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für die
Kreise Hersfeld und Hünfeld.
HerSfeld, Mittwoch den 13. September
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' DaS „Kreisblatt" erscheint wöchentlich zweimal, Mittwochs und Sonnabend. Preis desselben bei der Expedition 1 Mark pro Quartal bei u : den Postanstalten kommt der Postaufschlag hinzu. Bekanntmachungen aller Art werden ausgenommen und die dreispaltige Zeile oder deren Raum mit . , 10 Pfg. berechnet.
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Amtliches
Kreis Hersfeld.
Cafsel, den 30. Januar 1872.
n ■ Nach den gemachten Erfahrungen erscheint es nickt geeignet, nml dieVertheilung von Unterstützungen aus der Landschulkasse ferner ew(lj in der bisherigen Weise eintreten zn lassen. Wir beabsichtigen vielmehr, in den sich ergebenden einzelnen Fällen dringenden Bedürf- »isser den Schullehrern unserer Ressorts im Laufe des Jahres ioA Unterstützungen zu gewähren. Die Vorlage von tabellarischen Ver- , j,Michniflen der betreffenden Lehrer, welche bis zum I. October jedes -Mahres zu geschehen hatte, ist daher nicht mehr erforderlich, dagegen Dollen Ew. Hochwohlgeboren über jedes einzelne Gesuch nach voll- A^Mändiger Jnstruction gemeinschaftlich mit den Herrn Lokal - Schul- D iuspektoren und nach vorgängigem Benehmen mit den betreffenden E Herrn Ober-Schulinspectore» Vorlage machen. Dabei ist zu berück-
Hchtigen, daß zunächst die Gemeinden verpflichtet sind, alle Kosten Oer Schulwesens aufzubringen unb ist deshalb in allen Fällen auch
, ikve Vernehmung der Gemeindebehörden ueb eine specielle Aeußerung -über die Leistungsfähigkeit der betreffenden Gemeinde erforderlich.
B Im Allgemeinen ist auch ferner festzuhalten, daß nicht ein Ersatz § Ar einzelne s. g. Erlittenheiten erfolgen soll, sondern daß beabpck- Digt wird, denjenigen Lehrern, welche überhaupt in ihren Verhält- -..Dsin zurückgekommen sind, die Aushülfe zu gewähren, welche zur ^ Beseitigung ihrer Nothlage und zur Verhütung einer Bennchtheilig- v bug ihrer dienstlichen Wirksamkeit erforderlich erscheint. Da die uns .Hur Verfügung stehenden Mittel, welche im Falle der Leistungsfählg-
der Gemeinden herangezogen werden können, verhältnißmämg geschränkt sind, so kann nur für Fälle wirklichen und dringenden dürfnisseS in Aussicht gestellt werden.
Vollständigkeit der Urwählerliste gemachten Einwendungen, wenn solche nicht schriftlich angebracht sind, zu Protokoll zu nehmen und
5. unfehlbar, bei Meidung der Abholung durch einen Wartebo- len, die Urwählerliste mit der Bescheinigung über die ortsübliche Bekanntmachung und der darauf während 6 Tagen erfolgten öffentlichen Auslegung am 2 2. d. M tS. anher ein- zusenden,
6. Die gegen die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Liste entweder schriftlich angebrachten oder zu Protokoll erklärten Einwendungen den Urwählerlisten beizufügen und gleichzeitig mit diesen am 22. d. Mts. zur Entscheidung auf dieselben anher einzureichen,
7. unb endlich, falls innerhalb der 6 tägigen Reclamationsfrist Reclamationen gegen idie Richtigkeit und Vollständigkeit der l'.rwählerliste weder schriftlich noch mündlich angebracht sind, dieses ebenwohl zu bescheinigen.
Hersfeld, am 9. September 1876.
2918 Der Königliche Landrath Freiherr von Broich.
Bekanntmachung.
Es wird hierdurch bekannt gemacht, daß bas Verzeichniß der in hiesiger Gemeinde vorhandenen Urwähler (Urwählerliste) vom 17. bis 21. d. Mts. bei dem Ortsvorstand zu Jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt wird und daß Einwendungen gegen dessen Richtigkeit oder Vollständigkeit binnen dieser Frist schriftlich angebracht, oder bei dem Ortsvorstand mündlich zu Protocoll gegeben werden ^E"'. . . , den 15. September 1876. Der Ortsvorstand.
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Königliche Regierung, Abtheilung für Kirchen- und Schulsachen.
Mittler. '
®1 An die sämmtlichen Königlichen Landräthe
2C.
Vorstehende Verfügung wird den Herrn Büeger"Schachtun9 "-Verwaltern des Kreises zur Kenntnisnahme und Nachacyiui g ^getheilt.
Her-feld, am 6. September 1876. «trnicb
50 Der Königliche Landrath Freiherr von Broich.
*) Ist inmittelst mit der Königlichen Regierungshauptkasse ver- igt worden.
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ym Anschluß an meine im Kreisblatt^ und vom
tliibte Verfügungen vom 30. August d. mxnwahlen der Ab- d. M. Nr 9189 die Vorbereitungen für die ^.. Mister und Atmeten betreffend, fordere ich die Herren Burgermeist tsverwalter des Kreises Hersfeld auf: Berwaltungs-
das Verzeichniß der in ihren ^emnnde - ^ .^ — Urwähler- dezirken vorhandenen stimmberechtigten ieiner Verfügung hfte — unter genauer Befolgung bec Bestimmungen
30. August b. I- Nr. 8847 «J^ beiL. nuszustellen, zu welchem Zwecke da» ö
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Arnsberg, den 9. September 1876. Steckbrief.
Der bei dem Postamte in Menden angestellte Telegraphist Ludwig Schildhauer, gebürtig aus Sandersleben im Herzogthum Anhalt, ist wegen Unterschlagung in amtlicher Eigenschaft erhaltener Gelder im Betrage von 4250 Mark zur Untersuchung gezogen und flüchtig.
Wir ersuchen die Polizeibehörden, den rc. Schildhauer im Be- tretungsfalle zu verhaften und uns vorführen zu lassen.
Jserlohn, 8. September 1876.
Königliches Kreisgericht.
Der Untersuchungsrichter.
Signalement.
Alter: 31 Jahre 6 Monate, Größe: 5 Fuß 3 Zoll, Statur: schlank, Haare: hellblond, Augen: hellbau, Stirn: hoch, Mund: gewöhnlich, Nase: lang und gewöhnlich roth, Kinn: spitz, Gesichtsfarbe: gesund und geröthet, Bart: hellblonder Schnurbart in den Spitzen gedreht, Sprache: Deutsch mit Anflug von thüringischem Dialekt, kann sich auch in englischer und französischer Sprache verständlich machen.
Bekleidet war Schildhauer mit einem schwarzen Tuchanzug, einem dunkelgrauen Sommerüberzieher und einem kleinen schwarzen Filzhut.
Wird veröffentlicht mit dem Bemerken, daß wix nachträglich ermittelt ist, rc Schildhauer den Schnurbart hat abrasiren lassen
Hersfeld, den 12. September 1876
9282 Der Königliche Landrath Freiherr von Broich.
Nachtrag
zu dem über die Ausführung der Wahlen zum Hause der Abgeordneten für den Umfang der Monarchie mit Ausnahme der Hohen- zollernschen Lande unter dem 10. Juli 1870 erlassene Reglement.
Auf Grund des §• 32 der Verordnung vom 30. Mai 1849