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Aus her Heimat.

Sommerurlaubskarken bis 31. Oktober. Die Reichsbahn hat die Geltungsdauer der Sommerurlaubskarten, die nach den bisherigen Tarifbestimmungen am 15. Oktober 1932 ab- läuft, bis zum 31. Oktober 1932 verlängert. Da bekannt­lich die Rückreise frühestens am elften Geltungstage erfol­gen darf, werden nur noch bis zum 21. Oktober 1932 Som- : merurlaubskarten von der Reichsbahn ausgegeben. Die ver- ; längerte Geltungsdauer gilt auch für die nach dem 15. ; August bereits gelösten Sommerurlaubskarten. Mit der Verlängerung der Geltungsdauer soll auch für den Herbst- I Urlaubsverkehr eine verbilligte Reisemöglichkeit geschaffen werden, zumal die Herbstschulferien nunmehr völlig in die Geltungsdauer der Sommerurlaubskarten fallen.

Hersfeld. (Wiedersehentzfeier des e h e m . Res. I n f, Regts. 8 8). Am 29. uno 30 Oktober 32 findet in Hanau die erste Wiedersehens­feier des ehem. Mef. Inst. Regts. 88 statt. Trotz der schweren und ernsten Zeit hat man dem Drängen vieler Kameraden nachgegeben und die Feier nunmehr für dieses Jahr und zwar auf obige Daten festgesetzt. Leider aber konnten die Adressen aller Kameraden nicht erfaßt werden, wir bitten daher diejenigen, welche an der Feier gern teilnehmen wollen ihre Anschrift einzusenden an denHanauer Arbeitsausschuß zu Hd. von Kurt Hof­acker, Studienrat, Spessartstr. 6."

Niederaula. Der 72 Jahre alte Landwirt Friedrich Großenbach wurde beim Lehmholen in der Grube am Hain von herabstürzenden Massen so schwer verletzt, daß er einige Stunden darauf verschied.

Littst ngen (Kr. Ziegenhain). Hier ereignete sich ein schwerer Unglücksfall. Dem Sohne der Witwe H. gingen die Pferde durch Beim Abspringen gingen die Räder des schwer beladenen Wagens über den Un­glücklichen. Infolge der schweren Verletzungen mußte er sofort in das Krankenhaus nach Treysa überführt werden.

Kassel. Nacht wurde in der Kantstraße ein Lebensmittelgeschäft beraubt. Die Einbrecher zer- trümmerten mit Steinen die Schaufensterscheibe und entwendeten mehrere Würste und eine Seite Speck. Der Raub geschah so schnell, daß die Einbrecher uner­kannt entkommen konnten Ein plötzlich geisteskrank gewordener Arbeiter, der die ganze Wohnungseinrichtung zertrümmerte und seine Angehörigen mit einem Messer bedrohte, mußte ins Karlhospital gebracht werden.

Weimar bei Kassel. Ein folgenschwerer Unglücks- sall ereignete sich in Weimar. Ein paar ältere Jungen veranlaßten ihren achtjährigen Spielkameraden, der.als guter Kletterer bekannt war, auf einen eisernen Mast zu steigen. Sie versprachen ihm 50 Pfennige, wenn er bis an die Spitze käme. Der achtjährige Junge, der Sohn des Landwirts Frick, kletterte auf den Mast hinauf, kam dabei mit der Starkstromleitung in Be­rührung und stürzte auf den Boden. Er erlitt so schwere Verbrennungen, daß ihm im Marienkranken- haus der eine Arm am Schultergelenk und der andere am Obergelenk abgenommen werden mußte. Mieder eine Mahnung für Eltern und Lehrer, die Kinder da­rauf hinzuwerfen, welche Folgen durch eine derartige unsinnige Spielerei entstehen können.

Großenlüder (Kr. Fulda). Beim Dreschen ereig­nete sich hier ein schrecklicher Unglücksfall, der ein Menschenleben forderte. Die nennzehnjä! rige Katharina Geiling geriet plötzlich in die Dreschmaschine und wurde tot aus ihr Herausgezogen.

