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Mit dem neuen Schuljahr, welches kommende Ostern beginnt, wird zufolge höherer Genehmigung die Elaste Sexta am hiesigen Gymnasium wieder inS Leben treten und ist ein Lehrer für dieselbe bereits bestellt worden.

Anmeldungen zur Aufnahme in diese und die an­deren Elasten des Gymnasiums wolle man unter Vor­lage eines Geburts- und eines Impfscheines sowie der Zeugnisse über Kenntnisse und Betragen recht bald, spätestens aber bis zum 9. April d. I. an den Unter­zeichneten gelangen lasten.

Die Prüfung der Angemeldeten findet am 11. April von 8 Uhr Morgens an im Gymnasialge- bäude statt.

Hersfeld, am 21. Februar 1872.

Der Director des Königlichen Gymnasiums.

Dr. Eysell.

Warnung.

Ich warne hiermit Jedermann, mei­nem Sohn Friedrich EBhardt, nichts zu borgen, indem ich keine Zahlung für ihn leiste.

Schwarzenborn, am Knüll, den 8. März 1872.

Conrad Eckhardt,

Täglich frische Kaffter-Wariser & Zwieöack bei W. Banst, Clausthor 408.

Auf dem Rittergut in Frielingen bei Ob eraula sind 200 Sack gute Kartoffeln zu verkaufen.

Zahnarzt ZmMach von Cassel trifft Montag den 25« März in Hersfeld ein und wird sich bis Mitt­woch Abends dorten aufhalten.

Den geehrten Damen empfehle mich auch zur Anfertigung von Damen- und Kindergarderobe. Indem ich mich der Zufriedenheit mich beehrender Damen versichert halten kann zeichne

Hochachtungsvoll

H. Lorleberg, Breitenstraße.

Sehr schöner Sommerweizen

zum Säen bei

Friedrich Heil.

LebensversicherungrchanK s. D. in gotha.

Diese Anstalt hat sich im Jahre 1871 in aller Hinsicht sehr günstiger Geschäftsergebniste zu erfreuen gehabt.

Der Zugang an neuen Versicherungen war so groß, wie nächst dem Jahre 1869 in keinem anderen Geschäftsjahre seit dem Bestehen der Bank. Indem derselbe sich auf 2957 Personen mit 6,450400 Thaler Versicherungssumme belief, stieg, bei mässigem Abgang, der Versicherungsbestand bis zum Jahresschluß auf 38100 Personen mit 72,200000 Thaler.

Bei einer Jahre.seinnahme an Prämien und Zinsen von 3,350000 Thlr. waren nur 1,535000 Thlr. für 900 gestorbene Versicherte zu vergüten, — ein Be­trag, der wesentlich unter der rechnungsmässigen Er­wartung steht und abermaligen reichen Ueberschuß zur Vertheilnng unter die Versicherten erwarten läßt.

Der Fonds erfuhr einen Zuwachs von fast einer Million Thaler und erhob sich aus mehr als 18 Mil­lionen Thaler.

In diesem und den nächsten vier Jahren kommen davon

Drei und eine halbe Million Thaler reiner Ueberschuß an die Versicherten zur Ver- theilung, was für dieselben im Jahre 1872 eine Di­vidende von

33* Prozent

ergibt.

Durch eine neue Einrichtung in der Prämrenzah- lung wird der Zutritt zur Bank wesentlich erleichtert.

Versicherungen bei dieser ältesten und grössten Le­bensversicherungsanstalt Deutschlands, welche mit dem Vorzüge unbezweifelter Sicherheit den Vor­theil ungemeiner Billigkeit der Versicherungs­kosten verbindet, werden durch unterzeichnete Agenten vermittelt in . .

Hersfeld durch Ferd. Sunkel.

Wegen Ausgabe

unseres Mannfactnr- (xcschäfts um rasch damit zu räumen, wollen wir sämmtlichen Waaren-

Vorrath, als:

Cattun per Elle 3 Sgr.

Kleiderzeug per Elle 4 u. 5 Sgr.

4 breiten Shirting per Elle 3 Sgr.

Barch end „ „ 5 „

Orleans „ „ 6 u. < Sgr.

Bettzeug „ „ 4t u. 5 „

2C. rc. verkaufen, und bitten deßhalb um geneigten Zu­spruch.

Hersfeld, den 12. März 1872.

_______Gebr. Hotlwhlld.

Sehr schönen Tp-tk

per Psd. 7i Sgr. empfiehlt

Hermann Altenbnrgs.

Redaction, Druck und Verlag von Ludwig Funk.