Einzelbild herunterladen
 

Bis an die Zähne gewappnet

Frankreichs Aefkungswall im Offenunüberwindlich".

Paris. 26. Juli.

Ueber die Befestigungen an der französischen Ostgrenze machte der Abgeordnete Lamoureux sehr interessante und charakteristische Ausführungen. Lamoureux, der General- berichterstatter des Budgets im Finanzausschuß der Kam­mer ist, befindet sich zur Zeit aus einer Besichtigungsreise durch die Befestigungswerke in der Gegend von Metz.

Sein erster Eindruck, so führte er u. a. aus, sei, daß diese Befestigungen prachtvoll ausgeführt und ausgedacht worden seien. Frankreich habe mit dem Bau dieser Befesti­gungen eine in der Geschichte der Völker beispiellose Leistung vollbracht, deren einzigartige Bedeutung besonders bemer­kenswert erscheine, wenn man die Schwierigkeiten bedenke, die sich der Ausführung entgegengestellt hätten. Das Befe- stigungssystem an der Ostgrenze sei unüberwindlich. So stark, so mutig und so hartnäckig das deutsche Heer auch sein möge, es werde im gegebenen Fall an den Verkeidigungs- werken zerschellen.

*

In Berliner politischen Kreisen finden die Erklärungen Lamoureux' starke Beachtung. Man fragt sich, angesichts der Darstellung Lamoureux' über dieprachtvoll ausgedach­ten und ausgeführten" Befestigungen an der französischen Ostgrenze, warum denn eigentlich Frankreich immer wieder erneut seine Sicherheitsforderung erhebt angesichts der Tat­sache, daß es, wie aus den Ausführungen Lamoureux' doch ganz ein! ^ iiig hervorgeht, diese Sicherheit in ausgedehnte­stem M: .? besitzt.

Ställen perlet die Mim

Der Zwischeusall mit den Franzosen nicht beizulegen.

Genf, 26. Juli.

Im weiteren Verlauf, ihrer Verhandlungen nahm die Interparlamentarische Union zu dem bisherigen Ergebnis der Abrüstungskonferenz Stellung Es wurde eine Resolu­tion vorgelegt, in der erklärt wird, daß die Ergebnisse des ersten Tagungsabschnittes weit davon entfernt sind, die Hoff­nungen der Völker zu befriedigen In der Aussprache übte der belgische Delegierte Senator de Brouckere, der Bel­gien auch auf der Abrüstungskonferenz vertreten hat. gera­dezu vernichtende Kritik an den Arbeiten des ersten Ta- gungsabschnitts der Konferenz. Er erklärte, die Resolution des Hauptausschusses vom 23. 7 stelle -nen eklatanten und vollständigen M e r s o j bet Konferenz dar

Die italienische Gruppe der Interparlamentarischen Union hat wegen der Aeußerungen des Franzosen Renaudel ihren Austritt aus der Union erklärt. Zu Beginn der letzten Sitzung gab der Präsident einen Brief der italienischen Delegation bekannt, worin diese erklärt, daß sie ihren Aus­tritt vollziehen müsse, da die Union ihr nicht die geforderten Genugtuungen geleistet habe.

Der rMM-W Nische Balt

Rigaer Friede weiter Grundlage der Beziehungen.

Warschau, 26 Juli.

Der nunmehr zustande gekommene Richtangriffsvertrag "Zwischen Polen un^ ^"ntattör^gMeföl^

vertrag vom Jahre 1921 (Rigaer Friede) auch weiterhin als Grundlage ihrer "gegenwärtigen Beziehungen und Verpflich­tungen bestehendlsibt. Die Vertragspartner erklären, daß die bisherigen Verpflichtungen kein Hindernis für die Ent­wicklung friedlicher Beziehungen bilden und zu dem abschlie­ßenden Vertrag in keinem Widerspruch stehen.

Beide Vertragspartner stellen fest, daß sie auf den krieg als ein Mittel der nationalen Politik verzichten und sich ge­genseitig verpflichten, von allen Angriffshandlungen abzu- sehen, wenn diese die gebietsmäßige und politische Unabhän­gigkeit des anderen Vertragspartners verletzen, auch in Fäl­len. wo diese Handlungen ohne Kriegserklärung und bei Verheimlichung aller sichtbaren Merkmale erfolgen sollten.

