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Neuer Kurs wird fortgesetzt

Außen, und innenpolitische Kabineltsberatungen.

Berlin, 19. Juni

Das Reichskabinett beschäftigte sich mit der außen- uni innenpolitischen Lage. U. a. berichtete der Reichsinnenmi­nister auch über die Maßnahmen der Länder bei Durchfüh­rung der Verordnung des Herrn Reichspräsidenten vom 14 Juni dieses Jahres gegen politische Ausschreitungen.

Das Reichskabinett war einmütig der Auffassung, daß die mit der Verordnung begonnene Politik energisch fort zuführen ist.

Aussprache der Innenminister

Berlin, 19. Juni.

Der Reichsminister des Innern hat die Innenminister der Länder zu einer Besprechung über die innenpoliti che Lage und die Handhabung der Verordnung gegen politi che Ausschreitungen vom 14. Juni 1932 auf Mittwoch, den 22. Juni 1932, eingeladen.

Protest des Stahlhelm

Die Bundespressestelle des Stahlhelm teilt mit:Del Landesverband Baden-Württemberg des Stahlhelm hat ge­gen das von der badischen Regierung erlassene Uniform- verbot schärfsten Protest eingelegt. Er wird mit allen ihw zur Verfügung stehenden Mitteln gegen das Verbot vor­gehen. Weiter hat der Landesverband Bayern des Stahl­helm wegen des neuen bayerischen Uniformverbots ein Te­legramm an den Herrn Reichspräsidenten und an den Reichsinnenminister gerichtet, in dem er ein Vorgehen gegen die Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung erbittet/

Um die Vreutzeuverordnung

Die deutschnationalen Anträge in Leipzig.

Leipzig, 19. Juni

In der Derfassungsstreitsache wegen der preußischen Spar-Notverordnung vom 12. September 1931 vor bem Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich formulierten die Vertreter der Deutschnationalen Fraktion des Preußischen Landtages ihren Hauptantrag dahin, die ganze Verord­nung für verfassungswidrig zu erklären. Im Falle der Ab­lehnung dieses Antrages wird hilfsweise beantragt, fünf ver­schiedene Teile der Notverordnung für ungültig zu erklären, darunter namentlich die Bestimmungen über die Emeritie- rung der Hochschullehrer und die Gleichstellung der Kom- munalbeamten mit den Staatsbeamten.

Der Vertreter der Preußischen Regierung beantragte Zurückweisung sämtlicher Anträge Auf Befragen des Vor­sitzenden wurde mitgeteilt daß die Gehaltskürzungen bei den Kommunalbeamten durch die Sparverordnung den Gemein­den eine Jahresersparnis von 100 Millionen Mark gebracht hätten, während aus der Abstufungsänderung, von der etwa 250 Gemeinden betroffen werden, für diese die Ersparnisse auf etwa 30 Millionen Mark zu beziffern seien. Die Ver- kündung der Entscheidung des Staatsgerichtshofes ist für Montag in Aussicht genommen

Bayerische Volkspartei zur^Logr

München. Die Landestagung der Bayerischen Volks- partei, die im Zeichen der gegenwärtigen Ereignisse stand, stimmte einhellig mehreren Entschließungen zu.

Der Landesausschutz betont u. a., die Verordnung des Reichspräsidenten über die Matznahmen zur Er­hol-ung der Arbeitslosenhilfe und der Sozialversiche­rung sei in ihrer jetzigen Form untragbar. Die Baye­rische Regierung wird ersucht, beim Reich eine Mil­derung dieser Notverordnung zu erwirken.

In einer parteioffiziös veröffentlichten Zusammenfas­sung des Tagungsergebnisses heißt es, die besorgnis­erregende Entwicklung der politischen Verhältnisse in Deutschland erfordere mehr denn je eine bewußte Samm­lung aller staatstreuen Kräfte in Bayern. Die Haltung der Partei zur Regierung« Papen sei die der sachlichen Opposition.

Das Deutsche Reich der Zukunft sei nur als födera-

vom Fliederhaus

Roman von Gert Rothberg

Mw^M^ Meetie J^echtwaayer, Halle (Saalei 193!

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Sm Nr ®raf sich wirklich für Bereue interessierte, Nee würde er, Melenthin, künftig keine ruhige Minute wehr habe«, dem» Der Graf blieb nie auf halbem Wege Petz»; das war ja genügend bekannt. Was also sollte ge­schehe«, weam der Graf Karl-Christian Eschweiler es Dr gut besand, Bereue auf kurze Zeit seine Liebe z«- jMrwnden?

