Eiserne Liebe
Roman von Leonline von Winterfeld-Platen
Schluß
Nachdruck verboten.
Sie hob die langen, dunklen Wimpern, die wie ein schwarzer Schleier über den Augen gehangen.
„Kein Entschuldigen habe ich für Herrn Ratimer. Nur Klage rufe ich wider ihn Tag und Nacht, dieweil er Frau Jadwig vom Königstein Gewalt angetan."
Herr Romuald nickte kurz.
„Ich wußte es. So muß er sterben."
Als Frau Jadwig zu sprechen anhub, hatte Herr Ratimer sie angesehen. Sekundenlang. So, als sei mit einmal ein letztes Hoffen aufgeglommen in seiner Seele, als sie den Mund auftat. Es hingen seine stählernen Augen wie Flammen an ihrem Gesicht. Sie sah ihn nicht an.
Da schrie es in seiner Seele: „Oh, gedenket, Frau Jadwig, gedenket der Stunde, da Ihr todmatt in meinen Armen gelegen und ich Euch mein Blut zu trinken gegeben. Gedenket der Stunde, da ich Euch auf diesen meinen Armen aus dem Brande trug vor das Tor, damit Ihr bet Eurem Bater wäret. Gedenket der Stunde, da ich das Lied spielte in jener süßen, träumenden Maiennacht!"
So schrie seine Seele.
Aber sein Mund blieb stumm.
Er wußte es wohl, so er jetzt niederknien würde vor ihr und um sein Leben flehen, würde sie ihm helfen.
Aber Herr Ratimer kniete nicht.
Nur in ihr Antlitz schaute er, weil er wußte, daß es zum letztenmal war.
Herr Romuald gab den beiden Knechten mit dem Speer einen Wink. Da nahmen sie Herrn Ratimer wieder in ihre Mitte. Es kam den Gefangenen ein Ver- wundern an, wohin sie 'ihn führten.
Zur Nordseite der Burg ging es, über den Wallgraben, in dem schillernd das abzuglose Wasser stand. Ueber dem schwarzen, versumpften Spiegel hingen Schilf und leuchtend gelbe Schwertlilien. Blaugrüne Libellen schössen glitzernd im Zickzack durch die brütende Mittagsschwüle. Eine schmale Pforte führte von der Burg aus hier auf den Wall. Die Pforte lag tief und schien in die unteren Kellergewölbe zu führen. Jetzt stand sie weit offen, Mauersteine und ein Kübel mit Mörtel lagen davor. Man führte Herrn Ratimer durch die Pforte. Da sah er sich in einem kleinen, schmalen Raum, dessen Wände aus Felsstein waren, ohne Tür und Fenster. Die einzige Oeffnung war jener Ausgang auf den Wall. Rechts und links von der Pforte stellten sich die beiden Männer auf, die Speere vor der Oeffnung gekreuzt. Wie ein Bienenschwarm hatte sich das Gesinde und das Volk ringsum um Herrn Romuald gedrängt, der oben auf dem Wall stand. Er hob die Hand, daß das neugierige Murmeln verstummte.
„Im Namen des König Wenzels von Böhmen verurteile ich hiermit Ratimer vorn Hockstein zum Tode des Einmauerns, so noch in dieser Stunde an ihm vollzogen werden soll."
Ein Schrei ging durch die Menge. Ein so grausames Urteil hatten sie nicht erwartet.
Es war lange her gewesen, daß im Elbgau einer lebendig eingemauert worden.
Aus dem Dunkel der Zelle, wo Herr Ratimer hinter den gekreuzten Speeren stand, kam ein dumpfer Laut, wie der Schrei des zu Tode gehetzten Hirsches. War es Herr Ratimer gewesen? Als sie in starrem Entsetzen ihre Häupter wandten zu ihm, stand er starr und unbeweglich wie zuvor.
Der Burggraf tat einen Schritt vor.
„Hebt die Tür aus und vermauert die Oeffnung, wie ich zuvor befohlen."
