Einzelbild herunterladen
 

Mebung der Vreuken-Berordnuilg?,

Forderung des Landkagspräfidenten Kerrl.

Berlin, 28. Juli.

Der Preußische Landkagspräsident Kerrl hat an den Reichskanzler von Papen zwei neue Briefe gerichtet, von denen sich einer mit der preußischen Notverordnung, der andere mit der Stellung der früheren preußischen Minister beschäftigt.

In dem ersten Brief weist der Präsident darauf hin, daß die geschäftsführende preußische Regierung in Preußen eine Rotverordnung erlassen habe, die in ihren Kürzungen der Veamtengehälter weit über die Reichsnotverordnung hm- rusgehe, eine Schlachtsteuer einführe und gerade die Aerm- sten stark schädigende Bestimmungen über die Hauszins­steuer enthalte. §er Landtag habe diese Notverordnung auf­gehoben, die geschäftsführende Regierung sei diesem Beschluß jedoch nicht gefolgt.

Nach Beendigung des Reichskommissariats, so heißt es in dem Schreiben weiter, werde die Verantwortung für die Staatsführung in Preußen nach dem Willen des Volkes der stärksten Partei, nämlich der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, zufallen müssen. Ihr müsse es überlassen Reiben, neue Wege einzuschlagen, die zu dem Ziele fuhren müßten, daß endlich mit der Behinderung der wirtschaftlichen Vetätigung des Volkes Schluß gemacht und jedem Aroerts- willigen sein Recht auf Arbeit zugesichert werde.

Mit Rücksicht darauf, daß jedes Einschlägen neuer Wege nur dann wirksam sein könne, wenn diese Wege mit einem vertrauenden Volke beschritten würden, bittet der Landtags- präsident den Reichskanzler in seiner Eigenschaft als preu- gischer Ministerpräsident, dem Kabinett die Aufhebung der Notverordnung vorzuschlagen und ihre Aufhebung durchzu- führen, um mit dieser Maßnahme die Bahn für die neue Staatsführung frei zu machen.

In dem zweiten Schreiben an den Reichskanzler wendet sich der Landtagspräsident gegen das Vorgehen der blsheri- gen preußischen Minister. Die abgesetzten preußischen Mini­ster hätten keinerlei Recht, sich anzumaßen, im Namen Preu­ßens zu sprechen und zu klagen. Bestände wirklich ein Ver- fassungskonflikt zwischen Preußen und dem Reich so stunde es ihm, dem Landtagspräsidenten, eher zu, die 2nterejsen Preußens zu vertreten, als den abgesetzten Mimstern. Cs unterliege aber nicht dem geringsten Zweifel, daß die vom Reichspräsidenten erlassenen Maßnahmen nicht nur verfas­sungsmäßig zulässig, sondern zur Beseitigung eines Notstan­des für das Land Preußen unbedingt notwendig gewesen seien.

Preußens Vertretnng im Reichsrat

Berlin, 28. Juli.

Die Ausschüsse des Reichsrats für innere Verwaltung, Verkehrswesen, Rechtsfragen und Volkswirtschaft berieten unter dem Vorsitz des Reichsinnenministers Freiherrn von Gayl die Einzelheiten der von der Reichsregierung beab­sichtigten Neuregelung des Rundfunkwesens.

In der Frage der Vertretung Preußens im Reichsrat steht die Reichsregierung auf dem Standpunkt, daß der Reichskommissar für Preußen bzw. fein kommissarischer Ver- tretet Dr. Bracht für die 13 Reichsratsstimmen der preu­ßischen Regierung zuständig ist. Es trifft jedoch nicht zu, wie dies lxhauptet wurde, daß von Papen die Mitglieder des Kabinetts Braun brieflich ihrer Funktionen als Bevoll­mächtigte Preußens enthoben habe. Dr. Bracht ist auch nicht an Stelle des amtsenthobenen Ministerpräsidenten zum Be­vollmächtigten im Reichsrat ernannt worden. Die Rechts­frage ist vielmehr so lange in der Schwebe, bis eine Ent­scheidung des Staalsgerichtshofes gefallen ist.

