Dr. 225.
fimMütt Tageblatt
2. Blatt.
Gevanren zum Sonntag
„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens!" Es ist viel- j leicht nie nötiger gewesen als heute, diese Mahnung immer ■ wieder zu erneuern. Viele stehen unter dem Eindruck, daß es noch selten so schwer war wie in unseren Tagen, den { Glauben durch alles hindurch zu retten. Immerhin zeigt ; unser Wort, daß schon zu des Apostels Zeiten der Glaube nicht etwas war, was man ganz felostverständlich besaß und behielt. Wir könnten noch weiter zurückgehen in die Zeiten der Psalmsänger, in die Zeit Hiobs, und wir würden Worte finden, die von heißen Seelenkämpfen, Fragen und Dunkel reden. Es liegt eine gewisse Aufrichtung für uns in der Tatsache, daß auch bei denen, die wir Glaubenshelden zu nennen pflegen, der Glaube manchmal nur noch wie ein dünnes Wafseräderchen sich durch das Geröll hinzog, aber zugleich uns in diesen Männern die Bürgschaft gegeben wird, daß man aus dem Zustand des Kleinglaubens wieder | in den Zustand des großen starken, siegreichen Glaubens ge- i langen kann. Dieser Trost liegt auch in unserem Apostel- wort. Kämpfe! — das mahnt uns: Siehe zu, daß du dich nicht irremachen läßt in deinem Glauben, siehe zu, daß dein Glaube dir nicht genommen wird, aber siehe auch zu, daß du selber nicht etwa deinem Glauben zuwider handelst, daß dein Glaube und dein Leben sich entsprechen! Ob alle ringsum anders urteilen, anders handeln, ob sie über dich lächeln und j höhnen, sei standhaft! Der Kampf mag heiß sein, die Ver- 1 suchung ist groß. Niemand steht dir zur Seite, niemand ermutigt dich, du hast allein gegen eine mächtige Strömung zu sümpfen, — und doch nicht allein! Mit dir ist der, welcher versucht ward allenthalben gleich wie wir, doch ohne Sünde. Stellen wir uns unter seine Fahne, und wir werden zum Siege geführt werden! Jesus gibt uns die Gewißheit, daß wir überwinden können. Er gibt uns einen neuen Geist, eine Kraft von oben. Wir kämpfen nicht mehr als solche, die von vornherein die Sache verloren geben. Wir I lassen uns vom Feind nicht mehr täuschen und blenden, wir ! sehen klar, und mir werden nicht mutlos, denn unser Glaube gibt uns die Zuversicht, daß der, welcher treu kämpft,dieKrone der Gerechtigkeit, der Vollkommenheit empfangen wird. Wer die Mahnung des Apostels recht versteht, der weiß, unser Glaube kann uns nur genommen werden, wenn wir ihn selbst dahingeben. Wollen wir dies nicht, so kann ihn uns keine Macht der Welt rauben. Der gefährlichste Feind ist immer das eigene Herz mit seiner bösen Lust, seiner Verzagtheit, seiner Unaufrichtigkeit und Selbstgerechtigkeit. Dagegen gilt es zu kämpfen, dann schaffen wir dem Glauben bei uns selbst offene Bahn, und dann wird dieser Glaube der Sieg sein, der die Welt überwunden hat!
Eine Geißel der Jugend
Die spinale Kinderlähmung. — Einspritzung von Ellernblul
Uls yorpeuüUüteütitteL i
Von Dr. L. Albert.
Aus zahlreichen Orten Deutschlands wird in der letzten ! Zeit das Auftreten einzelner Fälle von spinaler Kinderläh- | mung gemeldet. Sie ist eine sogenannte Saisonkrankheit, ' die in jedem Herbst eine gewisse Häufung des Auftretens zeigt, und zwar beginnt ihr Ansteigen im August, während im Oktober die Krankheit wieder zurückgeht, ohne daß man bisher für dieses merkwürdige Verhalten eine Klärung hätte finden können. Das gegenwärtige Auftreten der Kinderlähmung ist also an sich nichts Ungewöhnliches und noch kein Anzeichen einer neuen Epidemie.
