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MaeDmaUl will vermitteln

3m deutsch-französischen Rüstungsstreli.

Von dem Londoner Korrespondenten desEcho de Pa- ris" wird behauptet, MacDonald bereite einen Kompromiß- vorschlag vor, der Berlin und Paris in der Frage der Gleichberechtigung zufriedenstellen soll. Möglicherweise würde die englische Mitteilung nicht auf gewöhnlichem diplo- malischem Wege erfolgen sondern bei einer Konferenz. Die englische Regierung zeige deutlich die Neigung, die Zustän­digkeit des Völkerbundsrates für diese Verhandlungen ab- zulehnen, und halte in diesem Falle eine Konferenz eng- lifcher, französischer, deutscher, italienischer» amerikanischer, belgischer, japanischer und wahrscheinlich auch polnischer De­legierter für zweckmäßig.

Diese Mitteilung findet durch Veröffentlichungen in der englischen Presse eine Bestätigung.Daily Telegraph" be­hauptet, daß MacDonald, Sir John Simon und Beamte des Foreign Office Beratungen abgehalten hätten, um zu versuchen, eine geeignete Formel auszuarbeiten, um die deutsche Forderung nach gleicher Rechtsstellung mit der französischen Forderung nach praktischen Sicherungen gegen eine umfangreiche Aufrüstung der ehemaligen Feindmächte in Uebereinstimmung zu bringen. Diese Formel, in der sich die britische Politik in dieser Frage kristallisieren werde und die wie man hoffe, die Abrüstungskonferenz und überhaupt die Sache der allgemeinen Abrüstung retten werde, könne schwerlich vor Ende der Woche fertiggestellt werden. Die Formel bedürfte auch der allersorgsamsten Erwägung sei­tens der Admiralität, des Kriegsamtes und des Luftfahrt­ministeriums. Wenn also nicht' etwa während der nächsten 48 Stunden irgendein ernster Zwächenfall eintrete, werde die britische Regierung vor dem Wochenende im Auslande keine aktiven und formellen Schritte tun.

3m Zusammenhang mit diesen Bemühungen hat die bri­tische Regierung versuchsweise bei der französischen Regie­rung angeregt, die aus den 21. September anberaumte Sitzung des Büros der Abrüstungskonferenz aufzuschieben. Paris hat sich aber nicht darauf eingelassen. Die Sitzung dürfte daher in Abwesenheit der Deutschen stattfinden.

Es wird zugegeben, daß der Völkerbundsrat jede von den Mächten in der Abrüstungskonferenz gebilligte Verein­barung oder Konvention formell zu ratifizieren hat, wenn sich dadurch eine Abänderung der militärischen Klauseln des Versailler Vertrages ergeben sollte. Es wird aber auch hervorgehoben, daß der Völkerbundsrat nicht die Körper­schaft ist, die zur Führung der Verhandlungen am besten geeignet wäre. Die hierzu berufene Körperschaft würde umfassen die Haupturheber des Versailler Vertrages und Deutschland, das heißt Großbritannien, Frankreich', Deutsch­land, Italien, die Vereinigten Staaten, wozu allenfalls noch Belgien und, falls es dies wider Erwarten wünscht, Japan kommen würde.

Mussolinis Standpunkt, daß die Gleichheit de^Hechts- ftellung zwischen Deutschland und seinen vormaligen Fein­den allmählich durch eine Verminderung der Rüstungen der letzteren und nicht durch ein Aufrüsten Deutschlands erzielt

Nach derDaily Mail" verlautet, daß diese gesuchte Formel weitere Abrüstung seitens Frankreichs vorsehe und Deutschland gleiche Rechtsstellung ohne die Notwendigkeit eines Aufrüstens gewähren würde. Man hofft, daß die Be­sprechungen zwischen Frankreich, Großbritannien und Deutschland einigen Fortschritt bringen. Wenn vor dem Wiederzusammentritt der Abrüstungskonferenz nichts zu­stande kommt, dann wird, wie es heißt, vorgeschlagen wer­den, daß die Konferenz trotzdem ihre Beratungen fortsetzen soll, während gleichzeitig der Versuch gemacht werden wird, einen Plan aufzustellen, der Deutschland vorgelegt werden kann.

