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Aus her Heimat.

* Immer weniger Heiraten in Heffeq,-Naffau. Dezember und Mai sind in Hessen-Nassau die Monate mit den meisten Eheschließungen, Januar und Juli die Monate mit den wenigsten. In den Jahren 1928 bis 1830 heirateten alljährlich immer etwa über 22 000 Paare. Im Jahre 1930 war allerdings diese Zahl nur noch wenig überschritten worden. Dann sieht man schon deutlich die Auswirkung der Wirtschaftskrise im Jahre 1831 mit nur noch 20 000 Heiraten. Im Jahre 1932 dürfte nach den bisher bekannten Zahlen die Heiratsziffer um weitere 2000 aus 18 000 absinken Schon im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden 2000 Heiraten weniger verzeichnet als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Dieses Absinken ist nicht nur be­völkerungspolitisch, sondern auch wirtschaftlich überaus bedenklich.

* Mädcheu an den höheren Knabenschulen. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, waren nach einer amtlichen Zusammenstellung am 15. Mai von den insgesamt 1085 höheren öffentlichen Schulen für die männliche Jugend 430 auch von Mädchen be­sucht. Die Gesamtzahl der Mädchen in höheren Knaben­schulen betrug 12917, also 4,6 v. H der Gesamtschüler- zahl von 278 556. Nach den einzelnen Schularten verteilt sich die Gesanitzahl der Mädchen auf Knabenschulen folgendermaßen: Gymnasium 1206, Reformgymnasium 42, Progymnasium 17, Realgymnasium 513, Reform­realgymnasium 5338, Realprogymnastum 139, Reform- realprogymnasium 970, Oberrealschule 1312, Realschule 1274, Deutsche Oberschule 109, Aufbauschulen Ober­realschule 412, Aufbaufchulen - Deutsche Ober­schule - 1585.

Die Lebenshaltungskosten im Dezember. Die Reichs­indexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Woh­nung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung undSonstiger Bedarf") ist im Durchschnitt des Monats Dezember 1932 um 0,4 Prozent auf 118,4 (gegenüber 118,8 im Vormonat) zu­rückgegangen. Es haben nachgegeben die Indexziffern für Ernährung um 0,5 Prozent auf 109,0, Bekleidung um 0,7 Prozent auf 112,4, sonstigen Bedarf um 0,5 Prozent ''auf 163,2. Die Indexziffer für Wohnung ist mit 121,4 Prozent unverändert, die Indexziffer für Heizung und Beleuchtung mit 136,6 nahezu unverändert geblieben.

Psrjonaivsrmmderung bei der Reichsbahn. DerAll­gemeine Eisenbahner-Verband" erklärt in einer Zuschrift, daß nach dem amtlichen Zahlenmaterial der Reichsbahnver­waltung die Kopfzahl des Reichsbahnpersonals Ende Ok­tober 1932 nur noch 567 000 (Beamte und Arbeiter) gegen­über 676 000 beschäftigten Personen Ende Oktober 1931 be­tragen habe. Der Personalbestand habe sich also binnen Jah­resfrist um 109 000 Köpfe vermindert. Die Verminderung habe inzwischen weitere Fortschritte gemacht, da in der erst­genannten Ziffer 18 000 Zeitarbeiter einbegriffen gewesen seien, denen inzwischen teilweise auch gekündigt worden sei. Der Verband knüpft an die Betrachtung dieses Zahlenmate­rials Ausführungen, wonach trotz des Arbeitsbeschaffungs- programms die Reichsbahn effektiv keine Mehreinstellungen beitsbeschaffung der Reichsbahn zur Verfügung gestellten insgesamt 280 Millionen RM soviel Mittel für bahneigene Arbeiten abgezweigt würden, daß das bisherige Personal restlos weiterbeschäftigt werden könne.

