Aus der Heimat.
Die Landesverrvaltung (Landeshauptmann in Hessen) Kassel teilt mit:
Der Landesausschuß trat am 20. Dezember zu einer wenrr,e Stunden dauernden Sitzung zusammen, in der eine Reihe laufender Angelegenheiten erledigt wurde. Die nächste Sitzung soll Anfang Februar statt- finden.
Im Anschluß an die Sitzung besichtigte der Landesausschuß die Kunstgewerbeschule.
Aus Anregung der Deutschen Vereinigung für Krüppelflrrsorge E. B. in Berlin wird nachstehender Hinweis betr. die spinale Kinderlähmung bekanntgegeben:
„D:e spinale Kinderlähmung ist in diesem Jahre in einem bisher in Deutschland noch nicht beobachteten Umfang aufgetreten. Ueber den wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung einer Ausbreitung dieser furchtbaren Infektionskrankheit sowie zur Früherfassung und Frühbehandlung darf die orthopädische Behandlung nach Auftreten von Lähmungen nicht vergessen werden. 3064 Kinderlähmungen waren bis zum 22. Oktober im. Reich gemeldet worden.
Rechtzeitig eingreifende orthopädische Behandlung beeinflußt ausschlaggebend das spätere Schicksal der Gelähmten, indem diese den körperlichen Schaden beseitigt, mildert oder ausgleicht und vor allem sekundäre Verkrüppelungen, oft schwerster Art, verhütet.
Neben der orthopädischen Gilfe ist dafür zu sorgen, daß auch das gelähmte Kind einer vollwertigen Erziehung in seelischer und gesellschaftlicher Tüchtigkeit teilhaftig wird.
.In allen Fällen von Lähmung ist der Facharzt für Orthopädie zuzuziehen.
Alle Aerzte, Krankenpflegepersonen und sonstige Fürsorgeorgane, welche gelegentlich ihrer Berufsausübung bei jugendlichen Personen Kinderlähmung oder die Anzeichen drohender sonstiger Verkrüppelung beobachten. sowie alle Lehrer und Lehrerinnen werden auf die Vorschrift des Ge'etzes vom 6. 5. 1920 hingewiesen, wonach Anzeigepflicht besteht und die umgehende Anzeige bei dem für den Wohnort zuständigen Jugendamt bezw. Stadtgesuntheitsamt zu erfolgen hat."
Wie verhütet man Weihnachtsbaumbrande?
Ueberall in deutschen Landen sind jetzt die Vorbereitungen für das deutscheste aller Feste, das Weihnachtsfest, im wesentlichen beendet. Wie glücklich leuchten die Kinderaugen am Heiligen Abend beim Anblick des herrlichen Baumes,, im Schein der leuchtenden Kerzen! Wie oft aber schon ist diese Glückseligkeit jäh zerstört worden. Alljährlich lesen wir von Bränden, Unglücks- und Todesfällen, welche auf unvorsichtiger Behandlung des Christbaumes beruhen. Deshalb Vorsicht beim Aufbau des Baumes, besonders beim Anzünden am Weihnachtsfest selbst! Viel Unheil kann vermieden werden, wenn man folgende Vorsichtsmaßregeln beachtet:
1. Man vermeide Unterlagen aus Teppichen, Tüchern, Papier und anderen leicht brennbaren Stoffen.
2. Man stelle den Weihnachtsbaum frei im Zimmer auf, von Gardinen und Türoorhängen so weit entfernt, daß Zugluft sie den Kerzen nicht nahebringen kann.
3. Der Weihnachtsbaum soll nicht auf flacher Erde, sondern etwas erhöht stehen, damit Kinder und Erwachsene durch die brennenden Kerzen nicht Ju Kesallr ta^iiieri.
4? Vermeide möglichst jeden Papierschmuck, unter allen Umständen aber Schmuck oder Figuren aus Zelluloid an und unter dem Weihnachtsbaum. Auf keinen Fall darf solcher Schmuck in der Nähe einer Kerze oder darüber angebracht werden.
5. Auf die Verwendung der sogenannten Wunderkerzen, die durchaus nicht so ungefährlich sind, wie immer gesagt wird, verzichte man lieber ganz.
