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für nachstehende aus der Gemeinde

Abmelde-Bescheinigung (Abzugs-Attest)

Kreis

in die Gemeinde

Kreis

c>

Namen und

Stand

Geburts-

Ge-

Reli-

Ob ledig, ver-

Anzahl der zum Haus­halt gehört-

Williams

Ob der Verziehende sich selbstständig

£ L

SS

Vornamen der (s) Verziehenden.

oder Gewerbe.

a) Jahr b) Datum.

burts- Ort.

gion.

ehelicht, oder verwittwet.

gen arbeits­fähigen Personen.

Verhältniß.

ernährt oder öffentliche Unter­stützung erhalten hat.

1.

2.

3.

4.

5

6.

7.

männl.^ weibl.

8.

9.

10.

Angabe ob | die Kinder I

ge­impft sind.

11.

vonder Schule entlast sen sind.

12.

Bemerkungen.

13.

Ausgefertigt

den

ten

Belag

zur Begründung des Klassensteuer-Zugangs unter Nr. meinde Kreises

B e l a

Der Bürgermeister

Der in der Klassensteuerrolle unter Nr. verzeich­net hat bis Ende des Monats 187 die Klassensteuer der Stufe

mit Mark Pfg. monatlich richtig eingezahlt und ist zufolge des ihm hiermit ertheilten Abzugsattestes nach im Kreise verzogen

den ten

Muster IV.

für 187 in der Ge- zur Begründung des Klassensteuer-Abgangs meinde Kreises

Der ist am

g unter Nr.

ten

Der Bürgermeister

Muster V für 187 in der Ge-

187 hier in

eingetroffen und wird in der Klassensteuer-Zugangsliste für das te

Halbjahr 187 unter Nr. seit dem Monate

in Stufe

mit Mark Pfg. monatlich nachgewiesen werden.

den ten 18 Der Bürgermeister

Es wird gebeten, vorstehenden Belag auszufertigen und sofort zurückzu- senden.

Bescheinigung über die erfolgte Anmeldung. Muster II.

Der Unterzeichnete bescheinigt, daß der (Name und Stand)......sich mit Familie) zum Aufenthalt in der Gemeinde.......ange­meldet hat.

Diese Bescheinigung hat nur den Zweck, die Thatsache der erfolgten Mel- dungszu konstatiren. den ten 18

Der Bürgermeister

Bescheinigung Muster III. über erfolgten Wohnungswechsel innerhalb der Bürgermeisterei.

Der......hat dem Unterzeichneten angezeigt, daß er seine Wohnung gewechselt habe.

den ten 18

Der Bürgermeister

Vacanzen-Liste

der bei den Behörden in den Provinzen Brandenburg und Pommern durch Militär-Anwärter zu besetzenden Stellen.

Nr. 11. Berlin, den 15. December 1874.

Die Bacanzen-Listen werden den Truppentheilen des Garde-, II. und III Armee-Corps mitgetheilt und liegen sowohl in den hiesigen wie auswärtigen Bureaus der Auuoncen-Expeditionen des Jnvaliden-Danks, von Rudolph Mosse und Haasenstein u. Vogler zur unentgeltlichen Einsicht aus; auch sind dieselben zu dem Preise von 1 Sgr. pro Stück bei der Expedition des Deutschen Reichs- Anzeigers, Berlin, 8. W., Wilhelmstraße 32. (nach außerhalb gegen Einsendung vsn-L^ Sgr. in Briefmarken) zu haben.

(Die. Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen: 1) £rt und Behörde, bei welcher die Stelle vacant ist. 3) Nähere Bezeichnung der Stelle 3) Einkommen der Stelle. 4) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündigung erfolgt. S) Betrag der zu stellenden Kaution und ob dieselbe qurch Gehaltsabzug gedeckt werden kann. 8) Ob Aussicht auf Verbesserung vorhanden ist. 7) Ansprüche, welche an die Bewerber gestellt werden. 8) Wohin die Bewerbungen einzureichen sind. 9) Bemerkungen.

Provinz Brandenbu rg.