Hersfeld. (Christliches H i l ss w e r k). Die zunehmende Not in weiten Kreisen der Bevölkerung stellt erhöhte Forderungen an die Winterhilfe unserer Stadt. Die Volksküche gibt täglich für über 200 Personen warmes Mittagessen aus. Die im freiwilligen Arbeits­dienst beschäftigten jungen Mädchen beffern gebrauchte Kleidungs- und Wäschestücke aus; fertigen auch neue Wäsche an. Darüber hinaus wird es bei zunehmender Kälte notwendig werden, wieder Schuhzeug, insbesondere für Kinder, zu beschaffen. Dann müssen auch Anzug- unb sonstige Stoffe gekauft werden. Das alles erfordert erhebliche Ausgaben, so daß das Hilfswerk die Hersfelder Bevölkerung unter Anerkennung des bisher Geleisteten bittet, im erhöhten Maße zu spenden, damit der jetzt beginnende schwerste Teil des Winters überwunden werden kann. Eine Gelegenheit zur Hergabe von Spenden ist am Sylvesterabend gegeben. Der Posauenchor des evang. Jung-Männer-Vereins hat sich in dankenswerter Weise bereit erklärt, von 6 bis 7 Uhr an dem Weih- nachtSbaum de r Stadt Hersfeld am Lullus- denkmal ein Konzert zum Besten des Christlichen Hilfswerks zu geben. Durch Aufstellung von Büchsen ist jedem Gelegenheit gegeben, ein Schärslein für dieWinterhilfe zu spenden. Einige Mitglieder des evang. Jung-Mädchen-Vereins werden außerdem mit Rotkreuzbüchsen in der Weinstraße eine Straßen- sammlung durchführen. Die Hersfelder Bevölkerung wird gebeten, am Schlüsse des alten Jahres nochmals eine außerordentliche Gabe für das Christliche HilfSwerk zu spenden.

Hersseld. Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt ein Wandkalender für 1 9 3 3 bei. Mögen unsere Leser auf ihm recht viele frohe Tage verzeichnen können.

Fulda. In den letzten Monaten mehrten sich die Fälle, bei denen hier Falschgeld im Verkehr festgestellt wurde. Da es sich dabei um in der Herstellung gleich­artiger Stücke handelte, so bestand seit längerer Zeit bei den maßgebenden Stellen die Auffassung, daß diese Falschgeldstücke hier am Orte hergestellt würden. Dieser Tage wurde nun von der Fuldaer Kriminalpolizei eine Falschmünzerwerkstatt ausfindig gemacht und eine große Menge der notwendigen Materialien und Formen zur Anfertigung sowie eine Anzahl fertiggestellter falscher 1 Mark- und 50 Pfennig-Stücke vorgefunden und be­schlagnahmt. Als Täter wurde der 64jährige Monteur Jeseph Weislein festgestellt/ der festgenommen unb in Untersuchungshaft gebracht worden ist, und mittlerweile ein Geständnis abgelegt hat.

Neuhof (Kr. Fulda). Nachdem seit geraumer Zeit im südlichen Bezirk des Kreises Fulda die Brand» stiftungen aufgehört hatten, brach gestern nacht in einem Gehöft in Neuhof wiederum ein großes's Schadenfeuer aus, daS derartig schnell um sich griff, daß nur noch die Viehbestände gerettet werden konnten und alle landwirtschaftlichen Gebäude niederbrannten. Der Ver­dacht der Brandstiftung liegt wiederum sehr nahe, je­doch ist es zweifelhaft, ob man eS mit denselben Brand­stiftern zu tun hat, die die gesamte Bevölkerung vor Wochen durch fortgesetzte Brandstiftung ibeunruhigten. j

Hanau. In der Lamboystraße ereignete sich ein tödlicher Unglücksfall. Die vierjährige Hildegard Seidel I lief, als sie die Straße überqueren wollte, vor einen ' Personenkraftwagen. Die Kleine wurde von dem Wagen erfaßt und überfahren. Sie wurde mit schweren Verletzungen in# Krankenhaus übergeführr, wo sie bald ihren Verletzungen erlag.

Harleshausen (Ldkr. Kassel). In' der Nähe der oberhalb vor Harleshausen gelegenen Zuchianstalt des Ziegenzuchtvereins^Harleshausen wurde ein Krankenauto, das einen schwerkranken Landwirt aus Weimar ins Marienkrankenhaus bringen wollte, aus dem Walde beschossen. Die Kugel prallte dicht beim Chauffeur am Führersitz ab. sDa das Leben des Landwirts durch eine verzögerte Einlieferung ins Krankenhaus stark gefährdet gewesen wäre, konnten die Sanitätsmannschaften eine Verfolgung des^ Täters leider nicht vornehmen. In Kasfel wurde die Polizei benachrichtigt.

