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Thür befindlichen Götzeu^ilh ^eigt, damit sie es anbete; , jut .Stib:#» «ab wr "Linken des PaS^gsiuS- ü^th vier ander« Personen. Die Heilige Luna steht vor dem Throne tob zeigt mit der Hand aus den beilizcu Geist, der ober« falb zu" setze« ist. D e Heilige ist mit einem Stricke ge» fesiett, an welchem 8 Paar Ochsen angespannt sind, welche 8 von thrco-Fnhrcrin vergeben- angetrieben werken, sich in 3 Bewegung zu s tzen. Bon der Seite und parallel zu teil I Ochsen stedr man bewaffnete Solkalei«, von denen der W eme ein Fähnch-u trägt mit bet jnfdmft: PaecasiuS X. | C. Hotcs. Aer Hintergrund des Bilder besteht aus i Stadtthoren und Palästen, auf deren Balkönen sich Per« I sonen befinden, welche dem Schauspiel beiwohuen.
Bier andere Gemälde, nur aufHolz, von unbekanntem Autor, etwa 34 Cent, doch und 54 Gent. breit, wovon das erste, die Anbetung der Heiligen drei Kömgc darstellend, aus 7 Figuren bestehend, ndmitd) der Mutter Gottes, dem Kinde, dem Heiligen JaHcpd, den Heiligen drei Königen und ciucni Segveu, der, wie die Könige, tu orienialifches Kostüm gekleidet ist und drei Rosse am Zaume hält.
Das zweite stellt einen Eiasikdlrr in der Wüste vor mit entsprechender Scenerie.
Dar brüte ist die Geburt Jesu- Christi und besteht auS der Madxuna, dem Kinde, tem heiligen Joseph und ^ zwer Engeln
Das vierte Bild endlich hat zwei Figuren, wovon die eine der heilige Sebastian ist, nackt, an «ine Säule angebunden, als Zwlscheio« .der Pfeile. Die zweite Figur I stellt ein Inkivicuum dar, welche» die Berwundurrg-n beobachtet, die dem Heiligen von dem aus (einem Körper s hervorstehenden Pleiten zugeiügl sind. '
Der LobgerbergeiciC Friedrich Schwarzdach von hier 8 bah um Entlassung aus dem Unterthanen- Verband, de- | Huf« Nwoerlässung in der Schweiz, nachgefucht.
HerSseld, am 2. Februar 1STG
I _____ ' Der Königliche Landrath Ausfarth.
1 Im Auftrag Königlicher Regierung bringe id) die 8 Anordnung, bag die Bürgermeister, resp, deren SteUver« ■ tretet den durch die Ober-Schuliulpeetoren abzuhaltenden ■ Schulorfitationen beizuwohnen haben, hiermit in Grünte'
■ rung und darf um so mehr erwarten, daß die Herrn Bürgermeister dieser Borschrist Nachkommen, als diese I AnoryniM für hie Belebung der Tbeilnadme am Schul« | Wesen in den Gemeinden nicht ohne wesentliche Bedeutung k ist und nameMlich auch den Herrn Revisoren die Gele- I flenßeit bietet, durch mündliche Rücksprache mit den OrtS- U Vorgesetzten auf die Beseitigung von Mängeln und die U Herstellung wünscheu-werther Verbesserungen in den ört- "Hen Schuletürichtnugeu hinzuwirken.
HerSseld, am 3. Februar 1871.
Der Königliche Landrath Ausfarth.
Zufolge meines AuSschreibenS vom 27. December
• find bei dem LaudrathSamt« da hier folgende Geld« Uiterstsitzuitgeu zur Pflege verwundeter und erkaufter ^"wgteu cingegaugznz
, . , Tblr. Sgp. Hlr. bon Perrfeld 2 — —
5 » Rößbach _ — 25 —
•!- „ Taun i 21 —
Tblr. Sgr. Hlr.
sowie 1 Sbwal, 2 Hemden und
etwas Leinen,
4. von W pve,shaill. eioz. sammelt von
Herrn Pfarrer Gonuermann das.
9
sowie 6 Paar wollene Sirümvie,
5. von WölferSdausen
4
19 —
6. „ Harprode
5
13 6
7. „ Bengenkorf
2
2 6
8. „ Leimvach
-2
20 -
S F LengcrS
3
27 6
10. „ Hrringen
17
* 1 ■ — —
11. , Wikdersbauien
6
27 —
12. von den Schulkindern in Heringen
2
10 —
13. von den Schulkintern in LenaerS
—
25 8
14. von den Schulkindern in Widders«
baust»
1
5 8
15. von den Confirmanden M Kirch-
spiels Heriage»
•—
26 8
16. von SchenklenaSield
10
23 6
17. „ Uuterweifcnborn
2
7 6
74
8 6
Die Beträge sub 5 bis 15 sind von Herrn Psarerr Hildedrank zu Heringen und die sab 16 urtb 11 ver. zeichneten Beträge von Herrn Pfarrer Sippel zu Schenk« lenkest» eiugefandl worden.
HerSseld, am 3. Februar 1871.
Der Königliche Landrath 3 u f f« r tb.
ytuSjUg
aus der Verlusttifle Jir. 178.
Nachtgefecht bei les Moulineaux am S. Januar 1871.
1. Nassauische» Jnfantcrie-Regiment Nr. 87. g 12. Compagnie.
Füsilier Friedrich Lauser aus Herdfeld. Schwer verw., Schuß« d. Unterleib. Gestorben am 1 l. Jan. 1871.
HerSseld, am 4. Februar 1871.
Der Königliche Landrath Ausfarth.
Berlin, am 26. Januar 1871.
Bekanntmachung.
Beschränkung des vom 1. Februar ab wieder statifinden« den BeförberilugSdienstr» für Feldpostpäckereien.
In Folge der Sprengung der Moselbrücke bei Fon« tenob und der über den Arman^ost fübrenden Cisenbahn- brücke bei Brienou zwischen JsH»h und St. Florentin kann, des gestörten CisendabnlränSportS wegen, die Be- fördernng von Privalpäckereien an die jenseit8 der Mosel auf Französischem Gebiete stehenden Deutschen Truppen in der nächsten Zeit noch nicht erfolgen. Im Ciuver« ständnlffe mit dem Königlichen KriegS-Ministerium und dem Königlichen Ministerium für Handel ic. wird daher der vom 1. Februar ab wieder stattfindende Beförber« ungsdienst für Feldpostpäckereien svekanntmachung vom 24. Jauuar) vorerst auf Sendungen an diejenigen Be« satzungS« ic. Truppen beschränkt, welche im Maß und in Lolvringtn diesseits der Mosel feile Standquartiere .in solchen Orten haben, die an einer im Betriebe be»