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Ziegenhain,, am 18. November 1870.

" MuSzug '

aus Der Vertusttisie Rr. 107.

7. Armee-Corps. Gefecht bei Mars la Tour am 16. August 1870.

3. Westhhälischeö Infanterie-Regiment Nr. 16.

1, Bataillon. 12. Compagnie. Heinrich Wiederhold aus Lingelbach. L. v. S. d. d. linke Hüfte. Bei der Compagnie.

Der Königliche Landrath Günther.

Bekanntmachung.

Nachdem der Bauunternehmer Rudolf Wbl- bing aus Allstädt, dermalen dahier, angezeigt hat, daß er überschuldet und zur Befriedigung seiner an« dringenden Gläubiger außer Stande sei, wird Termin zur Anmeldung der Forderungen, zur Wahl eines Ku­rators und zum Versuche der Güte auf

den SO Dezember d

Morgens 1 0 Uhr Con t um az i r - Stunde in hiesiges Gerichtslokal anberaumt, wozu die Gläubiger hierdurch bei dem Rechtsnachtheile vorgeladen werden, daß die nicht erscheinenden Cbirographar-Gläubiger als dem Beschlusse der Mehrheit der Erschienenen betretend werden angesehen werden.

Hersseld, am 11. November 1870.

Königliches Amtsgericht, Abth. II.

Schoebde.

vdt. Schmi tten.

Wekanntmaehung.

Das Testament der am 12. Gelobet d. J. verstor­benen Rachel Jubocka Caroline Wilhelmine Amalie Dömich zu Hattendach soll im Termine den

1O. Dezember d eröffnet werden, wozu alle Betheiligten vorgeladen werden. - Niederaula, am 11. November 1870.

Königliches Amtsgericht.

Kraushaar.

Beglaubigt

F l o r e t.

Offizielle Kriegs nachrichten.

. BersailleS, 18. Nov. Der Königin Augusta in Koblenz. Der Großherzog von Mecklenburg hat gestern deu Feind aus feiner ganzen Linie bei Dreux zurückgeworsen, Generaladjutant von TreSkow, der mo­mentan die 17. Division commandirt, mit geringem Ver- irrst Dreux genommen. Viele Gefangene gemacht. Ver­folgung i» der Richtung von Le Mans.

, Wilhelm.

LeS ErrueS, vor Belfort, 18> Nov. Heute früh machten 3 Bataillone mit 6 Geschützen einen Aus- fall aus Belfort gegen Bessoncourt. Der Feind wurde mit Verlust von 200 Todten und Verwundeten und 58 Gefangenen zurückgewiesen.___ v. Tresckow.

Berlin, 17. November. Wie mannigfach von einander abweichend auch beim Beginn des Krieges die Angaben über die Stärke des gegen Deutschland aufge­botenen französischeui/Heeres gewesen sind, so" läßt sich doch jetzt, wie derStaatsanzeiger" sagt, mit einiger Bestimmtheit annehmen^ daß dasselbe zwischen 400 450,000 Feidsoldaten ohne die Personen in den verschie­denen Branchen der Militär-Administration und der,ver­schiedenen Colonnen betragen haben wird. Es sind von Diesen 123,700 Mann bis Anfang October, etwa 10,000 Mann im Laufe desselben und 150,000 Mann in Metz, zusammen also etwa 284,000 Mann unverwundet, und einschließlich der Verwundeten und Kranken etwa 340,000 Mann in deutsche Kriegsgetangenschaft gefallen, so daß also die Stärke der französischen Armee, einschließlich der FestungSbesatzungen zur Zeit auf etwa 100,000 Mann, als auf dem Boden Frankreichs zurückgeblieben, wird angeschlagen werden können. Bei dieser Berechnung sind die Truppen bereits in Betracht gezogen, welche aus Rom, aus Algerien und von der spanischen Grenze in das Innere gezogen worden, um nach den ersten Mißer- folgenvon Anfang Augmt zur Bildung des Vinop'schen Corps verwendet zu werden.

Die etwa 20 30,000 Mann in den Heilungen, so wie etwa 70,000 Mann regulärer Truppen in Paris, bei der Loire-Armee u. s. w. das sind die Ueberreste des französischen Heeres, das Kaiser Napoleon seid dem Tage von Sadowa tmrd) die Marschälle Niel und Leboeus zum Kanvfe gegen Preußen organisiren ließ.

Gemeinde Nierergrenzebach.

Montag den 2 8. d. M t s.

Nachmittags 1 Uhr

ist letzter Termin zum Verkäufe des hiefigeu alten Schulhauses, mit Scheuer und Stall­gebäude nebst separirtem Schweinestall, so­wie Gärtchen beim Hause.

Bedingungen werden im Verkaufstermine, welcher in der Behausung des Ortsvorstandes abgehalten wird, bekannt gemacht werden.

Niedergrenzebach, am 13. November 1870.

Der Ortsvorstano daselbst.

Vortheilhafte Stelle.

Zur Aufsicht und Verwaltung einer ländlichen Besitzung wird eine gut empfoh­lene Persönlichkeit gesucht.

Nähere Auskunft ertheilt der Kauf­mann Körner in Berlin FriedriHstr. 20.

Einige Arbeiterfamilien

finden Sommer und Winter Arbeit nebst freier Wohnung bei

, Thon in Cornb^rff»