An Mhrungssonds
Der Völkerbund veröffentlicht Richtlinien.
Genf, 17. November. Nach dem soeben vom Völkerbund auszugsweise veröffentlichten Bericht des Sachverständigenausschusses des Europäischen Studienkomites soll der in den Beschlüssen der Stresa-Konferenz vorgesehene Währungsfonds die Normalisation der Geldverhältnisse in Süd- und Osteuropa herbeiführen, aber nur für die Fälle in Betracht kommen, wo das Endziel: ,.baldmöglichste Abstellung der Handels- und Währungshindernisse" herbeigeführt werden könne. Der Fonds wird grundsätzlich in der Eröffnung von Krediten bestehen, die den Emissionsbanken als Reserve dienen und die zwei bis drei Jahre nicht überschreiten dürfen. Der Fonds soll aus Zahlungen der Regierungen gespeist und von der BIZ. verwaltet werden.
SchMiz Wem Anfuhr ein
Bern, 17. November. Der Bundesrat hat beschlossen, die deutsche Einfuhr von Wolldecken und Damenhüten aus Str.) einzuschränken. Die Einfuhr von Wolldecken soll nur im Rahmen von 75 Prozent der letztjährigen zugelassen werden.
Neue Kämpfe an der Mümundfchu-Nkhn
Schanghai, 17. November. Die Freiwilligen setzen ihre Angriffe gegen die südmandschurischen Eisenbahnstationen in der Gegend von K a i y a n fort. Der Zugverkehr und die Telegrapheniinün sind unterbrochen. Gegen A n g a n k i ist eine größere Aktion der Freiwilligen in Vorbereitung.
Ein ÄlWniW MW Bischof von Lättich greift in Eupens Wahlkamps ein.
Köln, 16. November.
„Die Kölnische Zeitung berichtet aus Eupen: Am Sonnabend fand im Eupener Jünglingshaus die erste große Wahlversammlung der Christlichen Volkspartei Eupen-Mal- medy und Sankt Vith statt, in der der Spitzenkandidat De- Hottay vor der breiten Öffentlichkeit das Programm der Christlichen Volkspartei darlegte.
Das besondere Ereignis des Abends war die Verlesung eines Schreibens, das der Bischof von Lükkich an die Geistlichkeit der Dekanate Eupen-Alalmedy und Sankt Vith gerichtet hat. Dieses Schreiben ist am Sonntag, den 13. d. 2N., auf ausdrücklichen Befehl des Bischofs von der Kanzel verlesen worden. In dem Schreiben des Bischofs heißt es u. a.: „Dort (in den erwähnten Dekanaten) befindet sich nur eine Liste, die katholisch genannt werden darf. Dies ist die Katholische Union. Infolgedessen ist es im Gewissen verboten, eine andere Liste, auch christlich genannte Liste, zu wählen oder diese in irgendeiner Weise zu unterstützen."
Die Verlesung dieses Schreibens nahm die Versammlung in tiefer Empörung auf. Im Anschluß verlas der Spitzenkandidat Dehottay eine längere Erklärung, in der betont wird, die Christliche Volkspartei stehe auf'dem Boden der katholischen Weltanschauung. Sie werde aber niemals von der Forderung nach Selbstbestimmung, die von der katholischen Partei Belgiens verweigert und mißachtet werde, ab» gehen. Die Katholische Union verfolge narionalistüche, Ziele, insbesondere versuche sie mit allen Mitteln, die Assimille- rung zu erreichen. Das Gewissen eines Katholiken sei nicht belastet, wenn er die Christliche Volkspartei wähle
Die „Kölnische Zeitung" schreibt zu ihrer Meldung u. a., es sei geradezu tragisch zu nennen, daß eine Bevölkerung, in der nach dem Zeugnis der nationalistischen „Nation Belge" sozusagen jeder Berufstätige Katholik sei, nunmehr ihren geistlichen Oberhirten in ihrem Kampfe um Recht und Selbstbestimmung im Wege finde.
In der „Kölnischen Volkszeitung", dem Zentrumsorgan, heißt es: In aller Ehrerbietung wird man dem Herrn Bischof von Lüttich sagen müssen, daß er einen Fehlgriff getan hat. Wir finden keine andere Erklärung für das Schreiben des Bischofs, als daß die belgische Regierung einen starken Druck auf ihn ausgeübt hat.
Gerhart Hauptmann wird gefeiert
Ein Schriftsteller-Stipendium der preußischen Staatsregierung.
Berlin, 17. November.