Vacha. Der Staatsförster Möller in Springen stieß im Walde bei Kieselbach mit zwei Holzdieben zu­sammen. Er forderte sie auf, den Wald zu verlassen. Einer der Holzdiebe versuchte dem Förster das Gewehr zu entreißen, wobei sich ein Schuß löste, der jedoch niemand verletzte. Die Diebe ergriffen sodann die Flucht. Sie wurden aber erkannt und sehen einer strengen Be­strafung entgegen

Bad Sooden Allendorf. Ein entsetzliches Unglück hat sich hier am Donnerstag Abend gegen 20 Uhr zu­getragen. Der 26jährige Dreschmaschinenbesitzer Emil Hottenroth wollte nach Beendigung der Drescharbeiten bei dem Gastwirt Hildebrandt einen Bulldogg abtrans­portieren. Er kurbelte die Maschine an, die sich aber statt vorwärts rückwärts in Bewegung setzte. Hotten­roth, der neben der Maschine stand, versuchte sie anzu- halten, indem er sich mit seinem Körper dagegenstemmte. Dabei kam er jedoch zu Fall und geriet unter ein Rad, das ihm über den Leib ging. Der Vater hatte das Unglück seines einzigen Sohnes mit ansehen müssen. Er konnte ihn erst mit Hilfe einiger herbeigerufener Einwohner aus seiner furchtbaren Lage befreien, denn die Maschine war auf dem Ueberfahrenen stehen geblieben. Der Verletzte wurde mit einem Beckenbruch, einem Unterschenkelbruch und schweren inneren Verletzungen, in das Landeskrankenhaus in Eschwege eingeliefert, wo er Freitag vormittag gestorben ist.

Haueda. Nahe bei unserem Orte verunglückte ein Bagagewagen der Reichswehr (3. R. R. 15 Münster). Die Pferde scheuten plötzlich und rannten mit Wagen und Führer davon. Der Wagen stürzte einen Abhang hinab und wurde nur leicht beschädigt, während sein Führer unglücklicherweise unter den schweren Wagen zu liegen kam. Mit einem Btuch der obersten Rippe und einem Schlüsselbeinbruch mußte er sein Quartier aufsuchen, um am anderen Morgen nach Münster die Heimfahrt anzutreten.

Göttingen. Die Gattin des Göttinger Rechtsan- walts und Notars Hecking hat sich mit Gas vergiftet. Als Ursache der Tat wird Nernenzusammenbruch ange­nommen. Auch Rechtsanwalt Hecking selbst ist seit einiger Zeit schwer nervenleidend und mußte wiederholt ein Sanatorium auffuchen.

Ver entmenschte Batet

Waldenburg, 10. September. Vor einigen Tagen wurde der frühere kommunistische Landtagsabgeordnete Schulz ver­haftet, da er verdächtig ist, seinen zehnjährigen Svyn Horst au Tode mißhandelt und die Leiche veseitigt zu haben. In der Wohnung des Sch. fand man den elfjährigen Sohn mit schweren Verletzungen auf, die ebenfalls von Mißhandlun­gen herrühren. Wie groß das Martyrium des Kindes war, besagt folgender Polizeibericht: Schulz hat seinem Sohn mit einem starken Stock die Mittelknochen der rechten Hand und den Ellenknochen am rechten Unterarm zerschlagen. Mit die­sen gebrochenen Knöcheln mußte der Junge ohne ärztliche Hilf? umherlaufen. Die Folge davon ist, daß die Hand dauernd entstellt und nicht voll gebrauchsfähig sein wird. Der ganze Körper des Kindes war mit Blut unterlaufen und zeigte an vielen Stellen mit Schorf bedeckte Wunden. Der Unterleib war durch die Mißhandlungen dunkelblau ange­laufen. Am Schädelknochen befinden sich ebenfalls zwei Ver­letzungen. Das Gesicht war von Schlägen stark geschwollen. Im linken Auge war ein Bluterguß. Die Ermittlungen nach dem zweiten Sohn Horst schweben noch.

100 Opfer bei Dampferexplofion

New Bors, 10. September. Die Stadtverwaltung von New Pork hatte den DampferObservation" gechartert, um Arbeiter von und nach Riker Island am East-River zu be­fördern, wo zur Zeit eine Strafanstalt gebaut wird.

