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Fühlungnahme Paul-Boncours mit Washington.

Paris, 25. Dezember.

Ministerpräsident Paul-Boncour hat in seiner Eigen­schaft als Minister für auswärtige Angelegenheiten dem deutschen Botschafter K ö st e r , dem britischen Botschafter Lord C y r r e l l und dem amerikanischen Botschafter E d g e den protokollarischen Besuch nach Uebernahme seines Amtes abgestattet. Es scheint, daß die amerikanische Presse dem Besuch eine besondere Bedeutung beimißt, wenn man dem New Parker Korrespondenten desPetit Parisien" Glauben schenken darf. Dieser spricht von einem überraschenden Be­such des Ministerpräsidenten bei Botschafter Edge, der in New Park Sensation heroorgerufen habe.

Man erblicke darin die Wiederaufnahme von Verhand­lungen über die Schulden. Allerdings verhehle man sich nicht, daß diese Verhandlungen angesichts der gegenwärtigen Lage in Amerika nicht zum Ziele führen würden. Denn die Schuldenfrage sei jetzt eine innerpolitische amerikanische Frage geworden. Es könne also solange keine ernstliche Ver­handlung in der Schuldenfrage geführt werden, wie in den Vereinigten Staaten die beiden Präsidentenlager gegen­einander arbeiteten.

Auch derNew Pork Herold" spricht von einem Ueber- raschungsbesuch, da Ministerpräsident Paul-Boncour sich nicht vorher habe anmelden lassen. Die Unterredung habe dreiviertel Stunden gedauert und Paul oncvur habe Bot­schafter Edge die Bersicherung abgegel .n. daß die franzö­sische Regierung den lebhaften Wunsch habe, eine Formel zu finden, die es ihr erlaube, aufs neue vor dem Parlament das Schrstdenvroblem und damit auch das der Zahlung vom 15. Dezember aufzurollen

Herriot ist für Zahlung

Er will den Kampf weiterführen.

Lhon, 27. Dezember.

Vor seinen Wählern sprach Edouard tzerriot in einer Versammlung. Er erklärte, er sei stolz darauf, im Kampf um die Einhaltung der Verpflichtungen Frank­reichs gefallen zu sein. Die Folgen eines eventuellen Bruches mit Amerika und einer endgülttgen Zahlungs­verweigerung bereiteten ihm ernste Sorge. Er betonte, daß er den Kampf unermüdlich fortführen werde und er­klärte, es sei unmöglich, wegen 480 Millionen die guten Beziehungen zu Amerika zu gefährden, das 75 000 seiner Bürger auf französischen Schlachtfeldern verloren habe, wenn man zugleich 300 Millionen für Ungarn und zwei Milliarden für die Stützung der Banken bewillige.

Amerika drängt

Paris, 27. Dezember. Aus Washington wird gemeldet, Staatssekretär S t i m s o n habe den amerikanischen Bot­schafter in Paris, Edge, nach dessen Bericht über seine Unterredung mit Paul-Boncour vertraulich angewiesen, er möge die französische Regierung dahin beeinflussen, daß sie baldmöglichst

die Dezemberzahlung nachhole.

Diese Zahlung müsse aber ohne Vorbehalt erfolgen, denn die gegenwärtige amerikanische Regierung könne Versprechungen aus eine Zeitdauer von mehr als drei Monaten nicht machen.

Wie wird ZrMltM sanieren?

Paris, 27. Dezember. Nach demQuotidien" beab­sichtigt Finanzminister Cheron, die französischen Finan­zen durch folgende vier Maßnahmen zu sanieren: 1. Die Auflegung einer auslosbaren Anleihe; 2. die Einführung einer B ü r g e r st e u e r; 3. Herabsetzung der Zahl der Divisionen von 20 auf 14, wodurch Einsparungen bis 1V2 Milliarden Francs ermöglicht werden könnten, und 4. scharfe Bekämpfung der Steuerhinterziehungen.

Auch Frankreichs öteetsfeRe leer Eheron über djs finanzielle Lage.