Den Abschluß der großen Gerhart-Hauptmann- Ehrung und Berlin bildete der Festabend am Dienstag, der den Dichter in Kontakt mit dem Publikum brächte. In dem bis auf den letzten Platz besetzten Staatlichen Schauspielhause wurde Hauptmanns Drama „Gabriel Schillings Flucht" mit Werner Krauß, Maria Koppen- Höfer und Elisabeth Bergner gespielt. Als der Dichter turs vor der Vorstellung erschien, brächte man ihm eine große Ovation dar.
Nur selten hat das Schauspielhaus eine solche Fülle von prominenten Besuchern, eine so große Zahl von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gesehen, wie an diesem Abend.
Nach Schluß der Vorstellung wurden dem Dichter abermals lebhafte Huldigungen dargebracht. Dann begab mau sich in das blumengeschmückte Teezimmer, wo Reichsminister Dr. Bracht dem Jubilar die Große Gold e n e Staatsmedaille überreichte und ihm die Glückwünsche des Reichspräsidenten, der Reichs- und der preußischen Staatsregierung überbrachte.
Er teilte dabei mit, daß die preußische Staatsregie- rung den Grundstock zu einer Stiftung gelegt hat, aus deren Erträgnissen jährlich ein oder einige deutsche Schriftsteller ein Stipendium erhalten sollen, das sie auf ein Jahr des Kampfes um ihre wirtschaftliche Existenz enthebt. Diese Stiftung soll den Namen „Gerhart-Hauptmann- Stiftung" tragen. Gerhart Hauptmann antwortete mit tiefempfundenen Worten des Dankes.
In den Räumen der Iuryfreien am Platz der Republik wurde am Mittwochmittag in Anwesenheit von Vertretern der Reichs-, Staats- und Kommunalbehörden sowie zahlreicher Persönlichkeiten der Kunst und Wissenschaft die Gerhart - Hauptmann - Ausstellung er.ssnet. Der Jubilar nahm an diesem Festakt nicht teil, da die ihm an seinem Geburtstag erwiesenen Ehrungen ihn so stark ergriffen hatten, daß er sich unbedingt eine Entspannungszeit gönnen mußte.
Aus der Heimat.
Reichsbaudarlehen für Eigenheime. Im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichsregierung ist, wie der Oeffentlichkeit bereits bekannt ist, auch die Förderung des Eigenheimbaues vorgesehen. Die Reichsregierung will mit dieser Aktion den gesunden Zug zum Eigenheim vor» wältstreiben. Durch die Bereitstellung von Reichsbaudar- iehen soll den Bauwilligen der Spitzenbetrag zugeführt werden, der ihnen für die Inangriffnahme ihres Baues vielfach sthIN damit wird die Bauwirtschaft belebt und zugleich den im Sparstrumpf steckenden Kapitalien eine sichere Anlagemöglichkeit geschaffen. Die näheren Bestimmungen über die Förderung des Eigenheimbaues sind nunmehr ergangen und im Deutschen Reichsanzeiger veröffentlicht worden.
* Verbot des Tragens der Uniform politischer Verbände durch Polizei Bollzugsbeamte. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat der kommissarische preußische Minister bei Inneren in einem Runderlaß mit Rücksicht auf die Unzuträglichkeiten, die sich in den letzten Monaten verschiedentlich ergeben haben, allen Beamten bei VollzugSdiensteS der staatlichen und der kommunalen Polizei verboten, Uniformen einer politischen Partet oder einer politischen Verbandes zu tragen.
Her-feld. (Monatsversammlung bei Kriegervereins). Am Montag abend hielt der hiesige Kriegerverein eine MonatSversammlung in der LulluSquelle ab. Der Vorsitzende begrüßte die erschienenen Mitglieder und Gäste. Er wies dann in eindringlichen Worten darauf hin, daß wir durch den Schmachvertrag von Versailler zur Wehrlosigkeit verdammt seien. Das deutsche Volk komme aber allmählich zu der Erkenntnis, daß es nicht tatenlos die Hände in den Schoß legen dürfe, bis das Verhängnis über die Wehrlosen hereinbreche. — Der Vorsitzende erteilte nun dem Kam. Braun-Bebra das Wort zu seinem Vortrage über Gaskrieg und Luftschutz. Der Vortragende zeichnete ein düsteres Bild von der verheerenden Wirkung der Giftgase im letzten Kriege, in dem sie eine bedeutende Rolle spielten. Bei der stetigen Weiterentwicklung der Chemie und der Technik würde die Anwendung der Giftgase in der Folgezeit katastrophal werden, besonders wenn man diesen Angriffen wehrlos gegenübersteht. — Was können wir, die wir nach dem Versailler Vertrage keine Luftflotte besitzen dürfen, tun, um uns vor der Vernichtung zu schützen? Diese Frage beantwortete der Vortragende in ausführlicher, klarer Weise. Wir dürfen jedenfalls nicht warten, bis es zu spät ist, sondern müssen schon jetzt unsere Vorkehrungen treffen — unsere Feinde haben unS dies nach dem Locarnovertrag ja gnädig zugestanden Jeder einzelne muß wissen, mal er im Falle der Gefahr zu tun hat. Die Austeilung von Gasmasken an jeden einzelnen Staatsbürger würde an finanziellen und anderen Schwierigkeiten scheitern. Aber Gassichere Räume müssen geschaffen werden, Räume, wi sie andere Völker schon seit einigen Jahren bauen. — Wen»» wir von Gasgefahr sprechen, brauchen wir nrch nicht einmal an den Krieg zu denken : $Te'fft3trtr"’Tfflrt7Tjcnre^^ in Industriebetrieben unverhofft der friedliche Bürger auf der Straße von Giftgasen überrascht werden kann. Er darf bann nicht ahnungslos und wehrlos gegen- überstehei». Aufklärung tut not! — Für seinen interessanten Vortrag erntete Kam. Braun reichen Beifall. Kam. Braun beantwortete dann noch bereitwillig einige aus bem Kameradenkrcise an ihn gestellte Fragen. Anschließend wurden noch einige interne Angelegenheiten der Vereins besprochen.
