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sind; bis Tertia inct. lernt der Realschüler (bei nur 2 Stunden wöchentlich) nicht viel mehr davon als der Gymnasiast.

Die Landwirthschaftsschule ist also in der That der erste Ver­such, demjenigen Stande eine geeignete Bildungsstätte zu bieten, deM ganzes Wohl und Wehe an den Fortschritt in der Erkenntniß der Natur geknüpft ist, und zwar gegen die denkbar geringsten Opfer an Zeit und Geld.

schul» Letzterer Punkt dürfte im Laufe der nächsten Jahre noch mehr jjl || in'i Gewicht fallen. Bereits hat das Unterrichtsministerium von

2 2 den Provinzial-Schulcostegien Gutachten darüber eingeforvert, ob es j nicht räthUch sei, das Schulgeld an den Gymnanen und Realschulen 1 p durchweg auf 100 Mk. zu erhöhen; und diese Gutachten haben be- ; 4 jahend gelautet. Sodann sind Maßregeln in Aussicht genommen i j gerade jetzt ist eine bezügliche EnqnsK im Gange) welche dahin abzielen. daß die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst nicht z I mehr, wie bisher, auf diesen Anstalten einfach ersessen werden kann, 5 sendern auch hier an ein Examen, vielleicht gar an das Abiturienten- 2 Examen geknüpft werden soll. Die Absicht ist, die Gymnasien von 2 denjeuizen Schülern zu entlasten, welche auf ihnen nichts weiter 2 als die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst suchen, und _ diese Schüler auf die Anstalten hinzuweisen, welche ihnen neben der 2 gewünschten Berechtigung eine geeignetere und abschließende Bil- duug geben.

L Als solche seien hiermit die neuen Landwirthschaftsschulen der Beachtung aller gebildeten Landwirthe angelegentlichst empfohlen.

Kreis Hünfetd.

K Hünfeld, am 28. August 1876

Der Sedantag, 2. September, zählt höherer Bestim­mung zufolge zu den weltlichen Festtagen, welche schulfrei sind.

s Die Herrn Lehrer des Kreises veranlasse ich hierdurch, am Morgen des gedachten Festtages ihren Schülern die Bedeutung die­ses Tages in der Schule zu erklären, damit die glorreichen Erfolge des Krieges von 1870s 7 t denselben sich einprägen und wahre Vaterlandsliebe erwecken.

| Der Königliche Landrath Götz.

Vermischtes

Wiesbaden, 18. August. Im Regierungsbezirk Wiesbaden erfreut sich die Fortbildungsschule einer ganz besonderen Aufmerk­samkeit von Seiten der beiden Vereine: des Vereins nasiauischer Land- und Forstwirthe und des Gewerbevereins für Nassau. Der Gewerbeverein widmet schon seit länger als 30 Jahren seine Auf­merksamkeit vorwiegend der Ausbildung junger Handwerker durch die Fortbildungsschule, gewöhnlich kurzwegGewerbeschule genannt, und hat bereits ausgezeichnete Resultate erzielt, so daß den Zeich­nungen der Lehrling? auf den öffentlichen Ausstellungen in Wien, Paris und Berlin stets die vollste Anerkennung zu Theil wurde. Die Thätigkeit des landwirthschaftlichen Vereins auf diesem Gebiete ist allerdings jüngeren Datums, aber ebenfalls von gutem Erfolg.

