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i^mnaßen resp Realschulen ohne Prim«, laborireu also erst reckt in bemielben Uebelstande, daß sie Anfänge ohne eine abgerundete p auch beschranktere Gesammtbildung geben '
Demgemäß ist auch der Ruf nach Schulen, die das letztere
SrhPH0^ "Mittelschulen", in der jüngsten Zeit immer
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I Feuilleton.
Das Geheimniß von Glenhampton.
Dem amerikanischen Originale von Lucy Nandal Comfort nacherzählt von Lina Freifrau von Berlepsck.
(Fortsetzung.)
6. Kapitel.
Der Mord.
Unbeschreiblich war das Entsetzen, die Bestürzung im Schlöffe -Glenhampton an jenem Septembermorgen, der strahlend sich über die rauchenden Trümmer des verlassenen Wärterhäuschens erhob unb Arthur Hunworths todtes Antlitz mit rosigem Schimmer überhauchte.
Lady Glenhampton war eben in den Speisesaal getreten. Die Unruhe der vergangenen Nacht ließ sie bleicher erscheinen:, als gewöhnlich..
Sie trat ans Fenster und blickte hinab auf den kleinen See, auf dessen Spiegel die stolzen Schwäne ihren ruhigen Kreis zogen.
Plötzlich öffnete sich die Thüre, und die Beschließerin erschien -mit verstörter Miene und gerungenen Händen.
„D Mylady, ich soll Sie vorbereiten--"
Die Gräfin wurde leichenblaß, preßte die Hand aufs Herz und banste einen Schritt vorwärts.
„Die Kinder!" stammelte sie.
„Die Kinder sind wohl, aber das arme Fräulein--"
„Was ists mit Jda? ist sie krank — — todt?"
„Nicht sie; Mr. Hunworth liegt ermordet im Park und das Bräulein fand die Leiche."
„O mein Gott! und wo ist Jda? wer hat die That begangen?"
Durch die halboffene Thür des Speisezimmers konnte man den Zug sehen, welcher eine Bahre nach dem südlichen Pavillon trug, $a lag besinnungslos auf den Armen einiger Männer.
Mit lautem Schrei stürzte die Gräfin der Freundin entgegen und preßte das bleiche Haupt an ihre Brust.
„Meine arme wunde Tanbe," flüsterte sie, „bester wäre es, todt zu sehen!"
Die Dann wandte sich an einen der Männer.
„Weiß es der Graf?" fragte sie.
„Mylord begegnete uns an der Einfahrt."
Martin Balzy, der Gerichtsdiener hatte Lord Glenhampton die Thatsache mitgetheilt, daß beim Brand des Wärterhauses Menschenleben verunglückt. Gesenkten Hauptes lauschte der Gras, bleicher und bleicher wurde sein Antlitz.
„Es lastet ein Fluch auf diesem Ort," seufzte er. „Jammer und Zerstörung trifft Alle, die diesen Mauern sich nahen. Mein bester Freund liegt ermordet im Schatten meines Hauses, das Mädchen, das unser Heim getheilt, sieht den Verlobten getödtet, der Fremdling, der ein Obdach suchte, stirbt eines entsetzlichen Todes. Wann, o wann soll das ein Ende haben!"
Mit diesen Worten enteilte der Graf und betrat eine öde Allee. Kopfschüttelnd blickte ihm der alte Martin nach.
„Er ist wie gebrochen," murmeite er, „und ich erinnere mich so voll Lust und Leben. Wir ändern uns wohl Alle, wenn aber Kummer und Alter vor der Zeit kommen, schmerzt es doppelt. Niemand wundert sich, fällt man den alten Baum, schlägt der Blitz aber in die junge Eiche, so ist's was Anderes!"
Gegen Mittag erschien die Behörde, die herkömmlichen Untersuchungen vorzunehmen. Im düsteren Saale des östlichen Thurmes lagen auf langer Tafel der Leichnam des Ermordeten und Jason Garfields verkohlte Ueberreste.
Der Tod des Letzteren war unzweifelhaft einem Ungiücksfall zuzuschreiben.
Der Hauptzeuge in der Sache des unglücklichen Anwalts war dessen Concipient Theodor Prinz. Ein hübscher junger Mann, der beim ersten Anblick bestechen konnte, bei näherer Betrachtung aber durch den eigenthümlich falschen Blick des einen Auges verlor.
Die Aussage war schlicht und einfach.
Er theilte die Gewohnheiten des Ermordeten mit und sagte, er habe ihn gestern Abend acht Uhr zum letzten Male gesehen, und ihn auffallend erregt gefunden.
Aus dem Verhör anderer Zeugen ließ sich aber so wenig etwas entnehmen, was auf die Spur des Mörders geleitet hätte.
Eines nur schien erwiesen, daß der Stoß mit einem schmalen Dolch meuchlings geführt worden war, und des Opfers augenblicklichen Tod bedingt hatte. (F. f-)
" Hersfeld, 22. August. Gestern brach in dem Wohnhause des Schreiners Johannes Fischer zu Sorga Feuer aus, wurde aber durch herbeigeeilte Hülfe gelöscht ohne bedeutenden Schaden zu verursachen Fischer und seine Ehefrau befanden sich in Hersfeld und die ohne Aufsicht zu Hause gelassenen beiden Kinder, wovon das älteste 5 Jahre alt ist, scheinen mit Schwefelhölzchen gespielt zu haben. Wieder ein Beweis, daß immer noch mit Schwefelhölzchen sehr unvorsichtig umgegangen wird. x £
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Hersfeld, den 22. August 1876.
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