Welentheu stöhnte tief auf.

Dahin durfte es nicht kommen.

Wenn der Graf doch nur heiraten würde! Die Grüstn- Mutter hatte neulich leutselig gesagt:

»Mein Sohn kommt zurück Er schrieb mir, daß er nun endlich seßhaft in der Heimat werden wolle. Er wird mir nun wohl auch endlich die Freude machen und eine Ehe eingehen. Ich setze vas als bestimmt voraus."

An dieses Gespräch erinnerte sich also Melenthin jetzt, und da wurde es allmählich ruhiger in ihm. Man durfte auch nicht gleich immer zu schwarz sehen; das tat auch nicht gut Und wenn Bereue erst seine, Melenthins Frau war, dann würde Die leidenschaftliche Natur des Grafen doch wohl Haltmachen müssen vor Anstand und Vernunft.

Wie Melenthin sich erst zu dieser klaren Zuversicht durch- gerungen hatte, wurde es ruhiger in ihm. Und jetzt freute er sich nun doch wieder auf den anderen Tag. Ein­mal war es wie leiser Triumph in ihm, als er an den Grafen dachte.

Er hat ihr den Hund erschossen; das verzeiht sie ihm nie wieder."

Verene schlich über den grünen Platz vor dem Hause. Sie sah nichts, denn die Augen standen ihr noch voll

DVP. bleibt selbständig

Berlin. Der Zentralvorstand der Deutschen P o l k s p a r t e i hielt im Reichstag seine aus allen Teilen des Reiches überaus gut besuchte Tagung ab. Nach ehrendem Gedenken des verstorbenen Geheimrats Kahl entwickelte der Parteivorsitzende in einem längeren Re- erat die gegenwärtige innerdeutsche Situation, wie sie ür den Wahlkampf gegeben ist. Daran schloß sich eine ängere Aussprache, die zur Annahme einer Entschließung führte, in der das selbständige Vorgehen der ParteifürdenWahlkampf scharf unterstrichen und im übrigen den zuständigen Parteiinstanzen die Möglich­keit gegeben wird, etwa notwendig erscheinende taktisch-

" RSDAP. demonstriert in München

München. Gegen das Uniformverbot der bayerischer Regierung demonstrierten am Sonntag in allen Teilen der Stadt Trupps von Nationalsozialisten, von denen ein großer Teil SA.-Uniform, ein Tep Hakenkreuzarm- binden trug. Die Polizei setzte dagegen Ueberfallkomman- dos, die Landespolizei sowie berittene Polizei ein, die die Demonstranten zerstreute und eine Reihe von Führern der einzelnen Trupps festnahm. Die Zufahrtsstraßen wur­den polizeilich abgesperrt, um einen Zuzug von auswärts zu verhindern.

In der Amalienstraße wurden drei Mitglieder der NSDAP. gegen drei Polizeibeamte tätlich; die Polizei mußte blank ziehen und mit dem Gummiknüppel vorgehen. Ein Beamter wurde durch einen Faustschlag ins Gesicht verwundet. Die Demonstranten verfolgten den verletzten Beamten und versuchten sogar in seine Wohnung ein» zudringen. Als vier Nationalsozialisten auf eine Poli­zeiwache gebracht werden sollten, drangen etwa 90 Na- tionalsozialisten nach, sie wurden sämtlich festgenommen. Ynsgesaryt wurden 470 Nationalsozialisten verhaftet.

Unter französischem Druck

Starke Gegensätze in der österreichischen Anleihefrage.

Lausanne, 18. Juni

Im Gemischten. FinanzaussMß für die österreichische Anleihefrage sind die Verhandlungen fortgeführt worden ohne daß ein Ergebnis erzielt wurde Die Gegensätze zwi­schen der französischen und englischen Auffassung, die bis­her bereits bestanden, haben sich.weiter verschärft.

Die französische Regierung verlangt, daß in der Prä­ambel des Protokolls über die Gewährung der Anleihe aus­drücklich die Verpflichtung Oesterreichs ausgenommen wird, bis zur endgültigen Regelung der Anleihe keine Aenderung des gegenwärtigen Zustandes vsrzunehmen, somit eine neue Verpflichtung gegen den Anschluß an Deutschland. Die französische Regierung macht setzt ihre Teilnahme an der Anleihe von dieser neuen Verpflichtung abhängig.

