Einzelbild herunterladen
 

Zuchthaus für die Sllarels

Die beiden Brüder sofort verhaftet.

Im Sklarek-Prozeß wurde das Urteil gefällt. Es wurden verurteilt:

Leo und Willi Sklarek wegen Betruges in Tateinheit mit schwerer Urkundenfälschung und aktiver Bestechung zu je vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Sechs Monate der Untersuchungshaft werden angerechnet. Die beiden Verurteilten wurden sofort in Haft genommen.

Der Angeklagte Buchhalter Lehmann wurde zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Weiter wurden verurteilt: Tuch zu sechs Monaten Gefängnis, S ch m i t t wegen schwerer passiver Bestechung zu vier Monaten Gefängnis, Hoffmann wegen schwerer passiver Bestechung zu drei Monaten Gefängnis, Kohl we­gen schwerer passiver Bestechung zu einem Jahre drei Mo­naten Gefängnis. Zugleich wird die Unfähigkeit zur Beklei­dung öffentlicher Aemter auf fünf Jahre ausgesprochen. S a k o I o w s k i wegen schwerer passiver Bestechung und Untreue in zwei Fällen zu einem Jahre drei Monaten Ge­fängnis. Weiter wird die Unfähigkeit zur Bekleidung öffent­licher Aemter auf fünf Jahre ausgesprochen. Gabel wegen schwerer passiver Bestechung zu einem Jahr sechs Monaten Gefängnis. Ebenfalls wird die Unfähigkeit zur Führung öffentlicher Aemter auf fünf Jahre ausgesprochen. D e g- n e r wegen schwerer passiver Bestechung zu sechs Monaten Gefängnis und Unfähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter auf drei Jahre. Schneider wegen einfacher passi­ver Bestechung zu vier Monaten Gefängnis und Unfähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter auf drei Jahre. L u - ding wegen schwerer passiver Bestechung zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis.

Die Urteilsbegründung

Amtsgerichtsrat Keßner begründete das Urteil im Sklarekprozeß und führte dabei u. a. aus: In wenigen Wo­chen find drei Jahre vergangen feit der Aufdeckung des Pro­zeßstoffes. Rund acht Monate und 124 Verhandlungstags wurden gebraucht. Mit den Sklareks allein wäre die Ver­handlung in weitaus kürzerer Zeit beendet worden. Aber es waren unendlich viele Vorgänge nachzuprüfen. Gerade bei diesen Delikten kam es entscheidend darauf an, die Menschen kennenzulernen. Das trifft besonders auf die Beschuldig­ten der Stadtbank zu. Dem Urteil kommt keine andere Be­deutung zu als jedem anderen Urteil auch. Folgerungen, die aus dem Prozeß noch zu ziehen sind, waren nicht Sache des Gerichts. Der Vorsitzende ging dann auf den Tatbestand ein.

Die Sklareks hätten keinen Anspruch auf Kredit gehabt.

Sie wollten sich bereichern. Sie gaben wertlose Wechsel in Höhe von 18 Millionen und wertlose Schecks in Höhe von 180 Millionen. Sie täuschten einen nicht vorhandenen Um­satz vor, der für die Höhe der Kredite maßgebend war. Sie haben falsche Bücher durch ihre Angestellten Lehmann und Tuch anlegen lassen und gaben bei Revisionen falsche Erklä­rungen ab.

Die Direktoren der Stadtbank sind getäuscht wor­den. Es kann keine Rede davon sein, daß sie mit den Sklareks gemeinsame Sache gemacht haben, sonst hätten die Sklareks -LLÜ^_M1LLU_-An.aaben ihnen gegenüber zu machen brau- schafft haben, könnten nicht widerlegt'werden. Csseisesrzm stellen, daß die Sklareks Zuwendungen an die Beamten gemacht haben. Für sie handelte es sich darum, das Wohl­wollen der Beamten zu erringen. Die Sklareks haben nach einem bestimmten, gemeinsam ausgearbeiteten Plan ge­handelt. Auch Leo und Willi Sklarek haben geduldet, daß Geschäftsgelder zu Bestechungszwecken verwendet wurden Die Sklareks waren entschlossen, den Beamten fortlaufend Vorteile zu gewähren, um sie für ihren Willen zu gewinnen.