Da traten zwei Mann mit der Mauerkelle hinzu und machten sich an die Arbeit.
Die Männer mit dem Speere standen daneben und hielten Wache.
Das Volk hielt den Atem an.
Da schrie Herr Ratimer mit einer Stimme, die wie das Brüllen des Löwen klang, Frau Jadwigs Namen.
Sie stand oben auf dem Walle neben ihrem Bater. Herr Romuald fuhr unmutig herum.
„Was wollt Ihr von meiner Tochter?"
Herrn Ratimers stählerne Augen blitzten aus dem Dümmer.
„Ich muß ihr noch etwas sagen, bevor ich sterbe."
Da kam Frau Jadwig, langsam, Schritt um Schritt, den Wall hinab, bis sie vor der Oeffnung stand.
„Ihr habt mich gerufen, Herr Ratimer."
Er trat hart an die gekreuzten Speere, daß sie ihn alle sehen konnten, und sprach mit weicher, leiser Stimme, daß nur die Wächter und die mauernden Mannen es vernahmen.
,«Za, ich habe Euch gerufen, Frau Jadwig, weil ich nun sterben muß und Euch noch einmal nahe fein will. Weil ich noch einmal schauen muß Eure wundcriüßen Augen und Euer schwarzes Haar. Und Eure bi !’en Lippen, die ich geküßt in seliger Stunde. Oh, Weichet nicht zurück! Bleibet hier in meiner Nähe, bis ich nichts mehr sehen kann. Wenn sie mir das Licht des Lebens nehmen, soll als letztes davor gestanden sein Euer süßes Bild. Ich weiß wohl, warum ich sterben muß. Nicht um König Wenzel und die Lehnspflicht. Um Euch muß ich sterben. Weil ich Euch liebe, Frau Jadwig vom König- steinl Weil ich Eure reinen Lippen berührte, muß ich sterben so grausamen Tod. Ihr habt es mir von Anbeginn vorher gesagt. Aber ich konnte es nicht anders. Und wenn ich noch einmal mein Leben hätte, würde ich noch einmal so tun. Ihr seid gerächt, Frau Jadwig, rote es Euer Wille war."
Als schlüge er sie in Bann, so stand Frau Jadwig. Sie stand vor ihm und rührte sich nicht. Wie tot blickten ihre nachtschwarzen Augen. Das Volk ringsum und Herr Romuald wunderten sich, was die beiden miteinander zu reden hatten. Aber sie konnten kein Wort hören.
Die mauernden Mannen setzten Stein um Stein. Nun ging es Herrn Ratimer schon an die Brust. Ein- tönig klang das gleichmäßige Klopfen durch die tiefe Mittagsstille.
Wie verzehrend hingen Herrn Ratimers Augen an
der starren Frau. Hinter ihrem blauen Gewand leuchteten die Schwertlilien am Wassergraben.
Jetzt gingen ihm die Steine bis an die Schlittern. Die beiden Wachen senkten die Speere, denn nun konnte Herr Ratimer nicht mehr entweichen.
Da krampften sich Frau Jadwigs Hände wie in Entsetzen. Es war einen Augenblick, als kämpfte sie mit sich selber. Dann beugte sie sich plötzlich vor, daß ihre Lippen fast sein Ohr berührten.
„Ich will Euch retten, Herr Ratimer — wenn — Ihr kniet vor mir!"
Fast stöhnend hatte sie es hervorgestoßen. Niemand hatte es gehört außer ihm.
Eine große Qual kam in seine Augen.
„Ich kann nicht knien, Frau Jadwig — auch nicht vor Euch. Soll meine Seele lügen, so hart vorm Tod? Soll ich zum Schauspiel werden für Eure Augen, um mein Leben zu retten?"
Sie war emporgeschnellt bei seinen Worten und stand nun hoch und regungslos wie nie zuvor. Es war keine Farbe in ihrem Antlitz und ihren Händen.