Wie verlautet, hat eine Reihe von Ländern gegen den Standpunkt der Reichsregierung Einwendungen er- hoben. *

Dentschnutionale Kritik

Briefwechsel zwischen hugenberg und dem Kanzler.

Berlin, 28. Juli.

Zwischen Dr. Hugenberg und Reichskanzler vor Papen hat ein Briefwechsel stattgefunden. Dr. Hugenberg schrieb u. a.:Das wir nicht parlamentarisch eingestellt sind wissen Sie. Daraus folgt schon, daß wir nicht den Wunsch haben, mit parlamentarischen Hilfsmitteln einen von der Autorität des Reichspräsidenten getragenen, sich vom bis- heriaen Regierungssystem abwendenden Kabinett Schwie­rigkeiten zu bereiten. Wir haben aber auf der anderen Seite eine Mitverantwortlichkeit für die nationale Bewegung. Das ist der Grund der Kritik an zwei Maßnahmen Ihrer Re­gierung: Notverordnung vom 14. Juni 1932 und Abschluß des Vertrages von Lausanne. Die Fühlung mit den großen nationalen Strömungen im Lande war bei den kurzlichen Maßnahmen gegenüber der zu Unrecht weiter amtierenden preußischen Regierung durchaus vorhanden. Wir vertrauen auf eine folgerichtige Weiterführung des begonnenen Werkes.

Anders liegt es mit dem oben bezeichneten beiden Vor­gängen. Ich weiß, daß die Regierung Brüning m einem Augenblick zurückgetreten ist, in dem die öffentlichen Kassen leer und Deutschland bankrott war. Trotzdem können wir der Art nicht zustimmen, in der die Finanzfrage angesaßt ist. Der erste sofortige Schritt zur Beseitigung unnötiger Har­ten müßte die Aufhebung der preußischen Finanznotoerord. nunq vom 8. Juni 1932 sein. Der jetzige Inhalt der Not­verordnung vom 14. Juni 1932 ist um so unbefriedigender, als damit zunächst keinerlei aufbauende Maßregeln verbun­den waren.

Mit einem sofortigen Vorgehen diese- Art würden auch die Gefahren großenteils abgebogen sein, die mit den Ergeb­nissen von Lausanne verknüpft sind Wir rechnen mit ber Möglichkeit, daß es unabhängig von deutschen Entschlüssen zu keiner Notifizierung kommen wird.

Antwort des Reichslanzlers

auf das Schreiben Hugenbergs heißt es u. a.:Es ist mir völlig klar, daß die ersten Maßnahmen des Reichskabinetts zur Sicherung der öffentlichen Haushalte und zur Erhaltung der Sozialversicherung eine schwere Belastung für das Reichskabinett in der öffentlichen Meinung Deutschlands dar^ stellen mußten Bei der Lage die das Reichskabmett nach Uebernahme der Regierung vorfand, war aber zunächst kein asiderer Entschluß möglich Erst nachdem die Reichsregierung m der auswärtigen wie in der inneren Politik durch ihre bisherigen Handlungen die Auseinandersetzungen mit dem Erbe der vorangegangenen Regierungen zu einem gewissen Abschluß gebracht hat. kann die Aufbauarbeit beginnen Sie wird darin bestehen müssen aus dem bisherigen mehr oder weniger unorganisch und unzusammenhängend entstan­denen Notverordnungswerk eine nach einem einheitlichen Finanz- und Wirtschaftsplan geregelte Neuordnung zu scha - sen, durch die auch manche durch die vorangegangenen Not­verordnungen herbeigeführten Härten zu beseitigen sein wer­den. Hand in Hand damit wird eine tieseinschneidende Ber- waltungs- und Finanzreform gehen müssen.

