Keine Kollettioantwort an Deutschland
Vor einer großen Herriot-Rede.
Die Hoffnung Frankreichs, die einstigen alliierten Mächte zu einer gemeinsame» Antwort auf die deutsche Denkschrift in der Gieichberechtigungsfrage veranlassen zu tön- neen. ist fehlgeschiagen. vor allem hat sich'gezeigt, daß England in der Beurteilung dieses Schrittes eine abwartende Haltung einnimmt. Der französische Ministerrat wollte sich bereits am Freitag mit einem gemeinsamen französisch-englischen Ankworktext beschäftigen, da dieser aber ausblieb wird der deutsche Sicherheitsschritt frühestens am Sonnabend im französischen Kabinettsrat zur Erörterung stehen.
Der französische Ministerpräsident dürfte aber die Gedenkfeier für den Marnesieg in Meaux am Sonntag zum Anlaß einer großen außenpolitischen Rede nehmen der man deshalb besondere Bedeutung beilegt, weil auch zahlreiche amerikanische Persönlichkeiten von politisäzem Einfluß an dieser Veranstaltung teilnehmen.
Für die Beurteilung der Gesamtlage ist eine Mitteilung vom Quai) d'Orsay von Wichtigkeit, daß keine kollektive Antwort der Mächte wie sie Frankreich erhofft hatte, erfolge, sondern daß die französische Regierung nur ihren eigenen Standpunkt darlegen werde. Diese Antwort versucht man offenbar, durch weitere Haß-Ergüsse in der französischen Presse zu unterstützen.
Der französische Botschafter im Foreign Office
Was die Haltung Englands anlangt, so läßt sich aus der Londoner Presse kein klares Bild gewinnen. In einem Teil der Presse werden die Ermahnungen Hendersons an die Alliierten zur Erfüllung ihrer Abrüstungsverpflichtungen aufgegriffen und in diesem Sinne an die Adresse Frankreichs geschrieben. Andere, darunter „Daily Telegraph", glauben, der deutschen Regierung den Vorwurf machen zu sollen, daß sie die Genfer Abrüstungsbemühungen in Gefahr bringe. -
Beachtung findet die Tatsache, daß der französische Botschafter am Freitagmorgen den aus dem Urlaub zurückgekehrten Außenminister Sir John Simon aufsuchte, um ihn zu seiner Information einen (Entwurf der Note zu überreichen, die die französische Regierung als Antwort auf den deutschen Schritt vom 29 August abzusenden beabsichtigt. Von feiten des Foreign Office wird die Notwendigkeit betont, klarzustellen, daß das Dokument nicht für Zwecke der Beratung, sondern der Information übermittelt worden sei.
Von deutscher Seite wird hierzu bemerkt, daß die britische Regierung die deutsche Denkschrift seinerzeit auch der britischen Regierung zur Information übergeben hatte, so daß diese sich im Besitz aller Tatsachen im Zusammenhang mit der letzten Phase der deutsch-französischen Besprechungen be- findet, die auch weiterhin auf das sorgfältigste verfolgt werden.
Die Mandschurei chineUch
Die Feststellung des Lytton-Venchks.
London, 10. September.
Bach einer Reukermeldung aus Rew Dock soll der wesentliche Punkt in dem Bericht des Lylkon-Unkersuchungsaus- schuffes über die Rlandschureifrage die Anerkennung der chi- nefischen Souveränität über die Mandschurei sein, während gleichzeitig empfohlen werde, dem Mandfchu-Staale unter japanischen Ratgebern Autonomie zu gewähren.
Nach einem ergänzenden Bericht aus Tokio, in dem die obige Meldung in der Hauptsache bestätigt wird, weist der Lytton-Bericht darauf hin, daß die Wiedereinführung 'es Status quo ante in der Mandschurei unmöglich sei, und p- fiehlt die Entmilitarisierung der Mandschurei. Im üb -m sollte es Ehina, Japan und der Mandschu-Regierung überlasten bleiben, unter der Kontrolle des Völkerbundes unmittelbar miteinander zu verhandeln.