Er sah sie an. Unbeweglich. Bis sich die Steinwand zwischen ihn und sie schob, und er nichts mehr lehen konnte, als ein schmales Streifchen weißblauen Tommer- himmels.
Dann schlössen sie die letzte Oeffnung.
Begraben war Ratimer vom Hockstein.
Frau Jadwigs Ehre war gerächt.
Da brach der Burggraf die lastende Stille.
„Vollstreckt ist das Urteil an dem Gefangenen. Wer es wagt, sich der frischgemauerten Oeffnung zu naiven oder Herrn Ratimer zu befreien — ist des Todes. Wer es auch sei. Zwei Wachen bleiben hier, bis ich sie abrufe."
Er seufzte tief, wie von einer Last befreit.
„Nun darfst du wieder aufatmen, Elbgau!"
In scheuem Zittern zerstreute sich das Volk und beugte sich vor dem gestrengen Burggrafen. So Furchtbares hatten sie lange nicht gesehen.
Frau Jadwig, des langen Stehens nicht gewöhnt, war zusammengebrochen. .
Sie mußten sie in die Burg tragen.
15. Kapitel.
Ein schwüler Sommertag ging zur Rüste. Ueber den Felsschroffen der Bastei ballten sich dunkle Wolken. In der Ferne zuckte es wie Wetterleuchten. Müde und schläfrig standen die Wachen am Wallgraben, welk hingen die großen, gelben Schwertlilien über der dunkel schillernden Wasserfläche. Regungslos lag die Natur. Es rührte fich kein Lüftchen. Eingeknickt an seinem Fenster saß der alte Torwart. Die Fehde hatte ja ein Ende, der Feind war ge^ fangen, da brauchte man nimmer soviel achtgeben, wie die letzten Monde. Die Wache im Burghof stand auf ihren Speer gestützt und sah angestrengt nach dem Heraufziehen- den Gewitter über der Bastei. Es war so still, daß man die Glocke vom fernen Kloster Mitternacht schlagen hörte.
Da hob die Wache lauschend den Kopf. Kam da nicht jemand? Hatte nicht die Tür zur Kapelle geknarrt?
Im Dümmer der Mitternacht kam es langsam — schweigend über den Hof.
Vom Kopf bis zu den Füßen in Eisen gepanzert, geschlossen das Visier, die Hände gefaltet über der Brust. In den gefalteten Händen das bloße Schwert.
Der Wache kam ein Frösteln an.
Da kam ja, bet allen Heiligen — der Mann in Erz. Er schritt langsam, gemessen, als hätte er keine Eile.
Die Wache faßte sich ein Herz und hob den Speer.
„Halt, wer seid Ihr?"
Schweigend ward der Speer beiseite geschoben. Der Erzene schritt vorüber. Durch den langen Gang schritt er mit leisem Klirren, bis er im Dunkel dev Burg verschwand.
Die Wache schüttelte sich und zwang die minutenlange Erstarrung nieder: Den Torwart rief sie zur Hilfe und stürmte dann dem erzenen Geiste nach. Sie durchsuchten den Gang und die ganze Burg. Von dem Mann in Erz war nichts mehr zu sehen.
An die Mauer seines nachtdunklen Gefängnisses gelehnt, stand Herr Ratimer.
Er wunderte sich selber, daß er noch stehen konnte. Aber er wollte im Stehen sterben.
Vor der Mauer draußen hörte er die Wache auf- und abgehen. Manchmal streifte der Speer die Steine, daß es knirschte. Dann wurde es wieder totenstill.
Herrn Ratimers Seele quälte etwas, darum konnte er noch nicht sterben. Es flogen seine Gedanken wie große, sehnsüchtige Vögel immer um Frau Jadwig.