Der Vertrag sieht die Verpflichtung vor, daß einem drit­ten Staat, der einen der beiden Vertragspartner überfällt, weder mittet noch unmittelbare Hilfe' geleistet werden darf. Wenn einer der Vertragschließenden einen dritten Staat an» greift, so steht dem zweiten vertragschließenden Teil das Recht zu. den Vertrag sofort zu kündigen.

Ein Artikel sieht ein besonderes abzuschließendes Freundschaftsabkommen vor. Dieses Zusatzabkommen muß gleichzeitig mit dem Vertrag ratifiziert werden. Der Vertrag wird auf'drei Jahre abgeschlossen, mit automatischer Ver­längerung um zwei weitere Jahre bei sechsmonatiger Kün­digungsfrist.

Die Unterzeichnung des Vertrages erfolgte am Montag- nachmittag in Moskau.

Wirtschaftskonferenz wirb vorbereitet

Bafel. Der Präsident der BIZ., MacGarrah, gibt bekannt, daß er den Präsidenten der Niederländischen Bank, und Verwaltungsratsmitglied der BIZ., Dr. Trip, und den stellvertretenden Präsidenten der BIZ., Leon Fräser, zu Mitgliedern des Unterausschusses für Finanz- fragen im Sachverständigenausschuß ernannt habe. Dieser Ausschuß soll nach den Beschlüssen der Lausanner Konfe­renz die Untersuchung des Fragenkomplexes vornehmen, mit dem sich die Weltwirtschaftskonferenz zu beschäftigen haben wird.

Beileid zum Tode Groenhoffs

Berlin. Aus Anlaß des tödlichen Unfalls des Segel- iliegers G r o e n h o f f hat der Reichsverkehrsminister Frei­herr von Eltz-Rübenach der Rhön-Rossitten-Gesellschaft and allen Wettbewerbsteilnehmern sein Beileid zum Tode ihres hervorragenden Kameraden ausgesprochen. Gleich- teitig hat der Minister an den Vater des Verewigten ein herzlich gehaltenes Beileidstelegramm geschickt.

von Gronau über Labrador

New Pork. DerGrönlandwal" Wolfgang von § r o n a u s soll über Labrador gesichtet worden sein. Eine Bestätigung dieser Meldung der Associated Preß aus St. Johns (Neufundla id), bei der Einzelheiten und Zeitan­gabe fehlen, liegt noch nicht vor.

Aus der Heimat.

Erwc'ierung der Rundfunkgenehmigungsbedingungen Die Bedingungen für die Errichtung sowie den Betrieb von Rundfunkempfangsanlagen sind mit Wirkung vom 1. August dahin erweitert worden, daß der Rundfunkteilnehmer, an dessen Empfangsanlage Hörvorrichtungen für Personen an­geschlossen sind, die mit ihm nicht in Wohnungsgemeinschaft leben, der Zustellpostanstalt die genauen Anschriften dieser Personen und ferner alle Aenderungen (Zu- und Abgänge sowie Wohnungsänderungen) sofort schriftlich mitzuteilen hat. Diese Erweiterung der Bedingungen gilt auch für alle vor dem 1. August erteilten Genehmigungen (Verleihungen) zur Errichtung sowie zum Betrieb einer Rundfunkempfangs­anlage, ohne daß es eines Umtausches der Urkunden bedarf.