Die Ursache der spinalen Kinderlähmung, die zuerst im Jahre 1840 durch den Cannstatter Orthopäden Jakob von Heide genauer beschrieben wurde, ist nicht eine mikroskopisch sichtbare Bakterie wie etwa der Tuberkelbazillus sondern ein sogenanntes unsichtbares Virus, einer jener mikroskopisch nicht mehr feststellbaren Krankheitserreger, von denen man noch, nicht weiß, ob sie lebende Organismen oder ' pilzähnliche Gebilde sind. Dieses Virus wurde 1913 von Flexner und Ouguri entdeckt, so daß also eine kürzlich aus Amerika kommende Nachricht, dort sei der Erreger der spinalen Kinderlähmung gefunden worden, in das Reich der Fabel verwiesen werden muß.
Das Gift der furchtbaren Seuche, von dem einzelne Forscher annehmen, daß die Uebertragung durch eingeatmeten Staub geschieht. nimmt seinen Weg durch Mund oder Nase.
Die ersten Erscheinungen der Erkrankung gleichen denen vieler anderer Infektionskrankheiten:
Fieber, Schläfrigkeit, Gliederschmerzen und Neigung , zum Schwitzen. Diese Anzeichen beginnen 5 bis 10 Tage nach der Ansteckung. Die Körpertemperatur steigt bis 40 und 41 Grad. Halsentzündung und Luftrvhrenkaiarrh treten fast immer dazu. Am empfänglichsten für die Krankheit sind Kinder im frühesten Lebensalter. Man kann an ihnen im Verein mit den geschilderten Anzeichen Mangel an Eßlust und starke Reizbarkeit beobachten. Sie schreien oft bei den leisesten Berührungen. Nach wenigen Tagen, manchmal schon nach Stunden, treten die gefürch- teten Lähmungserscheinungen auf, die alle Muskelgebiete befallen können, am häufigsten die Beine. In den besonders schweren Fällen, wenn etwa das Zwerchfell oder die Atemmuskulatur gelähmt wird, kann die Krankheit zum Tode führen, meistens jedoch gehen die Lühmungs- erfcheinungen nach einigen Wochen wieder beträchtlich zurück.
Es kann vorkommen, daß nur ganz kleine Muskelbezirke betroffen werden, die rasch wieder ihre volle Brauchbarkeit erhalten, so daß die Krankheit als solche unter Umständen gar nicht erkannt wird. In vielen Fällen bleibt jedoch eine Lähmung zurück. Im Saufe der Jahre zeigen dann die Gliedmaßen vermindertes Wachstum, ihre Knochen bleiben kürzer als die der anderen Körperseite, und oft treten auch erhebliche Formveränderungen an den Gelenken ein.
Wenn sie nicht zu schwerer Natur sind, können die
F u n r 11 o n s |t o r u n g e n durch Massage und E I e k- t r i z I t ä t meist behoben werden. Sobald allerdings völlige Lähmung eines Gliedes eingetreten ist, und diese nach einem • Jahr etwa noch nicht behoben ist, muß der Orthopäde ein- - greifen. Ein Serum gegen die Seuche gibt es bisher noch
sucht' ebensowenig ein spezifisches Heilmittel. Dagegen scheint uch nach amerikanischen Erfahrungen die vorbeugende Einspritzung von Elternblut und nach der Erkrankung die Einspritzung von Serum bereits Genesender in die Muskulatur bewährt zu haben. Die Einspritzung muß jedoch vor Eintritt der Lähmung erfolgen. Es sind zurzeit Maßnahmen im Gange, um solches Rekonvaleszemenserum von Regierungs wegen zu beschaffen und bereit halten zu können.
Besonders wichtig zur Bekämpfung der Seuche ist natürlich die Vorbeugung. Die & raufen sollten, wenn irgend möglich, stets sofort in ein Krankenhaus überführt werden, ist das jedoch md)t durchführbar, so müssen sie auf alle Fälle streng isoliert werden. Wichtig ist es, daß Pfleger und andere Personen sich von den Fransen -nicht an Hu - ft e n lassen. Die erkrankten Kinder sollen mindestens 2 bis 3 Wochen strengste Bettruhe haben, und auch die Leicht- kranken und Krankheitsverdächtigen müssen durch Vorsicht beim Sprechen und Husten sowie durch häufiges Waschen die Ansteckungsgefahr vermindern.
