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Aus der Heimat.

Flugtag in Hersfeld.

Wenn man sich überlegt, daß in Hersfeld seit Jahren keine Flugveranstaltung mehr stattgefunden hat, dann kann man sich den großen Erfolg erklären, den die Süd­westdeutsche Sportfliegervereinigung Gießen mit ihrem gestrigen Flugtag hatte. Tausende waren zu den Eich- hoswiesen hinausgewandert, aus Stadt und aus Land, noch mehr umsäumten alsZaungäste" die umliegenden Höhen. Der Startplatz war ideal gelegen und mit dem Wettergott hatten sich die Flieger auch gut gestellt, kein Wunder, daß unter diesen Vorbedingungen die Veran­staltung prächtig gelang. In über 2 Stunden flogen die jungen Piloten ihr reichhaltiges Programm vor. Ununterbrochen tummelten sich die schnittigen Maschinen in der Luft, nachdem sie zuerst im Geschwaderflug vor­beiparadiert waren. Größten Beifall fanden die Kunst­flüge. Mit vollendeter Meisterschaft drehten die Flieger ihre Loopings und Rollen, ihre Schrauben und Turns, hier mit donnernden Motoren über die Zuschauer hin- wegbrausend, dann wieder mit gedrosseltem Motor elegante Schleifen ziehend. Prächtig waren die Rücken­flüge, die Meister Fieseler-Kassel in Deutschland als erster zeigte; heute gehören sie schon zum eisernen Be­stand jedes guten Piloten.

Eine Ballonjagd durfte natürlich im Programm nicht fehlen. Die Sensation war aber doch der Fall- schirmabsprung des bekannten Spezialisten Resch. Atemlos warteten die Tausende auf den Augenblick des Absprungs, atemlos verfolgten sie den Sprung in die Tiefe, sahen den Schirm sich prompt entfalten, den winzi gen Menschen dort oben langsam herunterschweben und sanft und glatt vor ihren Augen landen. Das war wirklich eine vorzügliche Leistung, auf dem gewiß nicht großm Platz derart .gut berechnet zu landen. Lächelnd dankte der sonnengebräunte Resch für den starken Beifall. Trotz dieses Höhepunktes fand auch der Start eines Segelflugzeuges vom Typ Kassel 25, das vom Motorflieger hochgeschleppt wurde der Schleppzug der Lust" größte Bewunderung. In eleganten Kreisen kreuzte der stumme Bruder der Motor­flugzeuge, vom haltenden Seil gelöst, über den Hängen des Lausholzes und setzte dann sicher dicht vor den Zuschauern auf.

Nach 5 Uhr fand die hochbefriedigende Veran­staltung ihr Ende; freudestrahlend stiegen die glücklichen Gewinner eines Freiflugs in dieKisten", um sich einmal unsere alte Lullusstadt von oben anzusehen. Bleibt nur noch zu erwähnen, daß der gesteigerte Ver­kehr man sah viele Autos aus den angrenzenden Kreisen im engen Zusammenwirken zwischen Polizei, Feuerwehr und der Jungfliegergruppe der städtischen Be­rufsschule, die dem deutschen Luftfahrtverbande ange­schlossen ist, unter Leitung des Jungfliegerwarts und Gewerbeoberlehrers Depenbrock, die die Absperrungs- maßnahmen, übernom

Hersfeld. Die Kurverwaltung hatte mit ihrer Sonnabendveranstaltung Glück: Die große Kurpark- illumination mit anschließendem Feuerwerk war vom besten Wetter begünstigt. Viele Schaulustige hatten sich eingefunden, allerdings war der Besuch im Vergleich zu früheren Jahren schwächer, wohl auch ein Zeichen der schweren Wirtschafskrise. Es war das alt­gewohnte Bild. Hunderte kleiner Lichter umsäumten die Wege, zwischen den Baumreihen leuchteten bunte Lampions. So lag der Kurpark in einem geheimnis­vollen Flimmern, das die Weisen der Kurkapelle durch- drangen. Höhepunkt war natürlich wieder das große Feuerwerk, das gebührende Bewunderung fand, war es doch diesmal besonders reichhaltig. Da spielten Sonnen, Feuerräder und Kreisel, zischten Raketen, unterbrochen von krachenden Kanonenschlägen. Bunt, in allen Farben, schillerte das durch die Sommernacht, immer aufs neue bestaunt von tausend Augen. Noch eine Rakete, ein letztes Zischen und Sprühen, dann findet die abwechslungsreiche Veranstaltung mit dem Deutsch­landlied ihr Ende. Am Sonntag früh verunstaltete die Kurverwaltung unter Leitung von Musikdirektor Petsch im Kursaal eine Morgenfeier, die im Zeichen des Nordländers Grieg stand. Hersfelder Damen hatten sich bereitwilligst zur Verfügung gestellt und gaben Proben der eigenartigen Musik des nordischen Meisters. Von zwei auswärtigen Künstlern wurde eine Szene aus »Peer Gynt" gespielt. Das zahlreich an­wesende Publikum zeigte sich recht befriedigt.

