Einzelbild herunterladen
 
  

- 367 -

Mit den KönigSaugen an;

Sagle gar nichts weiter, sundern Wandle sick, so, daß bewundern Jener seinen Rücken kann.

AlS Napoleon das vernommen,

Ließ er gleich dieStiefeln- komme», Die vor dem sein Onkel trug.

Diese zog der Bonaparte Grausam an und auch der zarte Lulu nach den seinen frug.

So in grauser KriegeSrüstung Rufen sie in stolzer Brüstung: Aus Franzosen! Ueber'n Rhein I" Und die Kaiserin Eugenie Ist besonders noch diejen'ge. Die in's Feuer bläst hinein.

Viele Tausend rothe Hosen

Stark nun treten die Franzosen Eiligst unter'» Chaffepok, Blasen in die KriegStrompete Und dem Heere a la tete" Brüllt der tapfere Turico.

Der Zepbyre, der Zuave, Der Spahi und jeder Brave Von dergrande Nation".

An zweihundert Milraileusen Sind mit der Armee gewesen Ohne sonstige Canon.

Deutschland lauschet mit Erstaunen Aus die maischen Kriegsposaunen, Ballt die Faust, doch nicht im Sack, Nein mit Fäusten, mit Millionen, Prügelt es auf die Cujonen, Aus das ganze Lumpenpack.

Wilhelm spricht mit Maltk' und Raone Und spricht baun zu seinem Sohne: »Fritz, geh' bin und haue ihm.'" Fritze, ohne laug' zu feiern, Nimmt sich Preußen, Schwaben, Baiern, Geht nach Werth und hauet ihn;

Haut ihm, daß die Lappen fliegen, Daß sie all die Kränke kriegen In daS klappernde Gebein, Daß sie, ohne zu verschnaufen, Bis Paris und weiter laufen, Und wir ziehen hinterdrein.

Unser Kronprinz, der heißt Fritze, Und der fährt gleich einem Blitze Unter die Franzosenbrut.

Und ob wir sie gut geschlagen, Weißenburg und Wöcih kann'« sagen, Denn wir schrieben dort mit Blut.

Ein Füselier von Drei und,achtzig Hat dies neue Lied erdacht sich

Nach der alten Melodei.

Drum Ihr frischen, blauen Jungen, Lustig daraus losgesungen I

Denn wir waren auch dabei.

Ueber

Heller'sche Spielwerke ist schon so oft Rühmendes gesagt worden, daß eS kaum nöthig ist, weiter darauf aufmerksam zu machen. Da aber vielerorts Werke für Heller'sche auSgeboten werden, die es nicht sind, so ist nur, wer sich direkt an das Haus wen­det, versichert, von seinen Werken zu erhalten. Jedes seiner Werke ist überdieß mit seinem Namen versehen.

Neu ist hingegen, daß Herr Heller diesen Winter eine Verloosung von Werken veranstaltet, das LooS zu 1 Thaler, 12 Loose 10 Thaler, um hiedurch Jedermann die Möglichkeit zu geben, für Wenig in den Besitz eines solchen zu gelangen. Wer daher Freude an Musik hat, säume nicht und versuche Göttin Fortuna. Diese Loose eignen sich auch bestens zu kleinen Geschenken.

Die Ziehung findet im April durch Urkundspersonen statt, und Ziehungslisten werden jedem Theilnehmer franco zugesandt. Eine' Prämienverlbeilung, wie die letztjährige im Betrage von Fr. 12,000, findet in gleicher Weise wie­der statt, so daß Jeder, welcher diesen Winter ein Werk bezieht, je »ach dem Betrag desselben, eine oder mehrere nummirte Karten erhält, und dadurch an der Prämien- ziehung Theil nimmt

Prospekte nebst PreiScouranten werden Jedermann franko zugesandt.

Bekanntmachung.

Am letzten Tage jeden Monats sowie in den letzten 14 Tagen des MonatS Dezem­ber finden bei der Sparkasse in Hünfeld Ein­und Auszahlungen nicht statt.

Die Herrn Bürgermeister werden ersucht, dies zur Kennniß ihrer Gemeindeangebörigen zu bringen.

Hünfeld, am 2. November 1870.

Der Bürgermeister

W. Comitti*

Gemeinde Niedergrenzebach.

Montag den 2 8. d. Mts.

Nachmittags 1 Uhr

ist letzter Termin zum Verkäufe deS beefigen ölten SchulhaufeS, mit @?*<ner und Stall- gebäude nebst separirtem Schweenestall, so- wie Gürtche« beim Hause.

Bedingungen werden im Verkaufstermine, welcher in der Behausung des OrlSvorstandeS abgehalten wird, bekannt gemacht werden.

Riedergrenzebach, am 13. November 1870.

Der Ortsvorstano daselbst.

Ein altes, aber noch im guten Zustande befindliche» Scheuernthor ist billig zu verkaufen. Ws sagt die Ezped. d. Bl.