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Ergebnislose BölferbimbsbemiHnugen im chinesisch-japanischen Konflikt.

Genf. 20. Dezember.

Der Ausschuß von fünf Staaten, der den Auftrag hat eine Entschließung für die Einleitung des Vergleichsverfah­rens im chinesisch-japanischen Konflikt auszuarbeiten, setzt teilte bisher ergebnislos gebliebenen Arbeiten fort.

Von verschiedenen Seiten werden noch fieberhafte Ver- $ uche gemacht, um der Welt nicht das Schauspiel eines kläa- W^petfasens des Völkerbundes im chinesisch-japanischen Konflikt zu geben. Die Situation wird aber allgemein als siemlich aussichtslos angesehen, und es dürfte schon heute fesi- stehen. daß wenigstens vor Weihnachten nicht mehr ein Vor­schlag zustande kommt, der von Japan und von China an­genommen würde.

Unter diesen Umständen glaubt man, daß der Neunzeh- ner-Ausschuß der Völkerbundsversammlung noch einmal zu- sammentreten wird, um die materiellen Verhandlungen auf Januar zu vertagen.

Aus der Heimat.

Aesktags-Rückfahrkarken. Die Reichsbahndirektion Ber- M macht darauf aufmerksam, daß während der bevorstehen­den Weihnachtszeit neben der Ausgabe von Fefttags-Rück- fahrkarten (mit 33% v. h. Ermäßigung in allen Verbindun- gen der Reichsbahn) auch die Fahrpreisermäßigungen für Gesellschaftsfahrten und für Schul- und Jugendfahrten ge­wahrt werden. Es wird jedoch dringend empfohlen, die Fahrten beim Abgangsbahnhof rechtzeitig vorzumelden.

Weihnachts- und Neujahrskarten. Gedruckte einfache Weihnachts- und Neujahrskarten, die in Größe, Form und Papierstärke den Bestimmungen für Postkarten entsprechen

.^tie Umschlag versandt werden, unterliegen einer er- maßigten Gebühr. In diesen Karten dürfen außer den Ab­senderangaben (Absendungstag. Name, Stand und Wohn­ort nebst Wohnung des Absenders) noch weitere 5 Wörter, ote mit dem gedruckten Wortlaut im Zusammenhang stehen muffen, handschriftlich hinzugefügt werden. Als solche zu- lasstgen Nachtragungen gelten z. B. die üblichen Zusätze „fern bet ' „Ihre. „Dein Freund", „sendet Dir"; „sendet mit besten Grüßen Ihre" usw. Die Gebühr beträgt sowohl im Ortsbereich des Aufgabeorts als auch im innerdeutschen Fernverkehr sowie im Verkehr mit der Freien Stadt Danzig, Litauen und Memelgebiet, Luxemburg und Oesterreich für emfache Karten (ohne Umschlag versandt) 3 Rpf„ für Karten in offenem Umschlag bis 20 Gramm 4 Rvf.

Wenn man keine Zeitung liest. Vor kurzem wurde in Husum ein Mann wegen Uebertretung des Waffengesetzes verurteilt. Er hatte weder seinen Trommelrevolver noch sein Jagdgewehr vorschriftsmäßig angemeldet und wurde deshalb zu einer Strafe von 20 RM, bzw. zwei Tagen Ge­fängnis verurteilt. Der Angeklagte verteidigte sich damit, daß er von den neuen gesetzlichen Bestimmungen keine Ah­nung gehabt habe, da er prizinpiell keine Zeitungen lese. In der Urteilsbegründung belehrte ihn jedoch der Richter, daß eine solche Entschuldigung keine Gültigkeit haben dürfe. Wenn er sich um die Zeitereignisse nicht kümmere und auch keine amtlichen Bekanntmachungen lese, tue er das aus eigene Gefahr und müsse selbstverständlich auch den Schaden tragen. _ _______ '- ,

