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Rhina, Rudolphshan, Schictzenrod, Schlotzau, Wehrda und Wetzlos, welche noch mit Zahlung ihrer Beiträge zum Gehalte des Herrn Polizeianwalts in Burghaun im Nnckstande sind, weroen aufgefor- dert, binnen 8 Tagen bei Strafmeidun'g für Auszahlung dieser Beträge Sorge zu tragen.

Der Königliche Landrath G ötz

Berlin, den 16. Februar 1876.

Bekanntmachung

Nach §. 2 des Gesetzes vom 18. Juni v. I (G. S. S. 2 1) hat die Staatsregierung den Zeitpunkt zu bestimmen, zu welchem die Preußischen Kassenanweisung n vom 2. Novem­ber 1831, 13. Dezember 1836 und 13. Februar 1861 ihre Gültigkeit verloren. 'Hüt Bezug hierauf fordere ich wiederholt dazu auf, sich der bezeichneten Kassenanweisungen baldigst dadurch zu entledigen, daß dieselben entweder bei den Staatskassen in Zah- tuna gegeben, oder bei einer der nachverzeichneten Kassen:

a. in Berlin

bei 1. der General-Staatskasse,

2. der Kontrole der Staatspapiere,

3. der Kasse der Königlichen Direction für die Verwal­tung der directen Steuern,

4. dem Haupt - Steueramt für inländische Gegenstände

5. dem Haupt - Steueramt für ausländische Ggenstände und

6. der unter dem Vorsteher der Mmisterial-, Militair- unb Bau-Kommission stehenden Kasse;-

b. in den Provinzen

bei 1. den Regierungs-Hauptkassen,

2. den Bezirks-Hauptkasten in der Provinz Hannover,

3. der Landeskasse in Sigmaringen,

4. den Kreiskassen,

5. den Kassen der Königlichen Steuerempfänger in den Provinzen Schleswig-Holstein, Hannover, Westfalen, Hessen-Nassau und Rheinland,

6. den Bezirkskassen in den Hohenzollernschen Landen

7. den Forstkassen,

8. oen Hauptzoll- und Hauptsteuerämtern, sowie

9. den Nebenzoll- und den Steuerämtern

znr Einlösung gebracht werden.

Der Finanz-Minister

Camphause«.

LtuS Heffen

Cassel, 17. März. Der Oberst v- Sodenstern im Kriegs- Ministerium zu Berlin, Abtheilungs-Chef im Departement für Dag Juoalidenweseil, hat in voriger Nacht seine Frau und dann sich erschossen. Auf dem Tische fand man einen Zettel, sauf welchem steht: „Wenn ich mich erschossen, wird meine Frau nicht mehr am Leben sein." — Das Ehepaar war kinderlos, die Frau war ichon seit einiger Zeit gemüthsleidend. — Der Kriegsminister d Kamele widmet den: Verstorbenen folgendeil Nachruf: „Berlin, den 16. März 1876. Heute Morgen verschied plötzlich der Oberst und Ab- theitungsches im KriegSministermm, Arthur von Sodenstern. Seine vor dem Feinde bewiesene hervorragende Tapferkeit, seine Dienst- treue und sein Edelsinn sichern ihm ein bleibendes und treues Andenken "

Fulva, 15 März. Das „Fulv Kreisbl." schreibt: Dem Vernehmen nach wird gegenwärtig im Kriegsministerlum die Frage wegen Verlegung der itefigen Garnison erörtert, und soll nach hierher gerichteten Anfragen bezüglich der Veräußerung der hiesigen Garnison-Gebäude die Befürchtung nahe liegen, daß unserer Statä ein anderer Ersatz hierfür nicht bevorsteht Es dürfte gewiß in vieler Hinsicht von größten! Interesse für die Einwohnerschaft hie­siger Stadt sein, daß Teilens unseres löbl. Stalhralhes in dieser Angelegenheit etwas geschieht, um den uns drohenden Verlust ab» zuwenden.

Hanau, 18. März. Gestern Abend kurz vor 9 Uhr kam aus den Boden der Etuisfabrik der Herren A. Hoffmann und Camp, aus bis jetzt noch nicht aufgeklärtem Anlässe Feuer aus, welches den ganzen Dachstuhl ors vor ca. vier Jahren neuerbauten Fabrikge­bäudes einäscherte. Außer den Zerstörungen an dem Baue ist der verursachte effective Schaden, da die werthvollen Maschinen größte«- theils unversehrt geblieben sind, verhältnißmäßig unbedeutend, (y Z)

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die Erben des verstorbenen Herrn Ferdinand Kunkel zu HerS- selb ihre Vermögens - Angelegenheiten ord­nen wollen, so ist es nöthig, daß alle aus­

stehenden Beträge für Salz als auch die leeren Säcke innerhalb 14 Tagen eingezo« gen werden müssen.

Erfolgt die Einliefernng der leeren Säcke nicht innerhalb dieser Zeit, so tön» neu solche nicht mehr angenommen werde». HerSfeld, am 17. März 1876,

Für die Erben

Adolf Badultz,

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Carl Agsten.