Hersfeld. Die nächste Erwerbslosen­wanderung ist eine Radtour und findet bei gutem Wetter am Donnerstag, den 28. Juli statt. Ziel: Fulda. Treffpunkt: am Linggplatz um 7 Uhr morgens, Heimweg: über Bad Salzschlirf und Schlitz, Rückkehr: gegen 7 Uhr abends. In den genannten Orten sollen unter kundiger Führung die Sehenswürdigkeiten be­sichtigt werden. Da für Verpflegung gesorgt werden soll, ist vorherige Anmeldung am Mittwoch, den 27. Juli, morgens zwischen 10 und 12 Uhr bei Pfarrer Freudenstein erforderlich

Gersfeld (Rhön), Während gestern vormittag die Segelflieger über der Wasserkuppe in geschlossenem Verbände zum Andenken an ihren unvergeßlichen Güniher Groenhoff ihre Kreise zogen, fand zur Mittags­stunde bei herrlichem Sommerwetter in der evangelischen Kirche zu Gersfeld im Beisein der Eltern Groenhoffs eine von der Rhön-Rossitten-Gesellschaft veranstaltete eindrucksvolle Trauerfeier für ihren Meisterfiieger und Fluglehrer statt, an der Vertreter aller am diesjährigen Wettbewerb beteiligten Fliegergruppen und die Spitzen der Behörden teilnahmen. Ein unübersehbarer Zug erwies dem Toten die letzte Ehre auf seiner Fahrt nach dem Bahnhof.

Fliegerlager Wafferkuppe. Fiedler stürzte gestern mittag 12 Uhr mit dem SegelflugzeugLuftikus" über dem Weltenfeglerhang ab und trug einen Armbruch und erhebliche Gefichtsverletzungen davon. Das Segelflug­zeug ging völlig zu Bruch. Der gestrige Tag hatte zwei vorzügliche Wettbewerbsleistungen aufzuweisen Hackenjost vom Württembergischen Luftfahrtoerband auf Lore" und Peters vom Luftfahrtverein Aachen-konnten 10 Stunden und 10 Minuten in der Luft bleiben und teilten sich damit in den Tagespreis.

Holzhausen. Am Sonnabend mittag verunglückte der hiesige Einwohner Heinrich Möller auf eine eigen­artige Weise. Er wollte eine Treppe hinuntergehen und stürzte dabei so unglücklich die letzten vier Stufen hinab, daß er mit dem Hinterkopf auf den Zementfuß­boden hart aufschlug. Er wurde bewußtlos; man brächte ihn im Auto sofort nach Hephata, wo er noch am Nachmittag infolge seiner schweren inneren Ver­letzungen, ohne das Bewußfein wiedererlangt zu haben,

Frankfurt a. M Auf dem Festhallengelände sind verschiedene falsche 5-Mark-Slücke angehalten und beschlagnahmt worden. Die Vertreiber des Falschgeldes hatten die falschen 5-Mark-Stücke bei Verkaufsständen in Zahlung gegeben. Einem Kaufmann, welcher an der Kasse des Festhallengeländes Eintrittskarten gelöst hatte, wurde aus der Hosentasche seine Brieftasche mit etwa 1200 Mark Inhalt gestohlen. Bei der am i Donnerstag im Römer stattgefundenen Sängerkund­gebung wurde einem Herrn im Gedränge eine goldene Uhr mit goldener Kette gestohlen. Der Wert der Uhr wird mit 320 Mark angegeben.

Göttingen. In diesen Tagen kann das Corps Bremensta auf ein 120jähriges Bestehen zurückblicken. Eine würdig verlaufene Totengedenkfeier, bei der Staats­minister a. D. und Präsident des Oberverwaltungsge­richtes, Professor Dr. Drews, die Gedenkrede hielt, leitete die verschiedenen Veranstaltungen des Jubiläums- Stiftungsfestes ein.

Göttingen. Sonntag morgen geriet auf der Land­straße von Göttingen nach Dransfeld ein Lastkraftwagen mit Anhänger, der 7 Tonnen Zucker geladen hatte, in Brand und wurde vollkommen zerstört. Die Insassen behaupten, daß der Anhänger geschleudert und sie da­durch die Gewalt über das Fahrzeug verloren hätten. Der Wagen ist dann eine Böschung hinuntergestürzt und sofort in Brand geraten. Die Insassen sind unverletzt; der Wagen stammt aus Bremen.

Göttingen. Zu dem Sprengstoffdiebstahl auf dem Hohen Hagen wird mitgeteilt, daß gestern nachmittag I von einem Knecht beim Himbeerpflücken im Gebüsch auf dem Hohen Hagen mehrere Kisten von dem ge­stohlenen Sprengstoff mit insgesamt 150 Pfund aufge­funden wurden. Die Kriminalpolizei aus Hannover ist heute damit beschäftigt, das Gelände nochmals gründlich abzusuchen.