Paris, 25. Dezember.

Finanzminister Cheron gab vor dem Finanzaus­schuß der Kammer Aufschluß über die finanzielle Lage. Er erklärte, daß wegen ungenügender Steuereingänge das Schatzamt seit Juni d. I. neun Milliarden Franken in der Hauptsache durch Ausgabe von Schatzbons habe aufnehmen müssen. Um den Anforderungen der nächsten Monate ge­recht werden zu l innen, müsse die Regierung vom Parla­ment die Ermächtigung nachsuchen, eine neue Branche von Schatzbons bis zur Höhe von fünf Milliarden auszugeben, so daß die gesamte schwebende Schuld auf 14 Milliarden Franken anwachsen.

Der Minister bezifferte das Defizit der letzten drei Bud­gets auf rund 17 Milliarden und das Defezit der Staats­bahnen auf 10 Milliarden Franken.

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Vom Kammerausschuß genehmigt.

Paris, 27. Dezember. Der Gesetzentwurf über die Bewilligung eines Budgetzwölftels ist in seiner Ge­samtheit von dem Finanzausschuß der Kammer gutge­heißen worden. Der Antrag auf Heraufsetzung der Höchst­grenze der auszugebenden Schatzbonds um fünf Milliar­den Francs wurde mit zehn gegen fünf Stimmen an­genommen.

Vorschub für Oesterreich

Wien, 27. Dezember.

Die Ratifizierung des Lausanner Abkommens übei die neue finanzielle Hilfe für Oesterreich durch die frau- zösische Kammer wird für Donnerstag erwartet. Unmittel­bar danach soll Oesterreich anf die Anleihe hin von den Regierungen einen Vorschuß erhalten. 3m Ausland wur­den bisher im ganzen 263 Millionen Schilling gezeichnet

- Unterredung Montagu ÄormonPsincare.

Montagu Norman, der Gouverneur der Bank von England. Halte an der Lote d'Mur zwei eingehende Bespreebaugen t.U lem ebenfalls dort wcrleudenPoincarö.

Aus der Heimat.

Es rann nicht genug geholfen werden!

Von der Deutschen Liga der freien Wohlfahrtspflege wird uns geschrieben: Die von Reichskanzler von Schleicher angekündigte und auf Grund der Beschlüsse des Reichstages viel erörterteWinterhilfe" des Reiches macht die feit Ok­tober d. I. in allen Teilen des Reiches wiederum durchge- führte Winterhilfe der freien Wohlfahrtspflege keineswegs überflüssig. Die Not ist so groß, daß nicht genug geholfen werden kann. Selbst wenn die Winterhilfe aus Reichs­mitteln bis an die Grenzen des finanziell Tragbaren gehen sollte, bleibt noch unendlich viel jener Not übrig, die weni­ger durch amtliche Fürsorge als durch opferbereite Nächsten­liebe gemildert werden kann. Während es sich bei der Winterhilfe der Reichsregierung um eine zusätzliche Winter­hilfe in der Hauptsache in Gestalt von Frischfleisch- und Hausbrandverbilligung auf Reichskosten handelt, beruht die von den großen Verbänden der freien Wohlfahrtspflege durchgeführte Winterhilfe auf den Sammlungserträgen, die von der Bevölkerung selbst durch freiwillige Spenden an Geld, Lebensmitteln, Heizmaterial, Kleidung usw. aufge­bracht werden und von den überall bestehenden Arbeitsge­meinschaften der Wohlfahrtsverbände ohne behördliche Ein­schränkung an die Notleidenden verteilt werden. So dank­bar es zu begrüßen ist, daß die Hand des Reiches über die regulären Maßnahmen der Fürsorge hinaus helfend ein- greifen will, und so erfreulich bei der heutigen Notlage aller Volksschichten die freiwilligen Spenden für die Winter­hilfe fließen, sie reichen bei weitem nicht aus. Unzählige Nöte bleiben noch ungestillt. Es kann daher nicht genug geholfen werden.