Schmitt und Hoffmann seien gleichverantwortlich an­gesehen worden. Die Pflichtwidrigkeit der beiden Direktoren umfaßte einmal die Bewilligung des Kredits und zweitens die Ueberwachung des Kredits. Es komme dann bei den einzelnen Arten der Kreditgewährung wohl Pflichtvergessen­heit hinzu. Der Vorwurf könne ihnen nicht erspart werden, daß sie schnell und ohne viel zu fragen, Kredite gegeben haben, zumal der Kreditausschuß nicht immer gefragt zu werden brauchte. Was die Schecks anlangt, so sei ihre Her­einnahme sehr leicht gemacht worden. Von den Aenderun­gen des Sicherungsverfahrens hätten Schmitt und Hoff- mann nichts erfahren. Die Organisation der Stadtbank habe hier gänzlich versagt.

Am 13. und 14. September, so erklärte der Slaatsan- walt, erfuhren die Angeklagten bereits, daß die Bestellungen beim Bezirksamt nicht stimmten. Sie unternahmen keine An- stalten zur Sicherung der Bank. Die Revisionsberichte ver­heimlichten sie. So handeln Direktoren, die eine Aufdeckung verhüten wollen! Schmitt ordnete die honorierung der Schecks in der üblichen Art an, nachdem am Vormittag der Skandal aufgedeckt war. Er war sich bewußt, daß er das Vermögen der Bank gefährdete. Das Gericht hätte keine Be­denken getragen, in diesem Falle beide Angeklagten wegen Untreue zu verurteilen, wenn die Anklage wegen Untreue erhoben worden wäre. Die Angeklagten verstanden nichts von Geschäften, wußten nicht, was in ihren eigenen Banken vorging und haben sich aus Geschäfte eingelassen, die sie nicht durchsehen und nicht übersehen konnten. Auch bei Schmitt und Hofsmann liegt fortgesetzte, schwere, passive Bestechung vor.

Bei allen Beamten war auf Unfähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter zu erkennen. Bei Schmitt und Hoffmann ist die Entscheidung über ihre Befähigung im öffentlichen Dienst den zuständigen Stellen überlassen worden. Ueber eine Bewährungsfrist für einige Angeklagte zu erkennen, er­schien verfrüht.

Leo und Willi Sklarek haben nach ihrer Einlieferung ins Untersuchungsgefängnis im Anschluß an die Urteilsver­kündung einen seelischen Zusammenbruch erlitten, der sich insbesondere bei Willi Sklarek, auf dessen Herz- und Nie­renleiden schon während der Verhandlung Rücksicht genom­men werden mußte, stark auswirkte. Willi Sklarek wurde in das Lazarett des Untersuchungsgefängnisses gebracht. Die Entscheidung darüber, ob Revision angemeldet werden soll, wird erst am Mittwoch fallen, wobei es schon jetzt als ziemlich sicher gelten kann, daß die Sklareks sich bei diesem Urteil nicht beruhigen werden.

Aus der Heimat.

Vorsicht bei Kreuzotterb ifsen! In der warmen Jahreszeit tritt die Gefahr des Schlangenbisses wieder in den Vordergrund, und zwar kommt bei uns vor allem die Kreuzotter in Frage. Die Kreuzotter bevor­zugt Heide- und Moorgegend. Man findet sie nament­lich in Heidekraut, Moos und unter Heidelbeerstrüuchern. Beerensammler und Leute, die berufsmäßig Wald und Wiese außerhalb der Wege durchstreifen müssen, laufen also am meisten Gefahr, gebissen zu werden. Ein fester Lederstiefel schützt im allgemeinen genügend vor dem Biß. Wer sich auf derartiges Schuhzeug nicht verlassen kann oder gar strumpflos die Wälder durch­streift, sei also beim Betreten von Wald und Wiese b> sonders vorsichtig. Im übrigen ist der sofort richtige behandelte Kreuzotterbiß nicht unbedingt lebensgefährlich. Unter allen Umständen müssen aber gebissene Personen nach Abbinden des verletzten Gliedes oberhalb der Biß­stelle und womöglich Aussaugen der Wunde zum Arzt geschafft werden, der die nötigen Gegenvorkehrungen treffen kann.