Er verstand es wohl, daß sie sich gerächt sehen wollte an ihm, weil er ihrer hehren Freiheit Gewalt angetan. Weil er ihr stolzes Frauentum geschändet mit seinem wilden Kuß. Seine freie, stolze Seele begriff die andere Seele, die nicht dulden konnte Schmach und Mißachtung. Wer des böhmischen Burggrafen Tochter beleidigt, mußte gefaßt sein auf heiße, unversöhnliche Rache. Das verstand er alles wohl. Aber eines verstand Ratimer nicht. Und das machte ihm Qual.
Daß sie zum drittenmal von ihm verlangt hatte, er solle knien vor ihr. Sie mußte ihn nun doch kennen, daß sie wußte, so wie sie selber keine Schmach an sich duldete, so duldete auch Herr Ratimer keine Schmach. Und es wäre Schmach und Erniedrigung für ihn gewesen, wenn er seine Knie gebeugt hätte im Staub, um sie um sein Leben zu bitten. Hunderte hätten es wohl getan. Herr Ratimer konnte es nicht.
Es wäre ihm gewesen, als sei er ein Knecht geworden, der winselnd vor denen kroch, die die Macht besaßen.
Und das bereitete Herrn Ratimer so tiefe Qual vor seinem Sterben, daß die Frau, die er so liebte, solches von ihm verlangt. Daß sie ihn etugeschätzt hatte, wie man die große Menge einschätzt. Daß sie noch nicht eingedrungen war in die Tiefen seines königlichen Stolzes.
Denn er liebte sie trotz allem.
Er liebte sie um ihrer Herbheit und ihres Stolzes
willen. Und er freute sich, daß er es ihr noch einmal gesagt hatte.
Herr Ratimer zuckte auf.
Es war ihm, als hätte er ein Rauschen und Scharren gehört. Er lauschte.
Das waren wohl die Wachen draußen am Wallgraben. Er tastete mit den Händen über die kalten, nassen Steine.
Ob es Ratten hier gab? Es war wohl möglich, so nahe an dem versumpften Wassergraben.
Jetzt hörte er ein deutliches Schlurren zu seinen Füßen. Dann ein Knarren.
Dann hoben sich jäh die Mauersteine, auf denen er stand, daß er zurückwich bis hart an die Wand.
lind nun kam es klirrend aus der Tiefe, wie von schwerem Eisenpanzer..
Irgendwo mußte eine Oeffnung entstanden sein, denn es fiel jäh ein fahles Licht in die tiefe Nacht seines Kerkers. Und in diesem Licht sah er eine geharnischte Gestalt, das 'Visier geschlossen, in den Händen von Erz ein Schwert.
Es kam ihn ein Verwundern an.
„Der Mann in Erz!" dachte er und rührte sich nicht.
„So ist es doch wahr, was die Leute reden und was ich immer verlacht."
Schweigend hob der Erzene die Hand und wies in die Oeffnung, aus der er entstiegen. Als Ratimer zögernd stand, faßte ihn der andere bet der Hand und zog ihn mit sich. Stufen fühlte Ratimer und dann einen langen, finsteren Gang. Er mußte gebückt gehen und tasten, damit er nicht siele. Der Gang mußte Oeffnungen nach oben haben, denn von Heil zu Zeit blitzte es jäh und schwefel- farben auf. Das Gewitter stand jetzt gerade über dem Rathen. Und im Scheine' dieses jähen Aufblitzens sah Ratimer den Mann in Erz vor sich gehen — langsam, klirrend, das Schwert vor der Brust, mit dem tiefgebeugten, behelmten Haupt des unterirdischen Ganges niedrige Decke streifend. So ging es wohl fast eine halbe Stunde. Bis plötzlich der dumpfe Modergeruch aufhörte und frische, kräftige Waldluft ihm entgegenschlug.
Herr Ratimer sah sich forschend um, man war hart am Fuße der Bastei.
Jetzt stand der Mann in Erz vor ihm. Er konnte sein Gesicht nicht sehen, denn das Visier war geschlossen.
Der Mann in Erz wandte sich jetzt und lehnte sich auf sein Schwert.