6. Die Kerzen des Baumes sind von der Baumspitze ab nach unten anzuzünden, da man umgekehrt seine Kleider und sich selbst in Feuersgefahr bringt.
7. Solange die Kerzen brennen, halte einen Eimer Wasser zur Vorsicht bereit.
8. Ausgetrocknete Tannenbäume sollten nicht mehr durch Kerzen beleuchtet werden.
9. Lasse Kinder nie allein in der Nähe brennender Weih- nachtsbäume, wenn die Beaufsichtigung durch Erwachsene fehlt
10. Soll der Baum nach Gebrauch durch Verbrennen im Ofen beseitigt werdest, so dürfen nicht zu große Zweige auf einmal in den Ofen gesteckt werden, da die Gefahr besteht, daß der Ofen infolge der lebhaften Verbrennung explodiert.
Achtet jeder auf diese Punkte, geh! jeder mit ausreichender Vorsicht an die Aufstellung und die Behandlung des Weihnachtsbaumes, dann 'ji die beste Gewähr dafür gegeben, daß unsere Weihnachtsfreude nicht durch Brand des Weih- nachisbaumes gestört wird.
Hersfeld. Die Arbeitsgemeinschaft der privaten WohlfahrtS-Organisation der Stadt Hersfeld, welcher der Männerverein vom Roten Kreuz, der Vaterländische Frauenverein vom Roten Kreuz, die evangelische Kirchengemeinde, die evangelische Frauen- Hilfe und der Diakonieverein angehören, haben die Weihnachtsbescherung der Ar men nunmehr beendet. Es sind für rd. 1 500,— RM. Lebensmittel gekauft worden. Daneben haben eine größere Anzahl Geschäfte in dankenswerter Weise besondere Spenden den gekauften Waren beigefügt, Die Lieferung von alten Kleidern hat einen erfreulichen Umfang' angenommen. Die im freiwilligen Arbeitsdienst beschäftigten jungen Mädchen haben die Sachen instand gesetzt. Es war wiederum möglich, an über 300 Familien Lebensmittel, Bekleidungsstücke usw. ab- zugeben. ES bedeutet diese außerordentliche Fürsorgemaßnahme ein erfreuliches Zeichen wirklicher Volksgemeinschaft. Allen Spendern sei auf diesem Wege herzlichst gedankt. Auch den Organisationen herzlichen Dank für die seit Jahren übernommene Arbeit und die Ausbringung der erheblichen Geldmittel für die Armen der Stadt.
Hersfeld. (Versuchte E r p r e s s u n g). Ein hiesiger Geschäftsmann fand gestern abend einen Zettel, der unter seine Tür geschoben war, auf dem er aufge- sordert wurde, bis 8 Uhr abends 100 Mk. zu hinter
legen, andernfalls der Schreiber den Geschäftsmann und sich selbst erschießen werde. Der Schreiber gab an, arbeitslos zu sein und das Geld dringend zu brauchen. Die sofort benachrichtigte Polizei konnte gegen 8 Uhr vor dem betreffenden Geschäftshaus eine verdächtige Person festnehmen, einen hiesigen Einwohner E., der erst die Tat leugnete. Nachdem er aber an Hand von Schriftproben überführt wurde, gab er sie zu. Das Geld habe er zu Weihnachtseinkäufen verwenden wollen.
Kassel. In Heffen-Naffau wurden in der letzten Zeit Preise bei Landversteigerungen geboten und zum Teil auch dafür zugeschlagen, wie dies noch nie zu verzeichnen war. Gute Parzellen wurden die Rute für 50 Pfg. erworben. In Pottum (Kr. Westerburg) kam ein ganzes Anwesen von 50 Morgen Landbesitz mit Stall und Scheune sowie Wohnhaus zur Versteigerung, worauf das Höchstgebot 5000 RM. waren. Diesem Gebot konnte der Zuschlag nicht erteilt werden, da der Preis nicht den vierten Teil des Wertes erreichte.