Es ist selbstverständlich, daß in diesem Reformprogramm der Regierung auch die Regelung der in- unb auslanbijajen Schulden eine wichtige Rolle spielen wird. Die Relchsregle- rung ist mit der Bearbeitung aller dieser Fragen seit ge­raumer Zeit beschäftigt und wird in den kommenden Wochen ihre grundsätzlichen Maßnahmen zur Durchführung bringen.

Bribiing antwortet

ir . Berlin, 28. Juli.

Reichskanzler a. D. Dr. Brüning hat den an ihn ge­richteten Brief des früheren Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht mit einer Erklärung beantwortet, wonach die ihm in Freiburg in den Mund gelegten Aeußerungen gegen Dr. Schacht nicht gefallen, sondern in der Presse falsch wiederge­geben worden seien. Damit entfielen auch die Schlußfol­gerungen des Schacht'schen Briefes.

Auf das Telegramm Dr. Hugenbergs wird Dr. Brü­ning gleichfalls, entweder in einer besonderen Erklärung oder in seiner Berliner Sportpalastrede am Freitag, ant­worten.

Sauerwein intern lerot t». Gayl

Paris. Reichsinnenmintster Freiherr v. Gayl ge­währte dem nach Deutschland entsandten Sonderbericht- erstatter desParis Soir", Sauer wein, ein Inter­view. Auf verschiedene Fragen Sauerweins erklärte bei Minister u. a daß er die Nationalsozialisten nicht als re­volutionäre Partei betrachte. Die einzige versassungsseind- liche und revolutionäre Partei in Deutschland sei die KPD Wesentlich sei, daß ein Kabinett aus Persönlichkeiten be- stehe, die durch den gleicht nationalen Willen verbunden sind. Die Regierung wünsche, daß der neue Reichstag st zusammengesetzt sei, daß eine wirkliche Zusammenarbeit mit ihm möglich werde. Die Manöverübungen der deut­schen Jugend, fuhr der Rei' "minister fort, sind reine sport­liche Uebungen, die wir du^-a und die wir sogar ermu­tigen. Wir sind der Ansicht, daß diese Uebungen den Geist der Disziplin entwickeln und nichts mit militärischer Uebungen zu tun haben. Irgendeine revolutionäre Be­wegung werden wir nicht dulden. Der Reichsmimstei kündigte an, daß die Regierung binnen kurzem einer Plan zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Rahmep der Wiederbelebung der Wirtschaft entwickeln werde.

Wahlrede Dr. Mnings

Meppen. Reichskanzler Dr. Brüning r es im Hinden- burgstadion darauf hin, daß das Zentru t durch ganz er­hebliche kulturpolitische Ideen von der Sozialdemokratie getrennt sei. Er bezweifle, daß die Regierung Papen et­was erreichen könnte. Es wäre besser gewesen, wenn doch die Rechte ans Ruder kommen sollte, wenn dies schoy jetzt geschehen wäre, damit die Nationalsozialisten zeigen könn­ten, daß auch sie nichts an der augenblicklichen Not ändern können. Nur eine gemäßigte Politik könne Deutschland retten. Deutschland werde sich niemals einer Diktatur beugen.

Ar. Keld spricht in Köln

Köln. Vor etwa 1OOOO Personen stellte sich der baye­rische Ministerpräsident Dr. Held den rheinischen Zen- trumswählern vor. Ministerpräsident Held stellte sich auf den Standpunkt, daß das Reichsministerium nicht über den Kopf der Landeszentralbehörde Anordnungen treffen könne. Was die Zentralisierungsbestrebungen des Rund­funks angingen, so sei Bayern nicht gewillt, sich einen sol­chen Eingriff gefallen zu lassen. Auf der Stuttgarter Kon­ferenz habe man sich sehr offen ausgesprochen und sei sich nichts schuldig geblieben. Es scheine, als ob man aus dieser Aussprache gelernt habe. Dr. Held übte des wei­teren Kritik an der Zusammensetzung des Reichskabinetts, die nicht der Zusammensetzung des Volkes entspreche sowie an der Regierungserklärung.