Frankenberg. Beim Hantieren an der Kreissäge wurden einem Arbeiter in der Frankenberger Stuhl- und Möbelindustrie ein Finger abgerissen und ein zweiter Finger schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Verletzte mußte sich in die Klinik begeben.

Hann-Münden. (Ein hiesiger Einwohner, der einen Betrag von 3000 Mark bei einem Gläubiger zahlen mußte, aber nur 2000 Mark zusammenhatte, begab sich nach einem benachbarten Dorfe zu Verwandten, um sich die fehlenden 1000 Mark zu borgen. Auf dem Wege kehrte er aber in einem hiesigen Lokal ein, blieb sitzen und fand in seiner Alkoholloune Zechsreunde, die mit ihm von einem . Lokal zum anderen zogen. Der Geldzahler mußte schließlich schwer bezecht im Auto nach Hause geschafft werden, ohne seinen Weg zu seinen Verwandten angetreten zu haben. Als die Frau nach dem Gelde fragte, stellte sich heraus daß dieses voll­ständig verschwunden war. Wo es geblieben war, konnte der unter Alkohol Stehende nicht angeben.

Schmalkalden. Die hiesige Polizei ist einer jugendlichen Diebesbande aus die Spur gekommen, die sich unter dem NamenSchwarze Hand" organisiert hatte. Die Mitglieder der Bande waren 13 und 14- jährige Knaben, die unter dem Befehl eines Anführers standen. Daß man es bei diesen Früchtchen aber nicht etwa mit einer nur phantastischen, an sich aber harm­losen Spielerei zu tun hat, bewies das von der Polizei entdeckte Diebeslager der kleinen Spitzbuben. Die ge- stoblenen Geaenrtände wurden den-GeichLlten wi^ zugestellt. Für diäMMiittlungen der Polizei war es zweckmäßig, daßSchwarze Hand" gewissenhaft ein Tagebuch geführt hatte, in dem die Beutezüge genau verzeichnet wurden.

Mörder begeht Selbstmord Sensationelle Ermittlungen.

Berlin, 31. Dezember. Bei der Verfolgung eines Ein­brechers am Luisenufer beging der Flüchtling, der 30jährige Arbeiter Eugen Pieper, Selbstmord durch Erschießen, nach­dem er einen Verfolger niedergeschossen hatte und keinen Ausweg mehr sah. Unter dem Verdacht der Mittäterschaft wurde seine Begleiterin, die 20jährige Erna Trachm-ann, festgenommen und dem Polizeipräsidium zugesührt. Bei der Durchsuchung der Wohnung Piepers fand man neben Auf­zeichnungen seiner Straftaten auch in einem Brief die sen­sationelle Selbstbezichtigung, daß Pieper in der Rächt zum 9. Oktober bei Grünberg in Schlesien den Ehauffeur Pauk Sarnowski erschossen habe und die Trachmann, die aus Schartendor? bei Grünberg stammt, Zeugin der Tat ge­wesen sei. Das Mädchen hat bereits ein umfassendes Ge­ständnis abgelegt.

VomWegenden HMdmM"

Berlin, 31. Dezember. Nachdem mehrere Prevefahrlen mit dem neuen Schnelltrisbwagen durchzefühn worden find, hatte die Reichsbahngeletitchast die Vertreter der Treffe zu einer Fahrt von Berlin nach Hamburg eingeladen Vor Beginn der Fahrt erklärte Dr Dorpmüller, daß man mit dem ^schneUtriebwagen mit einer Geschwindigkeit von nur 150 Stundenkilometern zu fahren gedenke obwohl 311 An­fang des Jahrhunderts bereits 200 und kürzlich mit dem Pro­pellerwagen bereits 230 Stundenkilometer erzielt worden seien. Zur Einfügung in die bestehende gewöhnliche Zug­folge könne jedoch über eine Geschwindigkeit von 150 Kilo- metern nicht hinausgegangen werden. Die Ansicht, daß die Tage der Dampflokomotive nunmehr gezählt seien, bezeich­nete Dr. Dorpmüller als irrig. Die Fahrt verlief mo= I grammgemäß.