Hersfeld. Selbst an den Weihnachtstagen ging ein Dieb seinem lichtscheuen Gewerbe nach. In den K e l l e r des Hauses Vitaisstraße 5 wurde nachts e i n g e b°r 0 ch e n. Der Täter mußte, da er nichts fand, was er des Mitnehmens würdig erachtete, unverrichteter Dinge wieder abziehen. Ein Auto geriet am 1. Feiertage, abends gegen 11 Uhr aus bisher noch nicht ganz geklärter Ursache in der Johannesstraße auf den Bürger steig und gegen eine Hausecke. Die in dem Auto sitzenden Personen kamen mit dem Schrecken davon.

Kassel. Im Bahndreieck wurde ein Heizer, der sich in der Nähe der Oelgasanstalt aufgehalten hatte, plötzlich von Unwohlsein befallen und brach bewußtlos zusammen. Der Mann hatte ausströmendes Gas ein­geatmet und wäre gestorben, wenn er nicht rechtzeitig I von seinen Mitarbeitern gefunden worden wäre. Er hatte sich allerdings schon eine so schwere Gasvergiftung zugezogen, daß ihn die Sanitätshauptwache in das Marienkrankenhaus einliefern mußte.

Kassel. In letzter Zeit werden mehrfach Klagen laut über Kartoffeldiebstähle aus Kartoffelmieten. So sind in der Zeit vom 5.12. Dezember 1932 in der Feldmark Jmmenhausen aus einer Miete 7080 Zentner und in der Zeit vom 16.18 Dezember in Udenhausen, Kreis Hofgeismar, ebenfalls zirka 80 Zentner Kartoffeln gestohlen worden. Im letzten Falle handelt es sich um blaue Odenwälder und gelbe Jndustriekartoffeln. Nach derr hint^üsienen fahrzeugen abtransportiert worden. Die Täter dürften in Händlerkreisen zu suchen sein.

Kassel. Die Kriminalpolizei verhaftete zwei junge Leute im Alter von 19 Jahren, die in ihrer Wohnung eine Falschmünzerwerkstätte betrieben hatten. Sie haben in der letzten Zeit insgesamt etwa 4000 falsche 50- Pfennig-Stücke hergestellt und zum größten Teil in Süddeutschland abgesetzt.

Eckartsberga. Auf dem dünnen Eis des TeicheS brach ein vierjähriger Junge ein. Drei junge Leute standen untätig dabei. Eine junge Frau, die das Schreien des Kindes gehört hatte, sprang in den Teich und rettete den Jungen vor dem Tode des Ertrinkens.

Gensungrn. Ein hiesiger Hausschlachter hatte auf dem nahen Mittelhof ein Schwein durch einen Schlag mit der Axt betäubt. Danach wollte er es sich zum Stechen zurechttrücken. Inzwischen muß wohl das Tier aus seiner Betäubung erwacht sein, denn es biß den Schlächter in den Oberschenkel und zwar so fest, daß er ein ganzes Stückchen Fleisch herausriß. Der Schlächter mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

10 Jahre Kurhessische Fleckviehzucht.

Der Verband Kurhessischer Fleckviehzüchter konnte i in diesem Jahre auf ein 10-jährigeS Bestehen zurück- I blicken. Der Verband Kurhessischer Fleckviehzüchter wurde ; am 18. November 1922 in Fulda gegründet mit Herrn i Landrat Freiherr von Gagern in Fulda als Vorsitzenden der auch heute noch Vorsitzender des Verbandes ist. Als Zuchtziel wurde die Zucht eines einheitlichen und ausgeglichenen», gesunden, bodenständigen und frühreifen Fleckviehs mit tiefen gedrungenen Formen, das sich so­wohl zur Arbeit und Mast, als auch als Milchvieh nutzbringend eignet, festgesetzt. Das Zuchtziel wurde hierdurch den veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen, angepaßt. Das Zuchtgebiet des Verbandes, dem heute 16"Kreiszuchtgenossenschaften mit 862 Mitgliedern und mehr als 6000 eingetragenen Tieren angehören, erstreckt sich von Witzenhausen bis Gelnhausen und von Wildungen bis Marburg. Die Durchführung der Milchkontrolle wurde allen Mitgliedern zur Pflicht gemacht. Die Milch­kontrollvereinsergebnisse haben gezeigt, daß das Fleck- vieh in der Milchleistung mit allen anderen Rassen in Wettbewerb treten kann. Auf eine Verbesserung der Fütterungstechnik wird der Verband daher in nächster Zeit ganz besonderen Wert legen.