»etinnttHeng der Breidenwahlea?

Berlin. Das bisherige Untersuchungsergebnis wegen der in der Presse erschienenen Nachrichten über eine' Be­einflussung der Preußenwahlen aus amtlichen preußischen Mitteln hat den Reichskommissar für das Land Preußen dazu veranlaßt, in dieser Sache und in einer Reihe von ähnlich gelagerten Fällen, die inzwischen bekannt geworden sind, den kommissarisch als Ministerialdirektor im preu­ßisches Staatsministerium tätigen Ministerialrat Dr. I Landfried und Ministerialrat Dr. Schütze im preußischen Innenministerium mit der Feststellung des Tatbestandes zu beauftragen.

Die Ȋstige Gestaltung Des Knnbfunts

Berlin. Die Sitzung der Vereinigten Ausschüsse des Reichsrats über die Richtlinien für die zukünftige Gestal­tung des Rundfunkwesens, hatte den Zweck, den Reichs­rat auf Grund des Artikels 67 der RV. über die von der Reichsregierung entworfenen Richtlinien zu hören. Die fange Aussprache führte zu einer vollen Einigung zwi- chen Reichsregierung und Ländern über diese Richtlinien, kin Redaktionsausschuß unter Beteiligung der Länder jpird heute vormittag den Text der neuen Richtlinien vor- jegen, die im Anschluß daran veröffentlicht werden sollen,

Die vom Fliederhaus

Roman von Gert Rothberg «= - ......1===t . -

Cepyri®M by Martin Feacfctwnnger, Halle (Saale) M31

[43

Graf Eschweiler schwebte noch immer in Lebensgefahr. Der Schuß hatte die Lunge durchbohrt. Seine Mutter, sein Freund, Tante Helene und Jrmengard waren in schwerster Sorge um ihn. Und als endlich das wütende Fieber wich, lag er völlig teUnahmslos da.

Im Fieber war immer wieder der Name des Mädchens gefallen?

i. »Senil Liebe, kleine Reni, ich liebe dich!" r Das hatte die Mutter genau so gut hören müssen, wie es der Freund, die Aerzte und die Pflegerinnen gehört Kalten.

> Er liebte dieses Mädchen! i Jetzt wußte sie es!

SÄt er wieder bei Bewußtsein war, hatte er sie noch nicht erwähnt.

z Er sprach überhaupt nichts. Mit niemandem!

Die Aerzte machten besorgte Gesichter. Geheimrat Pro­fessor Rrang beobachtete den Kranken genau. Ihm kamen sonderbare Gedanken. Doch er sagte nichts.

>! Eines Tages aber meinte er:

»Gnädigste Gräfin gestatten mir, zu erklären, daß die größte Gefahr vorüber ist und daß ich mich nach Hause be- geben möchte. Man erwartet mich. Eine Kranke muß eine schwierige Operation an sich vollziehen lassen, und sie wartet nun schon so lange auf meine Rückkehr. Mein SMIege hier ist sehr tüchtig und wird den Kranken sorgsam betreuen. Die Hauptsache ist jetzt auch nur noch gewissen­hafte Pflege, und die hat der Herr Graf bestimmt*

' Gräfin Maria erschrak. Sie hatte den berühmten Arzt gern noch hierbehalten; doch sie sah es ein, daß ihn andere Pflichten riefen, und er konnte hier ja Wohl auch nichts nuchr tun.

So reiste Professor Kranz am nächsten Tage ab. Mit seinem Kollegen hatte er noch eine längere Unter­redung.

Es war an einem wunderschönen Sommermorgen! Alle Schönheit der Natur drängte sich zusammen.

Und an diesem Morgen war die Verhandlung gegen Oberförster Melenthin.