1) Die Stationen der Königlichen Ostbahn zwischen Berlin und Dirschau via Landsberg, Schneidemühl, Conitz sowie Cüstrin, Frankfurt, Königliche Eisenbahn-Kommission der Ostbahn, 2) 45 Expeditions-Assistenten für die verschiedenen Zweige des Expeditions- und Stationsdienste s, 3) anfänglich 25 Thlr. monatlich, mit einer Lokakzulage von 5 Thlrn. monatlich für Berlin, 4) zunächst auf Probe, nach Ablauf einer einjährigen Probezeit auf 4 wöchentliche Kündigung, nach 5 jähriger zufriedenstellender Dienst­zeit auf Lebenszeit, 5) nach Ablauf eines Jahres 300 Thlr., kann unter Umständen durch Gehaltsabzüge gedeckt werden, 6) ja, die Remuneration steigt bis zum Minimalgehalt der betreffenden Etatsstelle, in welcher die Bewerber später event, einrücken. Dies Minimalgehalt beträgt zur Zeit 450 Thlr. nebst Wohnungszuschuß, 7) gute leserliche Handschrift, ortho­graphisch und stylistisch richtiges Schreiben, Rechnen in den 4 Spezies mit Dezimalbrüchen, einfache Gleichungen, Kenntniß der Geographie Deutschlands und der angrenzenden Länder, 8) Königliche Eisenbahn-Kom­mission zu Berlin 0., Königsbergerstraße 4, 9) die Placirung der Bewer­ber auf die einzelnen Stationen muß sich die Verwaltung vorbehalten, wo­bei Qualifikation und persönliche Verhältnisse maßgebend sind.

1) Berlin, Landsberg und Schneidemühl, Königliche Eisenbahn-Kommission der Ostbahn, 2) 30 Bureau-Assistenten, 3) anfänglich 25 Thlr. monatlich, mit einer Lokalzulage von 5 Thlrn. monatlich für Berlin, 4) zunächst auf Probe, nach Ablauf einer einjährigen Probezeit auf 4 wöchentliche Kün) digung, nach 5 jähriger zufriedenstellender Dienstzeit auf Lebenszeit 5, mit Ausnahme der Bureaustellen in der Materialienverwaltung ist Kau­tion nicht erforderlich, Materialienverwaltung 300 Thlr., 6) ja, die Remu­neration steigt bis zum Minimalgehalt der betreffenden Etatsstelle, in weiche die Bewerber später event, einrücken. Dies Minimalgehalt beträgt zur Zeit 450 Thlr. nebst Wohnungszuschuß, 7) dieselben Ansprüche wie an die Ex- peditions-Assistenten, doch wird ein höherer Grad der allgemeinen Bildung, vollständige Fertigkeit sich deutsch schriftlich auszudrücken und absolute Sicherheit im Rechnen verlangt, 8) Königliche Eisenbahn-Kommission zu Berlin, 0., Königsbergerstraße 4, 9) die Placirung der Bewerber auf die einzelnen Stationen muß sich die Verwaltung vorbehalten, wobei Quali­fikation und persönliche Verhältnisse maßgebend sind.

Berlin, Landsberg und Schneidemühl, Königliche Eiseubahn-Kommission der Ostbahn, 2) 10 Kanzlei-Assistenten, 3) anfänglich 25 Thlr, monatlich mit

einer Lokalzulage von 5 Thlrn. monatlich für Berlin, 4) zunächst auf Probe, nach Ablauf einer einjährigen Probezeit auf 4 wöchentliche Kündigung, nach 5 jähriger zufriedenstellender Dienstzeit auf Lebenszeit, 5) keine, 6) ja, die Remuneration steigt bis zum Minimalgehalt der betreffenden Etatsstelle in welche die Bewerber später einrücken. Das Minimalgehalt beträgt 400 Thlr, 7) schöne Handschrift, 8) Königliche Eisenbahn-Kommission zu Ber­lin 0-, Königsbergerstraße 4, 9) die Placirung der Bewerber auf die einzelnen Stationen muß sich die Verwaltung vorbehalten, wobei Quali­fikation und persönliche Verhältnisse maßgebend sind.

1) Cüstrin, Magistrat, 2) Nachtwächter im Kuhbrückenviertel der langen Vor­stadt, 3) 84 Thlr., 4) auf Lebenszeit, 5) keine, 6) ja, 7) Nüchternheit 8) Magistrat Cüstrin.

