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vom 27. Februar 1850 (Amtsblatt 6e 1867 pag. 1001) werden die Herrn Ortsvorstände aufgefordert, alsbald nach Maßgabe des nachstehenden Formulars tabellarisch zu berichten, «eiche Familien der zum Dienst eingezoge
nen Reservisten, Landwehrmänner oder Ersatz-Reservisten in ihren Gemeinden der Unterstützung bedürfen.
Ziegenhain, am 1. August 1870.
Der Königliche Landrath Günther.
1.11 2.
^ Namen des
H Reservisten - rc.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Alter
Arbeitsfähigkeit
Zahl
Alter
Vermögen mit ungefährer Angabe des Werths und
Angabe der im Haushalt vorhandenen erwachsenen Personen,
PflichtmäßigeÄeußerung über den Grad der ' Hülfsbedürftigkeit der
der
der
der darguf Haften-
deren Arbeitsfähigkeit
Familien und die Art
Ehefrau.
Kinder.
den Schulden.
und HülfSbedürsligkeit.
der Unterstützung §. 6 des Gesetzes.
per Telegramm.
An die Armee:
„Ganz Deutschland steht einmüthig in den Waffen gegen einen Nachbarstaat, der uns überraschend und ohne Grund den Krieg erklärt hat. Es gilt die Vertheidigung des bedrohten Vaterlandes, unserer Ehre, des eigenen Heerdes.
Ich übernehme heute das Commando über die gesammte Armee und ziehe getrost in einen Kampf den unsere Väter in gleicher Lage einst ruhmvollst bestanden.
Mit Mir blickt das ganze Vaterland vertrauensvoll auf Euch. Gott der Herr wird mit unserer gerechten Sache sein!
Mainz, den 2. August 1870.
Wilhelm.
Vorstehende Proclamation des Königs Majestät wird hiermit veröffentlicht.
Hersseld, den 3. August 1870.
Bundes-Telegraphen-Station: Brehm.
Die zur Erweiterung der Geschäftslocalien des Amtsgerichts dabier nöthigen und zu 383 Thlr 24 Sgr. 3 Hlr. veranschlagten Zimmer,- Mauer,- Schreiner,- Weiß- binder- und Schloßerarbeiten sollen im Wege der Submission im Ganzen vergeben werden, welches Unternehmungslustigen hierdurch mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß sie ihre Offerten bei dem Unterzeichneten bis zum Sonnabend den C. d M. Vormittags 10 Uhr, wo solche eröffnet werden, abzugeben haben.
Der betreffende Kostenanschlag und Bedingungen liegen vom 3. b. M. in meinem Geschäftslocal zur Einsicht offen.
Hersseld, am l. August 1870.
Der Landbaumeister
G riefet.
|Äin tüchtiger Pferdeknecht kann sofort eintre- vy ten bei Gastwirth Joks« Hagemann.
Dankesäußerung aus vollem aufrichtigem Herzen einer Wittwe, Frau Marie Wall in Marienburg, Lauge- gasse 913, über die wunderbare Heilkraft der LebenS- schmiere an den Erfinder Herrn C. Egelkraut in Berlin. „Ach, hätte ich mich doch früher in meinem leidenden Zustande, als ein an aller menschlichen Hülfe verzweifelnder Krüppel, Ihnen vorgestellt, und könnte mich jetzt Ihnen gegenüberstellen, wo Ihr wunderbares Heilmittel welches ich als eine große Wohlthat Gottes, lieber „Lcbensbalsam" als „Ledensschmiere" nennen möchte, mir meine Gesundheit beinahne vollständig wiedergegeben bat. Thränen verdunkeln mein Auge, indem ich Ihnen dies schreibe, aber es sind Freudtnthränen, die ich weine, nachdem zwei Flaschen Ihres Heilmittels sich so wunder, bar an mit bewährt haben. Senden Sie mir daher zur vollständigen Heilung umgehend gegen Nachnahme noch zwei Flaschen dieses Wunderöls. Zu haben LFl. 1 Thlr. i Fl 20 Sgr. Hersfeld bei Adam Mohr.
Ein braves Mädchen
vom Lande, welches mit Kindern umzugehen versteht auch häusliche Arbeiten verrichten kann, wird zum sofortigen Eintritt gesucht. — Von wem, sagt die Expedition d. Äl.
ÄtbixcHpn, Druck und Verlas een kud« ig 8 uif.