8 Mark, 11) Rimmels 8,70 Mark, 12)Rasdorf 26 Mark, oßbach 5,77 Mark, 14) Schwarzbach 24 Mark, 15) Ober- m 10 Mark, 16) Unterufbansen 6 Mark, 17) Macken- 05 Stars, 18) Steinbach- 13 Mark, 19) Rotheilkirchen 5 20) Sargenzell 3,34 Mark, 21) Bodes 2,15 Mark, 22) »au 15,85 Mark, 23) Wehrda 21 Mark, 24) Neukirchen nk
auf die Kreiskasse angewiesen. Die Herrn Bürgermeister |tnbeu Gemeinden erhalten hierdurch die Auslage, das Halb 14 Tagen gegen vom Bürgermeister bescheinigte M5 Gelderheders bet der Kreiskasse dabier in Empfang und in der Gemeinde-Rechnung pro 1876 in Einnahme
d, am 22. Dezember 1876
Der Königliche Landrath Götz.
rstliche Stimme in der Streunothfraae im Jahre 1876.
to Berichten aus Mittel-Deutschland in Bezug auf den Ertrag tote ist dieselbe in diesen: Jahre int Großen und Ganzen eine ihige.
iit ebenfalls sehr mäßige Stroherndte des Vorjahres 1875 kamen । Jahre auch keine Vorräthe zu gut und hat deßhalb der land- i! HauShalt bis zur Erndtezeit 1877 mit der sehr empfindlichen !!eit eines Streumangels zu kämpsen.
iühlbar wird dieser Streumangel noch in all denjenigen Gegen- in denen ein großer Theil des Strohes zur Fütterung benutzt legt, denn auch die diesjährigen Futterstoff-, Heu- und Grummet- » vielfach zu wünschen übrig.
»inst des Schicksals — Nothjahre und Krisen — müssen eigent- ' Gewerbe mit in Rechnung gezogen werden: aber es geschieht tollen und richtigen Maße und namentlich enthebt sich die Landellen den Gegenden, in denen die Forstwirthschaft ein größeres -Itmenge mit ihr entnimmt, zu gern der Sorge bei eintretendem bieumangel. Die Landwirtschaft geht eigentlich in diesen Fällen •er, indem sie geradezu von der Forstwirthschaft die Unterstützung
■'e glaubt vielfach mit dem Losungsworte „Nothjahr" diese For- zenügend begründet zu haben.
»rationellen und gesunden Betrieb kann aber dieLandwirthschast Hülfe der Forstwirthschaft bestehen; die Gegenden ohne Wald Ästriche und namentlich Großgüter in Waldgegenden lieferen Pchen Beweis.
^r Landwirth auf die Beihülfe des Forstes rechnet, haben ihn ! Mißständc, Güterzersplitterung, übertriebener Anbau von Hack- ■ii^ten (Wein, Tabak, Hopfen, Rüben «j, we 11»^ni>e **M»*" besonders die Berechtigungen auf Laub und Streuzeug dahin
„Miß Percival," wiederholte Rudolf wie träumend. War er der schönen Zauberin entflohen, um in der Einsamkeit der Walliser Hügel sie wiederzufinden?
° Wie Schwindel umfing es seine Sinne, während Cara's Bild ihm aus den Wolken zuzulücheln schien.
In dem Moment kam Bertha mit einem Entchen herbei, uud suchte ihn auf die merkwürdige Entwickelung der kleinen Schwimm- süße aufmerksam zu machen. Der Bann war gebrochen.
Miß Percival," wandte er sich an Mrs. Eskett, „meine Schwester hat eine Freundin dieses Namens, die gegenwärtig in Glenhampton weilt; sind Sie verwandt?"
„Es sind Schwestern; wußten Sie nicht darum?"
„Nein; wie lange ist sie schon hier?"
„Beinahe ein Jahr; wir haben sie recht von Herzen lieb."
Bald darauf sah er das junge Mädchen mit einem Körbchen frischer Rosen aus dem Garten kommen.
„Sie gleichen sich merkwürdig," dachte er, „Bella ist wie ein schönes Bild im vollen Strahl der Sonne, Cara dasselbe im weichen Schimmer des Mondes."
Er erhob sich und schritt ihr entgegen.
„Lasten Die mich das Körbchen tragen, Miß Percival."
„Ich trage eS nicht weit," entgegnete sie erröthend.
„Es scheint mir, mehr als Rosen zu enthalten.
„Allerdings, ich habe in Mrs Eskrtt s Namen einem armen Kranken Lebensmittel zu bringen."
„Wisten Sie, daß Sie sehr Ihrer Schwester gleichen?" fragte der Offizier im Weitergehen.
