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mMung unterstützten, der Sultan gehe mit dem Gedanken der Abdankung um. Die Besorgniß um sein Leben soll ihm den 7 bron verltidel haben. Das Blatt giebt an, daß AbbulAziz mehrere Tage lang von Eiern lebte, die er selbst batte legen sehen, und die in erprobtem Master gekocht worden waren.
I Mach der „Agence Bordeano" wurden die türkischen Reservisten zweiter Kategorie unter die Fahnen berufen.
kl Die Kämpfe in Nordbosnien dauern fort. Die türkischen Generäle haben den Befehl erhalten, mit aller Energie die Central- Dositiouen der Insurrektion in Bosnien zu nehmen, damit man einem eventuellen Einbruch größerer Masten aus Serbien mit ungeteilter Wacht begegnen könne. Im Gegensatz zu dieser türkischen Ordre halben auch die Chefs der Insurgenten Weisung erhalten, sich bis zur äußersten Möglichkeit zu halten und die türkischen Streitkräfte so zu ibeschäftigen, daß ein Vorstoß von jenseits der Drina um so geringe« kein Widerstände begegne.
■ Nagusa, 28. Mai Nach slawischeu Nachrichten aus BoSnien Wm 24, d. haben die Aufständischen unter Golub einen Angriff auf iMac gemacht und diesen Ort, nachdem sie angeblich 350 Türken gelobtet und gegen 1000 Schafe, 400 Ochsen und 60 Pferde davon iMlitben hatten, in Asche gelegt An dem nämlichen Tage wnrden >l di» Ortschaften Klisa und Zelinowac von den Aufständischen unter Mtamovich in Brand gesteckt. Der Verlust der Türken wird auf J160 Mann angegeben.
rM Spanien. Durch einen Erlaß des General Quesada wird in M den daSlischen Provinzen und Navarra der Belagerungszustand er» Alt. Zugleich wird daS KriegSgesetz in Kraft gesetzt. Diese Maß- « "°^>n beweisen, daß die Regierung ernsten Verwickelungen entge« Wenjuschrn Anlaß hat.
iW Pipmouth, 27. Mai. DaS deutsche Mittelmeer-Geschwader slW htiUe ftüh im Sund vonPlyrsuth angekommen, der Aviso Pom- « Urania«, welcher gestern nach Portland geschickt wurde, wird vem- A Nachfolgen.
. Die Zahl der Besucher der Weltausstellung zu Philadelphia betrug am Tage der Eröffnung 76,000, am zweiten Tage 40,000 um am dritten ca. 38,000. In sämmtlichen Departements wird E ^esenkrästen gearbeitet, um die mannichfachen Lücken, welche " W Eröffnungstage bemerkbar machten, möglichst schnell auszu,
Wt Kriegführung in der Herzegowina.
bpecialberichterstatter des „Journal de Genese", welchen x " auf den Schauplatz des Aufstandes in der Herzegowina Ä'M hat Gelegenheit gehabt, die wilden Gebräuche der dor- M 8 nAnegsührung an Ort und Stelle zu studiren. Derselbe schreibt Briefe aus dem Lager der Insurgenten bei
W|6tn rlt»marttl ^kn in dieses Defile (von Duga), welches von M ßrinhr n 1° viele Opfer gefordert, eingetreten und hörten der M zu, welche ein Adjutant des JnsurgentenführerS Hocica H ^^*^—__ _______________
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von den stattgehabten Kämpfen gab, als einer unserer Gefährten, welcher vorauSgeschickt, plötzlich stillstand und ausrief:
„Entsetzlich! das ist ja ein Menschenkopf!"
„Nun ja!" bemerkte der Adjutant, „das ist der Kopf eines Türken; Sie werden deren gleich noch mehrere sehen, denn zwei Schritte von hier hat ein erbitterter Kampf mit der blanken Waffe stattgesunden."
„Und gibt es viel abgeschnittene Köpfe?"
„9iur 307."
„Aber Ihr habt sie beerdigt, wenn nicht alle, so doch zum größten Theil?"
