Einzelbild herunterladen
 
  

AS

jreiüen. Die Angabe des AmtScharakterS der Letzteren darf nicht ^Ini

Die Einreichung von Gegenständen, als z. B. Gemeinderech- »ngen, BaugestattungSgesuchen, Attesten rc. ohne Bericht ist unzu- jH, auch dürfen Verhandlungen mit Randverfügungen ohne Wie« minreiLungsvermerke nicht an mich zurück« resp. eingesandt wer- tn. Außerdem müssen alle Einsendungen an mich ordnungsmäßig erpadt und versiegelt sein.

Alle diesen Anforderungen nicht entsprechenden Eingänge bin h genöthigt, auf Kosten der Einsender an letztem znrückgehen zu »ssen.

Hutseld, am 6. Juli 1876

Der Königliche Landrath Freiherr von Broich.

Den Herren OrtSpolizeiverwaltern (Bürgermeister und Orisver- mlittsim Kreise macheich es hierdurch zur besonderen Pflicht, Anzeigen m Gendarmen über Uebertretungen rc. sowie über bestehende ltdelstände sofort durch Strafsestsetzungen oder durch Abgabe an )en Wjkianwalt resp, durch Abstellung der Uebelslände innerhalb >n trforbtr lieben kürzesten Frist zu erledigen und das dienstliche Melisse außerdem durch ein gutes Einvernehmen mit den Senbar« MN zu säldern zu suchen, wie ich solches umgekehrt auch von den llöiüMen Gendarmen erwarte.

Neigen der letzteren an mich wegen unterlassener Strasver- MMg und Abstellung von Urbelständen sind erst dann, und sivaisür jeden Polizei« resp. OrtSbezirk besonders, !»ermatten, soll« Strafverfolgung resp, die Beseitigung der Mängel auch dann nicht erfolgt, wenn der Gendarm solche bei dem OrtS- Mimnivalier in Erinnerung gebracht hat, also wenn die Erinne­rung erfolglos geblieben ist. Niemals d arf aber aus dem Grunde veNtnt ber Gendarmerie eine Anzeige an den Polizeianwalt erstat« M wriden, weil der Ortspolizeiverwalter die an ihn erstattete An- l9' uichi erledigt hat.

: Nfelb, am 6. Juli 1876.

Der Königliche Landrath Freiherr von Broich.

Tagesbegebeuheiten.

' p*' ^ 3uU. Sk. Majistüt der Kaiser ist heute Nachmittag M «Minz «bgereist, wo nach den bis jetzt getroffenen Bestim« ein groeitägiger Aufenthalt genommen werden soll.

Sai^tN, ^- Juli. Privatnachrichten zufolge hat gestern eine w Babina Glawa nächst Nisch stattgefunden, wobei 800 1800 Verwundete auf serbischer und 3000 Todte und

- au^ türkischer Seite fielen. Nisch selbst soll eng um- und ununterbrochen bombardirt werden.

tonbifsr?' 6. Juli Nach zweitägigem heftigen Kampfe ha« ^ Trizppen unter Ranko Alimpitsch Bjelina genom- Kt?, n erneuerter Sturm der Türken auf Saitschar ist zurück« U^^lvorden, wobei die Türkeu große Verluste erlitten.

General Tschernajeff setzt seine Vorwärtsbewegung gegen Pirot fort. Laut Telegramm aus Ragusa ist in der Nacht zum 28. v. M. zwischen Spitza und Antilivari ungeachtet aller Wachsamkeit der lürkischerseitS durch E. von Wedell, von Corfu kommeno, eine Ge- birgSbatterie für die Insurgenten gelandet worden. Der hier genannte Herr von Wedelt ist, wie diePost" vermuthet, ein ehe- maliger preußischer Offizier, der längere Zeit im carlistischen Lager als Correspondent eines Berlinee Blattes war.

Belgrad, 6. Juli. Von Seiten der Regierung wird gemel­det: Gegenüber den von feindlicher Seite verbreiteten Bulletins über das angeblich aller Orten erfolgte Zurückwecfen der serbischen Tiuppen stehe fest, daß General Tschernajeff seit beni Siege von Babina Glava sich ohne weitere Gefechte auf türkischem Boden be­haupte und daß Ranko Alimpits noch immer vor Beljina stehe. Gestern seien 2000 Nizams umzingelt worden, nur ein kleiner Theil von ihnen sei der Vernichtung entgangen. Die Angriffe der Tür­ken auf Saitchar seien siegreich zurückgemiesen worden. Oberst Les- janin (der im Südwesten Serbiens operirt) habe auf eine bezügliche telegraphische Anfrage geantwortet er brauche keine Verstärkung.