Als sich der Dampfer mit etwa 200 Personen an Bord auf einer Ueberfahrt befand, ereignete sich in der Nähe der Piers eine kefselexplosivn, die das Schiff sofort in eine dichte Rauchwolke hüllte. Wenige Minuten später war das Schiff verschwunden. Sofort eilten Rettungsboote an die Ungtücksstelle. 3m Laufe von zwei Stunden gelang es, siebenunddreißig Leichen zu bergen, fünfzig Personen wer­den noch vermißt. Fast alle geretteten Fahrgäste derOb­servation" haben Verletzungen davongetragen. Das Fähr- boot ist durch die Explosion tn Stücke gerissen.

Die Detonation war weithin zu hören. Die Ursache ist bis zur Stunde ungeklärt. Bei dem Bau der Strafanstalt werden etwa siebenhundert Arbeiter beschäftigt. .

Allerlei Neuigkeiten

Reiche Diebesbeute. Nachts suchten Einbrecher eine Villa in Berlin-Waidmannsluft heim. Während im oberen Geschoß alles schlief, räumten die Diebe unten die Teppiche zusammen und öffneten alle Behälter, in denen sie kostbares Silber fanden. Teppiche, Silber, und andere Gegenstände haben einen Wert von insgesamt 45 000 Mark. Die Diebe sind mit ihrer Beute unerkannt entkommen.

Blutiger Abschluß einer Geburtstagsfeier. In dem oft» preußischen Dorf Samplatten entwickelte sich im Anschluß an eine Geburtstagsfeier eine Schläberei, die auf der Straße fortgesetzt wurde und recht gefährliche Formen annahm. Der Schlächter Kattanek und der Landwirt Bach blieben mit furchtbaren Verletzungen tot auf dem Platze. Weitere sieben Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Zahlreiche Teil­nehmer wurden verhaftet.

Frühere Herbstferien wegen spinaler Kinderlähmung. Auf Anordnung der Schulbehörde in Stettin wurden wegen SfeäiCT

Vorstände wurden von den Maßnahme telephonisch benach­richtigt und der Unterricht sofort geschlossen. Die Ferien dauern bis zum 26. September.

Arzt im Sprechzimmer niedergeschossen. Der in Halle a. S. ansässige Arzt Dr. Boes wurde in seinem Sprechzim­mer von einem Patienten niedergeschossen. Kurz nach seiner Einlieferung in die Klinik verstarb der Arzt.

Wieder Raubüberfall auf einen Geldbriefträger. Ein auf dem Bestellgange befindlicher Geldbriefträger wurde Freitagvormittag in einem Hause in der Königsalle in Düs­seldorf von noch unbekannten Tätern zu Boden geschlagen und so schwer verletzt, daß er sofort ins Krankenhaus ge­bracht werden mußte. Neben dem Schwerverletzten lagen seine beiden Bestelltaschen. Den Tätern dürfte eine Geld­betrag von 1100 Mark in die Hände gefallen sein. Der Briefträger war noch nicht vernehmungsfähig. Der Schädel weist schwere Verletzungen auf, der Zustand des Verletzten ist äußerst bedenklich. Die Reichspost hat auf die Ergreifung des Täters eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt.

Mit einem Stein erschlagen. In Gelsenkirchen wurde Der 28jährige Hans Wilhelm Hense ermordet aufgefunden. Nach den Feststellungen am Tatort muß der Mordtat ein heftiger Kampf voraufgegangen sein. Die Tat ist mit einem scharfkantigen Stein ausgeführt würden, mit dem dem Er­mordeten drei große Wunden an der linken Kopfseite beige- bracht wurden. Ueber das Motiv zum Morde ist noch nichts bekannt. Der Regierungspräsident hat auf die Ergreifung des Täters eine Belohnung von 500 Mark ausgesetzt.

Vandenschmuggel auf dem Bodensee. Zollbeamten in Friedrichshafen gelang es, unweit des deutschen Ufers auf dem Bodensee drei berüchtigte Schmuggler festzunehmen. Es handelt sich um schweizerische Schiffer, die erhebliche Mengen Zucker mit Motor- und Ruderbooten nach Deutsch­land eingeschmuggelt haben. Da sie den Zollbehörden Wi­derstand leisteten? wurden sie mit ihrem Boot durch einen Zollkreuzer in den Hafen eingeschleppt. Die Schmuggler befinden sich jetzt mit ihrem inländischen Abnehmer in Haft und sehen einer strengen Bestrafung wegen Bandenschmug- gels entgegen.