Auch eine Verbillung der Jungviehaufzucht durch richtige Weidetechnik und vermehrten Umtausch von Ge­treide gegen hochwertige Kraftfuttermittel zur Ver­besserung der Jungviehauszucht und Erhöhung der Milchleistung wird hingewirkt werden müssen. Mit wenig Kühen viel Milch zu erzeugen um den Milcher­

zeugungspreis herab,udrücken, muß das Ziel aller werden.

Zur Verwertung der aufgezogenen Bullen wurden Bullenversteigerungen eingerichtet, die sich nach anfäng­lichen Schwierigkeiten heute gut eingeführt haben und den gesamten Bedarf des Bezirks vollauf decken. Nach der Statistik des Herrn Regierungspräsidenten wurden im Vorjahre 1278 Fleckviehbullen, 144 Frankenbullen, 120 Rotviehsbullen und 690 Niederungsvietzbullen im Regierungsbezirk Kassel gekört.

Von gestern bis heute

Reichssteuereinnahmen im November.

Die Reichseinnahmen im November 1932 betragen (in Millionen Reichsmark) bei den Besitz- und Verkehrssteuern 311,3, bei den Zöllen und Verbrauchssteuern 193,1 zusam­men 504,4. Im November 1931 sind an Besitz- und Ver­kehrssteuern 365,9 (54,6 mehr als im November 1932). an Zöllen und Verbrauchssteuern 202,5 (9,4 mehr als im No­vember 1932) aufgekommen.

Hindenburg wieder Großvater.

Oberst Oscar von Hindenburg, der persönliche Adjutant seines Vaters, und seiner Gemahlin Nargerthe, geborene Freiin von Mahrenholz, ist eine Tochter geboren worden. Es ist das vierte Kind und die dritte Tochter ihrer 1921 geschlossenen Ehe.

Vor einer politischen Amnestie in Oesterreich.

Der österreichische Bundesminister für Justiz hat dem Bundespräsidenten Anträge auf Begnadigung bzw. gna- denweise Einstellung anhängiger Verfahren in mehreren politischen Prozessen vorgelegt. Voraussetzung für die Stel- hmg eines solchen Antrages ist jedoch, daß es sich nicht um Tötung oder schwere Körperverletzung und um länger als drei Monate zurückliegende Fälle handelt.

Kleiner Weltspiegel

Der bisherige Lehrstubl für zeitgenössische Literatur an der philosophischen Fakultät 0er Universität Straßburg ist in einen Lehrstuhl für zeitgenössische Geschichte umgerpaudelt worden.

Zur Wahrnehmung und Pflege der sranzösisch-italienischen In­teressen hat sich eine parlamentarische Gruppe gebildet, der bisher 250 Parlamentarier beigetreten sind.

Die österreichische Staatsangehörige Margarete Blaha, die im ^uni vom Staatsgerichtshos in Rom zu dreißig Jahren Kerkers verurteilt worden war, ist an König von Italien begnadigt wor­den. Margarete Blaha war die Geliebte Bovones, der wegen des Attentatsplanes aus Mussolini zusa:nmew mit einem anderen Ber schwörer zum Tode verurteilt und erschossen worden ist.

Bei der Behörde von Trau haben sich sechs junge Ortseinge­borene unter der Selbstanschuldigung gemeldet, die venezianischen Löwen beschädigt zu haben. Die jungen Leute wurden zu 5 Tagen Einschließung verurteilt.

