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Wettrennen für Frösche.

Amerikanische Damen haben einen neuen Zeitvertreib gefunden: Sie verunstalten ein Wettrennen für Frösche. Unsere Aufnahme zeigt den Moment kurz vor dem Startschuß.

„O du heilige Zeit, in der .Blauen Kugel' bist g'wesen, in der in der ganzen G'meind verrufenen Wirtschaft. Koan an­ständiger Mensch verkehrt dort, nur Schmuggler und Schieber und anderes Gelichter. Getrunken wird Tag und Nacht, wenn die Burschen nit g'rab ihren unsauberen G'schäften nach­gehen, und hoch gespielt, daß die Hunderter und Tausender nur so fliegen. Frag' nur Zilla, im ganzen Dorf red't man davon. Hoffentlich hat dich niemand g'sehn."

„Sapperment", rief Hans Glöckner, dem ganz warm ge­worden war, „da bin i' in a schön' G'sellschast g'raten. Auf- g'fallen ist's mir gleich, daß die Leut' am hellen Werktag Liter um Liter trinken, und g'spielt haben sie, wie du g'sagt hast, um sündteueres Geld. So geht's zu, na, wenigstens hab' i' an Begriff bekommen. I' Hätt's sonst nit g'glaubt. Einmal und nie wieder. Aber der Krämer Naz hat mich eing'laden und i' hab's ihm nit gut absein können."

„Der Krämer Naz ist selber der größte Schieber im Dorf. War früher a ganz arbeitssamer Mensch, hat freilich immer amal über die Schnur g'haut, aber jetzt ist's gar nix mehr mit ihm. Seine Mutter klagt sich stark. And a schlimmes End' nimmt's doch mit allen. Arbeiten will und kann zum Schluß koaner von den Burschen mehr, denn dös Leben, dös die

führen, dös zehrt, und 's Schieben hört doch auch mal auf. Will's Gott. Wenn di' nur niemand g'sehen hat."

„Macht nix, Mutter, oanmal ist koanmal. Die,Blaue Kugel' sieht mich nimmer."

Hans Glöckner durchschritt mit kritischen Blicken Haus und Hof. Was er geahnt hatte, bestätigte sich ihm voll und ganz, daß nämlich eine Männerhand viele Jahre gefehlt hatte. Da und dort waren notwendige Ausbesserungen vorzunehmen, das Dach rann an mehreren Stellen und mußte umgedeckt werden, im Hause selbst gab es auch manches zu flicken, und die Obstbäume sahen traurig aus. Seit Jahren waren sie offenbar nicht mehr ordentlich gedüngt und geputzt worden. Die Stämme und Äste waren mit Moos bewachsen, und bei einigen sah Hans, daß sich der ärgste Feind und Blutsauger, die Mistel, angesetzt hatte.

Da gab es Arbeit in Hülle und Fülle für mindestens drei Wochen.

Als Hans Glöckner am andern Vormittag mit Baumputzen beschäftigt war, kam der Vorsteher des Weges. Er grüßte.

„Bist schon bei der Arbeit, Hans?" fragte er.

„A bissel, Vorsteher, da sieht's bös aus, aber in sechs Jahren

Nordafrika Nische Wüstenfüchse.

Die nordafrikanischen Wüstenfüchse sind die kleinsten Füchse, die man kennt. Sie werden nicht größer wie Kaninchen. Die abgebildeten Tiere befinden sich im Hamburger Zoo.

Lokomotiven unter der Dusche.

Eine neuzeitliche Anlage zur Reinigung der Lokomotiven in kürzester Zeit und unter geringem Kostenaufwand befindet sich im Reichs- bahn-Lokomotivwerk in Gleiwitz. Die Lokomotive wird von beweglichen Laugestrahlen abgespritzt, während sie durch eine eigene Vorrichtung selbsttätig auf und ab fährt. (D. L. Z.)

kann viel verludern. Aber i' werd's bald wieder sauber haben. Auf die Arbeit daheim hab' i' mi' schon lang g'freut."

„Dös ist recht, Hans. Es freut mich, daß du der alte 'blieben bist.- Wenn wir wieder in die Höh' kommen wollen, heißt's arbeiten. Leider gibt's a andere, die an leichten, aber un­sauberen Verdienst der ehrlichen Ar­beit vorziehen. Wie zum Beispiel die Gesellschaft in der »Blauen Kugel'. Dös ist a Schand für die ganze G'meind."

Dabei flog ein scharfer Blick des alten Mannes zu Hans hinüber.

Der lachte und meinte ganz un­befangen: „Fn die ,Blaue Kugel' bin i' gestern auch g'raten, der Krämer Naz hat mich hing'führt. Hab' natür­lich koa Ahnung g'habt, wie's dort zugeht. Na, die Mutter hat mir schon die Leviten g'leseN." (Fortsetzung folgt]

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