* Zeitungsreklawe ist be'e Werbung. Auf Grund zahlreicher Versuche ist längst festgestellt, daß von allen Werbemethoden die Zeitungsreklame die wirkungsvollste ist. Noch jüngst hat Pros. Dr. Morde, der Leiter des Psychotechnischen Instituts an der Tech­nischen Hochschule in Berlin, in einem Vortrag auf Grund einer Analyse der Werbemethoden eines Berliner Schuhgeschäfts folgende Ergebnisse erzielt: An dem Erfolg waren beteiligt die Tagespresse an weitaus erster Stelle mit 44,5 Proz., die Schaufensterreklame mit 34,5 Proz., die Lichtreklame mit 24,9 Proz., die Plakat­reklame mit 19,8 Proz., die Straßenbahn- und Omnibus­reklame mit 10,6 Proz., die persönliche Reklame mit 4,8 Proz, die Geschenkreklame mit 4,4 Proz., die Film­reklame mit 3,1 Proz., die Untergrundreklame mit 2,4 Proz., die Lieferwagenreklame mit 2,1 Proz. und die Modenschau mit 0,1 Proz Bei einer Umfrage, die in Berlin angestellt wurde, um die Wirkung der Werbearbeit des Rundfunks festzustellen, wurde ermittelt, d ß trotz besonders günstiger äußerer Umstände nicht weniger als 91,3 Proz. der Rundfunkabonnenten von den Rund- funk-Werbenachrichten übe.Haupt keine Notiz genommen haben. Viele wußten gar nicht anzugeben, um welche Zeit die Werbevorträge und Werbenachrichten gesendet wurden. 36 Proz hörten Werbenachrichten grundsätzlich nicht, 1,7 Proz hörten sie regelmäßig. Nur 8,6 Proz. hatten eine oder mehrere Firmen in Erinnerung behalten. Der Verband amerikanischer Zeitungsverleger in den Vereinigten Staaten hat in einer Broschüre mit dem Titel: Hören Sie zu? die Frage zu beantworten gesucht: Wie steht es mit der Auflage einer durch Rundfunk ; verbreiteten Rellomemitteilung: Achnlich wie bei den Zeitungen und Zeitschriften die Zahl der verkauften Exemplare für den Inserenten wichtig, ist für die Rund- sunkreklame hinsichtlich ihier Streukraft die Erforschung der wirklichen Hörerzahlen notwendig. Die Umfrage ergab, daß meistens zwischen 8—10 Uhr abends Rund­funk gehört wird. Die Untersuchung ergab die interessante Tatsache, daß zwei Drittel der Zuhörer nicht wußten, welche FMa durch daS Programm für sich Reklame machen wollte Wenn aber zwei Drittel der Hörer nicht einmal wissen, für wen die Werbung betrieben wird, so darf man feststellen, daß ein in der Zeitung gelesenes Inserat sich dem Bewußtsein des LeserS bedeutend mehr einprägt und damit eine viel nachhaltigere und stärkere Wirkung ausübt.

Kleinensee. Dem Gastwirt M. von hier wurden in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag acht Gänse gestohlen. Die Diebe haben die Tiere an Ort und Stelle abgeschlachtet und sogar das Blut abgefangen und mitgenommen. Wetter wurde im Nachbarort Großensee dem Gastwirt H. der Gänserich gestohlen, die Zuchtgans haben die Diebe dagelassen.

Wintersonnwendfeier auf dem Knüll.

Von allen Seiten kamen sie herauf die Getreuen des Knüllgebirgsvereins, aus den Tälern der Fulda, der Schwalm und der Efze, heraus aus den Niederungen des Alltags. Fackeln weisen den Weg durch das frühe Dunkel des Abends. Am höchsten Punk.e des Knülls, um den hochgeschichteten Holzstoß sammelt sich die Gemeinschaft der Wanderfreunde zu uraltem Brauchtum, zur Sonnwendfeier. Weihestimmung erfaßt Alle, als nun das Hersfelder Kornettquartett' mit „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" die Feier einleitet. Dann spricht Hans Post den Sonnwendspruch und während er spricht tritt Vater Prötzsch aus dem Kreis und zündet daß Feuer an.