Hersfeld. Am Sonntag, 3. Juli verkehrt an­läßlich des Jahresfestes der Anstalt Hephata von HerSfeld nach Treyfa ein Sonderzug HerSfeld ab 10.08 Treyfa an 12.14 Uhr. Der Sonder­zug hält auf allen Stationen. Rückfahrt Treyfa ab 17,27 Uhr Hersfeld an 19.39 Uhr.

Hersfeld. Auf das morgen nachmittag in der Turnhalle stattfindende Gastspiel des Marionetten Theater Zugvogel machen wir noch besonders aufmerksam. Die Kasseler Post schreibt über dasselbe: Ein farbenschmuckes Zelt trägt die geräumige Bühne aus der ein Märchen vom Glück in Erfüllung geht. Am schönsten aber sind die Puppen, einprägsame und glänzend herausgearbeitete Typen, die durch halbe Menschengröße stark wirken. Die Tiere, Esel und Ziege, sind unerhört gelenkig. Das Spiel ist auf künstlerische Wirkung eingestellt, mischt anregend den Märchenstoff mit Gegenwartsbegriffen und versäumt nicht, dem Klein- vslk einige gute Lebensregeln mit auf den Weg zu geben.

Kassel. AlS in Bettenhausen eine Frau ihre Er­werbslosenunterstützung holen wollte, wurde sie von einem jungen Burschen angesprochen, der ihr mitteilte, daß in der Salzmannstraße jemand auf sie warte. Nachdem die Frau ihr Geld in Empfang genommen hatte, wobei sie noch das Geld einer Bekannten miter- hob, ging sie ahnungslos in die genannte Straße. Die Bestellung hatte aber der junge Bursche nur fingiert und in der einsamen Straße fielen plötzlich, drei junge Burschen über die Frau her, schlugen sie zu Boden und raubten ihr das Unterstützungsgeld in Höhe von 18 M. Die Schutzpolizei hat die E mittlungen sofort ausge­nommen.

Kassel. Von der Anklage der Brandstiftung an einem Wohnhaus wurden der 25jährige Heinrich Goebel auS Uffeln und der 27jährige Landwirt Christian Wilke aus Rattlar von den Geschworenen freigesprochen nach­dem die Angellagten seit Ende März in Untersuchungs- ba§®nroefenüe81öruDer§De5^rngerr^

Brand geraten war und die Feuerwehr das Hauptfeuer bereits abgelöscht hatte, sollen die Angeklagten in dem noch erhaltenen Teil des Hauses einen neuen Brand gelegt haben, damit der Geschädigte die volle Versiche­rungssumme bekäme. Die Hauptverhandlung vor dem Schwurgericht führte indes zu einem anderen Ergebnis: gegen Wilke ließ der Staatsanwalt' die Anklage selbst 1 fallen, um gegen den jungen Goebel allein zwei Jahre Zuchthaus und drei Jahre Ehrverlust in Antrag zu bringen. Der Verteidiger des Wilke forderte die Frei­sprechung seines Angeklagten wegen erwiesener Unschuld. Das Gericht sprach nach längerer Beratung beide An­geklagte mangels ausreichenden Beweises frei.

Kassel. Eine schwere Verletzung erlitt in einer hiesigen Autoreparaturanstalt ein Schlosserlehrling, dem eine Kurbel gegen den Kopf schlug. Außer einer klaffenden Kopfverletzung zog er sich noch eine schwere Gehirnerschütterung zu.