Eine, gefährliche Brandstifterin. In der slowakischen Ortschaft Vaczsecz brannten dieser Tage wieder einige Häu­ser nieder, nachdem im vergangenen Jahre weit über die Hälfte der Ortschaft eingeäschert wurde. Jetzt gelang es, eine Frau als Brandstifterin festzustellen, die das Feuer als Auswirkung einer krankhaften Veranlagung angelegt hat.

Motorsegler gesunken, drei Mann ertrunken. Auf dem Wener See in Mittelschweden ist ein Motorsegler mit vier Mann Besatzung während eines Sturmes untergegangen. Nach 18 Stunden konnte sich der Kapitän an Land retten, während die übrige Besatzung den Tod fand.

Masfenspeiseyergiftungen auf Java. Nach Meldungen aus Mitteljava sind dort Massenvergiftungen nach dem Genuß der javanischen Volksnahrung Tempe Boengkil, einer Art Soyabohnenkuchen, ausgetreten In der Ortschaft Gom- bong (Residentschaft Karang Ar ) sind bereits fünfzig Fälle zu verzeichnen, von denen einundzwanzig einen tödlichen Ausgang genommen haben.

Aus bem ©erttMs^aal

kommunistischer Buchdruckereibesitzer verurteilt.

Das Reichsgericht verurteilte wegen Vorbereitung zum Hochverrat und Unterstützung einer staatsfeindlichen Verbin­dung den 52 Jahre alten BÜchdruckereibefitzer Wilhelm No- wakowitz aus Berlin-Neukölln zu zwei Jahren sechs Mo­naten Festung unter Anrechnung der Untersuchungshaft mit einem Jahr, einem Monat und zwei Wochen In dem Be­triebe des Angeklagten, Mitglied der KPD., wurden in ge­heimer Nachtarbeit von besonders von der Partei zur Ver- fügung gestelltem Personal die drei hochverräterischen kom­munistischen DruckschriftenDie Rote Front",Die Rote Sturmfahne" und das besonnte AufstandslehrbuchOktober" gedruckt.

Das Urteil im Breslauer Landfriedensbruchprozeß.

In der Verhandlung gegen 30 Reichsbanner- und zwei SA.-Leute wurde folgendes Urteil gefällt: Fünfzehn der an­geklagten Reichsbannerleute wurden wegen gefährlicher Kör­perverletzung, begangen aus politischen Motiven, zu je vier Monaten Gefängnis verurteilt. Die anderen Angeklagten, darunter auch der Parteisekretär des Reichsbanners Kikiel- czynfki und die zwei Nationalsozialisten, wurden freigespro­chen. Während der Sitzung hatte sich vor dem Gericht eine Menge versammelt, die dauerndFreiheit" rief. Die Polizei räumte schließlich den Platz.

hohe Strafen für Devisenschieber.

Die Strafkammer in Düsseldorf verurteilte den Kauf­mann Tugendhaft wegen vorsätzlichen Vergehens gegen die Devisennotverordnung zu zehn Monaten Gefängnis und 2000 Mark Geldstrafe, den Bankier Schlechtriem wegen fahrläs­sigen Vergehens gegen die Devisennotverordnung zu 2500 Mark Geldstrafe, den Bankvertreter Hammel wegen Beihilfe zu sechs Wochen Gefängnis und 1000 Mark Geldstrafe, den Geschäftsmann Geller wegen versuchter verbotener Geldaus­fuhr zu zwei Monaten Gefängnis und 500 Mark Geldstrafe. Zwei Angeklagte wurden freigesprochen " M'

Turnen und Sport

Eine Ehrung der Berliner Olympiakämpfer hat der Berliner Magistrat für den 13. September im Rathaus vorgesehen. Ober­bürgermeister Dr. Sahm wird ihnen die große Sportplokette der Reichshauptstadt überreichen. Zu einem anschließenden Tee werden auch Reichsinnenminister Frhr. von Gayl und Preußen-Kommissar Dr. Bracht geladen.