Die endgültige Zustimmung zu der Völkerbundsan­leihe an Oesterreich muß im Völkerbundsrat auf Grund einstimmigen Beschlusses folgen Es ist anzunehmen, daß die deutsche Regierung, die als ständiges Ratsmitglied bei der Entscheidung über die neue Anleihe für Oesterreich mib ^»bestimmen.hätte, der LHtleiheMlchZzustimmt, wenn Frank­reich auf seinen, Forderungen beharrt

Bor einer österreichischen Devisensperre?

Der WienerReichspost" zufolge erklärte Finanzmini­ster Kienböck in Lausanne den Mitgliedern des Hilfskomi­tees für Oesterreich, daß die Bundesregierung gezwungen sei am kommenden Donnerstag die bereits ausgearbeitete Ver­ordnung über die Devisensperre für Auslandsschulden in Kraft zu setzen, falls bis dahin die Anleiheverhandlungen kein für Oesterreich günstiges konkretes Ergebnis gezeitigt hätten

Der nationalsozialistische Antrag auf Auflösung der Bremischen Bürgerschaft wurde mit den Stimmen der Deutschen Volkspartei, dex Staatspartei und der Sozialde- mokraten gegen die der Nationalsozialisten, Deutschnationa­len und Kommunisten bei Stimmenthaltung der Hausbe­sitzer abgelehnt.

Tränen. Vor kurzem war Astor noch fröhlich hier umher­gesprungen und nun...

Sie hatte der Großmama in kurzen Worten mitgeteilt, was sich ereignet hatte und diese dachte entsetzt:

Das Schicksal des wilden Grafen wird seine Fäden doch nicht bis ins stille Fliederhaus herüber spinnen wollen?"

Ich hasse diesen Mann, Großchen ich hasse ihn, weil er mir in seinem Jähzorn Astor erschoß!" hatte Verene gesagt.

Und Frau Doktor Beringer hatte über das blonde Haar des Mädchens gestrichen. Gesagt aber hatte sie klugerweise nichts.

Und so war Verene eben allein im Garten, um sich ihren Schmerz auszuweinen.

Einige Stunden später wurde im Fliederhause ein herrlicher Strauß dunkler, süß duftender Rosen abgegeben. Der Bediente, der die Gabe überbrachte, hatte ein ver­stecktes Lächeln im wohlgeschulten Lakaiengesich! Warte aber hätte ihm am liebsten eine Ohrfeige verabfolg,. als sie dieses versteckte Lächeln bemerkte.

Was dachte sich denn der alberne Kerl? Dachte du vielleicht gar, man würde hier im Fliederhause hochbeglückt sein, wenn der verrufene Graf hier Fühlung suchte, weil ein junges, schönes Mädel im Hause war? Das sollte man doch lieber nicht denken, denn sonst konnte man etwas er­leben.

Und Marie stemmte kampfbereit Die Hände in Die Hüften und freute sich auf die Antwort, die der geschniegelte Affe aus Schloß Eschenhöhe seinem Herrn würde aus­richten müssen.

DerAffe" wartete inzwischen in der Diele und besah sich aufmerksam dieses und jenes. Als aber Bereue noch immer nicht wieder aus dem Zimmer herauskam, in das sie mit den Blumen und dem Briefe gegangen war, da wurde es Marie unheimlich zumute. Leise klopfte sie an die Tür, und als sie keine Antwort erhielt, da öffnete sie entschlossen die Tür.

Aber sie erschrak doch bei dem Anblick, der sich ihr bot.

Zusammenstöße im Reich

Oi vpertal. Die Zusammenstöße zwischen Kommu- Mten und Nationalsozialisten, die einsetzten, als sich 'SA.-Leute in Uniform auf der Straße sehen ließen, dauerten den ganzen Sonnabend über an. Die Angriffe gingen in der Hauptsache von den Kommunisten aus. im Barmen wurde bei einem Zusammenstoß ein Kc..u.malst ; durch einen Messerstich verletzt. An einer anderen Stelle ! wurden zwei Nationalsozialisten überfallen und durch Schüsse eines Kommunisten sck er verletzt. Den Täter wurde erkannt, konnte aber ei vmmen. Im Stadtteil Barmen erhielt ein unbeteiligter Mann einen Halsschuß.

Gegen 12 Uhr wurden von unbekannten Tätern die Fenster der nationalsozialistischen Buchhandlung- in Bar­men eingeworfen. Am srühen Morgen nahm die Polizei in Barmen zwei Nationalsozialisten fest, als sie Passan­ten nach Waffen untersuchten.

. Stett-m Zwisffm Nationalsozialisten und Kommu­nisten sowie \bn£ <ik j.n der Eisernen Front kam es Sonnabend nach.ii.az wiederholt zu Zusammenstö­ßen. Me,rore Personen wurden verletzt.