Burghaun. Vom 2 Juli an werden von hier aus Sonntagsrückfahrkarten nach Hersfeld und Fulda ausgegeben.

Marburg. In Lohra ereignete sich ein schwerer Motorradunfall. Als der Motorradfahrer Schorge einen Kinderwagen überholen wollte, fuhr er diesen an und stürzte. Schorge zog sich Kopfverletzungen zu. Ein auf dem Sozius sitzendes Mädchen erlitt Verletzungen am Knie. Das Kind wurde aus dem Wagen geschleudert, kam aber glücklicherweise mit leichten Hautabschürfungen davon. Ein neben dem Kinderwagen gehender Mann wurde durch den Anprall über eine Böschung geschleudert und zog sich einen Unterschenkelbruch zu. Während das Kind nach erfolgter Behandlung nach Hause gebracht werden konnte, mußten die übrigen drei Verletzten in die Chirurgische Klinik nach Marburg übergeführt werden.

Marburg (Lahn). Ein junger Mann aus Mar­burg, der noch bei seinem Vater wohnt, hatte sich in einem Goldwarengeschäft für 400 Mark Waren geborgt, und zwar auf den Namen feinet Vaters. Außerdem hatte er in ähnlicher Weise bei einem anderen Gold­warengeschäft und in einem Pelzwarengeschäft für größere Betrüge Waren getauft, mit der Angabe, sein Vater würde eS bezahlen. Mit den Gegenständen fuhr er dann nach Frankfurt, wo er die Beute versilberte und sich einige gute Tage machte. Als dem Vater die Rechnungen präsentiert wurden, konnte dieser nicht zahlen. Dat Marburger Schöffengericht verurteilte den Angeklagten zu 6 Monaten Gefängnis, wobei drei Monate UnsersuchungShast angerechnet werden. Strafaus- setzung der restlichen drei Monate soll erfolgen, wenn sich der Angeklagte bereiterklärt, sich in eine Heilanstalt bei Bethel zu begeben. Denn allem Anschein nach hat

er die strafbaren Handlungen in krankhaftem Zustande begangen.

Röddenau (Kr. Frankenberg). Abends brach in dem Gehöft der Landwirts Heinrich Bötzel, während der Besitzer abwesend war, Feuer aus. Der allein anwesende alte Vater lag in tiefstem Schlafe, als das Feuer von anderen Bewohnern bemerkt wurde. Man mußte die Tür zum Schlafzimmer einschlagen, um den alten Mann zu retten. Es brannten trotz sofortigen Eingreifens der hiesigen Feuerwehr Wohnhaus, Stallung und Scheune ab. Sämtliches Geflügel kam ums Leben. Zum Glück hatte der Besitzer seine Heuvorräte in einer vor dem Ort erbauten Scheune. Ueber die Entstehungs­ursache ist noch nichts bekannt.

Eisenach. Die Kreise Gotha und Eisenach wurden am Dienstag nachmittag von mehreren schweren Ge­wittern heimgesucht, die von starken Regenfällen, die sich stellenweise zu Wolkenbrüchen verdichteten, begleitet waren. Der Blitz fuhr in zwei am AuSgang der Ort­schaften Kälberfeld (Landkreis Eisenach) und Teutleben (Landkreis Gotha) gelegene massive Scheunen, die zum Teil mit Futtervorräten und landwirtschaftlichen Maschinen angefüllt waren. Beide Gebäude standen im Nu in Hellen Flammen und brannten bis auf die Grundmauern nieder.

Uslar. Bei Uslar wurden durch Grabungen ein ganzes Lager Knochen, sowie zwei Tonscherben und ein beiderseitig aufgerolltes Bronzeband freigelegt. Der Fund läßt erkennen daß die Gegenstände auS der Bronzezeit(600—800 v, Chr.) stammen. Das Provinzial- museum Hannover hat die weiteren Ausgrabungen über­nommen, da damit zu rechnen ist, daß es sich um eine vorgeschichtliche Siedlung handelt.

