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Sache zu gewinnen. Die Döring's sollen sehr reich sein, aber die Commerzienrätbin rechnet scharf, ich fürchte, Du wirst ihre Einwilligung so rasch nicht erhalten."
„Hat der Bankier Wille nicht auch erwachsene Töchter?" fragte Herfeld.
„Zwei, also hast Du deshalb mit ihm angeknüpft?"
„Weshalb ich es gethan habe, kümmert Dich nicht"
„Du würdest besser thun, wenn Du mir reinen Wein ein- schenken und auf meinen Rath hören wolltest. Wille ist ein mißtrauischer Mann, er mag sich anfangs durch Dein Auftreten düpiren lassen, aber ehe er Dir eine Tochter zur Frau giebt, wird er einen gründlichen Aufschluß über Deine finanziellen Verhältnisse verlangen."
„Diese Forderung würde mich nicht erschrecken!" sagte Herfeld achselzuckend. „Wie groß ist die Familie des Bankiers?"
„Zwei Töchter und ein Sohn, seine Frau lebt nicht mehr.
Der Sohn ist noch auf der Universität, er studirt Medizin, die Töchter sind hübsch, aber auch sehr stolz, putzsüchtig und anspruchsvoll. Ob der Bankier Dich ihnen vorstellen und Dir zu seinen Soireen eine Einladung schicken wird, mußt Du abwarten, aber wenn dies auch geschieht, darum hast Du noch immer nicht das Spiel gewonnen."
„Und wer sagt Dir denn, daß ich diesen Plan verfolge ?" spottete Herfeld. „Ich ersuche Dich ernstlich, kümmere Dich um meine Pläne und Handlungen nicht und vor allen Dingen bedenke, daß ich rücksichtslos Jeden vernichte, der mir in den Weg treten will.
Du wirst also wohl daran thun, mir fern zu bleiben, Deiner Hülfe bedarf ich nicht, und allen Feindseligkeiten, die eine Erpressung bezwecken, trete ich energisch entgegen. Vergiß auch nicht, daß Du in einem Kampfe mit mir schon deshalb den Kürzern ziehen würdest, weil man nur meinen nicht aber Deinen Aussagen Glauben schenken wird." (Forts. f.)
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vdt. Brocke.
Der Fuhrmann Wilhelm Mü «scher (Christians Sohn) und dessen Ehefrau Auguste, geb. Luckhardt, dahier haben geschehener Anzeige vom heutigen Tage zusolge die bisher unter ihnen bestandene Gemeinschaft der ehelichen Errungenschaft aufgehoben.
Hersfeld, am 11. August 1877.
Königliches Amtsgericht, Abth. I. Dallwig.
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