Einzelbild herunterladen
 

Um Deutschlands gutes Recht

Vor entscheidenden Kämpfen in Genf.

Genf, 17. Juli.

Die vertraulichen Verhandlungen zwischen den Abord- nungsführern über die Vertagungsentschließung der Abrü­stungskonferenz. die gleichzeitig den Kern des künftigen Ab- rüstungsabkommens darstellen soll, werden mit Nachdrull fortgeführt, Herriot und Paul-Boncour treffen am Montag in Genf ein.. MacDonald wird Mitte nächster Woche er­wartet. um an den entscheidenden Beratungen des Haupt­ausschusses teilzunehmen. In Konferenzkreisen verstärkt sich der Eindruck, daß schwere Kämpfe bevorstehen.

Die Frage der Gleichberechtigung Deutschlands auf der Abrüstungskonferenz rückt jetzt in den Mittelpunkt der Ent- Icheidungen. Die Mitarbeit Deutschlands an den einzelnen Punkten des künftigen Abrüstungsabkommens ist vollständig ausgeschlossen, wenn die Konferenz jetzt nicht eindeutig fest­stellt, daß das Abrüstungsabkommen in gleicher Weise für sämtliche Konferenzmächte gilt und damit für Deutschland an die Stelle des Teiles V des Versailler Vertrages tritt. Auf französischer Seite besteht nach übereinstimmender Be­urteilung in Genf die Tendenz, erst am Schluß der Konfe­renz die Gleichberechtigungsfrage in negativem Sinne zu entscheiden, um dann im Falle einer Ablehnung dieses Ab­kommens durch Deutschland die Verantwortung für den Zu- sammenbruch der Abrüstungskonferenz Deutschland zuzu- schieben und in der öffentlichen Meinung eine Weltkoalition gegen Deutschland zu schaffen. Dagegen werden auf deut- !cher Seite folgende Forderungen gestellt:

Die weitere Mitarbeit Deutschlands an der Abrüstungs­konferenz hängt von der Feststellung der deutschen Gleich­berechtigung ab. Falls diese in dem gegenwärtigen Ab­schnitt der Konferenz nicht mehr möglich ist, muß die Ab- rüstungskonferenz sogleich nach ihrem Wiederzusammentritt die Gleichberechtigungsfrage vor allen anderen Fragen ent­scheiden. Line fristlose Vertagung der Konferenz kann auf deutscher Seite unter keinen Umständen zugelassen werden. Die Abrüstungskonferenz muß noch in diesem Jahre an einem bereits jetzt festzusehenden Zeitpunkt zusammentreten. Aus einer Verweigerung der deutschen Gleichberechtigung kann Deutschland nur die unvermeidliche Folgerung eines Bruches der internationalen Verpflichtungen des Völkerbundsvertra- ge§ und des Versailler Vertrages durch die anderen Mächte und damit eine Befreiung von den ihm auferlegten Bin­dungen ziehen.

Gerechtiglett für Deutschland

In einem Brief an die Londoner „Times" fordern Lord Serif und andere Persönlichkeiten, daß die englische Re­gierung den Mut aufbringe, die Führung in den Abrü- stungsfragen zu übernehmen Die Regierung stimme grund- Mlich mit dem Hooverplan überein. Sie habe den Grund­satz der Abschaffung der Angriffswaffen angenommen, und sie erkenne die Gerechtigkeit der deutschen^Forderung nach Gleichheit an aber wenn sie nicht die' Zustimmung zur Ab­schaffung der Unterseeboote erhalten könnte, so würden die Rüstungsausgaben weiterhin dieselben wie bisher bleiben.

Roch bestehe die Diskriminierung gegen Deutschland in Linienschiffen, Unterseebooten, beweglichen Langgeschühen, Tanks und könne die jetzige Politik das Vertrauen wieder erwecken, wie könne sie die Amerikaner davon überzeugen, daß Europa zu arm sei, um Schulden zahlen zu können und wie könne sie die deutschen Rechts­parteien davon überzeugen, daß sie dem guten Villen frühe­rer Feinde Deutschlands trauen können, wenn England sich nicht zu einer Politik der Führung bekenne?