Auch wenn die akuten Erscheinungen vorüber sind, ist der Genesende noch mehrere Wochen lang Krankheitsüber- träger Schulkinder dürfen deshalb vor Ablauf von 6 bis 8 Wochen nach dem Verschwinden der akuten Krankheitser- fcheinungen nicht wieder mit anderen Kindern zusammen- ' kommen. Wenn Eltern, Aerzte und Behörden zusammen- ! arbeiten und alle Vorsichtsmaßnahmen treffen, die nach dem | heutigen Stand der Wissenschaft möglich sind, so wird es möglich seht, der furchtbaren Kindergeißei den Schrecken zu nehmen und jedes stärkere Auftreten unter allen Umständen zu verhindern
Goethe und die Haurhaltungsschule.
Von Gertrud Ahlsdorff, Gewerbeoberlehreiin.
„Dienen lerne das Weib beizeiten nach ihrer Bestimmung, denn durch Dienen allein gelangt sie endlich zum Herrschen, zu der verdienten Gewalt, die doch ihr im Hause gehöret".
So hat Goethe in „Hermann und Dorothea" seine Auffassung über den schönsten Beruf des Weibes ausgesprochen : dienen; den Seinen in Liebe dienen. Er, der feine Frauenkenner, wußte sehr wohl, daß die geistig hochstehende Frau den Mann nicht dauernd zu fesseln vermag, wenn sie nicht zugleich häuslich und wirtschaftlich erzogen ist. Unter den zahlreichen Frauen, die seinem Herzen näherstanden, waren viele, die neben anderen liebenswerten Eigenschaften auch hausfrauliche Talente besaßen. Seine eigene Frau Christiane zeichnete sich wahrlich nicht durch großen Geist und hervorragende Bildung aus, aber sie war eine tüchtige Hausfrau,' die für fein l*»bttchM.Wohl^ .4MUä«W«M£ ,
tadelloser Ordnung hielt. Wie schmerzlich hat er nach ihrem Tode diese Eigenschaften an seiner Schwiegertochter Ottilie vermißt? Wie sehr hat er sich nach der Ordnung und Ruhe, die durch das Walten einer guten Hausfrau herrschen, gesehnt!
Was aber in aller Welt hat denn Goethe mit der Haushaltungsschule zu tun? „Sein universeller Geist hat auch auf diesem Gebiet Anregungen gegeben, die | erst später sich verwirklichten", so schrieb mir kürzlich bedeutender Goethe-Forscher und -Sammler, und es ist in der Tat so.
Im 6. Kapitel des 7. Buches von „Wilhelm Meisters Lehrjahren" schildert Goethe ausführlich das hausfrauliche Walten der Therese, die selbständig ein kleines Landgut bewirtschaftet.
Goethe hat wohl bei den jungen Mädchen seinerzeit hausfrauliche Talente, die gerade er sehr hoch einschätzte, vermißt. In der damaligen Zeit legte man mehr Wert auf ästhetisch-künstlerische Bildung — wie in der heutigen Zeit die sportliche zu stark betont wird.
Bewunderung erfaßt uns vor der Vielseitigkeit des Goetheschen Geistes, der den praktischen Fragen des • Alltags nicht fremd gegenüberstand, sondern auf vielen Gebieten Anregung gab und auch vieles in die Tat umsetzte.
So ist sein Gedanke, den er in „Wilhelm Meister" anregt, die junge Mädchenwelt durch eine Art Schule für ihren späteren Beruf als Hausfrau und Mutter vorzubereiten, nach Jahren verwirklicht worden. Aus kleinen Anfängen ist Großes entstanden; heute gibt es überall Gelegenheit für die weibliche Jugend, sich auf diesen wichtigsten und schönsten Beruf des Weibes vorzubereiten, von dem Goethe im „Wilhelm Meister" noch folgendes sagt:
„Das Regiment des Hauses zu führen, ist die höchste Stelle, welche die Frau einzunehmen fähig ist." „Eine vernünftige Hausfrau herrscht im Innern wirklich und macht einer Familie jede Tätigkeit, jede Zufriedenheit möglich."
