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r.reisten Fällen allem der unglücklichen Stallaufzucht zuzuschreiben ist, nicht gut verkäuflich sind. Möchte doch jeder Züchter beherzigen, daß ein schlechtes Pferd genau so viel AufzugSkosten verursacht als ein gutes und daß es wahrlich keine Mühe macht, sein Füllen täglich auf den Tummelplatz zu bringen. Tummelplätze sind auch da nicht zu entbehren wo Werdegang ist da dieser doch nur für die Sommermonate in Betracht kommt. Der große Nutzen der Weiden wird ein äußerst geringer sein wenn ein Fohlen die lange Winter
zeit im Stalle verbringen muß oder auch nur selten herumgeführt wird. An vielen Orten ist mir entgegengehalten, daß Seitens der Gemeindevertretung nichts für die Anlage von Tummelplätzen geschehe. Darauf habe ich stets erwidert und wiederhole es hier: Derjenige, der den Vortheil aus solcher Anlage lzieht, mag selbst damit vorgehen — die Kosten sind nicht der Rede werth, und wer diese scheut, der mag sich von der Pferdezucht fern halten.
(Fortsetzung folgt.)
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Anzeigen.
HeseKschast zu gegenseitiger Aaget- scßädenvergütnng in Leipzig.
Die Gesellschaft hat im Jahre 1874 einen so günstigen Abschluß gehabt, daß sie bei einer gegen 1871 um mehr als 87 Procent gestiegenen Versicherungssumme eines Ue- berschuges von ca. 21,000 Thaler oder Mark 63,000 R. W. sich erfreuen kann. Von die» Vent Ueberschuffe würde eine kleine Dividende zu ertheilen gewesen sein, nachdem statutenmäßig drei Viertel jener Summe zum Reservefonds geschrieben waren, wenn man nicht für gerathen erachtet hätte, den ganzen Betrag in die Reserve zu legen, so daß diese die nie dagewesene Höhe von Mark 150,000 R. W erreicht. Im Verhältniß zur Versiche- rungs-Summe ist dies der größte Reservefonds, den irgend eine Gesellschaft unseres Ver- sicherungszweiges besitzt.
Unsere auf 100 Mark R. W. berechneten Prämien sind nicht erhöht worden. Wir haben dieselben in allen Gefahrklaffen und Gefahrstufen möglichst bequem abgerundet und für einzelne Landstriche um je eine Stufe ermäßigt.
Bei unseren Einrichtungen, z. B. Schädenzahlung 4 Wochen nach Anerkennung der Taxe baar und zum vollen Nettobeträge, müssen wir meist auf Baarzahlung der Prämien dringen, wenn nicht bankmäßige Wechsel mit 2 guten Unterschriften und 3 Monat Ziel geboten werden können.
Näheres bei den Herren Agenten unserer Gesellschaft, oder auch direct bei uns zu erfragen.
Die Direction.
Dr. Udo Schwarzwäller
Bevollmächtigter.
Thätige Leute, welche geneigt sind Agenturen in Orten, wo wir noch nicht vertreten sind, für uns zu übernehmen, wollen sich gefälligst mit Offerten an uns wenden. (D.8765.)
DreschWaschinen
Ph. Mayfarth & Comp. Maschinen-Fabrik, Frankfurt a. M.Raumweg7.
um neuen Jahre, spätestens Mitte
Februar sinnet ein gut bezeugtes Mädchen einen guten und leichten Dienst in Eschwege. Lohn nach Leistungen. Wo? erfährt man in der Exped. d. Dl.
Neujahrskarten
und verzierte Briefbogen
empfiehlt
Fr. Sauer.
ILoos-Simr- Wer ein.
Den Mitgliedern zur Nachricht, daß außer Lei > tS bekannt gegebenen 90 Stück Loosen, folgende 43 Stück bis jetzt neu ange- L . ft find:
1) 2 Stück Zinnländer 10 Thaler Loose, 2) 2 Stück Oestererchische lOOjGulden Loose, 3) 6 Stück Freiburger 15 Francs Loose, 4) 10 Stück 3 ßtige Oldenburger 40 Thaler Loose, 5) 23 Stück Brauschweiger 20 Thaler Loose Hersfeld, den 30. Dezember 1874.
Der Vorstand.
neuester bewährter Construktion dreschen pr. Stunde so viel als 3 Drescher in einem Tage von Thlr.s55 an unter Garantie u. Probezeit.
Sendungen Leder Conserva- lor sind wieder angekommen. Da sich diese Ledersalbe gegen das Schneewaffer sehr bewährt, so dringe ich dieselbe der Billigkeit wegen in Erinnerung.
C. Nudolph.
Jagd ^ Verpachtung.
Die der Gemeinde Tann zustehende Jagd soll verpachtet werden und ist hierzu Termin auf
Montag den 11. Januar k. I.
Mittags 1 Uhr
in der Wohnung des Unterzeichneten anbe- raumt worden, wozu man Pachtliebhaber mit dem Bemerken einladet, daß die Bedingungen im Termine bekannt gemacht werden.
Tann, am 30. Dezember 1874.
Der Bürgerin eister Scheuch.
Eine deulscheFener-Verficherungs- Gesellschaft
sucht tüchtige Haupt- «n- Uuter-Stgeuten.
Fr. Offerten beförd. sub C. 3460 die
Annonc.-Exped. von Bndolf Glosse Cöln, Marzellenstr. 10.
mMBnHBBaBOBBBKSHBKaSSS g^^SJ
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekann-1 ten hiermit die traurige Anzeige, daß i Herr Wilhelm Schwalm I nach kurzem schweren Leiden den 23. | Dezember Abends 9 Uhr im Hospital 8 zum heiligen Geist, sanft verschieden ist 8 Frankfurt a. M., den 24. Dezember ■ 1874 I
die trauernden Hinterbliebenen. ■
Gekanntmachung.
In dem Freiherrlich Riedeselischen Forstrevier Ludwigseck sollen
Montag den 4 Januar L8VL in den Schlägen Trockene Gers, Märzborn und Ebelgrund
73 Fichten Leiterbäume,
645 Fichten Pfählstangen,
8 Rmtr. Buchen Knüppel,
374 Rmtr. Kiefern Knüppel,
14 Hausen starkes Buchen Stammreis, 52 Haufen starkes Kiefern Stammreis,
Mittwoch -en v. Januar ISIS in den Schlägen Schupp ach und Schne- gelsgraben
600 Haufen starkes und schwaches Kiefern Stammreis unter den int Termin näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend verkauft werden. Die Zusammenkunft findet Montag den 4. Januar präcis 10 Uhr in bei Geis und Mittwoch den 6. Januar Vormittags 10 Uhr am Schnegelsgraben zwischen Gerterode und Niederthalhausen statt.
Der Oberförster Fischer.
Bekanntmachung.
Nachdem in Sachen des Friedrich v* Schwertzell zu Schrecksbach, Klägers, gegen den George v. Schwertzell zu Willingshausen Verklagten wegen Theilung die nach öffentlicher Bekanntmachung vom 23. Februar 1874 über das gesammte Fideicommiß- und Stammgutvermögen der Streittheile angeordnet Sequestration auf den Grund eines zwischen letzteren vereinbarten Vergleichs wieder aufgehoben, und der bestellte Sequester Herr Oeconom Justus Rang in dieser Eigenschaft wieder entlassen worden ist, so wird dies.hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Marburg, am 17. December 1874.
Königliches Kreisgericht, I. Abthlg. Kraushaar.
vdt. Körtge.
Redaction, Druck und Verlag von Ludwig Funk in Hersfeld.