Kassel. Der Oberturnwart des 7. Turnkreises der Deutschen Turnerschaft hat alle Gaufachwarte des Oberweserkreises zu einer Tagung am 14. und 15. Januar nach Kassel eingeladen. Es sollen schwebende Fragen besprochen werden, u. a. das 15. Deutsche Turnfest Stuttgart, Wehrturnen, Verträge mit anderen Verbänden und die KreiSwartetagung in Stuttgart vom 28, bis 30. Dezember.
Hatterode. Auf vereister Landstraße oberhalb Bergshausen geriet der Kraftwagen eines GeflügelhändlerS aus Hatterode ins Schleudern und überschlug sich. Etwa eine Stunde nach dem Unfall wurde der Händler von einem Autofahrer in bewußtlosem Zustand auf der Straße aufgefunden und ins Landeskrankenhaus nach Kassel gebracht.
Bebra. Ein Bebraer Sohn, George Friedgen, feierte in diesem Jahre sein 25jährigeS Dirigenten- Jubiläum im G. V. Uhlandbund in New-Pork. Aus diesem Anlaß veranstaltete der Uhlandbund ein großes Konzert. Der Chor brächte zu Ehren des Jubilars Kompositionen seines Dirigenten zu Gehör. In seiner Festrede würdigte Präsident Karl Schneider die Verdienste des Jubilars, erwähnte u. a. wie er auch während ; der KriegSjahre dem Verein treuer Führer war und gelobte ihm im Namen des Chors auch fernerhin Treue. Während der Ueberreichung eines Stlberbechers durch Präsident Schneider sang der Chor „Dies ist der Tag des Herrn".
Oftheim. Mittwoch nachmittag gegen 3.30 Uhr ereignete sich hier ein Autounfall, der noch glimpflich ablief. Ein von Mosheim kommender Autobus der Reichsbahn stieß mit dem Personenkraftwagen des Kaufmanns M, Qu§ Melsungen, der in der entgegengesetzten Richtung fuhr, in der fast unübersehbaren Kurve beim Bäckermeister Fenner zusammen. Durch den Zusammenprall wurde das Personenauto stark beschädigt und mußte abgeschlivvt en sonnte oer Omnibus seine' Fahrt fortsetzen. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Schuld an dem Unglück trägt die unübersichtliche und vereiste Kurve, wodurch beide Autos von der richtigen Fahrseite etwas abkamen.
Biusförth. Gestern vormittag stahlen in einem unbewachten Augenblick zwei Handwerksburschen aus der Ladenkasse des Metzgers und Gastwirts Heinrich Breidenstein gegen 150 Mark. Der größere der beiden, i der die Tat verübte, trug einen braunen Anzug und ein kleines Köfferchen, während sein etwas kleinerer ; Komplize, der Schmiere gestanden hatte, weniger ge- ; sehen wurde. Alle in Betracht kommenden amtlichen Stellen der Umgebung sind in Kenntnis gesetzt, um die frechen Spitzbuben, die auf Fahrrädern das Weite suchten, so schnell wie möglich zu fassen.
Geisa (Rhön). Einen schrecklichen Verbrennung?- tod erlitt im benachbarten Dammersbach das neunjährige Töchterchen des Landwirts Joseph Kirchner. Es war in der Küche dem Herdfeuer zu nahe gekommen und : stand sofort in Flammen. Die Mutter riß dem Kinde j zwar die Kleider vom Leibe, doch waren die Brand- i wunden des Kindes so schwerer Natur, daß es am i nächsten Tage starb.
Alb'shausen (Kr. Marburg-Kirchhain). Dienstag abend wurde in Albshausen auf der Landstraße Marburg— Fritzlar ein achtjährigen Junge von einem Auto überfahren und auf der Stelle getötet. Der Unglücks- sall trug sich folgendermaßen zu: Als ein Lastauto den j Ausgang des Ortes erreicht hatte, begegnete ihm ein Leichenauto einer Kasseler Firma, das vorschriftsmäßig an dem Lastzug mit mäßigem Tempo vorbeifuhr. Der achtjährige, einzige Sohn Paul des Holzfällers Grebing rannte hinter dem Lastauto auf der Straße und wurde sofort von dem entgegenkommenden Wagen erfaßt und zwischen Rad und Schutzblech eingeklemmt und noch ungefähr 13 Meter mitgeschleift. Obwohl der Wagenführer seinen Wagen so schnell wie nur möglich zum Halten brächte, war es bereits zu spät. Der Knabe, der schwere innere Verletzungen erlitten hatte, starb kurz nach dem Unglücksfall. Aus der Tatsache, daß der Wagen nach 13 Metern auf abschüssiger Straße zum Stehen kam, geht bereits hervor, daß der Wagen keine allzugroße Geschwindigkeit hatte.