Washington, 15. September.

Die Wahlen im Staate Maine, der seit dem Bürg..- krieg stets als uneinnehmbares republikanisches Bollwerk galt, erbrachten, wie bereits gemeldet, ein überraschend star­kes Anwachsen der demokratischen Stimmen sowie eine ge­waltige Mehrheit für die Aufhebung der Prohibition. In Kabinettskreisen machte man auch kein Hehl aus der Ent­täuschung über diesen Umschwung. Vizepräsident Curtis er­klärte jedoch, er sei überzeugt, daß dieses Ergebnis sich ledig­lich auf die Prohibition und auf die Wahl des Staatsgouver­neurs beziehe, daß dagegen bei der wichtigeren Wahl im November Hoover und er selbst in Maine wiedergewühlt werden würden.

Bei den Wahlen für den Bundeskongreß, im Staate Maine, dem drei Sitze im Kongreß zustehen, gewannen die Demokraten zwei Sitze, während die Republikaner nur einen Sitz behielten.

DeMch-Woslawifches Memmen

Die Reichsbank hat mit der jugoslawischen Nationalbank Vereinbarungen getroffen, die geeignet sind, die Abwicklung des deutsch-jugoslawischen Zahlungsverkehrs zu erleichtern. Bekanntlich hat die allgemein ungünstige Devisenlage dazu geführt, daß die aus dem Warenverkehr zwischen beiden Län­dern resultierenden Zahlungsverpflichtungen in erheblichem Umfange eingefroren sind.

Durch die getroffenen Notenbankvereinbarungen wird zunächst der gegenseitige Zahlungsverkehr auf die Währun­gen der beiden Länder abgestellt, so daß die Notenbanken der Notwendigkeit einer Zurverfügungstellung von Valuten dritter Länder für den Zahlungsausgleich im allgemeinen entbunden sind. Darüber hinaus ist Vorsorge getroffen wor­den, daß die gegenseitig eingefrorenen Warenforderungen eine allmähliche Auflockerung erfahren.

Bevorstehende Diskontsenlung

Berlin, 15. September.

Reichsbank und Reichsregierung haben alle Schritte ein- geleitet, die wegen der internationalen Bindung des Reichs- bankgesetzes notwendig sind, um eine Diskontfenkuna der Reichsbank zu ermöglichen. Mit der Frage der Bereinigung des Schuldenproblems überhaupt hat das nichts au tun.

Aus der Heimat.

Mit dem Wandergutschein in der Hand. Wir leben in einer im doppelten Sinne bargeldlosen Zeit. Man .äßt durch die Post, durch die Bank überweisen. man reift ,pau- 'chal" und bezahlt dabei seinen Hotelwirt mit Gutscheinen, man macht seine Badekurpauschal" und schenkt seinen Lie­ben Reisegutscheine. Die Idee der Reisegutscheine hat jetzt auch beim Jugendwandern Eingang gefunden: Der Reichs- oerband für Deutsche Jugendherbergen hat jetzt einen Wan­dergutschein im Werte von 20 Pfennigen geschaffen, der als Geschenk an die Jugend, als Anregung zum Sparen geb t ist. Mit den Wandergutscheinen kann derBleiben-Aus- weis", der Ausweis für die Benutzung der Jugendherbergen, gelöst werden, können in den Herbergen die Gebühren für Unterkunft und Verpflegung bezahlt werden. Die DJH.- Ortsgruppen verkaufen diese Gutscheine einzeln und in Hef­ten zu 10 Stück

* Kein Fallobst liegen lassen. Dies ist ein Hauptmittel, um die großen Verluste, die Apfel- und Pflaumeuentwickler durch das Madigwerden, verur­sachen, zu mindern. Das Aufsammeln des Fallobstes sollte jeden Tag erfolgen. Bei Unterlassung gehen die Maden aus den abgefallenen Früchten in den Erd­boden, wo man sie nicht mehr erreichen kann, oder sie wandern am Stamme hoch und verpuppen sich in den Rissen der Rinde, wo sie im nächsten Frühjahr wieder hervorkommen und ihr Zerstorungsweik uoli neuem beginnen.