Warnende Stimmen

Mehrere internationale Organisationen, darunter die Schweizerische Liga für den Völkerbund, die amerikanischen Völkerbundsligen und verschiedene internationale Frauen- organisationen haben dem Präsidenten der Abrüstungskon­ferenz Henderson einen Resolutionsentwurf vorgelegt, in Dem sie die Notwendigkeit der Gleichberechtigung unter den Staaten betonen, ferner eine wirkliche Herabsetzung der Rü­stungen im Sinne des Hoover-Planes fordern.

BsliM’iriitW Mlift verschärft

Der Fehlschlag der Besprechung MacDonald—de Valera.

London, 17. Juli.

Der vollkommene Fehlschlag der Besprechungen zwischen MacDonald und de Valera wird auf die großen Meinungs- verschiedenheiten über ein Schiedsgericht zurückgeführt, dem die Frage der irischen Entschädigungszahlungen an England unterbreitet werden soll.

MacDonald erklärte es für unmöglich, dem Schiedsge­richt, wie dies de Valero verlangte, auch Mitglieder beizu- ordnen, die nicht einem Staat des englischen Weltreichs «n- gehören, während de Valera seinerseits von seiner Forde­rung nicht abwich. Der Verhandlungsplan des irischen Ar­beiterführers Norton wurde ebenfalls nach längeren Erwä­gungen verworfen. Norton hatte vorgeschlagem einen Fün­ferausschuß einzusetzen. der aus je zwei irischen und zwei englischen Mitgliedern bestehen und dessen unparteiischer Vorsitzender innerhalb des Weltreichs gewählt werden sollte. Nortons Plan erschien deshalb unannehmbar, weil dieser Ausschuß lediglich die Streitfragen zu prüfen und zu erör­tern gehabt hätte, um dann über das Ergebnis zu berichten ohne daß sein Befund für einen der beiden Staaten bindend sein sollte. Die englische Regierung erklärte, daß dadurch der Charakter eines Schiedsgerichts vollkommen verwischt worden wäe.

Räch Abschluß der Konferenz erklärte de Valera selbst: „Die ganze Sache ist ein Fehlschlag, es ist nichts mehr zu tun."

Obgleich vorläufig mit einer Wiederaufnahme der Ver­handlungen nicht zu rechnen ist so wird doch mit einer mög-' lichen Vermittlung zu einem späteren Zeitpunkt gerechnet, wobei darauf hingewiesen wird, daß de Valera die fälligen Zahlungen immer noch auf dein Zwischenkonto beläßt, in das er sie vorläufig eingezahlt hat.

De Valera reiste am Sonnabend früh wieder nach Ir­land zurück, und MacDonald trat einen kurzen Urlaub an.

London, 18. Juli.

Der Führer der oppositionellen Arbeiterpartei, Lans- burh, sandte Telegramme an den Papst, den Erzbischof von Canterbury, den Oberrabbiner und die Oberhäupter der Freien Kirchengemeinden, in denen er sie dringend um eine gemeinschaftliche Vermittlung im englisch-irischen Konflikt ersucht, damit dieser durch ein schiedsrichterliches Perfahren beigelegt werde.

Aus der Heimat.

Meidet die Schwarzarbeiter.

Die große Altion des Kurh. Wald. Handwerker­bundes zu Kassel, der in diesen Tagen im ganzen Bundesgebiet durch ein Warnungsplakat vor der Be- schäftigung von Schwarzarbeitern warnt, begegnet allge­meinem Interesse. Wie wichtig der Kampf des Handwerks gegen die Schwarzarbeiter ist, geht aus der Tatsache hervor, daß in einzelnen Handwerkszweigen bis 50°/o aller anfallenden Handwerksarbeit schwarz geleistet wird. Nicht allein das Handwerk leidet Schaden, wenn Auf­träge anstatt in seine Hände in die des Schwarzarbeiter- tums kommen; die Kundschaft, die einen Schwarzarbeiter beschäftigt, ist gleichfalls Leidtragender. Es sei nur daran erinnert, daß nach dem Reichsgerichtsurteil vom 6. November 1930 der Auftraggeber eines Schwarzarbeiters für alle Schäden haftet, die dieser in Ausübung seiner Schwarzarbeitertätigkeit Dritten zufügt. Ein solches Risiko besteht bei der Beschäftigung eines selbständigen Meisters nicht, denn dieser ist durch seine Zugehörigkeit zur Berufsgenossenschaft oder zur Haftpflichtversicherung der eigentliche Träger des Risikos. Deshalb der Ruf an alle „Meidet im eigenen Interesse die Schwarz­arbeiter". Begebt Euch nicht in Gefahr, sondern überlaßt das Risiko der Arbeitsausführung dem selbständigen Handwerk, das geschult genug ist und die notwendigen Einrichtungen besitzt, um allen Unfallgefahren zu begegnen.