1) Peitz, Magistrat, 2) Nachtwächter und Todtengräber, verbunden mit der Verrichtung einiger Botengeschäfte, 3) 354 Mark und circa 120 Mark Todtengräber- und Exekutionsgebühren, 4) auf Lebenszeit nach dreimonat­lichem Probedienst, 5) keine, 6) ja, 7) gesund und rüstig, sowie lesen nnd schreiben können, 8) Magistrat Peitz.

1) Potsdam, Direktion des Militär-Waisenhauses, 2) Heizer bei der Waschan­stalt, 3. jährlich 192 Thlr., freie Wohnung, Heizung, Erleuchtung, Arznei, 4. auf vierwbchentliche Kündigung, 5. keine. 6. nein, 7. die obliegenden Arbeiten erfordern Kraft, Rüstigkeit und Nüchternheit, 8. Direktion des Militär-Waisenhauses zu Potsdam.

1. Zossen, Magistrat, 2. Polizei-Sergant, 3. 220 Thlr. Gehalt, 30 Thlr. Klei­dergelder, circa 40 Thlr. Ausrufegebühren und freie Wohnung im Rath­hause, 4. auf Lebenszeit, 5. keine, 6. ja, 7. deutliche Handschrift und Energie, 8. Magistrat zu Zossen, 9. mit dem 1. März 1875 zu besetzen.

Bekanntmachung

des Resultates der in diesem Jahre im Regierungsbezirk Caflel und im Fürstenthum Waldeck abgehaltenen Prämienschauen.

Nachdem ich in diesem Jahre durch die Bewilligung einer hö­heren Summe Seitens Sr. Excellenz des Herrn Ministers für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten in den Stand gesetzt war an 9 Orten Schauen über Zuchtmaterial mit Prämienvertheilung abzu- halten, bringe ich hiermit das Resultat derselben zur öffentlichen Kenntniß, und nehme zugleich die Gelegenheit wahr, mich gegen die Züchter über den Stand und Betrieb der Pferdezucht im Bereiche des hiesigen Landgestüts auszusprechen.

Leider muß ich constatiren, daß meine wiederholten Ermahnun­gen und Belehrungen, an denen ich es bei meinen jährlichen Ju- spectionsreisen nicht fehlen lasse, noch nicht überall den erwünschten Eingang gefunden haben, und es ist im höchsten Grade bedauerlich, daß von den Hunderten der Züchter, die ich alljährlich besuche, doch verhältnißmäßig nur wenige meine Rathschläge befolgen. Wenn ich auch in diesem Jahre in mehreren Ortschaften neu angelegte und benutzte Tummelplätze gefunden, so sind diese doch immer nur in sich verlierender Anzahl vorhanden, und ich glaube nicht zu doch zu greifen, wenn ich behaupte, daß 1000 und mehr von den im Bereiche des hiesigen Landgestüts jährlich erzeugten Füllen durch die Stallaufzucht verkümmern.

So lange noch nicht jeder Züchter davon durchdrungen ist, daß es offenbare Thorheit ist ein Füllen entweder ganz im Stalle oder auch so aufzuziehen, daß er es ab und zu herumführt, so larige wird auch noch Mühe und Geld vergeudet werden. Pferdezucht kann nur da gedeihen wo die Füllen sich unbedingt nach ihrem Ge­fallen in der Freiheit bewegen. Gute Hengste, gute Stuten, gutes Futter helfen nichts wo Tummelplätze fehlen.

Ein recht lebendiges Zeichen des fehlerhaften Zuchtbetriebs mögen die Züchter auch darin erkennen, daß in diesem Jahre den Beschälern viel weniger Stuteu zugeführt sind als im Boxjahre, ob­gleich die Nachfrage nach Pferdeu immer noch lebhaft ist. Der Grund ist einfach der, daß zu viel schlechte und unbrauchbare Pfer: e durch die verkehrte Aufzucht erzielt werden, und daß diese Sottet jetzt schon wieder schwerer einen Abnehmer als unmittelbar nach dem Kriege, wo unter dem Pferdebestand sehr aufgeräumt war, siu- der. Da find nun eine Menge Ställe übersetzt, und leider von Thieren, die wegen ihrer fehlerhaften Beschaffenheit, die in den