Kassel. Die Kommissare des Reiches in Preußen haben, wie aus Berlin mitgeteilt wird, beschlossen, ben Landrat Geheimen Regierungsret Dr. Jerschke irr Glogau zum Regierungsvizepräsidenten bei der Regierung in Kassel zu ernennen.
Kassel. Am Montag gegen 21 Uhr sprang eine 46jährige Ehefrau aus Kassel in der Nähe bei Bahnhofs Harleshausen vor einen fahrenden Triebwagen der Reichsbahn und würbe überfahren. Die Schwerverletzte wurde in das Krankenzimmer des Hauptbahnhofs gebracht, wo der Reichsbahnarzt nur noch den Tod feftfteUen konnte.
Gersseld. Allen Rhönwanderern der Strecke Wasserkuppe—Milseburg ist wohl der Gasthof „Graben- höfchen" bekannt. Dort brach nachts Feuer au*. Da der Hof von den nächsten Ortschaften vier Kilometer entfernt ist, kam jede Hilfe zu spät, und der Gasthoj wurde mitsamt den landwirtschaftlichen Gebäuden und dem Vieh ein Raub der Flammen. Die Bewohner konnten knapp das Leben retten.
Gießen. Nach einem Bericht der Landeskriminalpolizei drangen nachts Einbrecher in das Gehöft einer Landwirts in Lardenbach bei Grünberg ein und stahlen ein Rind. Sie führten es vor den Ortsausgang und schlachteten eS dort. Gleichzeitig statteten sie bem Gehöfte eines anderen Einwohners ein Besuch ab, wobei sie 20 Hühner und eine Anzahl Kaninchen Mitnahmen, die ebenfalls vor dem Dorfe geschlachtet wurden.
Duderftadt In BilShausen (Eichsfeld) entstand nachmittags ein Feuer, das binnen kurzem vier Hintergebäude mehrerer Gehöfte ergriff. Obwohl die OrtS- wehr und die Wehren der 9Za1 barorte sofort mit mehreren Spritzen einschritten, dehnte sich der Brand weiter aus. Bald bildeten acht Nebengebäude und Scheunen ein einziges Flammenmeer und wurden bis auf die Grundmauern eingeäschert.
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Eschwege. Die blutigen Vorfälle beim Eschweger SA-Aufmarsch am Sonnabend, den 3. Juli, erlebten hier ein gerichtliches Nachspiel. Die Kasseler große Strafkammer verhandelte unter Vorsitz *el Landge- richtsdirektorS Nhlendorff im Amtsgerichtsgebäude zu Eschwege gegen acht, vorwiegend der Kommunistische»» Partei angehörige Personen. Zur Beweisführung für die Schuld der Angeklagten wurden nicht weniger als 67 Zeugen gehört, ohne daß es gelang den Sachverhalt völlig zu klären. Nach zehnstündiger Verhandlung verkündete das Gericht um 18 Uhr das Urteil: Es verhängte gegen Becker wegen Widerstand und Körperverletzung drei Monate und gegen Groß wegen Widerstand einen Monat Gefängnis. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen, da das Gericht die ihnen zur Last gelegte Schuld nicht für erwiesen ansah.
Frankfurt a. Nt. Nachts ereignete sich zwischen der Untermainbrücke und der Wilhelmsbrücke ein schwerer Verkehrsunfall. Dort stießen an dem sogenannten Dreieck ein Wagenzug der elektrischen Straßenbahn, ein Personenkraftwagen und ein Motorrad zusammen. Der Motorradfahrer sowie die auf dem Sozius sitzende Dame wurden von der Maschine geschleudert und erlitten erhebliche Verletzungen, die ihre Aufnahme in ein Krankenhaus erforderlich machten. Die Schuld an dem Unfall soll den Motorradfahrer treffen.