Die Tedtnauer Hütte niedergebrannt. Die am Südhang des Feldbergs im Schwarzwald etwa 1300 Meter hoch ge­legene Todtnauer Hütte ist bis auf die Grundmauern nie« dergebranm. Personen sind nicht zu Schaden gekommen.

Die Wetterausfichten.

Ueber Deutschland herrscht immer noch der Einfluß des östlichen Hochdruckgebietes vor. Dementsprechend gelangen nur flache Störungen bis zu unS, die wohl gelegentlich etwas feuchtere ozeanische Lust bringen, aber kaum bis zu irgendwie nennenswerter Niederschlags- tätigkeit führen. Eine rasche und durchgreifende Umge­staltung ist zunächst noch nicht wahrscheinlich.

Witterungsaussichten für Sonntag: Fortdauer der vielfach nebligen und im wesentlichen trockenen Witterung, im Westen wieder etwas kälter.

Unterschlagungen vei der NeichZMftre^ame

Köln, 31. Dezember. Der Leiter der Lezirksdirektion Köln der Deutschen Reichspostreklame G. m. b. H., Bonz. und sein Stellvertreter Kind sind unter dem Verdacht der Unterschlagung oder Veruntreuung verhaftet und ins Un­tersuchungsgefängnis Klingelpütz gebracht worden. Der durch die Veruntreuungen entstandene Fehlbetrag soll sich auf 160 000 bis 170 000 RM belaufen.

Turnen und Sport

Einen vlnmplafonds hat der Deutsche Hockey-Bund eingerich­tet, auf den schon jetzt Geldspenden eingezahlt werden können. Auf dem Bundestag in Würzburg im Januar wird der Vorstand einen genauen Finanzierungsplan vorlegen, der die Beschaffung der erforderlichen Mittel für die Durchführung der Hockeyspiele 1936 in Berlin vorsieht, über den dann die Vereine zu beschließen haben.

Um den Spenglerpokal sind die Vorentscheidungen in Davos gefallen. In der Gruppe I dürfte den Oxford-Studenten die Füh­rung kaum zu nehmen sein, nachdem sie in ihrem ersten Spiel die spielstarkste Mannschaft von Grashoppers-Zürich mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) geschlagen hatten. In Gruppe II steht LTC. Prag nach drei gewonnenen Spielen als Tabellenerster fest. Die Tschechen siegten über den EHE. Davos überlegen mit 5:1 (3 :1, 0:0, 2:0).

Berliner Eishockeyvereine hatten auf ihren Gastspielreisen wenig Erfolg. Brandenburg-Berlin mußte sich im zweiten Spiel in Kattowitz gegen Czarny-Lemberg mit einem mageren 1:1 be­gnügen, und Preußen-Berlin unterlag auf dem Rießersee sogar gegen eine Juniorenmannschaft des SC. Rießersee mit 0:3.

Volkswirtschaft

Berliner Effektenbörse.

An der Berliner Effektenbörse vom Freitag bot die zuver­sichtliche Beurteilung der Zukunft, die man aus der neuen Ex­pansionspolitik des RWE herauslesen wollte, eine sichtbare An­regung. Am Markt der RWE-Aktien war die Umsatztätigkeit sehr rege, und der Kurs konnte um 5% Prozent auf 93% Prozent anziehen. Im Verlauf der Börse trat ein größerer Rückgang in Siemens-Aktien ein. Das Kursniveau bröckelte durch die hierdurch ausgelöste Verstimmung auch auf den übrigen Aktienmärkten leicht ab. Siemens sanken um 4 auf 118 Prozent. Berliner Krall und Licht erhöhten sich um 1 Prozent und Elektr. Lieferungen um 2 Prozent. Am Montanmarkt waren die Kurse leicht abgeschwächt, nur Harpener stiegen um 1 bis 1% Prozent. Rhein. Braunkohle waren kaum verändert, Reichsbankanteile etwa % Prozent höher. Am Kalimarkt betrugen die Gewinne 1 bis 1% Prozent. Farben bröckelten ab, so daß zum Schluß der Kurs auf 96% zurückging.

Am Geldmarkt war^agesgeld erneut stark gefragt, und dem­entsprechend wurden die Sätze mit 4,87 bezw. 4,75 Prozent und darüber weiter erhöht. Monatsgeld unverändert 57 Prozent. Die gleichen Sätze glaubt man für Geld über den Iahresultimo in Aussicht nehmen zu können. Am Privatdiskontmarkt blieb d>e Notiz die gleiche

Am Devisenmarkt war das englische Pfund etwas schwächer. Es wurde gegen Kabel New Park mit 3,31 gehandelt.