Der Verhandlungssaal in der Kreisstadt war gedrängt voll. Der Untersuchungsrichter war merklich unruhig. Er hatte sein Material so hübsch beisammen. Kommissar Schuricht war in diesen letzten Wochen in den Ruhestand getreten und befaßte sich nur noch aus Liebhaberei mit der Sache, wenn man sich so ausdrücken wollte. Amtlich hatte er nichts mehr mit den Angelegenheiten zu tun. So mußte man eben abwarten, was er eigentlich heute auskramen würde.

Und dann begann die übliche Verhandlung mit all ihrem Drum-und-Dran.

Mit blassem, ernstem Gesicht saß Melenthin auf der An­klagebank. Er sah keinen Menschen an, sondern starrte vor sich nieder. Er fühlte nicht die Frauenaugen, die sich mit unendlicher Liebe auf ihn richteten. Er nahm keinerlei Notiz von Irene Lindemann, deren Herz schmerzlich klopfte, als sie ihn nun wiedersah. Nur einmal blickte er auf. Das war in dem Augenblick, als Fräulein Verene geringer als Zeugin aufgerufen wurde.

Es zuckte im Gesicht des Mannes. Man wußte nicht, ob es Schmerz oder Verachtung war.

Und dann sagte Verene aus.

Sie sprach noch einmal von der grotesken Gestalt, die sie gesehen hatte.

Dann wurde die scharfe Stimme des Vorsitzenden ver­nehmbar:

Fräulein Beringer, es klingt wie ein Märchen und ist wohl auch eins. Noch sind Sie nicht vereidigt. Ueberlegen Sie, was Sie sprechen! Gerade das Revier des Grafen von Eschweiler wurde hervorragend gepflegt, und eine An­

zahl Forstpersonal war stets in den Wäldern. Es müßt doch wenigstens jemand diese Gestalt gleichfalls einmal go sehen haben. Es ist auch weit und breit nichts bekannt, das irgendwo ein Kretin oder so etwas lebt. Vielleicht war ei eben doch nur der furchtbare Schrecken, der Ihnen dieß Gestalt vorspiegelte?"

Nein, ich sah die Gestalt ganz gewiß!"

Dann kommen wir damit nicht weiter. Sie Haber nichts weiter hinzuzufügen?"

Nein!"

Der Verteidiger erhob sich, sein Gesicht strahlte, den» soeben kam Kommissar Schuricht auf ihn zu. Und hinter ihm schritt eine sonderbare Gestalt: klein, verwack - mit großem Kopf und zottigem Haar.

Verene stieß einen lauten Schrei aus.

Dort! Das - ist - die Gestalt!"

Atemlose Stille.

Das seltsame Geschöpf mit dem zottigen Haar blickt« aus ein paar guten Augen auf die Menschen, die wie ent­geistert zu ihm hinsahen.

Meine Herren, hier ist der Täter! Es ist Paovo Phil- lippi, ein Zirkuskünstler vom Unternehmen Urrden. Ei liebte die Trapezkünstlerin Lelia Menori und war ihr in hündischer Treue ergeben. Die Künstlerin war verlobt mit einem Freunde des Grafen von Eschweiler. Er konnte fU jedoch nicht heiraten, solange sein Onkel, dessen Erbe ei war, lebte. Inzwischen war Lelia lungenkrank geworden; der Bräutigam war in schwerster Sorge um sie. Das war vor dreizehn Jahren in Budapest. Die Artistin blieb noch immer ihrem Berufe treu und wollte nichts davon wissen, sich von ihrem Verlobten unterhalten zu lassen. Nicht ein­mal für ihr Kind nahm sie etwas vom Vater an. Sie mochte darin vielleicht sehr recht haben. Aber etwas Un­erwartetes trat ein. Der Baron Gerber verunglückte aus der Jagd, und in seiner Todesstunde nahm er dem Grafen Eschweiler das Versprechen ab, für Lelia und das Kind zu sorgen. i

Graf Eschweiler hat sein Wort gehalten.

lSkortleduna kolaO ,