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M Sein Blick streifte am sanftgerötheten Abendhimmel hin, an dem einzelne Sternchen hervor zu brechen begannen. Die Luft war i tooH thamglen Duftes, der den frisch unbearbeiteten Gebäuden, den ^Wiesen und Haidebüschen entströmte

. Der Greis zog ein zerknitterte- vergilbtes Papier aus der Wrusttasche und schrieb mit Bleistift einige Worte daraufBesorge diesen Brief, Bella," sagte er zu dem älteren Mädchen,Du bist »-weniger müde als Cara."

MAn wen ist er, Großvater?"

k »An Lady Glenhampton, die auf dem Schlosse wohnt. Ich ^Mn euch armen Geschöpfe nicht allein laffen."

: Cara kam zu ihm heran, und blickte erschreckt in sein Gesicht. « »Du gehst doch nicht fort, Großvater? Du nimmst uns doch mit!" < Jaion Garfield seufzte tief; wie sollte er den armen Kindern, J"®ren warme ^äirdjen sich so liebend um seine starren Finger

'aR' wohin zu gehen er bereit stand? was wußten sie vom Tod? wie konnte er ihnen das Geheimniß mittheilen, das schwer auf ihm lastete?

. ."^b, Bella, ich kann mich auf dich verlassen, gieb daS in My- ladys Hand. Brauchst weiter nichS zu thun."

W »Wohin aber soll ich gehn, Großvater?"

»Ins Schloß; folge nur immer dem breiten Wege; sei hurtig, sonst wird es spät, mein Kind "

... ^ nahm das Billet, steckte eS ins Leibchen und trippele fort,

» ^" Großvater in das düstere Gemach wankte, und sich WlfloS aus das kahle Lager warf.

r" Du krank?" fragte Cara betrübt und nahm die Hand Ider Grchz die ihre.

"Ich bin müde, Kind, laß mich ruhen."

... 11$ Deine Hand halten?" bat daS Kind, es ist so bun*

unb Blätter rauschen, ich fürchte mich."

"Schwesterchen wird bald wieder kommen; sei ruhig Cara."

der X muthig den breiten Kiesweg dahin, und freute sich mfztzN'Sen uralten Bäume, deren Aeste sich weithin breitsten, breit X & ^ an einer Abzweigung des Weges, die eben so £ laülich nach links weiter lief.

M sollte sie thun?

Mwalde schwirrte an ihr vorüber der linken zu, und © gelben Richtung zu folgen.

SinftttoisL"6 dichter wurde der Bäume Schatten, purpurne bie oim. ic die Umgebung zu umschleiern; und ängstlich blieb von yuu "hen. Sie war vom breiten Wege in ein Labyrinth schrecken, ^ Sträuchern gerathen, zwischen welche das er» ___ allerlei Ungestalten erblickt«. Bella hielt die Meister­

stücke des Schloßgärtners, die er auS Buch-büschen zu seines Her­zens Freude geschnitten, für lebende Ungeheuer, zwischen welchen hin und wieder eine weiße Marmorurne mit geisterbleichem Schim- wer Hervorteuchtele. Befangen und hochklopfenden Herzens strebte das arme Kind vorwärts. Da huschte es an ihr vorüber lautath­mend mit raschelndem Lärm und Bella stockte der Athem.

Mein Gott, was ist das?" stöhnte sie halblaut.

Sie hatte noch kein zahmes Reh gesehen, der Schreck ließ ihr Blut starren, sie sank ins thauige GraS und begann bitterlich zu weinen.

O ich habe mich verirrt, im Walde verirrt," schluchzte sie, Großvater, Cara, ich werde Euch nicht wieder finden! (Forts, f.)

Gotha im Mai 1876. Der Rechenschaftsbericht der hiesigen Lebens» versichrungsbank für 1875, welcher jetzt den Ausschüssen der Versicherten zur Prüfung vorliegt und demnächst veröffentlicht werden wird, liefert Nachweis über die sehr günstigen Ergebnisse dieser Periode. Der Zugang an neuen Versicherungen betrug 3981 Personen mit einer Versicherungssumme von 27,680900 Mark. Kein früheres Jahr hat einen so starken Zugang aufzuweisen. Nach Abzug des mäßigen Abganges, der soweit er bei Lebzeiten Statt fand, nur wenig über f Procent des ganzen Versicherungsbestandes betrug, erhob sich dieser Bestand für den Jahresschluß auf 46603 Personen mit 288,259400 Mark Versicherungssumme und eS fand im Vergleich mit dem Bestände am Anfang des Jahres einen reinen Zuwachs von 1959 Personen mit 19,133900 Mark Statt. Gleich günstig waren die finanziellen Ergeb­nisse des vorigen Jahres. Die Einnahme an Prämien und Zinsen im Jahre 1875 betrug 13,157640 Mark. Nach Abzug der in 9,366907 Mark be­stehenden Ausgabe stellt sich ein Zuwachs zum Bankfonds von 3,790733 Mark und nach Feststellung der Bilanz ein reiner Ueberschuß für 1875 von 3,530635 Mark heraus. Beide Beträge sind bedeutender, als in jedem frühren Jahre. Der Grund dieses günstigen Resultates liegt theils in dem guten Zinsertrag des Bankvermögens (her Durchschnittszinsfuß beträgt 4,81 Procent), theils in der mäßigen Ausgabe für Sterbefälle (557453 Mark unter der rechnungsmäßigen Erwartung), theils in den geringen Verwaltungskosten, welche noch nicht 5z Procent der Jahreseinnahme betrugen.

Im Ganzen waren während des vorigen Jahres 5,678600 Mark für 1017 Sterbefälle zu vergüten

Der Fonds der Bank stieg durch obigen Zuwachs auf 70,045873 Mark und umfaßt 49,263267 Mack Prämienreserve, 4,805478 Mark Prämien-Ueber- trag, sowie 14,794 782 Mark reine Ueberschüsse. Letztere kommen in Den nächsten 5 Jahren (in diesem Jahre mit 38 Prozent der 1871 eingezahlten Prämien) zur Vertheilung. Auf die im Jahre 1872 eingezahlten Prämien wer­den im nächsten Jahre sicherer Voraussicht nach 4 1 Pr ocent Dividende zurückgewährt werden.

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