Hersfeld. (K ö n i g s^s ch i e ß e n). Gestern nach- miltag hielt der Hersfelder Schützenverein 1884 auf den Schießständen im Jägersgraben sein diesjähriges Königs­schießen ab. Den besten Schuß auf die Königsscheibe gab hierbei Schütze Karl Wolfs ab, der dadurch die Würde des Schützenkönigs für dieses Jahr errang.

Hersfeld. In der Sonnabend Nacht gegen 2 Uhr kam eS in der Meisebacher Straße zwischen jungen Leuten zu einer Schlägerei, bei der auch das Messer eine Rolle spielte. Auch in der Oberen Frauenstraße fand eine Schlägerei statt. Als die Polizei erschien, waren die Täter geflüchtet.

Kassel. In der Nacht zum Sonntag wurde das Ueberfallkommando nach der Gastprirtschaft Trinkaus in Harleshausen gerufen. Dort war die Frau des Wirtes nach der im 1. Stockwerk gelegenen Wohnung gegangen, wo sie sich plötzlich zu ihrem großen Schrecken einem maskierten Manne gegenüber befand. Ehe die Ahnungslose um Hilfe rufen konnte, erhielt sie mit einem scharfkantigen Gegenstand einen Schlag gegen den Kopf, sodaß sie blutüberströmt bewußtlos zusammen- brach. Der Täter ließ sich, als er merkte, daß der Vorfall bemerkt worden war, an einem Strick aus dem

Fenster auf die Straße hinab. Mehrere Gäste nahmen die Verfolgung auf, mußten sie aber einstellen, da der Flüchtige mehrere Schüsse auf seine Verfolger abgab.

Kassel. Freitag nachmittag ereignete sich an der Kreuzung Ysenburgstraße ein folgenschwerer Zusammen­stoß zwischen einem Lastkraftwagen der Reichswehr, der in Richtung Wimmelstraße fuhr, und einem die Ysen­burgstraße abwärtsfahrenden auswärtigen Motorrad­fahrer. Durch die Wucht des Anpralles wurde der Motorradfahrer abgeschleudert und sein Fahrzeug voll- ständig zertrümmert. Der Fahrer erlitt Kopfverletzungen und starke Prellungen an den Beinen.

Kassel. Wie sich herausstellt, hat der von dem Arbeiter Naß aus Eifersucht auf den Ehemann Tripp am Freitag mittag in der Nähe des Verschiebebahnhofes abgegebene Schuß nachteilige Folgen verursacht. Tr. mußte vom Marienkrankenhaus nach dem Landeskranken­haus überführt werden. Eine sofort vorgenommene Operation hat es nicht vermocht, ihm das linke Auge zu retten, sodaß es als verloren anzusehen ist für den Verletzten eine besanders schwere körperliche Schädigung, da er sowieso schon auf beiden Augen an der Sehkraft eingebüßt hat. Zwischen den beiden Männern bestand wegen der von Tr. getrennt lebenden Ehefrau schon seit längerer Zeit ein äußerst gespanntes Verhältnis. N. soll wiederholt geäußert haben, daß er Tr. demnächst einen Denkzettel geben wolle.

Frankfurt a. M In Mühlheim bei Offenbach explodierte in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend vor dem Arbeitsamt eine Handgranate. Die Spreng­wirkung war ungeheuer. Es wurde großer Schaden angerichtet. Wer die Handgranate vor dem Arbeitsamt niedergelegt hat, ist bi-her unbekannt.

Warburg. Durch Selbstentzündung brach auf dem Gute Wertheim bei Neuenheerse, Besitzer Freiherr von Zitzewitz, Feuer aus, dem der große Kuh- und Schweine- ftaö_ zum Opfer fiel. 150 Fuder Heu und 30 Fuder Gerste sind mitverbrannt, während das Vieh rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnte.

Steinheim (Kreis Höxter). Dieser Tage wurde in einem Weizenfelde nahe der Chaussee Steinheim- Billerbeck ein grobgewebter grauer Sack mit einer eng­lischen Aufschrift gefunden. In dem Sack befanden sich eine vierkantige Blechdose, die 179 falsche Fünf­markstücke enthielt, und ein Schmelztiegel aus Eisen­blech, der aus einer ehemaligen Kohlenschippe grob um- geändert worden war. Außerdem wurden noch mehrere Weißmetallstücke gefunden.

