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namentlich dann die größte Rücksicht genommen nisse aufzustellen, in denen die Holzempfangsbe- werden muß, wenn in den zunächst gelegenen Schlägen , rechtigten nach bespannten und nnbespannten Haus- nur geringwerthige Holzsortimente Vorkommen besitzern zu verzeichnen, und aus denen iuübersicht- sollten.

Um übrigens etwa eingehende Beschwerden be­züglich der Loosholzvertheilung genau prüfen und zugleich beurtheilen zu können, ob die zu 1. und 3. gedachten Uebelstände nicht vorliegen, werden in Folge einer Verfügung Königlicher Regierung die Gemeinderäthe hierdurch angewiesen, unmittelbar nach geschehener Ueberweisnng desLoosholzes seitens der Forstbehörde, und zwar jedenfalls mindestens 14 Tage vor der Abgabe des Loosholzes an die einzelnen Empfangsberechtigten, Looshoiz-Verzeich-

licher Messe neben den Holzempfängern sowohl die Schläge, aus denen das Holz verabfolgt werden soll, als auch die Holznummern und Sortimente, und die zu zahlenden Geldbeträge zn ersehen, so­wie endlich zugleich Angaben darüber enthalten sein müssen, welche Holzbezüge die Empfangsbe­rechtigten sonst genießen.

Diese Verzeichnisse, welche nach dem unten ab- gedruckten Schema aufzustellen sind, müssen von 14897 den Ortsvorständen jeden Ortsangehörigen auf Verlangen zur Einsicht vorgelegt werden.'

Nach Fertigstellung des besagten, die Unterver- theilung vorbereitenden Verzeichnisses hat die Ab­gabe des Holzes in Gemäßheit meiner Verfügung vom 12. März 1880 Nr. 2077 bezw. unter Be­achtung des vorstehend zu 6. Hinzugefügten mittelst Verlosung zn erfolgen, wobei selbstredend jedes­mal nur für diejenigen Ortsangehörigen geloost werden kann, welche gleiche Holzqnantitäten bezw. das volle Loosholzquantum zu empfangen haben.

Die Herren Bürgermeister haben die Gemeinde­

rathe hiervon in Kenntniß zu setzen.

Der Königliche Landrath Freiherr von Broich.

Loosholz-Verzeichuiß der Gemeinde.....für das Jahr . .

Der

Loosholzempfänger

Dieselben beziehen an Besoldungsholz (e$d.

Grebenholz) sowie aus Gemeinde- und eigenen Waldungen.

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' Es sind hiernach auzuwciscu

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aus den Districten.

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1 0 Zum Hartholz wird alles Derb- u. Stockholz gerechnet.

2 ) Wie viel Raum­meter resp. Wellen Reiserholzes einem Raummeter Hartholz gleich zu rechnen sind, wird von den Ober­

Förstern Weisung Holzes werden.

(Diese zahlen

bei Ueber» des Loos« mitgetheilt

Verhältniß-

. . sind nach Maaßgabe der Be-

Neuenzell den ....

Der Gemeinderath.

stimmungen des Ge­setzes vom 28. Juni 1865 in den verschie­denen Revieren ver­schieden.

Potttische Rnchrichten.

Deutschland.

Se. Majestät der Kaiser wird, wenn wir von den laufenden Regierungsgeschäften absehen, augen­blicklich vorzugsweise von den Vorbereitungen für die Vermählung des Prinzen Wilhelm in Anspruch genommem Der König und die Königin von Sachsen, die Großherzöge von Biecklenburg-Schwe- rin und Hessen, der englische Thronfolger, ein Bruder des Königs von Italien, der frühere König von Spanien, ein jüngerer Bruder des Königs von Dänemark und zahlreiche andere hohe Herrschaften werden zu der Hochzeitsfeier nach Berlin kommen. Die prinzliche Braut beginnt ihre neue glänzende Laufbahn mit der Abfahrt von Sagau. Denn dort wird sie als dereiustige Königin von Preußen und Kaiserin von Deutschland vyu dem Oberprä­sidenten von Schlesien und dem Präsidenten des Regierungsbezirks Lieguitz, den Herren v. Seyde- Witz und von Zedlitz-Neukirch, begrüßt. Bei ihrem Eintritt in die Provinz Brandenburg wird die Prinzessin von dem Oberpräsidenten v. Achenbach empfangen werden.

Das preußische Abgeordnetenhaus hat in den letzten Tagen meist Borlageu von geringem oder nur rein örtlichem Interesse erledigt. So­dann hat das Abgeordnetenhaus in zweiter Lesung den von seiner Commission zum Pfandleihgesetze gestellten Antrag angenommen, wonach der Zinsfuß für Pfänder unter 30 M. 2 Pf. pro Mark und Monat, über 30 M. 1 Pf. betragen soll. Das Haus beschloß zudem, daß es dem Pfandleiher er­laubt fein soll, sich mindestens zwei Monate Zinsen auszubedingen.