Rücktritt der pttuaniffttn Kabinetts
Lima, 10. September.
Das gesamte Kabinett ist am Freitag zurückgetreten.
Kundgebung der Stahlhelm-Mrer
Berlin, 10. September.
Die Bundesführer des Stahlhelm, Seldte und Düfter- berg, haben dem Stahlhelm in folgendem Befehl ihren Dank für seine Haltung beim Reichsfrontsoldatentag ausgesprochen:
Trotz ungeheurer wirtschaftlicher Not, von der gerade die in unseren Reihen stehenden Frontsoldaten und jungen Freiheitskämpfer betroffen werden, ist der Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, am 4. September in bisher unerreich-
ter Stärke aufmarschiert.
Die Opferbereitschaft und die
bis in die sinkende Rächt hinein vorbildliche Haltung der fast 200 000 Kameraden hat die Kraft und den Geist unseres Bundes von neuem erwiesen. Der 13. Reichsfrontsoldatentag des Stahlhelm hat der Welt vor Augen geführt, daß der Stahlhelm mächtig und in sich geschlossen marschiert. Er hat gezeigt, daß der Stahlhelm berufen und befähigt ist,' den Geist der Zersetzung zu überwinden und die aus Front- geist geborene Gemeinschaft der deutschen Nation zu schmieden.
Der Erfolg des 13. Reichsfrontsoldatentages in Berlin bedeute! für uns aber gleichzeitig eine neue eherne Verpflichtung. Von dem zähen Willen und der unbedingten Geschlossenheit unseres Bundes wird es abhängen, ob'die lang ersehnte innere Wandlung unseres Vaterlandes, die jetzt eingesetzt hat, wirklich zur inneren und äußeren Befreiung des Reiches führt.
Der hervorragende Eindruck, den der Stahlhelm beim 13. Reichsfrontsoldatentag überall gemacht hat, gibt uns die stolze Gewißheit, daß dieses seit nahezu 11 Jahren um« sümpfte Ziel erreicht werden wird.
RWSnmg über die S«sm«ge
Berlin, 10. September.
Der Jahresbericht des Bundes der Saarvereine anläßlich seiner 12. Jahrestagung m Koblenz hebt u. a hervor, daß die Aufklärungsarbeit in enger Verbindung mit dem Saargebiet erfolgen muß, wie andererseits die wirtschaftlichen und politischen Führer des Saargebiets der Auffassung sind, daß man im Endkampf um die Saar und auch bei der Rückgliederung selbst der Mitarbeit der Geschäftsstelle „Saar-Verein" und des Bundes der Saarvereine nicht ent- raten könne Das Ziel der Aufklärungsarbeit über die Saarfrage durch die Organisation der einzigen Saarheimat- Schutzbewegung sei im deutschen Volke die Erkenntnis wach zu erhalten, daß es an der Saar noch deutschen Boden und deutsche Zukunft zu verteidigen gelte.
heryorgehoben wird, daß die französische Saarpropaganda, die bis auf den heutigen Tag außerordentlich rührig für die französischen Saarpläne sich einsetzt, über reichliche Geldmittel verfügt, während die Saarvereins-Organisation zum weitaus größten Teile auf die private deutsche Opferwilligkeit angewiesen sei.
Der wirtschaftliche Niedergang wirke hier aber außerordentlich hemmend, und doch sei es unbedingt erforderlich, daß im Endkampf um die Saar die Tätigkeit unserer einzigen Saarheimat-Schutzorganisation im Reiche nicht eingeschränkt werde. Weiter wird in dem Bericht gesagt, daß uns das Jahr 1931 der erstrebten Lösung der Saarfrage keinen Schritt nähergebracht habe. Noch immer sehe man im Saargebiet zerstörende Kräfte an der Arbeit, eine Rückkehr zum Reiche zu vereiteln.