Hersfcld. Bei dem am vergangenen Sonntag in Horas stattgesundenen Gaumeisterschafts- schießen des Verbandes für Hessische Kleinkaliber- schützenvereiue konnte die Jungmannschaft des Klein- kaliberschützenvereins Hersfeld als Sieger hervorgehen. Die Mannschaft, bestehend aus denJungschützenSteinhoff, Rechberg, Tröster, Bauer und Schlößler hat sich damit wieder den Gaumeisterschaftstitel erworben. Einzelmeister wurde Steinhoff, Hersfeld.

Hersfeld. Von einem großen Mißgeschick wurde gestern ein hiesiger Landwirt betroffen. Ein Pferd desselben weidete in der e der Fulda und fiel hierbei die Böschung hinunter ins Wasser. Da dem Tier die Zügel an den Beinen angebunden war, konnte es sich im Wasser nicht bewegen und fand so den Tod. Wie wir hören, war das Pferd verkauft und sollte dieser Tage an den neuen Besitzer übergeben werden.

Kassel. WiederAmtliche Preußische Pressedienst" mitteilt, ist durch Beschluß des Preußischen Staats­ministeriums der Oberstaatsanwalt Dr. Erich Trautmann von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht 2 in Berlin zum Generalstaatsanwalt in Kassel ernannt worden. Dr. Trautmann wird Nachfolger des am 1. Oktober infolge Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand tretenden Generalstaatswalts und Präsidenten des Straf­vollzugsamts Ernst Rasch.

Kassel. Der verdienstvolle Führer der 13. (reitenden) Batterie des 6. Feldartillerie-Regiments in Fritzlar, Hauptmann Forst, ist zum Gruppenkommando II in eMiw^iiMMiRg^^ beliebten Batteriechef, der ein eifriger Förderer des Reit- und Fa! rsports ist und alljährlich die Turniere in Bad Wildungen organisierte, nur ungern scheiden.

Kassel. Ein böses Ende nahm die Autofahrt eines Lebensmittelhändlers S., Hann. Münden, der mit seinem 27jährigen Schwager H und zwei Mündener Mädchen im Alter von 19 und 16 Jahren Dienstag abend auf dem linken Fuldaufer noch Gaffel fuhr und von da Nachts über Landwehrhagen nach Münden zurückkehren wollte. 20 Meter vom Grenzstein derHefsenHannoverschen Grenze in Landwehrhagen kam der Personenkraftwagen beim Nehmen der Kurve ins Rutschen, schlug die einen Meter hohe Böschung herab und mit solcher Wucht gegen einen hölzernen Doppelmast der Telephonleitung, daß der Mast umgeknickt wurde. Während das 19- jährige Mädchen einen mehrfachen Schädelbruch und einen Bruch der Halswirbelsäule erlitt, so daß der Tod auf der Stelle eintrat, zog sich der Kraftwagenbesitzer Gesichtsverletzungen der rechten Seite zu. Der Schwager erlitt einen Bruch des rechten Oberschenkels, das 16jährige Mädchen trug einen schweren Schädelbruch davon, der wenig Hoffnung auf Erhalt des blühenden Lebens läßt.

Ein Mittwoch morgen gegen 2 Uhr vorbeikommender Kraftwagen fand die Verunglückten und veranlaßte den Transport der Verletzten durch die Arbeitersamariler- kolonne in das Landeskrankenhaus, während die Tote in die Leichenhalle des Karlshospitals geschafft wurde.