Der Saatenstanb tm Kreise Hersfeld Anfang Juli.

Begutachtungsziffern: 1 — sehr gut, 2 = gut,

3 = Mittel, 4 = gering, 5 = sehr gering.

Erbsen 2 9, Ackerbohnen 2,5, Wicken 2,7, Früh­kartoffeln 2,9, Spätkartoffeln 2 9, Futterrüben 2,9, Klee 2,9, Luzerne 3,0, Be- und Entwäfferungswiesen 2,6, Andere Wiesen 2,4, Viehweiden 2,5.

Trotz der vielfach recht starken Lagerung des Roggens kann im Kreise Hersfeld mit einem guten Durchschnittsertrag gerechnet werden. Nach bereits vorliegenden Dreschergebniffen liefert Wintergerste, die fast durchweg starken Flugbrandbefall aufwies, einen mittleren Ertrag. Weizen, Sommergerste und Hafer haben sich im Monat Juni gut entwickelt. — Der Stand der Kartoffeln ist mittelgut beurteilt; vielfach treten Schwarzbeinigkeit und Staudenkrankheiten (Abbauer­scheinungen) auf. Runkelrüben wurden teilweise durch die Maden der Runkelfliege in der Entwicklung stark gestört. — Der erste Klee- und Wiesenschnitt haben im allgemeinen hinsichtlich Menge und Güte befriedigt.

* Schweinezählung am 1 September. Auf Anordnung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft findet im Einvernehmen mit den Landes­regierungen am 1. September 1932 die nächste Zählung ,der. Schweine und der nicht beschaupflichligen Haus- schlachtung'n an Schweinen "in den vorhergehenden drei Monaten statt. Die schweinehaltenden Landwirte selbst haben das größteJnteressedaran, daß die gestellten Fragen in richtiger und zuverlässiger Weise beantwortet werden. Dafür wird ihnen auf der anderen Seite die unbedingte Sicherheit gkwährleistet, daß ihre statistischen Angaben geheimgehalten werden und keinesfalls zu steuerlichen Zwecken Verwendung finden.

Hersfeld. Auf dem über einem Stallgebäude der Domäne Bingartes befindlichen Heuboden, _ auf welchem etwa 80 Fu ren Heu lagerten, brach gestern vormittag kurz nach 8 Uhr ein Brand a u s, wodurch der Dachstuhl des Gebäudes und die Heuvorräte voll­ständig vernichtet wurden. Der Alarmzüg unserer Freiw. Feuerwehr, rückte mit den beiden Motorspritzen aus, und nahm die Bekämpfung des Brandes mit mehreren Schlauchleitungen auf, wozu der dicht am Gebäude vorbeifließende Mühlgraben das Wasser lieferte Nach etwa zweistündiger angestrengter Tätigkeit war die Gefahr eines Uebergreifens des Feuers auf andere Gebäude beseitigt und die Mannschaften der Feuerwehr konnten bis auf eine Brandwache wieder abrücken. Das im Stalle befindliche Vieh konnte gerettet werden. Die Entstehungsursache des Brandes 'ist unbekannt. Es sind jetzt drei Jahre verfloffen, wo dasselbe Gebäude von einem Brande heimgesucht wurde. Das Brandobjekt bildete den ganzen Tag das Ziel zahlreicher Spazier­gänger unserer Stadt.

'Hersfeld. Vor der zuständigen Meisterprüfung?. Kommission in Fulda bestand Herr Eduard Lämmer- z a h l von hier die M e i st e r p r ü f u n g als Elektro- meister.