Hunde-Hagen (Kr. WorbiS). Nachts brach in der BauSschen Geflügelfarm ein Brand aus, der Wohnung und Stallgebäude vollständig vernichtete. Etwa 100 Hühner verbrannten mit.
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Bollstreckungsschutz und Handwerk
Beim Reichsverband des deutschen Handwerks laufen immer mehr Klagen ein über die einseitigen Auswirkungen des Vollstreckungsschutzes für Landwirte. So hat auch die letzte Verordnung vom 27. September 1932, die eine Ausdehnung des Voltstreckungsschutzes vorsieht, eine große Unruhe im Handwerk hervorgerufen. Die Erregung geht darauf zurück, daß man immer wieder neue Schutzmaßnahmen für die Landwirtschaft trifft, während das Handwerk unberücksichtigt bleibt, ja zum Teil durch die im Sinne der Landwirtschaft getroffenen Be- stimmungen wettereBelastungen und weitereSchädigungen auf sich nehmen inuß, obwohl seine Lage bestimmt nicht besser, ja vielfach noch verzweifelter ist als die der Landwirtschaft. Es bleibt im Handwerk einfach unverständlich, wenn jetzt nach den bem ReichSverband des deutschen Handwerks vorliegenden Meldungen die Finanzämter dazu übergehen, alte Forderungen, welche vor bem 1. April 1931 entstanden sind und infolge bei -äuül&rarrmi^pa^ M.fl ^i l>-plM>-» moihpn y her in der Zwischenzeit erhöhten Umsatzsteuer heranzuziehen, eine Erhöhung, mit der das Handwerk damals gar nicht rechnen konnte und die es h ute auch nicht mehr einzukalkulieren vermag.
Auf seine ersten Vorstellungen hin hatte der ReichS- wirtschaftsminister bereits im März d. I. dem ReichS- verband des deutsch n Handwerks geantwortet, daß bestimmte Vorschläge für die Ausdehnung des Vollstreckungsschutzes auf Handwerker ausgearbeitet seien, die lediglich noch dem ReichSernährungSminister zur Prüfung vorlägen. Diese Prüfung ist anscheinend bil heute noch nicht beendet. Die Maßnahmen zum Schutze deS Handwerks dulden nunmehr keinen Aufschub mehr, nachdem gerade durch die jüngsten gesetzgeberischen Maß- nahmen es den verschuldeten Landwirten in erweitertem Umfange ermöglicht wird, sich von einem Teil ihrer Verbindlichkeiten zu befreien, während der Handwerker keinen Schutz weder vor Zwangsvollstreckung noch dem Verlust von VermögenSteilen genießt, wenn er durch Ausfall seiner Forderungen an Landwirte zahlungsunfähig wird. ES ist nunmehr höchste Zeit, daß die auSgrarbeiten Pläne endlich verwirklicht werden. Die Mißstimmung und Unzufriedenheit im ländlichen Handwerk ist jedenfalls bedrohlich angestiegen.
Ueber die vom Osthilfeversahren erfaßten Forderungen des Handwerks findet zur Zeit eine statistische Untersuchung statt, an der in Verbindung mit den zuständigen Handwerks- und Gewerbekammern auch der Deutsche Handwerks-' und Gewerbekammertag mitwirkt. Die Erhebung wird zweifellos geeignet sein, durch zahlenmäßige Unterlagen die Forderungen bei BerusSstandeS zu erhärten.
Die Wetterausfichte».
Ueber Nordwesteuropa hat sich ein neues Hochdruck- gebiet entwickelt, das durch einen Ausläufer mit dem stark abgeschwächten südosteuropäischen Hoch in Verbindung steht. Der Einfluß hohen Druckes macht sich bei unl aber in seinem ungünstigsten Sinne geltend, indem er in den Niederungen allgemein neblig-trübeS Wetter, strichweise mit leichtem Sprühregen, verursacht. Unsere Mittelgebirge ragen jedoch schon über die Nebeldecke hinaus und haben noch durchweg heiteres und auch warmes Wetter. Eine wesentliche Umgestaltung der Hochwetterlage und damit auch der herrschenden Witterung ist vorerst noch nicht wahrscheinlich, wenn sich auch späterhin, wenigstens in Teilgebieten, die Aufheiterung auch wieder bis zum Boden durchsetzen wird.
WitterungSaussichten für Freitag: Im wesentlichen Fortdauer bei bestehenden WitterungScharakterS, doch Neigung zu Aufheiterung sich verstärkend.