Mengeringhausen. Durch einen Kopfschuß wurde hier ein Kind aus 80 Meter Entfernung durch eine Terzerolpistole verletzt. Operativer Eingriff war zur Entfernung deS Geschosses notwendig. Der Schuß rührt von einem auf Spatzen schießenden jungen Mann her.

Bergheim-Giflitz. Ein 11 Zentner schwerer Ochse, der im Magen einen 60 Zentimeter langen Motorradschlauch hatte, wurde hier von einem Metzger­meister geschlachtet.

Gilt Beinhorn in Bremerhaven

Bremerhaven, 26. Juli. Die deutsche Weltfliegerin Elli Deinhoru, die mit ihrem Flugzeug mehr als 30 000 Ki­lometer über alle fünf Erdteile und 18 verschiedene Staaten zurückgelegt hat, ist mit dem LloyddampferEap Rocke" hier eingekroffen. Sie wurde am Kai von einer riesigen Menschenmenge und von zahlreichen Vertretern der Luft- fahrtvertmnde begeistert begrüßt.

Schwere Ausschreitungen

ZLlich: SS.-Mann erschossen.

Eine nationalsozialistische Klebekolonne stieß in Jülich mit einem Trupp Kommunisten zusammen. Dabei wurde bet SS.-Mann Waldmann, ein ehemaliger Lehrer aus Aachen, erschossen. Der Täter, der bekannt sein soll, wird von der Polizei gesucht.

Trier: Kommunist erschossen.

Wie aus Trier gemeldet wird, wurden dort zwei Polizei- beamte auf einer Radfahrstreife in Zivil von vier Männern mit den WortenHeil Moskau, Rot Front" angegriffen. Ein Beamter wurde mit einer Pistole ernstlich bedroht, so daß er von der Schußwaffe Gebrauch machen muhte. Der Angreifer wurde tödlich verletzt.

Leiferde: Straßenschlacht.

In Leiferde bei Wolfenbüttel kam es abends zu einem schweren Zusammenstoß zwischen Mitgliedern der Eisernen Front und Nationalsozialisten, in dessen Verlauf auch einige Schüsse fielen. An der Schlägerei, beteiligten sich etwa 200 Personen. Das Ueberfallkolbmando aus Braun­schweig wurde angefordert. Eine Durchsuchung nach Waffen war ergebnislos. Etwa zehn bis zwölf Personen erlitten Verletzungen.

Mandelsloh: 15 bis 20 Verletzte.

Etwa 200 Reichsbannerleute aus Hannover hatten mit ihren Fahrrädern eine Propagandafahrt durch verschiedene Ortschaften im Kreise Neustadt angetreten. Als sie kurz nach 1 Uhr in Mandelsloh eintrafen, kam es in und um Mandelsloh lt. Canti-Meldung zu Zusammenstößen zwi­schen den Reichsbannerleuten und ortsansässigen National­sozialisten. Im Verlaufe der sich entwickelnden Schlägerei wurden die Reichsbannerleute in die Flucht geschlagen. Nach Beendigung der Zwischenfälle wurden ein Motorrad und 15 Fahrräder herrenlos aufgefunden. Nach den bisher vor­liegenden Meldungen der Landjägerei find 15 bis 20 Per­sonen verletzt.

Kommunisten schießen auf Polizei

Berlin. In einem Hause der Naunyn-Straße erregte eine Hakenkreuzfahne den Unwillen der Kommunisten. Sie sammelten sich vor dem Hause, um die Fahne zu beseitigen. Noch ehe sie in das Haus eindringen konnte/, erschien die Schutzpolizei. Als die Polizei rm Begriff war, die Straße zu räumen, wurde sie aus den Häusern beschossen und be- worfen. Die Polizei erwiderte das Feuer und stellte die Ruhe wieder her. Bald darauf wurde eine Frau in ihrer Wohnung in der Naunyn-Straße mit einem Kopfschus schwer verletzt aufgefunden.