Eine lohende Flamme schlägt zum Himmel empor, ein prasselnder Funkenregen wirft sprühende Sterne aus tief dunkle Firmament und alle Herzen fallen bittend und gläubig hoffend mit ein in die Worte des Feuerspruchs:

„Sonnwendseuer, eh du zerfließest in Nichts

Trag unsre Wünsche hinaus zu den Höhen

des Lichts."

Aus hundert Kehlen klingt das trutzige Sonnwendl'ed „Famme empor!" Amtsgenchtsrat Steinmetz-Neu- klicchen spricht von der Bedeutung derStunde u.appeleiert an die Mitarbeit der Jugend Dann wird entblößten Hauptes daS Deutschlandlied gesungen und hinunter gehts zu Liebermann, wo eine dampfende Erbsensuppe die Gäste erwartet. Fröhliche Klänge des unermüdlichen Kornettquartetts unter Gustav Sauers Leitung verkürzen die geselligen Stunden und bald heißt es Abschied nehmen von den Freunden aus den Nachbarvereinen und vom Knüll. a—o

Der Gaatenstanb Anfang Dezember 1932.

Begutachtungsziffern: l = sehr gut, 2 = gut,

3 = Mittel, 4 — gering, 5 = sehr gering.

Winterweizen Reg.-Bezirk Kassel 2,6, Kreis Hers- feld 2,8, Winterroggen 2,7, (3 1), Wintergerste 2,5, ^2,6), Junger Klee 2,6, (2,9), Viehweiden 2,6, (2,5).

Die He'-bstbestellungsarbeiten konnten erst in den letzten Tagen des Monats November beendet werden. Der Stand der Wintergerste ist als mittelgut, der der übrigen Weizensaaten als knapp mittelgut zu bezeichnen Zuletzt gesäter Weizen ist zum Teil noch nicht ausge­laufen. — Herbstpflugarbeiten sind noch in erheblichem Umfange zu leisten.

* Winterhilfe. Die Hessen-Nassauische Lebensver- sicherungsanstalt und Nassauische Landesversicherungs­bank in Wiesbaden werden It. Beschluß ihrer Ver- woltungsräte in ihrem Geschäftsgebiet der Winterhilfe zusammen 4 200 RM zur Verfügung stellen.

Hersfeld. (Die Geschäfte nur bis 7 Uhr geöffnet!) In einer Bekanntmachung in heutiger Nr. zieht die Ortspolizeibehörde seine Bekanntmachung, wonach die Verkaufsstellen in dieser Woche bis abends 8 Uhr geöffnet sind, zurück. Alle Geschäfte sind also wie sonst ab 7 Uhr geschloffen.

Kassel. Geplündert wurde in der Theaterstraße der Schaukasten eines Sportartikelgeschäfts. Die ge­stohlenen Gegenstände haben einen Wert von etwa 100 Mark. — Kassels größte Kirche, die Martinskirche ist, nach erfolgter Erneuerung im Beisein von Vertretern der Reichs-, Staats- und städtischen und kirchtichen Be­hörden feierlich eingeweiht worden.

Kassel. Das hiesige Schwurgericht verhandelte Sonnabend gegen den 48 Jahre alten Malermeister Wilhelm Krane aus Volkmarsen, der beschuldigt ist, in der Nacht zum 9. November sein Wohnhaus in Brands gesteckt zu hoben. Er war an jenem Abend bei einer Festlichkeit gewesen. Nach seiner Rückkehr wurde in der Badestube ein Brand bemerkt. Das Feuer konnte jedoch bald gelöscht werden, sodaß nur der Dachstuhl des Hauses abbrannte. Krane, der am 9. November in Haft genommen wurde, bestritt von vornherein jede Schuld. Der Staatsanwalt hielt ihn trotzdem für überführt und beantragte zwei Jahre sechs Monate Zuchthaus und drei Jahre Ehrverlust. Am Ende der zwölfstündigen Verhandlung erfolgte die Freisprechung der Angeklagten, der aber trotzdem der Tat dringend verdächtig sei.