Obervellmar. Mittwoch abend gegen 18.15 Uhr ereignete sich hier zwischen einem Lastwagen und einem Personenauto ein schwerer Zusammenstoß. Der von Kassel kommende Lastzug erkannte zu spät, daß er einen falschen Weg fuhr und versuchte noch in die Holländische Straße einzubiegen. Hierbei stieß er mit einem von Marburg kommenden Personenwagen zusammen. Der Zusammenstoß war so heftig, daß das Auto vollständig zertrümmert wurde. Die Insassen, ein Kaufmann und sein Chauffeur, mußten in das Krankenhaus geschafft werden, da sie empfindliche Kopf-, Bein- und Armver­letzungen davongetragen hatten.

Fnlda. Der Reg.-Präsident hat für die Ermitt­lung der Brandstifter der in der Zeit vom 13. Juli bis 25 Juli in den Kreisen Fulda und Schlächtern vorgekommenen Brände eine Belohnung von 1000 Mk. ausgesetzt.

Frankfurt a. M. Während der Fahrt von Frankfurt nach Hannover wurden einem Edelstein­händler in einem Abteil eines Nachtschnellzuges Perlen und Edelsteine, die sich in seiner Tasche befanden, ge­stohlen. Der Dieb, der wahrscheinlich wußte, daß der Reisende die Edelsteine bei sich führte und ihn an­scheinend schon längere Zeit beobachtet hatte, ist nach dem Diebstahl auf der nächsten aber unbekannten Haltestelle ausgestiegen. Jedenfalls wurde der Dieb­stahl erst bemerkt, als der Zug frühmorgens in Hannover

eintraf. Die Edelsteine und Perlen besitzen einen Wert von 43 000 Mk. Die Perlen waren fast aus­schließlich ungebohrt, die Edelsteine meistens nicht ge­faßt. Auf die Wiedererlangung der Edelsteine und Perlen ist eine hohe Belohnung ausgesetzt.

Frankfurt a. M. Auf dem Frankfurter Flug­platz stürzte am Montag ein Segelflugzeug, daß von dem Kaufmann Ludwig Müller gesteuert wurde, aus 30 Meter ab und ging in Trümmer. Der Pilot erlitt einen komplizierten Unterschenkelbruch und mußte ins Krankenhaus gebracht werden.

Craja. Im Kalischacht Craja verunglückte der Bergmann Otto Richter aus Sollstedt. Er kam zwischen zwei Förderwagen und erlitt einen rechten Oberschenkel- bruch und Brust- und Bauchquetschungen. Der Verletzte wurde sofort in das Knappschaftskrankenhaus Bleiche­rade geschafft.

Drausfeid. Gegen einen Baum rannte das Auto eines Dransfelder Geschäftsmannes, als es ein Ochsen­gespann überholen wollte. Die Insassen erlitten mehr oder minder schwere Verletzungen. Das Auto wurde schwer beschädigt.

Wetzlar. Im benachbarten Albshausen ereignete sich ein tödlicher Unglücksfall. Im Wege deS freiwilligen Arbeitsdienstes wird dort ein Sportplatz hergerichtet Bei den Arbeiten war auch der 18jährige Schmied Karl Matthes aus Burgsomls beschäftigt. Beim Abtragen eines Ecdhügels gerieten plötzlich Erdmassen in Be­wegung und verschütteten den jungen Mann, der den Erstickungstod fand, ehe ihn die entsetzten Arbeitsgenossen befreien konnten.

Göttingen. Ein sehr bedauerlicher Unglücksfall, dem leider ein Menschenleben zum Opfer fiel, ereignete sich auf dem Klostergut Nikolausberg. Der etwa zwei Jahre alte Sohn des dort beschäftigten Schweizers wurde vermißt. Da der Deckel der Regenwasser-Zisterne verschwunden war, befürchtete man, daß der Knabe dort ertrunken sei. Ein Einsteigen in die Zisterne war nicht möglich, sodaß man die Kreismotorspritze an= forderte. Nachdem diese einige Zeit gepumpt hatte, zeigten sich die Befürchtungen bestätigt. Der Knabe wurde auf dem Grunde der Zisterne aufgefunden. Wiederbelebungsversuche waren erfolglos.

Weiter M der Herbstmlmöver Mühlhaufen, 15. September.