Turnen, Sport und Spiel.

Turnfest auf der Wafferkuppe.

Glatter Verlauf des 26. Rhönturnfestes. 200 Teilnehmer

Auf der Wasserkuppe wurde am Sonntag zum 26 Male das Rhönturnfest abgewickelt. Entgegen den früheren Jahren nahmen nur etwa 200 Turnerinnen \ und Turner an den Wettkämpfern teil. Sie entstammten / 3»meist der Fuldaer und Kasseler Gegend, mftÖuuö.J^ früher sehr stark vertretenen Frankfurter und Offenbacher Vereine wohl wegen des Bundessängerfestes in Frank­furt diesmal nur wenige Meldungen abgaben.

Das Wetter war den Kämpfen nicht besonders günstig. Trotzdem hatten sich auf der Wafferkuppe 3000 Zuschauer eingefunden, die allerdings auch zu einem großen T ile wegen der Segelflüge erschienen, durch das nebliche Wetter aber nicht auf ihre Rechnung kamen.

Trotz der schlechten Vorbedingungen, die ein Berg­turnfest mit sich bringt, da weder Lauf- noch Sprung­bahnen zur Verfügung stehen wurde einige recht gute Leistungen geboten. Kreisvertreter Engelhardt-Eschwege richtete vor der Siegerverkündigung beherzigende Worte an die Turner.

Im Weitsprung erzielten Scheller-Fulda und Muth- Frankfurt mit 6,70 Meter die besten Weiten. Die schnellste Zeit über 100 Meter lief Scheller mit 11,4 Sek. Im Kugelstoßen war Ortwein-Fulda mit 11,65 Meter am besten, während im Weithochsprung Schöpf-Fulda und Scheller mit je 1,70 Meter hoch und 3,10 Meter weit am besten abschnitten.

Die deutsche Olympia-Mannschaft hat sich inzwischen in Los llnaeles eingelebt, doch konnten die angewiesenen Quartiere und Eraininqsptätie nicht restlos -befriedigen. So wurde bald ein neuer .lebungsplatz ausfindig gemacht Die Ruderer haben ihre Quartiere n Los Angeles verlassen und ein Hotel in Long Beach ausgesucht, >on dem sie schneller zur Rennstrecke gelangen können. Das Jn- eresse für das Training der Deutschen ist ganz besonders groß und mmer wieder versuchen Neugierige einen Blick in den demschen Erainingsbetrieb zu werden.

Italiens Meisterfahrer Nuvolari gewann ein Rundstrecken- -ennen in Aoell,no über 249,5 Kilometer in 2 :38 mit einem Stun» Jenmittel von 94,750 Kilometer vor Ippolito, ebenfalls mit Alfa Romeo, in 2 : 41 :10 und dem Maferntifahrer Faggioli.

Deutsche lennissiegc gab es im schwedischen Seebad Sero Hilde Krähwinkel gewann mit dem schwedischen König das Finale m Mired gegen Sverling-Larsson 6 : 2, 6 : 1 und mit der Schwedin ^rau Fick das Damendoppel 6 : 0, 6 : 0 gegen Hullegard-Borgström. 3m Herreneinzel setzte sich Dr. Dessart-Hamburg 6 :0, 6:1 über Hatt erfolgreich durch.

Die Wetteraussichte«.

Im Bereich eines Zwischenhochs, das sich über Deutschland entwickelt hat, haben die Niederschläge nachgelassen und vorübergehend ist es zu Aufheiterung gekommen. Ein über England erschienenes Tiefdruck­gebiet, das einen Ausläufer nach Westdeutschland entwickelt hat und dort bereits Niederschläge verursacht, wird auch unser Gebiet erreichen und wahrscheinlich schon in der Nacht zum Dienstag zu Niederschlägen führen. Später ist dann mit wechselnd bewölktem und unbe­ständigem Wetter mit einzelnen Schauern zu rechnen.

Witterungsaussichten für Mittwoch: Zunächst Abkühlung und wieder einsetzende Besserung des Wetters wahrscheinlich.