Vacha. Der Vereinsbank Vacha G. m. b. H., die durch übermäßig hohe Spargeldubhebungen in Zahlungs­schwierigkeiten geraten war, ist jetzt vom Reichswirt- schaftsministerium ein verlorener Zuschuß von 75 000.— Mark bewilligt worden. Weiter soll der Vereinsbank ein Reichskredit von 150000.— Mark eingeräumt werden, um die Kreditgewährung an lebensfähige Betriebe wieder in Gang zu setzen. Der Staatszuschuß ist an die Bedingung geknüpft, daß die Summe der noch restlichen Mitglieder-Anteile jetzt voll eingezahlt werden muß.

Hanau. Zu dem vor zwei Wochen gegen die Wohnung des Oberbürgermeisters in Hanau verübten Bombenanschlag teilt die Kriminalpolizei mit, daß es ihr nach langwierigen Ermittlungen gelungen ist, fest­zustellen, daß die bei der Anfertigung der Bombe benutzten Eisenstücke von Diamantschleifmaschinen her­rühren, die in zerschlagenen Teilen auf dem in der Eisenbahnkaserne Nr. 3 befindlichen verschlossenen Boden der Diamantschleifgenossenschaft gelagert haben. Vom Regierungspräsidenten in Kassel ist die auSgrsetzte Be­lohnung von 500 auf 1000 Mark erhöht worden.

Eschwege. Ein Einbruchsdiebstahl wurde am Sonntag Abend in einem Geschäftshaus am Boyneburger- tor versucht. Ein etwa 20jähriger junger Mann war in den Laden eingedrungen, wurde aber von dem Besitzer überrascht und verscheucht. Auf der Flucht geriet er in das Wohnzimmer, wo er durch das Fenster auf die Straße sprang und entkam. Man ist ihm auf der Spur.

Eschwege. Ein Motorradunfall ereignete sich am Sonnabend Abend infolge der eingetretenen Glätte am Schloßplatz. Ein Motorradfahrer geriet mit seiner Maschine inS Rutschen, fiel und kam unter das Rad zu liegen. Während das Motorrad erheblich beschädigt wurde, kam der Fahrer ohne Verletzungen davon.

Eschwege. Unter der Leitung deS Kulturamtes Eschwege wird jetzt die Aufteilung der Domäne Altefeld vorgenommen. Die Pachtstellen sollen an die Pächter verkauft werden. Die Gutsarbeiter, denen die Arbeiter- wohnungen alS Eigentum übergeben werden, sollen so viel Land zu einem billigen Preis erhalten, daß sie sich selbst ernähren können. Außerdem werden größere Bauernwirtschaften entstehen, die in der Hauptsache Viehzucht betreiben sollen.

Rekord des „Fliegeaden Hamburger"

Berlin—Hamburg in 142 Minuten.

Hamburg, 20. Dezember. Fahrplanmäßig pünktlich 10.22 Uhr traf am Montagvormittag der zu einer ersten Probefahrt auf der Berlin-Hamburger-Strecke eingesetzte neue Schnelltriebwagen ein. Der Wagen war um 8 Uhr früh vom Lehrter Bahnhof in Berlin abgefahren.

Der neue Schnelltriebwagen wird in Zukunft die Ent­fernung zwischen der Reichshauptstadt und dem größten Hafen Deutschlands in 142 Minuten bewältigen. Zum Emp­fang des Zuges hatten sich große Mengen von Schaulusti­gen auf dem Hamburger Hauptbahnhof eingefunden. Die an den Schienenzeppelin erinnernde schnitte Form des blaugelben, mit Maybachmotoren ausgerüsteten Triebwa­gens erregte allgemeine Bewunderung. Der Zug ist am Montagnachmittag von Hamburg nach Berlin zuruckgefahren.

Der schnellste Zug der Reichsbahn

An dem neuen Schnelltriebwagenzug der Reichsbahn fehlen jegliche Außenbauten, die den Luftwiderstand erhö­hen könnten. Der Antrieb erfolgt durch zwei Manbach- motoren von je 410 PS. Die gekoppelten beiden Einheiten verfügen über 102 Sitzplätze 2. Klaffe, die Heizung erfolgt durch kleine Oefen. Die bisherigen Versuche sollen, auch bei höchster Geschwindigkeit, ein äußerst angenehmes Fahren ergeben haben. Die Deutsche Reichsbahn wird mit diesem Triebwagen auf der Hamburg—Berliner Strecke über einen der schnellsten, wenn nicht über den schnellsten Zug der Welt verfügen. Der beste Fern-D-Zug benötigte bisher für die Entfernung zwischen der Reichshauptstadt und Hamburg 179 Minuten.