Fest überzeugt dürfe man aber davon sein, daß die unmoralischen Mittel, mit denen unsaubere Elemente unter Duldung seitens der fremdländischen Regierung und Förderung seitens der französischen Bergbehörden im Saargebiet ihrem Ziele näher zu kommen hofften, die SaarbeoöUc ung nur festigen werden in dem Willen, daß es nur eine LösunZ der Saarfrage geben könne: die Rückkehr zum Reiche und die Wiedervereinigung mit dem deutschen Volke.
Die Grüne Front beim Kanzler
Wie wir erfahren, hat Reichskanzler von Papen gestern mittag eine längere Besprechung mit den Vertretern der Grünen Front gehabt. Auf Seiten der Grünen Front waren u. a. die Herren Brandes, Fehr und Dr. Hermes daran beteiligt.
Entlastung der Reichsbank
Berlin, 10. September.
Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. September 1932 hat sich in der verflossenen Bankwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 183,2 Mill. auf 3435,0 Mill. RM. verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 56,9 Mill. auf 2952,0 Mill. RM., die Bestände an Reichsschatzwechseln um 22,3 Mill. auf 14,5 Mill. RM. und die Lombardbestände um 103,9 Mill. auf 103,5 Mill. RM abgenommen. An Reichsbanknoten und Renten- bankscheinen zusammen sind 137,3 Mill. RM. in die Kassen der Reichsbank zurückge lassen. Die fremden Gelder zeigen mit 388,5 Mill. RM. eine Abnahme um 19,1 Mill. RM. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 0,5 Mill. auf 925,6 Mill. RM. erhöht. Im einzelnen haben die Goldbestände um 128 000 RM. auf 768,4 Mill. RM. und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 345 000 RM. auf 157,2 Mill. RM. zugenommen. Die Deckung der Noten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am 7. September 25,1 Prozent gegen 24,2 Prozent am Ultimo August d. I.
Weitere BerhastMgm in sprechen
Osterode (Ostpreußen), 10. September.
Im Zusammenhang mit den zahlreichen Bomben- und sonstigen Anschlägen, namentlich in Südostpreußen, wurden drei hiesige Personen festgenommen, die den Nationalsozialisten zugehören sollen., Sie sollen vom Heldenfriedhof in Dröbnitz im Kreise Osterode drei dort aufgestellite alte 15-, Zentimeter-Granaten gestohlen und bei einem Anschlag auf Osteroder Kaufhaus am 9. August verwendet haben.
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Die Botgünge am Slagenak-rag
Der Untersuchungsausschuß des Preußischen Landtags^ zur Nachprüfung von Beschwerden über die Polizsi beschäftigte sich am Freitag mit den Vorkommnissen bei dem Aufmarsch der Marinewache am Skagerrak-Taa in Berlin. Der Berichterstatter, Abgeordneter Engel (Nanoz.), erklärte, ei wäre wohl bei keinem anderen Volk möglich, daß die Polizei gegen das Publikum vorgehe, weil es der Wehrmacht huldige. Deshalb halte es, die nationalsozialistische Fraktion für notwendig, die Vorgänge vor dem Untersuchungsausschuß )es Landtages nachzuprüfen. In der sich anschließenden Ge- chäftsordnungsaussprache kam es wiederholt zu Zusammen- tößen zwischen den sozialdemokratischen und den national- ozialistlschen Ausschußmitgliedern. Von sozialdemokratischer Seite wurde bemängelt, daß der Berichterstatter keinen objektiven Bericht gegeben, sondern den Standpunkt seiner Partei vorgetragen habe. Die Ausschußmitglieder des Zentrums schlössen sich dieser Kritik an. Von nationalsozialistischer Seite wurde erwidert, daß eine aktenmäßige Vorbereitung des Falles stattgefunden habe. Wenn sie nicht vollständig sei, so liege das an der Sabotage, die von bestimmten Stellen des Polizeipräsidiums und des Innenministeriums noch immer getrieben werde. Die Nationalsozialisten hätten den Ausschuß nicht eingesetzt, um ihn von den Sozialdemo- kraten abwürgen zu lasten.