Kreß verklag! den Fußballbund. Der frühere Nationaltorwart Kreß ist mit seinen Klubkameraden Engelyardt und Engel wieder nach Frankfurt zuruckgekehrt, nachdem die drei einige Spiele als Berufsspieler für den FC Mühlhausen ausgetragen hatten. Der Deutsche Fußball-Bund hat gegen ihre Tätigkeit beim französischen Verband Einspruch erhoben, und die Folge war ihre Disqualifi­kation in Frankreich. Kreß soll einen Anwalt beauftragt haben gegen den DFB. wegen Berufsschädigung klagbar vorzugehen. Der Halblinke Linder, der sein Berliner Gastspiel bei Tennis-Borussia so schnell abbrach, hat sich der Frankfurter Eintracht angeschlossen.

Volkswirtschaft

Berliner Effektenbörse.

An der Berliner Effektenbörse hat am Freitag der Orderein- iyiy b^.«ü»»»--Banken erheblich nachgelassen. Die Börse war zum erstenmal nach längerer Zeit wieder völlig auf sich angewiesen. Das Geschäft hielt sich in engsten Grenzen. Das herauskommende Material fand teiln- Aufnahme, so daß scharfe Kursrückgänge die Folge waren Die stärksten Einbußen hatte der Elektromarkt auf- zuweisen. wo Siemens um 7 Prozent sanken Schuckert verloren 5, Gesfürel 3 und RME. 3% Prozent. AEG wurden nach ziem­lich gehaltenem Beginn urti mehr als 3% Prozent schwächer. Chade sanken um 7 Mark. Berliner Kraft und Licht waren verhältnis­mäßig gut behauptet. I. G. Farben büßten 4% Prozent ein. Von Montanwerten verloren harpener 5%, Rheinstahl 4% und Man­nesmann 3% Prozent. Am Kunstseidenmarkt betrugen die Ver­luste 56 Prozent Reichsbank gaben 3% Prozent nach.

Am Geldmarkt war Tagesgeld unverändert 5,62 Prozent und darüber, Monatsgeld 6 bis & Prozent.

Am Devisenmarkt lag das englische Pfund eine Kleinigkeit schwächer, gegen Kabel 3,4*8,25.

Devisenkurse. Dollar 4,209 (Geld) 4,217 (Brief), engl. Pfund 14,66 14,70, Holl. Gulden 169,23 169,57, Belga (Belgien) 58,31 58,43, ital. Lira 21,61 21,65, dän. Krone 75,87 76,03, norm. Krone 73,48 73,62, sranz Franken 16,48 16,52, tschech. Krone 12,465 12,485, schweiz. Franken.81,20 81,36, span. Peseta 33,85 33,91, schwed. Krone 75,12 75,28, österr. Schilling 51,95 52,05.

Geschäftliches.

Fußb eschwerden sind eine Zeiterscheinung, unter der 75% aller Kulturmenschen zu leiden haben. Das Arbeitstempo, zu dem uns unsere Wirtschaftslage zwingt, hat zu einer übermäßigen Beanspruchung der Füße geführt, der sie nicht gewachsen sind. Es ist daher zu begrüßen, daß allen, die an Fußbeschwerden leiden, am Montag, Dienstag und Mittwoch, den 12 bis 14. September im Schuhhaus W. Raacke, Hersfeld, Klausstraße, Gelegenheit geboten wird, ihre Füße kostenlos durch einen erfahrenen Fuß-Spezialisten des Burgit- Fußpflege-Dienstes prüfen zu lassen. Dort wird auch kostenloser Rat erteilt, wie die Fußbeschwerden durch sachgemäße Fußpflege beseitigt werden können. Die Burgit-Fußpflege liefert deutsche Qualitätsarbeit nach wissenschaftlich erprobten Erkenntnissen, die eine er­folgreiche Behandlung des erkrankten Fußes gewährleisten.

Die Wetterausfichte«.

Durch die rasche Auffüllung des kräftigen englischen Teilwirbels war seine Energie schnell erschöpft, so daß seine Ausläufer keinen nennenswerten Einfluß auf unsere Witterung gewannen. Starke Erhitzung des Kontinents und gleichzeitige gleichförmige Lustdruckver­teilung bei verhältnismäßig niederem Barometerstand bedingen vorerst geringe gewittrige Gewitterneigung. Die Temperaturen gehen wieder zurück, bleiben aber für die Jahreszeit noch zu warm. Die Witterung bleibt im ganzen freundlich.

Witterungsaussichten für Sonntag: Wolkig btS aufheiternd, Temperaturen etwas übernormal, bis auf ganz vereinzelt auftretende schauerartige Niederschläge trocken.