„Ich wollte Sie eben über Bella fragen, sie hat mir in den letzten Tagen nicht geschrieben. Ist sie wohl?"
„Ganz wohl."
„Und glücklich?"
„Wer vermöchte nicht glücklich zu sein der, wie sie, von allen Seiten umworben wird? gewiß ist sie glücklich."
Der Hauptmann sprach mit gereizter Bitterkeit, deren Grund Cara unverständlich war.
„Sie verdient es," rief sie enthusiastisch.
„Daran ist nicht zu zweifeln."
„Sprach sie nicht von mir?"
„Sie sagte nur von einer Schwester, die Erzieherin sei, ich wußte aber nicht, daß es in Tregarvan war."
22. Capitel.
Jda's Zimmer.
$ in Hessen und einigen angrenzenden Landstrichen haben diese »den Landwirth geradezu an den Wald gefesselt, eine gewisse ^gebildet und den Fortschritt auf dem Gebiete der Bodencul- Hntem Maße gehemmt.
Äng des Grundbesitzes von hemmenden Lasten ist bereits zum der Landwirth erfreut sich schon in größerem Umfange und W dieser segensreichen Wohlthat und der Zeitpunkt.wird nicht w» auch der Forstgrund sich seiner lästigen, den Betrieb hem- Ertrag schmälernden Fesseln entledigt sieht. (F. f.)
Feuilleton.
16 Geheimniß von Glenhampton
Mischen Originale von Lucy Randal Comfor Erzählt von Lina Freifrau von Berlepsch.
(Fortsetzung.)
Emma diese Neuigkeiten mittheilte, drängte Mrs. Es- doch gewiß rechtzeitig auf dem Bahnhof tinzntreffen. zwei Stunden später in des Hauptmanns Beglei-
Wpflng Mrs. Eskett den früheren Zögling mit gewin- stMest und jedes der drei Mädchen strebte zuerst, in Ki« sein.
Bieten des Besuchszimmers erst, sah er am offenen Wlanke Mädchengestalt im weißen Gewände, eine leichte von solch auffallender Aehnlichkeit mit Bella zu stocken schien.
^j^ival," stellte Mrs. Eskett vor, „Cara, meine Liebe, fX^iin Evelyn."
Miß Georgine Cardiff war eben in's Frühstückszimmer getreten. Es war ein blondes, blühendes Mädchen mit blauen Augen und galdenen Locken, zu voll, um schön zu sein, gutmüthig, phlegmatisch unb sehr von sich eingenommen
Für Bella Percival hatte sie Vorliebe gefaßt und freute sich, sie im Frühflückszimmer zu treffen. Kaum hatten die Mädchen sich begrüßt, als auf dem Kiesweg Hufschlag ertönte.
„Sollte Hauptmann Evelyn wiederkehren?" fragte Georgine und ihre Züge verklärten sich bei birfer Voraussetzung. Ein Diener brächte eine Karte.
„Der Marquis von Balfour," las sie, „hat von Mrs. Vyvian eine Botschaft an Miß Cardiff."
„Lasten Sie ihn heraufkommen," befahl sie freundlich, „wie sehe ich aus, Bella? ist meine Schleife nicht zerknittert?"
„Lord Balfour ist stets sehr liebenswürdig, und ich dachte zuweilen, daß ich ihm gefiele. Wohin gehen Sie, meine Liebe?"
„Auf mein Zimmer; der Besuch gilt nicht mir"
„Aber —" .
Bella weilte eine Secunde länger, erst als sie sich im Corndor sicher wußte, suchte sie sich Rechenschaft zu geben über diese Flucht vor dem geliebten Manne.
„Ich darf ihn nicht Wiedersehen," seu'zte sie, „bin ich ihm gleichgültig, so muß Alles üernüebeu werden, was meine Neigung nähren könnte, und bin ichs ihm nicht, so habe ich um so mehr Ur« sache, ihm fortan sremd zu sein." .
In solche Geoanken verloren, lehnte sie sich gegen die Balustrade der Treppe, als sich neben ihr eine Thür öffnete und Joa s düstere Gestalt erschien. Bella zuckte mit leisem Schrei zummmen.
(Fortsetzung folgt.) ______________________
| Mien Publikum mache hiermit l ßMeue Anzeige, daß ich das verstorbenen Heinrich Glebe
Wagu-rg-fchäft von: ab übernehmen werde und Ebenen seither geschenkte '^i auf mich zu übertragen,
Anzeigen.
indem es mein eifrigstes Bestreben sein wird die verehrten Kunden zur Zufriedenheit zu bedienen.
Hersfeld, den 19. Dezember 1876.
Tobias Münster, Wagner.
Rechnungen,x
und (
Klag-F-rumtar
empfiehlt ^""