Als Zeugen wurden dann ein Polizeimajor und 25 Beamte der Schutzpolizei aufgerufen. Polizeimajor Schmerbeck sagte u. a. ausserchabe keineswegs d«x-U»st>HP WchMch mb"i Heil- und Hochrufe einzuschreiten, sondern nur auf Einhalten der Bannmeile zu achten. Es fei zu großen politischen Demonstrationen der Nationalsozialisten gekommen, zu Beschimpfungen der Polizei und sogar zu Tätlichkeiten gegen Polizeibeamte. Am nächsten Tag, am 1. Juni, haben sich am Reichswehrministerium beim Aufziehen der Marinewache vielleicht zehn- bis fünfzehntausend Menschen angesammelt, aber ein Einschreiten ist an diesem Tag nicht notwendig gewesen.
Chicago, 10. September.
Der Ausschuß der Eisenbahnverwaltungen hat eine Gehalts- und Lohnsenkung von 20 Prozent für alle Eisenbahnbeamten und -Angestellten empfohlen, die am 1. Februar 1933 in Kraft treten soll. Man rechnet mit einem heftigen Widerstand seitens der Eisenbahnergewerkschaften.
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RIKA FORST)
Halle (Saale) 1831
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Aber wie sie nun über Erwarten schnell sich anschickte, den stillen Raum zu verlaffen, packte ihn die Furcht, eine letzte Gelegenheit zu versäumen, und ließ ihn alle Rücksicht vergessen.
Sie schrie leise auf, als sie ihn so plötzlich vor sich erblickte. Sie sah im gleichen Augenblick, daß es der alte Hell war, der da vor ihr stand. Er, den sie so herzlich geliebt, an den sie verlernt hatte, zu glauben.
Das waren die harten, stolzen Züge, die harten und dennoch strahlenden Augen, die unerbittliche Entschlossenheit, die ihn als Knaben schon so männlich hatte erscheinen lassen. Aber sie sah auch, daß er ihr nicht freundlich ent- gegentrat, daß er Rechenschaft zu fordern gekommen war und daß sie nicht würde ausweichen können.
Oh, hatte sie nicht lange gezweifelt, ob es wahr sei, daß er jene bösen Worte wirklich gesprochen — trotzdem sie sie mit eigenen Ohren gehört? Hatte sie nicht gehofft, er solle sie zwingen, ihm zu sagen, was sie gegen ihn habe? Hätte er es nicht tun müssen, wenn er sie liebgehabt hätte? Aber waren sie nicht weiter und weiter voneinander abgeglitten: sie in Hochmut, Schroffheit, Unnahbarkeit — er in Spott, Narretei, Snobismus? Und war nicht aus der Entfremdung Haß geworden? Schlimmer: Abneigung, Widerwillen, giftendes und verachtungsvolles Mißtrauen?
Das alles glitt durch ihr Bewußtsein in der Sekunde des ersten Schreckens. Nicht in Worten, gefühlsmäßig, schemenhaft, fast nur als ein tiefinneres Erzittern.
So standen sie Auge in Auge.
Dann fielen ihr die Wirklichkeit und die Verpflichtungen ein, die sie ihr auferlegte.
„Lassen Sie mich vorüber, Hell" sagte sie weicher und freundlicher als seit langem. Es lag etwas wie eine Er
innerung an schöne vergangene Stunden, etwas wie Abschiednehmen in ihrer Stimme.
Und gerade das reizte ihn zur Wut. Er packte brutal ihren Arm und schüttelte sie.
„Warum?" herrschte er sie "an, sein Gesicht nahe an das ihre beugend. „Warum? Warum?"
Sie warf den Kopf zurück. Vor seiner Rauheit erwachte ihr Trotz von neuem.
„Man tut ja vieles für die Fabrik", sagte sie hohnvoll.