Gießen. Der bei dem schweren Autounglück bei Steinbach am Sonntag, bei dem die Ehefrau Habenicht auS Gießen tödlich verunglückte, schwer verletzte Volkswirt Eickworth aus Gießen ist in der hiesigen Chirurgischen Klinik seinen schweren Verletzungen ebenfalls erlegen. Der mit verunglückte Ehemann Habenicht befindet sich in der Klinik auf dem Wege der Besserung.
Von gestern bis heute
Arbeiten im Reichstag.
Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Reichstages hat den Haushaltsausschutz jetzt endgültig für den 10. Januar einberufen. Auf der Tagesordnung steht als erster Gegenstand eine finanzpolitische Aussprache. Neben der Erledigung kleinerer Vorlagen soll weiterhin die Beratung der Plenaranträge zu den Notverordnungen Dom 4. und 5. September fortgesetzt werden. Am gleichen lag« tritt auch der sozialpolitische Ausschuß des Reichstages zusammen. Ueber die Einberufung des Aelteftenrats des Reichstages, der nach dem Wunsche der Kommunisten schon am 3. Feiertag zusammentreten sollte, um über die schleunige Einberufung des Reichstagsplenums zu beschließen, ist noch keine Entscheidung getroffen.
Dr. Goerdelers Verabschiedung.
Reichspräsident von Hindenburg empfing den aus seinem Amte scheidenden Reichskommissar für Preisüberwachung, Oberbürgermeister Dr. Goerdeler. Der Reichspräsident sprach bei dieser Gelegenheit Herrn Dr. Goerdeler seinen Dank für die im Amte des Reichskommissars für Preisüberwachung dem Reich geleisteten Dienste aus.
Besprechung Hitler—Gregor Straffer?
Zwischen Adolf Hitler und dem früheren Reichsorgani- jationsleiter Gregor Straffer soll, wie verschiedentlich in der Presse gemeldet wird, eine Aussprache erfolgen, die entweder in München selbst oder in einem bayerischen Oebirgsori stattfinden würde. Eine Bestätigung dieser Pressemeldungen ist jedoch von zuständiger nationalsozialistischer Seite nicht zu erlangen.
Plünderungen in hamborn.
Im Hamborner Stadtgebiet kam es zu zahlreichen Plünderungen. Fast in allen Stadtteilen drangen kurz vor Ladenschluß Banden in Lebensmittelgeschäfte ein und raubten Eßwaren. In der Goethe-Kolonie, die hauptsächlich von Bergarbeitern bewohnt ist, wurden auf einen Ueberfall- wagen der Polizei von unbekannter Seite zehn Schüsse abgegeben, von den Beamten wurde jedoch keiner verletzt. Die Polizisten erwiderten das Feuer. Die Täter entkamen in der Dunkelheit.
Scharmützel in Senegal.
Aus Saint-Louis (Senegal) wird gemeldet, daß ein Eingeborenenstamm unter Führung des fanatischen Häuptlings Mohammed Maamun in die Gegend von Rio de Oro vorgestoßen ist und die französischen Vorposten sowie die unter ihrem Schutze stehenden Eingeborenen-Dörfer stark beunruhigt hat. Am 7. Dezember kam es zwischen Vortrupps dieser Abteilung und einer französischen Patrouille zu einem lebhaften Feuergefecht, bei dem auf französischer Seite sieben Mann fielen.
Die Generäle Michael Jonescu von der Generaldirektion der rumänischen Staatsbahnen und Florescu von der Generaldirektcon des Postwesens sind von ihren Posten zurückgetreten. Die Demissionen wurden von der Regierung angenommen.