„Durchaus nicht", erwiderte der Adjutant mit einem Lächeln der Befriedigung, „wir beerdigen die Türken, welche wir töbten, nicht."
„Sondern —"
„Sondern wir lassen sie von den Raubvögel« und den wilden Thieren verzehren; er gibt viele Wölfe und Raben in diesen Gegenden und die müssen doch leben "
„Aber Eure eigenen Todten beerdigt Ihr doch ganz sicher?"
„Ja, oder vielmehr wir beerdigen sie nicht, sondern bedecken sie nur mit Steinen, was auf dasselbe hinausläuft "
Der Adjutant setzte uns dann des Näheren auseinander, wie die Insurgenten gegen die im Kampfe gefallenen Feinde verfahren.
„Sobald ein Türke auf dem Boden hegt, laufen wir auf ihn zu und schneiden ihm, sei er nun todt oder verwundet, den Kopf oder blos die Nase ab Den Kopf, wenn es sich um ein kleiner Treffen handelt, die Nase, wenn das Gefecht bedeutend ist und die Opfer nach Hunderten zählen; Die Nasen sind leichter mitzuführen- als die Schädel und wir belasten uns so wenig alr möglich. So, bald dies Geschäft besorgt ist, überlassen wir die Rümpfe der Lerchen den wilden Thieren " —
In diesem Augenblick kamen wir an dem Punkte an, wo der Kampf mit der blanken Waffe stattgefunden hatte. Ein schrecklicher Anblick erwartete uns hier. Mehr als 600 Leichen unglücklicher Soldaten, meistens verstümmelt, lagen da durcheinander. Einige waren bereits in Fäulniß übergegangen. Er war ein trauriges und abstoßender Schauspiel. Zum Theil waren die Leichen nackt. Auf meine diesbezügliche Bemerkung erwiderte der Adjutant:
„Unsere Leute, welche arm sind, berauben sie ihrer Kleider. Das ist nicht hübsch, ich gebe er zu, aber eS giebt keine Mittel, dies zu hi«dern."
„Und Eure Leute ziehen diese Kleider an?"
„O, ohne Scrupel. Em Türke ist gelobtet, schnell entkleidet man ihn, legt des getödteten Sachen an und schneidet ihm hernach den Kopf ab."
„Aber diese Effekten sind immer blutig?"
„Darauf giebt man nicht Acht. Sie haben in unserem Lager mehrere als Türken gekleidete und über und über mit Blut bedeckte Insurgenten gesehen. Glauben Sie nicht, daß sie selbst dieses Blut vergossen, es klebte bereits an den Uniformen, die sie den Türken abgezogen."
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1 Holz-Bertauf ME Hersfelder Stadtwald. 'tM Schlag Kaltebirn. § !ttitS Rathhaus soll jedesmal von
.1JM den 7. Juni d. J. K ^"^rn Abschnitte 4 bis 14 I x lan9' 15 bis 59 Centimeter ß k^^messer, l6< Gerüstreidel und . Ä^V ""«>°"-" «»'»" ^»?°b den 8. Juni b. J. api^^er Kiefern Scheit- und Prü- 3iij N°lz, 93,2 Lu„^"!""Er Kiefern Stockholz und 6etifeih ctt Lesern ReiSwellen. °M 29. Mai 1876.
Der Bürgermeister K e m p f
vdt. Demme.
Anzeigen.
Sefnnbene Gegenstände:
1 blau und grau gestreiftes Halstuch, 1 Taschentuch mit einem Paar Fausthandschuhen, 1 rothes Taschentuch, 1 Brille mit Futteral, 1 brannfeibener Sonnenschirm, 1 braunes Strohhütchen, l; Elle blaues Leinen, 1 Portemonnaie, 3 kleine Schlüssel an einem Kett- chen, 1 Charsenpeitsche.
Die Eigenthümer können sich zur Empfangnahme im Rathhauje melden. Hersseld, am 30. Mai 1876.
Der Bürgermeister Kempf.
vdt. Kraus.
Agenten-Gesuch.
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H. Otto L. Loh».
Klag-Formulare,
Akten bogen, Strafverfügungen empfiehlt L. Funk’s Buchdruckerei.