Der zweite Tag der H rbstmanöver begann im Raume SchlotheimGroßenehrichHohenebraHimmelsberg. Die Truppenteile waren vollkommen neu gegliedert. Stellte die Uebung des ersten Tages ein reines Begegnungsgefecht zweier fast gleich starker Gegner dar, so brächte die gestrige Uebung einen Hinhaltungskampf der blauen Truppen gegen einen wesentlich stärkeren roten Gegner. In einer dem Manöver vorangegangenen Pressebesprechung betonte Hauptmann Faulenbach, der Führer der Presse durch das Nebungsgelände, daß der Hinhaltungskampf für un­sere kleine Wehrmacht von besonderer Bedeutung sei und WWWMKMW Wir ugtiiiMWWi »WW ab gesetzt und erhielten den Befehl, bis zum Abend des 1'1. September eine Linie in der Richtung Mühlhaufer Hardt Bolkenroder Wald - Schlotheim Allmenhausen gegen den andringenden roten Feind zu halten. Bis zum Einbruch der Dunkelheit gelang es den blauen Truppen, das ihnen gesteckte Ziel zu halten. Ein Angriff der roten Truppen dürfte erst in den ersten Morgenstunden des 15. September zur Durchführung gelangen, da die Uebun- geu in der Nacht vom 14. auf 15. kriegsmäßig durch­laufen. Dieser Angriff der roten Truppen, von Norden kommend, *on in der Gegend von Allmenhausen statt­finden. Die Herbstmanöver der 5. Division schließen am 15. September in den Mittagsstun m Die Truppen wer­den alsdann in der Nacht vom 15. auf 16. September im Raume MühlhaufenLangensaDa cinquartiert.

Emgrrwrv tzingerichtet

Paris, 15. September. Paul Gorgulow, der Mörder des Präsidenten der französischen Republik, Paul Doumer, ist kurz nach Sonnenaufgang auf dem Boulevard Arago Hvr dem Sante-Gefängnis hingericküet worden. Die Nachricht von der bevorstehenden Hinrichtung hatte zahlreiche Aeugie- rige angelockt, aber eine starke polizeiliche Absperrungvteiie ließ nur die mit besonderen Karten versehenen gerinnen, Die der Hinrichtung amtlich beiwohnen mußten, näher heran - kommen. Die Aufstellung der Guillotine war wahrend (.er Nacht erfolgt. Der Hinrichtung wohnte auch ein Priester der griechisch-orthodoxen Kirche bei, der Gorgulow in den letzten Minuten seines Lebens religiösen Beistand leistete. Auf dem Schaffst rief Gorgulow noch einmal aus:Ich bitte alle um Verzeihung". Zu Zwischenfällen ist es nie'1 -ekommen.

Die Wetteraussichten.

Im Laufe deS Mittwochs hat sich warme tropisch maritime Lust, die uns am Morgen beim Aufgleiten an kälterer Bodenluft noch landregenartige Niederschläge brächte, bis zum Boden durchgesetzt. Da über West­srankreich ein kräftiges Hochdruckgebiet entstanden ist und der Luftdruck immer noch weiter ansteigt, ist eine nennenswerte Beeinflussung unseres Wetters durch den isländischen Wirbel vorerst nicht wahrscheinlich.

Aussichten für Freitag: Vielfach Frühnebel, sonst wolkig bis aufheiternd und im wesentlichen trocken.

Bom Büchermarkt.

Die sonderbare Heilige. Die Russin Helena Petrowna Blavatzki, eine geniale, zweifellos mit starken, übernatürlichen Kräften begabte Frau, ist durch ihre geheimwissenschaf lichen Bücher und durch die Gründung der theosophischen Gesellschaft weltberühmt geworden. Die Woche" veröffentlicht jetzt eine Artikelreihe, in der Horst Wolfram Geißler das abenteuerliche und von vielen Skandalen begleitete Leben dieser Frauen aus­gezeichnet hat. Die neueWoche" mit vielen Bildern und interessanten Aufsätzen überall für 40 Psg.