Devisenkurse. Dollar 4,209 (Selb) 4,217 (Bries), engl. Pfund 13,93 13,97, soll. Gulden 169,18 169,52, Belga (Belgien) 58,31 58,43, ital. Lira 21,55-21,59, dän. Krone 72,13 72,27, norm. Krone 71,83 71,97, franz Franken 16,42 16,46, tschech. Krone 12,465 12,485, schweiz. Franken 80,95 81,11. span. Peseta 34,39 34,45, schwed. Krone 76,07 76,23, österr. Schilling 51,95 52,05, nicht­amtlich Polen 47,10 47,30. ___ _____

Berliner Produktenbörse.

An der Berliner Produktenbörse konnte sich am Freitag eine weitere Preissteigerung durchsetzen. Am Promptmarkt stiegen die Preise für Weizen und Roggen bis zu 1 RM, und am Markt der Zeitgeschäfte bewegten sich die Preissteigerungen im gleichen Rahmen. Nur Weizen per Dezember sank um 1% RM. Gerste stetig. Hafer teilweise besser gefragt.

Notierungen vom 30. Dezember 1932.

Für 1000

Kg.:

V lleriaerbsen

21,0026,00

Weizen, märk.

188190

Kl. Speiseerbsen

20,0022,00

Flitterweizen

Futtererbsen

13,0015,00

Roggen, märk.

155157

Peluschken

13,5014,50

Braugerste

165-175

Ackerbohnen

13,5015.50

Futtergerste

158164

Wicken

14,0016,00

Oafer, märk.

Lupinen, blaue

8,0010.00

neue Ernte

115120

Lupinen, gelbe

11,7513,00

Bom Büchermarkt.

Ein Kalendarium der guten Hoffnung. Hören wir auf mit dem fatalistischen Jammern I Blicken mir endlich einmal wie: er zuversichtlich in die Zukunft. Die Woche" gibt in ihrem optimistischen Silvesterheft einen Rückblick auf alle Ansätze zur Besserung in den Monaten deS vergangenen Jahres und widmet im übrigen große Aufsätze und viele Bilder dem alten Hanseatengeist und dem Welthafen Hamburg. In der Silvester-'Woche" beginnt auch der RomanFühlst Du , mein Herz . . . ." von Rolf Brandt.Die Woche" überall für 40 Pfg.

Kirchliche Nachrichten.

Sonnabend, den 31. Dezember.

20 Uhe: Sylvestergottesdienst, Pfr. Freudenstein unt.Mitw. des Kirchenchors. Abbrennen der Weihnachzsbäume.

Neujahr 1933.

V-10 Uhr: Pfarrer Schmidt. 11 Uhr: Kindergottes­dienst. 17.30 Uhr: Pfarrer Drüner.

Freitag 20 Uhr: Bibelstunde, Pfr. Lotz, Peterstor 1. Detersberg. 13.45 Uhr: Pfarrer Lotz.

Anterhaun. 13 Uhr: Pfarrer Schmidt. Kalkobes. 13.15 Uhr: Pfarrer Freudenstein. Heenes. 10.45 Uhr: Pfarrer Freudenstein. Kllmersbausen. 9.30 Uhr: Pfarrer Freudenstein. Wippershaln. 13 Uhr: Pfarrer Drüner.

Eltra- 10 Uhr: Lesegottesdienst.

Katholischer Gottesdienst.

Samstag, 31. Dez mber. 20 Uhr Jahresschlußandacht mit Predigt, Te Deum u. sakr. Segen.

Sonntag, 1. Januar.

6.45 Uhr Beichtgelegenheit. 7.30 Uhr hl, Messe mit Kommunion. 9.45 Uhr Hochamt mit Predigt. 14.30 Uhr Andacht mit sakr. Segen. Werktag» 8 Uhr hl. Messe, Donner-tag u. Samstag 17 Uhr Beichtgelegenheit. In der Kapelle des Schwestern­hauses St. Elisabeth (Weinberg 19) tägl. 7 Uhrhl. Messe