Hersfeld. (Der Gottesdienst in der Waldkirche. In der letzten Woche haben die Ar­beitslosen des Posaunenchors Kalkobes gegenüber dem Wegweiser nach Heenes eine Waldkirche gebaut. Ein stilles Plätzchen ist es, an dem nun in Zukunft die Waldgottesdienste abgehalten werden sollen. In dem Waldboden sind Grasbänke für die Gemeinde angelegt, für den Posaunenchor eine Holzbank, für den Pfarrer eine Kanzel. Die Bäume stehen wie die Pfeiler der Kirche, über der sich die Blätter zum Dach schließen. Gestern morgen fand nun der erste Gottesdienst an dieser Stelle statt. Pfarrer Freudenstein, der über die Wunderkraft des Glaubens predigte, dankte am Schluß seines Gottesdienstes allen denen recht herzlich, die die Waldkirche errichtet haben und gab der Hoffnung Aus­druck, daß die Gottesdienste hier immer eine recht zahl­reiche Gemeinde finden möchten.

Kassel. In einem industriellen Werk im Stadt­teil Rothenditmold geriet ein 32jähriger Werkhelfer auS Harleshausen beim Riemenauflegen mit dem rechten Unterarm in die Transmission, wodurch Unterarm und Hand so bös zugerichtet wurden, daß die Sanitäts­hauptwache den Verletzten in das Rote-Kreuz-Kranken- haus bringen mußte.

Sontra. Ein bedauerlicher Unglücksfall trug sich im Brückenland zu. In dem dort etwas angestauten Bach badeten eine Anzahl Kinder. Dabei wurde die 13jährige Katharina Gerlach angeblich von einem Jungen die Treppe hinunter gestoßen. Sie schlug so heftig auf die Steine auf, daß sie einen doppelten Unterschenkelbruch davontrug. Dr. Rahlss überführte die Verletzte in das Landeiskrankenhaus zu Eschwege.

Langeuselbold (Hanau-Land). In der hiesigen Gastwirtschaft „Zum Friedrichseck" sollte am Freitag abend aufgrund der neuerlichen Abzüge bei den Unter­stützungssätzen eine Versammlung der Erwerbslosen stattfinden. Noch bevor die Veranstaltung begann, kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei darüber, ob die Veranstaltung durch Gesänge umrahmt werden dürfte oder nicht. Hierdurch dürfte die Grundlage für die nunmehr kommenden Zusammenstößen mit der Polizei geschaffen worden sein. Als plötzlich das Licht im Saal ausging und die in dem Saal stationierten Polizeikräfte tätlich angegriffen und bedrängt wurden, fielen eine Reihe Schüsse, durch die eine Frau Eckert, Mutter von drei Kindern und eine jung verheiratete Frau Halbschmidt tödlich verletzt wurden. Ein Arbeiter namens Leisner erhielt einen schweren Buchschuß. Ein Polizeibeamter wurde durch Messerstiche in den Kopf schwer verletzt und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Außerdem gab es noch eine ganze Anzahl sonstiger Verletzter, da viele Versammlungsteilnehmer, um aus dem vollständig verwüsteten Saal und aus der Gefahrenzone zu kommen, den Weg durchs Fenster nahmen. Der Arbeiter Leisner ist bereits s inen Ver­letzungen erlegen.

Creuzburg. Beim Baden in der Werra ertrank der 37jährige Fleischer Simon. Er hinterläßt eine Witwe und drei unmündige Kinder. Seine Leiche konnte noch nicht geborgen werden.

Marburg. Der Privatdozent an der hiesigen Universität, Dr. Arndt, lind feine Frau, verübten Freitag nacht durch Einnehmen von Gift Selbstmord. Die Beweggründe zu der Tat sind noch unbekannt. Das Ehepaar war kinderlos.

Turnen, Sport und Spiel.

W lasier Sonntagssport

Der Grosse Au o ::obilpreis von Deutschland gelangte am Sonntag auf dem Nürburgring zum Austrag. Es kam zu einem erbitterten Duell zwischen den beiden Alfa Romeo-Fahrern Caracciola und Nuvolari, aus dem Ru­dolf Caracciola mit nur 31 Sekunden vor seinem Mar- kengefährten siegreich hervorgehen konnte. In der Klasse bis 1500 Kubikzentimeter siegte der Bugatti-Fahrer Täuber (Schweiz), während in der kleinsten Klasse Hamilton (Eng­land) auf MG. in Front endete.