Aber er sagte kein Wort.
Herr Ratimer griff zitternd nach seinen Händen.
„Wer bist du, den mir Gott selber gesandt in meine, Not? Wer bist du, daß ich dir danken kann? Bist du eir Ntensch von Fleisch und Blut, so sprich!"
Der Mann in Erz hob die Hand und legte die Rinae? Tuffen
wo zwischen den Felsen der Gang gemündet.
Die gewitterschwangere Sommernacht und die starke wundersame Waldluft gaben Herrn Ratimer die alter Kräfte und den alten Mut zurück.
Mit drei Schritten war er bei dem Mann in Erz.
„Steh, du Fremdling, dem ich aus tiefster Seele danke, und gib mir Rede und Antwort. Ich glaube nicht an Geister."
Der Mann in Erz hob sein Schwert wie zum Schutz. Schweigend stand er so — regungslos.
Es hub ein Rmgan an, denn Ratimer entwand »hm das Schwert und warf es zu Boden. Die eisengeschienten Arme preßte er und riß dem andern den Helmsturz rückwärts vom Haupt.
Dann schrie Herr Ratimer auf.
Vor ihm stand Frau Jadwig.
Da fiel er in die Knie und umklammerte ihre Füße.
»Ihr — Ihr habt mich gerettet, o süße, wundersame Frau? Ihr seid zu mir gekommen um Mitternacht mit Gefahr Eures Lebens, dieweil, wenn man Euch gesehen, die Wachen aus Euch geschossen hätten? Ihr — Ihr tatet das, wunderherrliches, stolzes W 'b! Oh, warum tatet Ihr also an dem armen, wilden Ratimer?"
Es war wie ein irres Stammeln, das von seinen Lippen kam, als er so vor ihr kniete. Sie beugte sich herab, daß die schwarzen Haare wie ein Mantel über ihn fielen, und legte ihm ihre Hände aufs Hauv!
„Weil ich dich liebe, Ratimer."
Da sprang er auf.
Sein Atem keuchte.
„Sagt das noch einmal, Frau Jadwig! O jagt es noch einmal!". •
Sie lächelte aus großen, tiefen Augen.
„Schnallt mir Panzer und Schienen ab, Herr Ratimer, dann sage ich es Euch, so oft Ihr wollt."
Mit zitternden Händen löste er ihr die schwere Rüstung. Da stand sie vor ihm im weißen, glatten Gewand, die schlanken Hände gefaltet auf der Brust.
„Sie werden uns beide suchen, Herr Ratimer. Kommt in Eure Felsenhöhle am Totengang."
Sie gingen nebeneinander über den weichen Waldboden. Beide schweigend wie im Traum, oder wie unter der süßen Last eines Wunders.
In der Felshöhle legte er ihr weich ein Bärenfell um die Schultern, denn es hatte sich abgekühlt nach dem Gewitter.
Dann stand er vor ihr tn zager Scheu, die Augen trauten vor Wonne.
Auf den Felsblock ließ sie sich nieder wie damals.
„Nun will ich Euch alles sagen, Herr Ratimer. Denn ich habe es von Anbeginn tu Eurer Seele gelesen, was Ihr wissen wollt von mir. Warum ich von Euch forderte, daß Ihr knien sollt vor mir. Seht, Herr Ratimer, meine Seele ist groß und stolz schon von Kindheit an. Als ich meinen Gatten freite auf meines Vaters Wunsch, wußte ich nicht, was ich tat. Aber als er tot war nach einem Jahr, da schwur ich mir selber, nur dem einst wieder Weib zu sein, dessen Seele so groß und stolz wie die meine. Ich habe Euch damals schon geliebt, Herr Ratimer, aber ich wußte noch zu wenig von Eurer Seele. Ich hatte Männer kennengelernt, die um ihres Vorteils willen den Nacken beugten. Und ich hasse nichts so sehr als Sklavem Ich wußte, daß ich nur einmal dem Manne