Führerschein für Kleinkraftröder
Wer auf öffentlichen Wegen ein Kraftfahrzeug führen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Der Schutz des Publikums erfordert, daß Kraftfahrzeuge nicht von Personen geführt werden, die wegen körperlicher oder sittlicher Mängel zum Führen, nicht geeignet sind, außerdem muß der Führer den Befähigungsnachweis erbringen, daß er mit der Einrichtung und Bedienung des Fahrzeuges vertraut ist.
Für den Führer eines Kleinkraftfahrzeuges besteht nach den heutigen Bestimmungen kein Fahrerlaubniszwang. In absehbarer Zeit wird aber die Frage, geprüft werden müssen, ob der Führerscheinzwang nicht auch auf Kleinkrafträder ausgedehnt werden muß. Es gibt heute Kleinkrafträder. so schreibt Regierunasastessor Dr. Kolb-Eklinaen in
der Württembergischen Zeitschrift für Verwaltung" und löer^ waltungsrechtspflege, die sich im Bau von den führerschein- Pflichtigen Motorrädern nur noch unwesentlich unterscheiden und mit denen sich Höchstgeschwindigkeiten von 80 bis 120 Kilometer erzielen lassen.
Der bisherigen Regelung haftet aber noch ein anderer Mangel an, der mit dieser mehr technischen Seite nichts zu tun hat. Die Kleinkrafträder bedürfen nach den gesetzlichen Bestimmungen der Zulassung eines polizeilichen Kennzeichens. Da die Zulassung nicht notwendig vom Führer beantragt werden muß, hat die Zulassungsbehörde häufig gar keine Möglichkeit, sich über die Geeignetheit des Führers zum Führen eines Kleinkraftrades ein Bild zu machen. Auf diese Weise ist es möglich, daß Personen ein Kleinkraftrad führen können, die durchaus ungeeignet sind und niemals einen Führerschein bekommen würden. Die Verordnung sieht wohl vor, daß die Führung von Kleinkrafträdern dauernd oder zeitweise untersagt werden kann, wenn Tatsachen festgestellt werden, welche die Annahme rechtfertigen, daß eine Person zum Führen von Kleinkrafträdern ungeeignet ist. Diese Vorschrift verhindert aber nicht, daß ungeeignete Personen lange Zeit ein Kleinkraftrad zu führen in der Lage sind, bis endlich die Behörde anläßlich eines Verkehrsunfalls die Ungeeignetheit feststellen kann.
Eine Vorsorge, gegen diese Gefahr könnte in der Weise getroffen werden, daß der Führer eines Kleinkraftrades persönlich die Zulassung beantragen und ein ärztliches Zeugnis über feine körperliche Geeignetheit oorlegen muß, damit ist allerdings noch nicht verhindert, daß eventuell eine andere Person fährt. ' '
derbst
Der Herbst hat seinen Einzug gehalten. Wir ahnten ihn schon seit Wochen. Nicht, daß er uns durch vorzeitiges naßkaltes Wetter sein Kommen anzeigte. Im Gegenteil, ei hat sich offenbar diesmal mit dem Sommer verbündet, um der Menschheit die sorgengrauen Tage durch goldene Sonne und blauen Himmel zu verschönen. Aber seine Kunst als farbenfreudiger Maler hat er uns schon seit etwa 14 Tagen in immer farbenfreudigerer Gestaltung der Natur nahege- bracht. Nun leuchtet's überall in Wald und Feld in bunter Farbensymphonie. Aber leider werden wir durch diese Farbenpracht daran erinnert, daß dies das untrüglichste Zeichen des Sterbens der Natur ist. Sagt doch