahres.

* Die Anlage vonWtnterfutterplätzeo für Vögel besonders in den Obstgärten lohnt sich reichlich durch insektenfreie Bäume. In der Mitte deS Obstgartens wird Tannen- oder Fich- teureisig ausgesteckt und in der Erde gut befestigt; innerhalb des Kreises giebt man auf den Boden Bretter und darüber viel Reisig zu einem Haufen. Werden nun auf den Reisighaufen Futter, Ge- treideabfälle, Brotbrösel rc. hineingeworfen, so sollen diese Futterstoffe auf die mit Reisig be­deckten Bretter. Die Vögel finden schon von selbst Eingang in den Reisighaufen, sind gegen Wind, Schnee und Raubthiere geschützt und vertilgM desto freudiger die schädliche Insektenbrut.

* S. M. der König haben Allergnädigst ge' ruht: dem Unterstaatssekretair im Ministerium der geistlichen Unterrichts- und Medizinalangelegen' heilen D. v W e y r a u ch den Rothen Adlerorden zweiter Klaffe mit Eichenlaub zu verleihen.

* Professor Falb prophezeit für den 4. nächsten Monats einen kritischen Tag erster Ordnung.

* P a p i e r n e W u r st d ä r,m e — das sind künstliche Wursthülsen aus Pergamentpavier — werden, wie wir in einem Fachblatt für Fleischer lesen, jetzt vielfach verwendet. Man rühmt ihnen