Das Herrenhaus hat gleichfalls eine größere Anzahl Borlagen erledigt, doch ist über die Ver­handlungen nichts Besonderes zu melden. Gespannt ist man auf die Abstimmung des Hauses über den Steuererlaß, da die Herrenhauscommission den dauernden Steuererlaß abgelehnt hat.

Der permanente Ausschuß des Volkswirth­schaftsraths hat seine Aufgabe beendigt. Diel beiden ihm zur Vorberathung überwiesenen Vor­lagen, das Arbeiterunfallverficherungsgesetz sowie das Junungsgesetz sind.angenommen worden. Zum

Abschied hat Fürst Bismarck die Mitglieder des lebenslängliche Pensionen von 1200, 800 und 700 permanenten Ausschusses zum Diner eingeladen. Fr. gezahlt werden. Die Hälfte derselben soll den In der nach Tisch gepflogenen Unterhaltung sprach nicht wieder verheiratheten Wittwen und nöthigen- Fürst Bismarck, wie derTribüne" berichtet wird, dem Eisenformer Kamim seine Anerkennung für die Entschiedenheit aus, mit der er seine Ansichten im Volkswirthschaftsralhe vertheidigt habe und äußerte, daß dem Reichstage die Protokolle über die Verhandlungen zugehen würden, damit derselbe auch die Gründe und Ansichten der Minorität er­fahren und bei seinen Arbeiten benutzen könne.

Dem Bu ud eW ath ist ein Nachtrag zum Etat des Reichsamts des Innern vorgelegt worden, in welchem einmal 67,500 M. zu Gehältern verlangt werden für neu anzustellende Beamte des Reichs- amts und dann 82,000 M. für den Deutschen Bolswirthschastsrath. Diese Summe ist für die Tagegelder und Fuhrkosten bestimmt. Die Mit­gliederzahl des Deutschen Volkswirthschaftsraths soll 120 darunter 75 preußische die des permanenten Ausschusses 70 betragen. Der Volks­wirthschaftsrath dürfte im Laufe des Jahres 21, der permanente Ausschuß 42 Tage versammelt sein. Das Tagegeld ist auf 15 M. festgesetzt.

Während des Betriebes der deutschen See­fisch e r ei werden die DampfkanonenbooteComet" undDelphin" au der deutschen Nordseeküste krenzen, um die deutschen Fischer gegen die Uebergriffe eng­lischer und dänischer Fischer zu schützen.

Die Trichineugef ahr ist keineswegs so sel­ten, wie man allgemein anzunehmen scheint, ja sie scheint größer zu werden. Während im Jahre 1879 auf je 2000 Schweine ein trichinenkrankes kam, kommt im Jahre 1880 schon auf 1630 ein krankes, in Berlin sogar eins auf 1324.

falls den Eltern der Opfer des Staatsstreiches zugewandt werden können.

Die deutsche BarkAugust" aus Stralsund ist auf der Fahrt nach Bayonne gescheitert. Die Besatzung ist gerettet, die Ladung (Getreide) aber verloren.

Frankreich.

Belgien.

Die Budgetkommission hat vom Budget des Kriegsministeriums 45,175 Frcs, das Gehalt von 41 Militärgeistlichen gestrichen. Die Commission hält diese Geistlichen in Friedenszeiten für über­flüssig, da in den Garnisonstädten den Soldaten auch ohnedies hinreichende Gelegenheit zur Befrie­digung ihrer religiösen Bedürfnisse geboten sei.

Spanien.

Das neue Ministerium hat sich mit einer weit­gehenden Amnestie für die wegen Preßvergehens Verurtheilten eingeführt.

England.

Die englischen Behörden haben Vorsichtsmaßre­geln ergriffen gegen ein angebliches Feniercomplott, durch welches das Schloß Windsor in die Lust gesprengt werden sollte. Gleichzeitig wird gemeldet, daß die Königin ihre Rückkehr aus Osborne nach Windsor aufgeschoben hat.

Der englische Commandant im Transvaallande, General Collcey hat die Regierung um die erst von ihm verschmähte Verstärkung gebeten. Der Ge­neral ist am 8. d, M. von der englischen Regierung dahin instruirt worden, daß die Regierung den Boers alle billigen Garantien hinsichtlich ihrer Behandlung nach erfolgter Unterwerfung und so­fern sie von bewaffnetem Widerstand abstehen würden, gewähre, und daß das Projekt in Bezug auf das Transvaalland im Hinblick auf eine per­manente freundliche Lösung aller Schwierigkeiten abgefaßt sein würde.

Türkei.

Der Sekretär Gambettas Reinach hat in der Revue politique" einen Artikel veröffentlicht, in welchem die Politik Barthelemy St. Hilaires und die der Deputirtenkammer scharf getadelt wird.

Die Deputirtenkammer hat beschlossen, den An­trag Louis Blancs auf Abschaffung der Todes­strafe in Erwägung zu ziehen.

Die Kommission für die Entschädigung der Opfer ..... .......... ------

des Staatsstreiches am 2. Dezember 1852 wird soll ein größerer Transport mit Munitron und einen Credit von 5,000,000 Fr. beantragen, womit Lebensmitteln weggenommen, die denselben beglei-

Von den katholischen Bergbewohnern Albaniens