Die in den beiden Vereinen erstatteten Berichte des Oberlehrers Lautz über den Stand der Fortbildungsschulen im Schuljahr 1875,76 sind nunmehr veröffentlicht und entnehmen wir denselben das Fol­gende: Gewerbeschulen bestanden im Ganzen 49; sie sind derart eingerichtet, daß fast eine jede besteht aus einer Zeichenschule, einer Fortbildungsschule und einer Vorschule zum Zeichenunterricht für Knaben unter 14 Jahren. Es besuchten die Zeichenschule 2213, die Fortbildungsschule 1446 und die Vorbereitungsschule 1133 Schüler, also im Ganzen 4803. Die landwirthschaftlichen Fortbildungsschulen bestehen blos im Winter und gab es deren im Ganzen 93 mit 1414 Schüler. Nur an 24 Orten werden die Handwerkslehrlinge durch Ortsstatute zum Schulbesuche gezwungen, während an allen übrigen Orten Besuch des Unterrichts völlig frei ist. Wenige Schulen aus­genommen, wurden alle übrigen im Frühjahr von practischen und erfahrerern Schulmännern geprüft; die Prüfungsresultate waren bei den meisten Schulen recht günstige. Außerdem wurden die sämmtli­chen, im verflossenen Schuljahre in denGewerbeschulen" gefertigten Zeichnungen von einer vomCenlralvorstand" gewählten Commission begutachtet. Der ebenfalls veröffentlichte Bericht derselven spricht sich über die Leistungen der Zeichenschulen sehr günstig aus. (Nat.Ztg.)

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Gekannimaehung.

Es wird hierdurch zur öffentlichen Kennt­niß gebracht, daß dem Pferdehändler David Löwenstein d «hier am , 10. d. M ein rotzkranke- Pferd ge­lobtet worden ist und ein werteres Pferd desselben unter dem Verdacht derselben Krankheit sich in Sperre befindet.

Mackenzell, den 24. August 1876.

Der Bürgermeister Pappert

i Zum Verkaufe der vor dem Clausthor hiesiger Stadt telegenen beiden Wohn­häuser des hiesigen Bauvereins habe ich weitere Termine und zwar:

^ auf Freitag den 1. k. Mts. event. 3r auf Freitag den 8. k. Mts. jedesmal 31 ach mittags 3 Uhr in mein Geschäftszimmer bestimmt. verrfeld, am 26. August 1876.

nüimtermann, k A.

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Schwastmannsche verbesserte Petroleum-Kochöfen,

Zeltern ober Vormünder, welche beabsich' tigen ihre Kinder hierher zur boher Töchterschule zu schien, finden vne billige und angenehme Pension. Wo 1 g die Exped. d. Bl. n ,Q7ß Hersfeld, den 22. August

^in zweijähriger Reitochse »ftebt zu verkaufen beim Bürgermeister öran- drnstein in Hrimbold»Hausen.

Anzeigen.

EeLanntmachung.

Die Schreinerarbeiten an dem Ge­meindehanse dahier incl. Materiallieferung sollen an den Wenigstnehmendeu veraccordirt werden und'ist hierzu Termin auf

Freitag den I. September d. J.

Mittags 1 Uhr in die Wohnung des Unterzeichneten ante* räumt worden wozu Akkordliebhaber einge- labeii werden.

Unterhaun, am 24. August 1876.

Der Bürgermeister

Großkurth.

Der Unterzeichnete beabsichtigt sein in hiesiger Stadt Om sog. Bock) gelegenes Wohnhaus 9cr. SÖ2 mit 4 bewohn­baren Zimmern nebst Garten rc. zu verkau­fen und hat hierzu 2r Termin auf

Montag den 4. September Morgens 10 Uhr in das gedachte Wohnhaus anberauint, wozu Kaufliehaber eingeladen werden.

Valentin Bolender.

Gründlicher Unterricht im Franzöf-, Latein und Griech. wird er­theilt. Wo, zu erfahren in der Expedition d. Bl.

D e Unterzeichnete beabsichtigt ihr in der hiesigen Gemeinde gelegenes 3 lheiliges 2 stückiges Wohnhaus mit 2 Gemüse- Gärtchen sowie circa 4 Acker Land und Wiesen zu verkaufen und ist hierzu Termin auf Dienstag den 3. September d.

Mittags 1 Uhr

in das gedachte Wohnhaus anberaumt worden, bemerkt wird, daß das Wohnhaus auch auf Abbruch verkauft werden kann.

Wittwe Manns zu Hilberhausen.

Mein Tanzunterricht beginnt Montag den -51. September und zwar für die Damen Abends 6 Uhr, für die Herren um 8 Uhr. Anmeldungen hierzu nimmt Herr Wilhelm Diebel in der Wallengaffe in meinem Namen ent­gegen.

Ed Sauer.

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