Volkswirtschaft

Wie wird der Inventurverkauf 1933? Wie werden sich die ersten Zeichen derKrisenwende", die in der deutschen Wirtschaft wahrnehmbar sind, auf die bevorstehende große Berkaussveran- llalluna des Ein^eldandelL. den Inoenturoerkaus, auswirken? Selbst bei vorsichtiger Abwägung aller Einflüsse lautet die Prognose auf einen befriedigenden Verlauf. Dafür spricht auch, daß die Bedeutung des Inventurverkaufs in den letzten Jahren ständig gestiegen ist. Allerdings muß immer noch mit einer Einschränkung des Mengenverbrauchs und mit einer Bevorzugung der billigeren Qualität gerechnet werden, da der Stabilisierung der Preise die Senkung des Durchschnittverdienstes des einzelnen gegenübersteht.

Achtung, Sie hören:

am Mittwoch, 28. Dezember

Welle 1634,9 Königswusterhausen (Deutschlandsender).

6.35, 12, 14 und 16.30: Konzert. 15: Jugendstunde. 18: Wege zum polyphonen Hören. 20: Grenze im Osten! 20.30: Unterhaltungsmusik. 21.20: Die Jagd nach dem Gold des Kapitän Kid (5. Teil). 23: Nachtmusik.

Welle 389,6 Leipzig.

6.15: Funkgymnastik. 6.35: Frühkonzert. 10.10: Fe- rienstunde für die Kinder. Wer kann zaubern und Rätsel erfinden? 10.50: Dienst der Hausfrau. 12: Mittagskonzert. 14: Erwerbslosenfunk. Arbeitsstunde. 15: Achtung Aufnahme! Besuch in der Filmstadt Neubabelsberg. 16: Iugendkonzert. 16.40: Stunde für die Jugend. 18.10: Das gute Buch. 18.35: Italienisch. 18.55: Wir geben Aus­kunft. 19.05: Die gegenwärtige Währungsfrage. 19.30: Militärkonzert; dazwischen 20: Grenze im Osten. 21: Walter von der Vogelweide. Eine Hörfolge von Dr. Willi Koch. 21.35: Lieder und Gesänge mit Streichquartett (Erst- .^ufführungcn). 22.50: Tanzmusik.

Welle 360,6 Mühlacker.

7.20, 10.10, 10.30, 12 und 17: Konzert. 16: Kinder­stunde. 19.30:Hussein-Fest" in Persien. 19.55: Unter­haltungskonzert. 21.20:Die Jagd nach dem Gold des Kapitän Kid (5. Teil). 22.45: Nachtmusik.

Welle 276,5 Heilsberg.

6 35, 11.30, 13.05, 16.30 und 19.25: Konzert. 15.30: Kinderfunk. 17.55: Zeitschriftenschau. 20: Grenze im Osten. 20.30: Orchesterkonzert. 21.30: Moritaten und Schauer- balladen. 22.45: Abendunterhaltung,

Die Wetteraurfichten.

Das kontinentale Hochdruckgebiet hat sich durch Zufuhr kälterer ozeanischer Luftmafsen wieder verstärkt. Während jedoch in den höheren Lagen Abkühlung eintrat, sich aber meist noch heiteres Wetter halten konnte, brächte die feuchte Luft in den Niederungen mit geringer Milderung meist eine Verstärkung der Nebelbildung. Eine flache Tiefdruckstörung wird uns am Montag vielerorts noch Regen bringen. Mit dieser Entwicklung haben sich wieder normalere vertikale Tewperaturver- Hältnisse eingestellt, die erwarten lassen, daß unsere Witterung wieder mehr in den Einflußbereich der atlantischen Zyklonen einbezogen wird, wobei jedoch vorerst die Ausläufer unser Gebiet nur streifen werden.

Witterungsaussichten für Mittwoch: Etwas lebhafteres, tagsüber milderes Wetter mit einzelnen Niederschlügen.