Eisenach. Der Maschinenschlosser Walter Iahn war von einem Bäcker als Denunziant angeworben worden, um seinen Konkurrenzen bei irgendwelchen Uebertretungen des Arbeitszeitgesetzes vor den Richter zu bringen. Deswegen war Iahn in eine Strafsache verwickelt worden, in der er einen wissentlich falschen Eid schwor. Er beteuerte unter Eid, er sei von dem fraglichen Bäcker nicht zum Spionieren beauftragt worden. Den Meineid scywor Iahn trotz eindringlicher Warnungen des AmtsüLL! ^DMD^DW^Il beschäftigend Iahn wurde" wegen Meineids zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

Jena. Auf der Staatsstraße nach Jena fuhr ein betrunkener Autoführer gegen einen Baum, zwei Fuß­gänger, ein Gastwirt und die Frau eines Straßen- wärterS, wurden vom Auto erfaßt. Der Gastwirt war sofort tot. Die Frau starb in der Klinik. Das Auto ging in Trümmer, die Insassen blieben unverletzt.

Breubische NerVn!tn»6Sk^srW undelieLt

Kassel. Die von derUeueinteilung betroffenen hessi­schen Kreise, die wirtschaftliche Schäden erwarten, haben hiergegen Proteste eingelegt. So sind in Battenberg Ver­treter der zwölf Gemeinden des Kreises Biedenkopf, die nach Frankenberg einverleibt werden sollen, zusammen­gekommen. Sie wenden sich dagegen, daß trotz mehrfacher Zusicherungen die wirtschaftlichen und kulturellen Inter­essen der Bevölkerung nicht berücksichtigt seien und kündi­gen weitere Schritte an. Da an einer Zusammenlegung der Kreise Marburg-Land und Kirchhain nichts mehr- zu ändern sein dürfte, versucht man nun, den Sitz des neu zubildenden Kreises nach Kirchhain zu bekommen. Die Neuregelung wurde hier einmütig abgelehnt. Auch im Kreis Wolfhagen ist man der Auffassung, daß die Zu­sammenlegung mit dem Landkreis Kassel für den Kreis Wolshagen und seine Bevöl-erungin lebet Richtung un» erträgliche Folgen haben wird". Landrat Freiherr von Funck hat in Berlin den Bescheid bekommen, daß an der Zusammenlegung der Kreise Homberg und Fritzlar nichts zu ändern sei. Der Kreisausschuß Gersfeld hat gleichfalls gegen die Auflösung des Kreises Einspruch erhoben und ist der Ansicht,aus der Zusammenlegung dem Kreis Fulda keine Vorteile zu haben. Vor allem dürste sich die Zusammenlegung für die kleine Kreisstadt Gersfeld ungünstig auswirken, die mit dem Verlust des LandratsKWW einen erheblichen Ausfall an Bedeutung

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Die schnellsten deutschen Züge

An demselben Tage, da in diesem Jahre auf der Avus in Berlin das Internationale Autorennen des ADAC. statt- fand und Rekorde an Höchstgeschwindigkeiten erzielt wur­den, hat kaum beachtet von der Außenwelt auch die Deutsche Reichsbahn einen Schnelligkeitsrekord verzeichnet, dem ein paar Worte zu widmen, sich wohl lohnt. Ein Ge- schwindigkeitsoergleich der schnellsten deutschen Züge in den letzten Jahren zeigt, daß die Deutsche Reichsbahn von einem vommecfahrplan zum anderen stetig die Schnelligkeit des Personenverkehrs in seinen Spitzenleistungen steigern konnte. Der jetzt geltende Sommerfahrplan weist Verbesserungen auf, die bezüglich der Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit keinen Vergleich mit den anderen europäischen Eisenbahngesellschaf­ten mehr zu scheuen brauchen. An der Spitze der schnellsten deutschen Züge steht jetzt der BerlinHamburger FD-Zug, der für die 286,8 Kilometer lange Strecke ohne Zwischen­aufenthalt nur 179 Minuten braucht. Die erreichten Höchst­geschwindigkeiten liegen zwischen 110 und 120 Kilometern,

öte Durcyschnittsgejchwindigkeit beträgt 96,1 Stundenkilo- meter. Diese Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke Breslau-Konigszelt beträgt 93,7, HannoverHamm 91,3, BerlrnHannover 90,8, BerlinHalle 89,8 Stundenkilo- meter. DerFlying Scotsman" von London nach Edinburg erzielt auf der allerdings bedeutend längeren Strecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ?g Stundenkilometern.