Die Regierung von Chile hat das Bankhaus N. M. Rothschild and Sons, London, benachrichtigt, daß sie wegen der Fortdauer der ungünstigen Wirtschaftsbedingungen außerstande sei- die Bareinlösung der am 27. November fällig gewesenen Schatzscheine in Höhe von 2 284 691 Pfund vorzunehmen.
— Achtung, Sie hören r am Sonnabend, 24. Dezember
Welle 1634,9 Königswusterhausen (Deutschlandsender).
6.35, 11.10, 12, 14 und 17.30: Konzert. 15.15: Das Wunder der Weihnnacht. 18.30: Geläute der deutschen Glocke am Rhein. 18.40: „Stille Nacht, Heilige Nacht!" 19.15: Alte Krippenmusik. 21: Deutschlands Weihnachtsglocken. 30 deutsche Dome läuten die Christnacht ein. 23.45: Aus New Pork: Weihnachtsgruß aus Amerika.
24: Um Mitternacht in der Klosterkirche zu Weingarten. Welle 389,6 Leipzig.
6.35: Frühkonzert. 12: Hausmusik auf Schallplatten. 13.15: Unterhaltungskonzert. 14: Funkberatung. 15: Weihnachtskonzert für die Jugend. 16: Konzert der Dresdener Philharmonie. 17.30: „Das Spiel der heiligen drei Könige." Nach einer Weihnachtslegende von Felix Timmermanns. 18.30: Geläut der deutschen Glocke am Rhein. 18.45: Kinder singen alte und neue Weihnachtslieder. 19.15: „Das Gespinst". Weihnachts-Kurzoper von Hans Lißmann. 19.40: Orchesterkonzert des Leipziger Sinfonieorchesters. 21: Deutsche Dome läuten die Christ- nacht ein. 21.50: Aus der Pauli-Kirche zu Chemnitz: Weihnachtsoratorium von 5. S. Bach. 23.45: Von New Aork: Weihnachtsgruß aus Amerika.
Welle 360,6 Mühlacker.
7.20, 10.10, 10.35, 12.20, 12.50, 13.15 und 16: Konzert. 14: Kinderstunde. 15: Stunde der Jugend. 16.30: Weih- nachtskonzert. 18: Weihnachtslieder. 18.30: Geläut der deutschen Glocke am Rhein. 18.40: Christnacht daheim und draußen. Bunter Abend. 20.15: Zwei Weihnachtschöre. 21.45: Schubert: Quintett A-Dur. 22.30; Orgelkonzert. 23: Christ mette. 23.45: Weihnachtsgruß aus Amerika.
Welle 276,5 Heilsberg.
6.35, 11.30, 13.05: Konzert. 15: Weihnachtslegenden. 15.30: Iugendbühne. 16: Wci' nachtsandacht. 16.45: Konzert. 17.45: Weihnachten in Ostpreußen. 18.30: Geläut der deutschen Glocke am Rhein. 18.50: Besinnliche Gedanken in der heiligen Nacht. 19.40: Weihnachtlich« Hausmusik. 20.15: Orgeln und Glocken im Ordensland. 21: Weihnacht der Einsamen. 22.30: Abendkonzert. 23.45: Weihnachtsgruß aus Amerika. 24: Um Mitternacht in der Klosterkirche zu Weingarten.
Die bisher nur ganz flache und im wesentlichen über Süddeutschland gelegene Kaltluftschicht hat an Mächtigkeit und Ausdehnung gewonnen. Da gleichzeitig etwas feuchte Luft von Westen her eingedrungen ist, hat sich vielfach eine Hochnebeldecke gebildet, die jetzt auch unsere Mittelgebirge einschließt. Da in größerer Höhe aber immer noch warme und trockene Luftmassen vorhanden sind, die nur langsam verdrängt werden, ist ein rascher Wetterumschlag nicht zu erwarten.
WitterungSaussichten für SamS tag: Nebelbildung nachlassend, sonst meist bewölkt. Bei südlichen bi« westlichen Winden im ganzen milder. Aufkommende NiederschlagSneigung.