Bei den Deutschen Radmeisterschaften in Nürnberg wurden folgende neue Titelträger ermittelt: Flieger: Ma­thias Engel, Köln, (Beruf); Dafch, Berlin, (Amateur); Dauerrennnen: Erich Möller, Hannover, vor Weltmeister Sawatl. ------—— ——------ ^

Die Deutsche Meeres- und Strommeisterschaft wurde bet Zoppot bzw. Danzig zum Austrag gebracht. Bei den Herren konnte der Spandauer Artur Reglin in beiden Konkurrenzen die Meistertitel an sich bringen. — Bei den Damen siegte in der Meeresmeisterschaft die Königsber- gerin Martha Prinzen, in der Strommeisterschaft Fräulein Liselotte Mehlitz von Germania Weißensee.

Deutschland siegte im Davis-Pokalkampf gegen Italien ’ mit 0:5. Nachdem bereits am Sonnabend im Doppelspiel die Entscheidung gefallen war, konnten die deutschen Ber- treter auch die letzten beiden Einzelspiele am Sonntag siegreich gestalten.

Tödlich verULtztückt ist der Aachener Motorrad-Rennfahrer jeder. Beim Training auf der Automobil-Rennbahn zu Spa in Lelgien stieß er mit einem Italiener zusammen, der sofort tot war. Zecker wurde mit schweren inneren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, starb aber bald darauf. Die Schuldfrage ist noch nicht jetiärt, beide Maschinen wurden derartig verbogen, daß sie nicht nehr zu gebrauchen sind.

Riefelet und Achgelis, neben Udet unsere besten Kunstflieger, werden beim Züricher Flugmeeting vom 22. bis 31. Juli erneut Zusammentreffen. Außer ihnen sind noch Dr. Gullmann sowie die seihen Damen Vera von Bissing und Liefe! Bach gemeldet.

Einen deutschen Schwimmsteg gab es in Paris durch Budig art 200 Meter Brustschwimmen, das er in 2 :57,8 verhalten vor Sem Elsässer d- Lauby gewann. Derichs dagegen enttäuschte über 100 Meter Kraul und fand in dem Tschechen Steiner (1 :03,2) einen Bezwinger, Sie beiden Charlottenburger Nixen, Middendorf und Hortmann, mroen über 100 Meter Kraul ebenfalls von der Fran- >ostn Salgado (1 :15,8) auf die nächsten Plätze verwiesen.

Sieben französische Pferde wurden für den Großen Preis von larlshorsi am 8. Oktober über 6600 Meter genannt. Es handelt ich dabei um die ausgezeichneten Hindernispferde Le Fils de La June und Double Dutch, die bereits in Karlshorst gelaufen sind, owie Back Up, Gazali, Cos d'Estourmel und Largilliere. Weiterhin wurden in Berlin 34 deutsche Nennungen abgegeben.

Weltrekorde werden aus Amerika gemeldet. Bei Olympm-Aus> icheidungskämpsen in Paloalto (Kalifornien) konnte John And-v fon-New Pork den Diskus 50,32 Meter weit werfen, was Welt rekord bedeutet wenn die Leistung des Amerikaners Iessup mi 51,60 Meter, 1930 in Pittsburg aufgestellt, nicht anerkannt wurde Sexton stieß die 16 eng! Pfund schwere Kugel 16,05 Meter weit was gleichfalls als Weltrekord bekanntgegeben wurde.

MWetteraussichte«.

Das mitteleuropäische Tiefdruckgebiet verlagert sich jetzt rascher ostwärts, sodaß Deutschland allmählich in den Bereich kühlerer und trockenerer Lustmassen kommt, die an der Rückseite des Tiefs von Norden her vor­dringen. Damit nimmt die Niederschlagstäligkeit, die in den letzten Tagen in Deutschland noch recht lebhaft war erheblich ab. Zwar wird es zunächst im Bereich der Kaltlust noch zu Schauern kommen, deren Stärke jedoch rasch zurückgeht. Mit dem Vordringen höheren Drucks wird eine Beruhigung der Wetterlage sich ein­stellen. „

Witterungsaussichten für Dienstag: Besserung des Wetters wahrscheinlich.