Biccards neuer Höhenflug

Zürich, 7. August. Der Start Professors Piccordt zuw Stratosphärenflug ist nunmehr frühestens in der zweiten Hälfte der nächsten Woche zu erwarten. Vorher müssen noch alle Instrumente einer genauen Prüfung unterzogen wer­den, da damit gerechnet werden muß, daß das eine oder andere der überaus feinen Instrumente trotz der größten Vorsicht beim Transport etwas gelitten hat. Als Start­platz ist endgültig der neue Zivilflugplatz in Dübendorf be­stimmt worden. Piccard will wieder 16 000 bis 16 500 Me­ter Höhe erreichen und in den Alpen landen.

Sport vom Sonntag.

Die Fußballsperre ist beendet!

Am gestrigen Sonntag weilte die Ligamannschaft der Hersfelder Hessen beiRot Weiß" Homberg als Gast, um dort ein Spiel auszutragen. Die Hessen traten mit gemischten Gefühlen die Fahrt an, da doch schon einige Kasseler Oberligamannschaften in Homberg ge­schlagen wurden. Die Hessen hatten aber einen guten Start und konnten die Homberger nach schönem Spiel mit 3 : 0 absertigen.

X. Olympische Spiele. Grandiose Leistung Eberles. Auch am Wochenende gelangten unsere Vertreter nicht zu Siegerehren. Ein Lichtpunkt war der dritte Platz Eberles im Zehnkampf, der damit eine bronzene Medaille für Deutschland errang. Sievert kam durch Verletzung um seine guten Aussichten. Fast alle leichtathletischen Bewerbe gewann USA mit hervorragenden Zeiten. Im griechisch- römischen Ringkampf holte sich Sperling (Leichtgewicht) die bronzene und Földeak (Mittelgewicht) die silberne Medaille. Bei den Schwimmern schied Dr. Barany über 100 Meter Kraut mit einer Zeit von 59,4 aus! Im Wasser­ball mußte Deutschland leider gleich gegen Ungarn an- treten und unterlag 2:6.

Deutschlands intema so mle Tennismeisterschaften nahmen am Sonntag in Hamburg unter Beteiligung von 14 Nationen mit der Erledigung der ersten Runde der bei», den Einzelwettbewerbe ihren Anfang.

Beim internationalen Klausenpaß-Rennen wurden 50 000 Zuschauer Zeuge eines erneuten Sieges Rudolf Caracciolas auf Alfa Romeo. Caracciola legte die 21,5 Kilometer lange Strecke in der neuen Rekordzeit von 15:50 zurück. In der Sportwagenklasse belegte erwartungs­gemäß Hans von Stuck auf Mercedes-Benz den ersten Platz.

3m Fußballsport ist der süddeutsche Verband als erster in den Kampf um die Punkte eingetreten, während in den anderen Landesverbänden lediglich Freundschafts­spiele ausgetragen wurden. Es spielten u. a. 1. FE. Nürn­berg Germania Nürnberg (Sbd.) 2:1; Spvg. Erlangen

bürg 4:0; Spvg. LandshutBayern München 1:7; FE. Pforzheim Stuttgarter SC. (Sbd.) 3:1; Stuttgarter Kickers Normannia Gmünd 12:0; Karlsruher FV. Spvg. Schramberg 2:1; Phönix Karlsruhe Freiburger FC. 2:1; FV. Saarbrücken SV. Saarbrücken 8:3; Bo­russia Neunkirchen Saar Saarbrücken 3:1; SSV. Ulm SB. 1860 München 6:3. In Berlin: Viktoria 89 Holstein Kiel 2:4; Hertha BSC. Eintracht Frankfurt 2:4.

Ellen preis. Zehnkämpfer Sieoeti.

10000 Choleraopser

Moskau, 7. August. Jla^ einer Meldung aus Schang. Hai konnte die Choleraepidemie bisher noch nicht gebannt werden. 3m Laufe von zwei Monaten sind der Cholera annähernd 10 000 Menschen zum Opfer gefallen. Beson­ders stark wütet die Cholera in Kanton und anderen Städ­ten Südchinas.__

Die Wetterausfichteiü

Das südwestliche Hochdruckgebiet, welches bis zum Samstag im Vordringen nach dem Festland war, wird neuerdings durch eine Störung im Osten zurückgedrängt. Während es in Südwestfrankreich, Alpengebiet und in ganz Südeuropa fast völlig wolkenlos ist, herrscht in Deutschland meist bewölkes Wetter und weiter nach Osten von der Elblinie an kommt es wieder zu Niederschlägen, die voraussichtlich noch weiter nach Westen zurückgreisen werden. Diese Strömung ist aber wahrscheinlich nur vorübergehend und späterhin ist mit dem erneuten Vor­stoß des hohen Drucks zu rechnen.

Vorhersage für D i e n s t a g: Erneutes Vordringen des Hochdruckeinflusses.