Veckerhagen. An der Sababurg, die in den letzten Jahren mehr und mehr verfallen ist, sollen jetzt Renovierungsarbeiten vorgenommen werden. Das Landesbauamt beabsichtigt, die notwendigen Arbeiten im Wege des freiwilligen Arbeitsdienstes durchführen zu lassen.

Feßnitz (Anhalt). Ein neunjähriger Junge, der krank in der Wohnung seiner Eltern lag, verließ im Fieber das Bett und sprang aus dem Fenster des ersten Stockes auf die S t r a ß e. Er wurde mit schweren Ver­letzungen ins Krankenhaus gebracht.

Turnen und Sport

Die Adlerplakelte des DRA. erhielt Karl Steding, der Ober» turnwart der DT., für seine Verdienste um die turnerische Erziehung des deutschen Volkes.

Für den Großen Preis des AvD., der am 17. Juli auf dem Nürburg-Ring ausgefahren wird, liegen schon heute 30 Meldungen vor. Besonders stark beteiligt sich Bugatti.

Die Davispokal-Mannschaften für den bevorstehenden Vor» schlußrundenkampf der Europazone zwischen Deutschland und Eng­land vom 8. bis 10. Juli auf den Berliner Rot-Weiß-Plätzen stehen jetzt fest. England kommt mit Austin, Perry, Hughes und Lee, denen der Deutsche Tennis-Bund Prenn, von Cramm, Dr. Dessart und als neuen Mann den bekannten Eishockeyspieler Gustav Iänecke entgegenstellt.

Bei den Wimbledon-Tennismeisterschaften wurde auch die äüsMchäkke^ Die Amerikanerin HelenJacobs besiegte sie 6:2,' 6: 4 ganz glatt und nahm damit Revanche für die vorjährige Nie­derlage. Während das Herreneinzel ganz ruhte, wurden bei den Damen mit Helen Jacobs, Helen Wills-Moody, Frau Mathieu und Frb Hesley sämtliche Vorschlußrunden-Teilnehmerinnen ermittelt. Gut gefördert wurden die Doppelspiele mit Ausnahme des Gemisch­ten Doppels. Bei den Herren stehen die „letzten Acht" bereits fest/

Einen neuen Weltrekord im Speerwerfen stellte der Finne Matti Järvinen, der schon bisher die Welthöchstleistung innehatte, jetzt in Abo bei den Olympia-Prüfungskämpfen mit 74,02 Meter auf, eine fabelhafte Leistung. Der erste Teil der finnischen Olym- pia-Expedition verläßt jetzt die Heimat, die zweite Gruppe fährt am kommenden Sonntag nach Los Angeles.

Im Sechstagerennen von Marseille gab es ^gleich zahlreiche Jagden. Zur Zeit liegen die Franzosen Wambst-Broccardo an der Spitze. Die einzige teilnehmende deutsche Mannschaft Dorn-Miethe liegt 2 Runden zurück an 7. Stelle.

Zuchthaus für die Brüder Sklarek.

Unfy Bild zeigt die Angeklagtenbank während des Schluß­termins.

Die Wetterausfichte«.

Durch ein über England liegende» Tiefdruckgebiet wurden kühlere Luftmaffen nach dem überhitzten Mittel­europa verfrachtet, wobei es auch in unserem Bezirk am Dienstag zu örtlicher Gewittertätigkeit gekommen ist. Da aber der Druck über England weiter ansteigt, wird sich das Hochdruckgebiet über dem Kontinent erneut herstellen, sodaß eine Beruhigung der Wetterlage rasch wieder einsetzen dürfte.

WitterungsauSsichten für Donnerstag und Freitag: Wieder zunehmende Aufheiterung und nach anfänglicher leichter Abkühlung neue Erwärmung, Wind­richtung wechselnd.