Auch von dem montenegrinischen Armee-Corps liegen einige Nachrichten vor. Die erste will von einer Niederlage wissen, welche die Montenegriner bei Podgoricza erfahren haben sollen, während in Zara die Meldung von einem Siege der Montenegriner einlangte. Nach telegraphischen Nachrichten sind 10,000 Montene­griner, 6000 Korjanicen und Dcagaljeivicaner zur Vertheidigung der offenen Südgrenze Montenegros den Lagern von Spuz und Podgoricza gegenüber ausgestellt. Die Türken' die da 6000 Mann stark sind, haben die jedenfalls übertrieben hoch angegebenen monie- negrinischen Vorposten überfallen,beide Theile aber blieben trotz blutigen Ringens in ihren alten Stellungen. WieH. T. B." in­zwischen meldet, haben die Montenegriner Medum bei Podgoricza erobert.

In Cettinje ist derThronsolger Danilo, die Fürstin und 600 Perianici (eine Art Gorde) zurückgeblieben.

Das Ziel des Fürsten von Montenegro ist die Vereinigung mit der serbischen Armee.

Rußland. Berichte aus Odessa melden über eine äußerst lebhafte, seit vielen Jahren nichi gesehene Tätigkeit in den russi­schen Häfen des Schwarzen Meeres. Es wird eine große Floiille ausgerüstet. Zwanzig Kanonenboote find schon bereit gestellt, die so eingerichtet sind, daß sie die Donau befahren können In Nikla- jeff wird eine gleiche Anzahl von Monitors und Panzercorvetten vollständig bewaffnet.

Washington, 6. Juli. Ein Orkan verheerte gestern den nördlichen Theil des Staates Iowa. In Rockdale sind einige 40 Personen umgekommen und 30 Häuser zerstört. Der Betrieb der Darlington-Eisenbahn hat eingestellt werden müssen. Nachrichten aus dem Süden zufolge erlitten zwei Truppenabtheilungen unter General Laster und Major Reno, welche am 25 Juni 2500 In­dianer in dem Engpässe von Littlehorn angegriffen haben, eine empfindliche Schlappe. General Curies, 16 Offiziere und 300 Mann sind gelobtet Major Reno zog sich mit dem Reste unter großen Schwierigkeiten zurück und erwartet Verstärkung.

Inj^h gut erhaltene alte Fenster d ^verkaufen. Bei wem, sagt die ^"Egen Verkaufe der auf den 'iat verstorbenen Tuchmachers tau und dessen verstorbene loi^t» Eva geb. Strüb ert da- A. , Grundstücke:

2g | ein zweistöckige« Wohn« Haus mit Anbau und Hofraum

26, p A b" Webergasse,

s uiy Garten hinten» Haus zum 42, i J Theil,

12 Nth. Land vor dem [139. i ^"vhanneSthor,

5^erggarten hinter der Grim- 165, t »^ahle,

iiH 44.? Lano vor dem PeterSihor, Ä L^ 26 Rth. Land vor dem Jo- Z,7^""lhor zum } The.l

M 7 Termill auf Ä^n 10. Juli d. J. "^Mittag» 3 Uhr

Anzeigen.

in dessen Wohnung anberaumt, wozu ich Kaufliebhaber ergeb eilst einlade. Hersfeld, am 27. Jun: 1876.

Der Vormund:

Wilhelm Lüdemann.

Abmcldk-DcschcimWigtn

(Abzugs-Atteste) Strafverfügungeu rc.

empfiehlt L. Funks Buchdruckerei.

Tausende verdanken ihre Teilung von der

Lvunksucht

meinem, seit Jahren bewährten, von den berühmtesten Aerzten untersuchten und warm empfohlenen Mittel, mit und ohne Wlffen anwendbar. Man wende sich vertrauensvoll an Albert Kraehmer in Dresden, Holbeinstraße 4. Aerztliche Gutachten gratis und franco.

I Empfohlen, ärztlich verordnet, mit Heilwirkung gebraucht sind seit 30 Jahren die Malzprä pa­rate von. Joh, Hoff in Berlin; je­der Tag bringt neue Berichte über die Heilkraft des Malzextractes, der Malz Chokolade und der Brustmalz­bonbons. Briefe: Carlsruhe, Ama- lienstr 26, den 10. März 1876. Ich bitte um 50 Flaschen ihres meine leidende Mutter so stärkenden Hoff- schen Malzextracts. Ad. Ueltz, Pho­tograph. Ihre schöne Malz - Cho-

«coiade wirkt ganz vorzüglich. O Voigt, Rechnuugsfühi er in Rheins-

berg

Verkaufsstelle bei

C. W. iVIüiischfrin 38ersfehL

6«

Rechnungen

empfiehlt

L. Fnuk'S Buchdruckerei