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Anwohner des Meeres sind obdachlos geworden, Viele sind um ihr Hab' und Gut gekommen, Viele haben an demselben erhebliche Einbuße erlitten. Die Noth ist groß; größer als die Zeitungsnachrichten vermuthen lassen.

Um den Bedrängten unserer Provinz, so viel wie möglich ist, zu helfen, haben die Unterzeichneten sich zu einem Comite zusammengethan, um Geldbeiträge zu sammeln und unter die Nothleidenden zu vertheilen.

Sie richten an alle Bewohner unserer Stadt, un­serer Provinz, des ganzen Vaterlandes den dringenden Ruf, die herzliche Bitte:

Helfe ein Jeder nach seinen Kräften! Helft schnell! Gebt reichlich!

Stettin, am 17. November 1872.

Das Provinzial-Comite zur Unterstützung der durch die Sturmfluth des 12. und 13. November 1872 geschä­digten Bewohner der Provinz Pommern.

Unter Bezugnahme auf den vorstehenden Aufruf fordere ich die Herrn Ortsvorstände des Kreises auf, alsbald Sammlungen in ihren Gemeinden vorzunehmen, und die Erträge derselben mir zur Weiterbeförderung zu übermitteln.

Ziegenhain, am 22. November 1872.

Der Königliche Landrath Günther.

Die Herrn Ortsvorstände der nachgenannten Ge­meinden werden angewiesen, die beigesetzten Jmpfgra- tificationsgebühren binnen 8 Tagen an den Herrn Kreisphysikus Dr. Nothnagel zu Treysa einzuzahlen.

Thl. Sgr. Hlr. Thl. Sgr. Hlr. Schönau 3 4 Gilserberg 13 Sebbeterode 11 Treysa 1 9 Schönstem 2 Frankenhain 4 6 Moischeiv 7 4 Rommershau- Heimbach 2 sen 9 Lischeid 2 Diltershausen 11 Winterscheid 4 4 Wasenberg 19 6 Sachsenhausen 13 Mengsberg 20 6 Appenhain 1 Florshain - 5 6 Jtzenhain 1 Wiera 11

Ziegenhain, am 16. November 1872.

Der Königliche Landrath Günther.

Bekanntmachung.

Das in der Gemar ku ng Mackenzell, im Obergrund belegene, Domainensiskalische Wie- sengrundstück:

Ch. G. Nr. 181. 16| Acker 12 Rutben groß, soll in Den neu abgemessenen 16 Parzellen in dem auf:

Freitag den 29. November d. Z.

Vormittags 11 bis 12 Uhr in das Rubsam'sche Wirthshaus zu Macken- zell an beräumten Termine öffentlich meistbietend ver­täust werden.

flautet werden hierzu mit dem Anfügen eingeladen, daß der Regel nach nur ein Termin abgehalten wird, in welchem zugleich die Bieter auf Verlangen des Commis- sarius ihre Zahlungsfähigkeit nachzuweifen haben, wozu genügt, wenn der betreffende Bieter den zehnten Theil

seines Gebotes baar oder in inländischen öffentlichen Papieren nach dem Courswerthe deponirt.

Fulda, am 20. November 1872.

Königliches Aomainen-Nentamt.

Fährmann.

EeKanntmaehung.

Donnerstag den 28. November -. J. von Morgens 1O Uhr an sollen auf dem evangelischen Psarrhos zu Durghaun

2 Pferde, trächtige Stuten, braun ohne Abzeichen, 7 und 8 jährig,

3 Kühe, darunter eine fette,

2 Kalbinnen,

2 Kuhkälber,

Schiff und Geschirr,

Haushaltungsgegenstände aller Art, circa 180 Centner Heu, 100 Centner

Grummet und 500 Centner Stroh meistbietend gegen baare Zahlung verkauft werden.

Die Hersfelder städtische Sparkasse ist während der Monate Dezember, Januar und Fe­bruar auch Freitags Vormittags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Hersfeld, den 21. November 1872.

Der Bürgermeister

Kenlpf.

Eine Parthie leere Weinfässer von 50 bis 250 Maas mit eisernen Reifen, zu Lager- fässer geeignet sind abzugeben. Näheres in der Expe­dition dieses Blattes.

Gesucht einen tncht i g e n Kuhhirten für die beiden Kuhhal- terschaften Johannesviertel und Frauen viertel gegen einen angemessenen Lohn. DaS Nähere zu erfahren bei den Zeitigen Vorstehern

Heinrich Knauff und Carl Lupp.

Anerkennung über Erleich- terung der Brnstleiden.

An den Kgl. Hoflieferanten Herrn Johann Hoff Berlin.

Neustettin, 20. April 1872. Nichts erleich­tert mir mein seit sechs Jahren vorhande­nes Brnstleiden so sehr, wie Ihr herr­liches Malzextrakt - GesnudheitSbier; besonders warm g'nossen thut es mir ungemein wohl. F D-tz-l.

Verkaufsstelle bei Beruh. Bössing jun. in Hersfeld

Redaction D^uck und Vertag von Ludwig Funt.