auch eine alte Volksweise: „Macht der Wald sich zum Sterben bereit, holt er aus der Truhe sein Hochzeitskleid." Die H e r b st n e b e l und in den letzten Tagen auch schon recht empfindliche Morgenkühle lassen keine Täuschung mehr zu, daß die schöne, warme Sommerzeit vorüber und der Herbst im Lande ist. Der 23. September ist der Tag der Tag- und Nachtgleiche. Nun geht es immer mehr den kurzen Tagen und langen Nächten zu. Der Arbeitstag draußen auf dem Felde und auf den Wiesen wird durch die früher hereinbrechende Dun- Ww MM WWW <Ww*. än^aum ^.Ä<i werden mir mit einem gewissen Schrecken feststellen müssen, daß die Nacht schon länger ist als der Tag. Nicht lange mehr wird es auch dauern, dann werden uns Nachtfröste beschert sein. Schon jetzt sind die Morgentemperaturen bedenklich dem Gefrierpunkt nahegerückt. In den Gebirgen -st dieser Punkt sogar bereits erreicht, und auf dem Brocken hatten wir schon den ersten S ch n e e f a l l. Mit einem gewissen Grauen sehen wir der Zeit entgegen, in der die Bäume kahler und kahler werden und die Natur mehr und mehr verödet. Unsere Sommervögel haben sich sowieso schon stillschweigend davongemacht. Es ist Herbst geworden. Es sagt uns das sowohl der Kalender als auch draußen die Natur. Hoffen wir auf einen schönen Herbst, damit uns die Trennung vom Sommer nicht allzu schwer fällt. Der Winter ist sowieso noch lang genug, und leider auch leidvoll genug.
Achtung, Sie hören: am Sonntag, 25. September
Welle 1634,9 Königswusterhausen (Deutschlandsender).
20: Orchesterkonzert. 22.15: Tanzmusik.
Welle 283,5 Berlin ll—Magdeburg—Stettin.
6.20: Konzert. 8: Für den Landwirt. 9.25: I. Schulzke zum Gedächtnis. 10: Evangelischer Kirchentag für Pommern. 11: Kundgebung. 11.30: Bachkantate. 12.10, 14.30 und 16: Konzert. 18.15: Auernheimer lieft Eigenes. 18.45: „Kleine Liebe aus der großen Stadt", Hörspiel. 20: „Fatme", Kom. Oper von Bardi. 22: Tanzmusik.
Welle 259,3 Leipzig.
6.20 und 8.30: Konzert. 8: Landwirtschaftsfunk. 9: Morgenfeier. 10.45: Bismarck und die Politik. 11.30: • Bachkantate. 12: Bunte Stunde. 14.35: Kinder-Chor- konzert. 15.15: „Peter Voß, der Millionendieb", Hörspiel. 17 und 18.05: Konzert. 19.15: Zeitfunk auf Platten. 20: „Rodelinda", Oper von Händel. 21.25: Spanien in Tanz und Lied. 22.30: Tanzmusik.
Welle 360,6 Mühlacker.
6.15, 8.45 und 9.50: Konzert. 10.40: Morgenfeier. 11.30: Bachkantate. 12 und 13.15: Konzert. 14: Musikalische Tiergeschichten. 15: Jugendstunde. 16.25: Fuß- ball-Länderkampf Deutschland—Schweden. 18: Autorenstunde. 17.15, 19 und 20: Konzert. 22.45: Nachtmusik.
Welle 276,5 Heilsberg.
6.15: Konzert. 9: Morgenfeier. 11.30, 12 und 15: Konzert. 14.30: Jugendstunde. 15.40: Rund um die Wiener Stadt. 16.45: Konzert. 19.30: Erntedank. 20.10; „Die Geisha", Operette von §all. 22,45.- Tanzmusik.
Born Büchermarkt.
Romantik für gute Dollars. Am laufenden Band setzt man dem amerikanischen Reisepublikum die Südseeromantik der Zauberinsel Hawaivor. Die Fremdenindustrie treibt hier die seltsamsten Blüten. Das neue Heft der „Gartenlaube" erzählt davon. UeberaU für 30 Pfennig.