Es waren die Worte, die er vor Jahren gesprochen, als man ihn gefragt: Und Sie wollen wirklich schon heiraten, bei Ihrer Jugend? Und dazu die Braut Ihres gefallenen Bruders?
Es waren fremde, gleichgültige Leute gewesen. Und Hell hatte nicht geahnt, daß sie in dem Cafe hinter der Wand gesessen, vor der er mit den entfernten Bekannten Platz genommen?
Mußte er diese Worte nicht wiedererkennen? Aber er sah sie verständnislos an.
„Quatsch!" sagte er dann verächtlich und stieß sie von sich. Er trat zurück. „Verzeihen Sie die Belästigung, Gnädigste. Es war tatsächlich nicht der Mühe wert."
„Hell", wollte sie aufschreien. Aber aus der Bibliothek klangen heitere Stimmen.
„Wo steckt sie nur?"
Schnell verließ sie ihr Versteck. Hätte man sie mit Hell, der als ihr früherer Verlobter galt, jetzt zusammen gesehen — welch endloses Geklatsch hätte sich daraus ergeben!
Alice war an diesem Abend etwas still gewesen, bis jetzt wenigstens.
„Ich habe mich einen Augenblick ausgeruht, ich war so müde", sagte sie zu den Bekannten. „Nun bin ich ganz frisch."
Sie war es, die den Vorschlag machte: Laßt uns tanzen! Es war zwar nicht ganz stilvoll und paßte nicht in den Rahmen des vornehmen Wuppertaler Fabrikantenhauses. Aber wer war denn heutzutage noch so? Das junge Volk jubelte. Alice und ihr Verlobter eröffneten den intprovi- sierten Ball. Es wurde ein glänzender Abend, , . ,
Nora suchte Hell. Sie entdeckte ihn im gotische: Zimmer, wie er in einem der Sessel saß — einsam, ernst versonnen, mit einem kalten, strengen Gesichtsausdruck, bei ihn nichtsdestoweniger gut kleidete. Sie huschte zu ihn hin und hockte sich an seiner Seite nieder.
Hell?"
"Nora?" fragte er verwundert. Er hatte die klein« Kusine gern. Es verletzte ihn nicht, daß sie ihn hier fand
„Hell", sagte Nora und legte ihre weiche Wange ar seine Linke, „ich bin gewiß schrecklich dumm, aber du tuf mir leid. Ich will mich nie mehr über dich ärgern, wem du so albern bist. Ich glaube an dich, ich will dir ein« Schwester sein."
Hell sah in ihre flammenden, ehrlichen Augen. Dam nahm er ihren Kopf zwischen seine Hände, sehr zart, fehl behutsam, und küßte sie auf die Stirn — und hob bai schmale Köpfchen mit eigenwilligem Griff höher und sucht« und fand ihre jungen, scheuen Lippen. Sie glühte rot auf hielt aber tapfer still. Es war ja ein brüderlicher Kuß den nicht zu dulden sehr töricht gewesen wäre.
„Kleine Schwester", sagte er etwas zerstreut und strich über ihr Haar. „Wie hübsch du heute abend bist! Aber nun verrate mich nicht. Ich empfehle mich auf Französisch Sag es Mutter nachher und entschuldige mich bei der Wolts. Ich habe geradezu abscheuliche Kopfschmerzen. Ick gehe auf Schusters Rappen nach Hause..."
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Hell machte es Nora nicht ganz leicht, das Au ihm glauben Sie hatte gehofft, ihr generöses Angebot würbt ihn ein bißchen von seiner Narrheit heilen. Aber gleich am anderen Morgen erschien er wieder in einem unsinnig dandyhaften Kostüm und schlenderte mit Prinz am Hals- band durch die Fabrik, gefolgt von den spöttischen uui herausfordernden Blicken der Arbeiter.
Es flogen auch zuweilen hohnvolle Bemerkungen hinter ihm her. Hell hatte eine Art, sie zu überhören, bis glauben ließ, er sei tatsächlich etwas taub.
,,H ......। . (Sorttetzuna fotaU -