Das Urheberrecht am „Schienenzeppelin"

Während der neue Schnelltriebwagen der Reichsbahn seine erste Probefahrt auf der Strecke Berlin—Hamburg durchführte, verkündete die 6. Zivilkammer des Landge­richts II Berlin ein Urteil, das sich mit dem Vorläufer die­ses Schnelltriebwagens, dem Krukenbergschen sogenannten „Schienenzeppelin", zu beschäftigen hatte. Bekanntlich war bald nach der Versuchsfahrt des Schienenzeppelins von Hamburg nach Berlin in der Oeffentlichkeit gegen Dr. Kru- kenberg der Vorwurf erhoben worden, daß er sich für die Konstruktion des Wagens, der von einem Propeller angetrie­ben wurde, die Pläne des Züricher Professors Wiesinger zu­nutze gemacht habe, der als der eigentliche Erfinder anzu- sprechen sei. Um diese Veröffentlichungen entwickelten sich zahlreiche ZioikprozeM. Öse Dr. Krukenberg sowohl gegen einige verantwortliche Schriftleiter, als auch gegen Prof. Wiesinger anstrengte. Während eine der Klagen Kruken- bergs gegen Wiesinger zurzeit beim Reichsgericht schwebt, wurde in Berlin Wiesinger zum Widerruf seiner Behaup­tungen verurteilt und festgestellt, daß er für alle Schäden zu haften habe, die Dr. Krukenberg durch die Veröffent­lichungen entstanden seien.

Betruntener ßmnWttsführer verursacht Unglück

Ulm, 20. Dezember. Ein großer Omnibus, in dem sich 26 Personen aus verschiedenen Ortschaften des Oberamts Ulm befanden, stieß auf der Fahrt von Langenau nach Blaubeuren auf der Heidenheimer Landstraße gegen einen Baum und stürzte in den Straßengraben. Der Wagen wurde schwer beschädigt. Die 26 Insassen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus nach Ulm eingeliefert, wo sechs von ihnen noch liegen. Der Führer des Kraftwagens wurde wegen Trunkenheit in Haft genommen.

Ein Prozeß aus der Zeit Heinrichs des Löwen.

Vor dem Amtsgericht Hamburg werden sich demnächst wieder Geesthacht und Lauenburg in einem Prozeß gegen« überstellen, in dem es sich um Abgaben handelt, die Geest­hacht sich weigert, an Lauenburg zu zahlen — um Abgaben, Die aus der Zeit Heinrichs des Löwen datieren! Der Prozeß wurde schon früher einmal verhandelt und hatte zur Folge, daß Geesthacht Zahlungen an Lauenburg auf Grund der alten Rechte zahlen mußte. Es handelt sich nur um gering- ■ügige Summen, aber Geesthacht will sich von der Last be- ireien und die Affäre jetzt zu Ende brinaen.

Die Wetterauslichte«.

Während im Nord- und besonders in Nordwest­deutschland allgemein mildes Wetter herrscht mit TageS- temperaturen von vielfach über 10 Grad C (Aachen Montag nachmitag + 16 Grad C) und nur ganz ver­einzelten nächtlichen Frösten, hat sich im südlichen Deutschland das kalte Wetter mit Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt und mäßigen nächtlichen Frösten noch gehalten. Die noch über Süddeutschland lagernde flache Kaltlustschicht gibt zu starken Nebeln Veranlassung, dagegen herrscht auf den Bergen warmeS und sonniges Wetter. Eine grundlegende Umgestaltung der Wetter­lage ist noch nicht zu erwarten.

Witterungsaussichten für Mittwoch: Fortdauer des Hochdruckeinfluffes und Nachlassen deS starken Nebels.

Bom Büchermarkt.

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