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Kiln. Uniformierte SA.--Leute und Stahlhelmer ver­buchten am Sonntag Umzüge zu veranstalten. Als die Polizei die Trupps auflösen wollte, kam es zu schweren Zusammenstößen, bei denen die Polizei vom Gummi­knüppel und von der Schußwaffe Gebrauch machen mußte. Als ein Ueberfallwagen der Polizei einem in die Mittelstraße abgedrängten SA.-Trupp folgte, wurden auf die Beamten aus dem Kölner ,,Braunen Haus" Stühle geschleuderte Die Polizei sperrte, die Mittelstraße ab und besetzte das ,.Braune Haus". Mehrere National­sozialisten wurden f e st g e n o m m e n. Mehrere Personen wurden verletzt.

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Düsseldorf. In der Nacht ist es zwischen National- 'ozialisten und Kommunisten zu einer größeren Schlä­gerei gekommen, bei der einige Schüsse gewechselt wor­den sein sollen. Soweit festgestellt wurde, sind mehrere Personen leicht verletzt worden. ,

Hagen i. W. In den Nachmittags- und Abendstunden des Sonnabend kam es im Stadtteil Haspe zu schwe­ren Zusammenstößen zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten. Die Gegner gingen mit Latten, Stöcken, alten Seitengewehren und Messern aufeinander los. Es wurden auch scharfe Schüsse gewechselt. Aus beiden Seiten wurden insgesam^ZO bis 40 Personen ver­letzt, darunter fünf schwer. Die Polizei nahm fünf Personen fest.

Auch in Elberfeld kack es in den Abendstunde« und Sonntag früh zu Zusammenstößen. Et va zehn PerO fönen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Bei Reibe, reien wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Am späte« Abend schlugen unbekannte Täter das Fenster eines nattö« nalsozialistischen Lokals ein und c ben einige scharfe Schüsse durch die Tür ab, die jedoch niemand verlegten

Hamburg, 19 Juni.

3m Stadtteil $t. Georg kam es zwischen Kommunisten ünd der Polizei zu schweren Zusammenstößen. Zwei Ord- rungspolizisten wurden durch Schüsse schwer verletzt. Her- -:eigeeute Polizeiverstär^ungen erwiderten das Feuer, durch . bas gleichfalls mehrere Personen verletzt wurden. Der Poli­zeiwachtmeister Vagt ist inzwischen seinen schweren Ver­setzungen bereits erlegen. Sein Kamerad liegt mit einem Schlüsselbein- und einem Lendenschuß im Krankenhaus. Liner der Verletzten, der Z4jährige Motorradfahrer Lludaß ist gleichfalls gestorben.

Furtwängler ist von seinem Posten als musikalischer Leiter der Bayreuther Festspiele zurückgetreten. Der Grund liegt in prinzipiellen Differenzen mit Frau Winifred Wagner.

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In einer der belebtesten Straßen dör Stadt Altona wurde am Sonnabendabend ein Bankbote von vier mas­kierten Räubern überfallen, die in einem Auto angefah­ren kamen. Die Täter erbeuteten 4000 Mark. Sie ent­kamen unerkannt.

Verene lag lang ausgestreckt auf dem Fußboden und hatte das Gesicht in den dunklen, duftenden Rosen ver­graben. Ihr ganzer Körper zuckte, so weinte sie.

Die Alte war schon neben ihr, hob den blonden Kopf in die Höhe.

Aber Kindchen! Ach Gott, Kindchen, wenn der wilde Graf doch da draußen verunglückt wäre! Wäre er do nie mehr heimgekommen, denn nun bringt er doch schon wieder Unglück, wohin er kommt", jammerte sie.

Verene sah sie erstaunt an; dann erhob sie sich, wobei ihr Marie hals.

Der Bote soll noch ein wenig warten, Marie sage es ihm!"

Marie ging hinaus; aber ihr Kopf kam ihr plötzlich vor wie ein Jahrmarktskarussell.

Sie möchten noch ein bißchen warten!" zwang sie sich höflich zu demAffen" zu sagen.

Der nickte wieder vornehm-lässig, und Marie griff nach einer Bronzefigur und wischte mit Inbrunst daran herum. Sie mußte etwas in der Hand haben, sonst rutschte die ihr aus und wäre in dem glatten Gesicht des grienenden Kerls gelandet.

Drinnen schrieb Verene:

Ich behalte die Rosen, um Sie vor Ihrem Diener nicht bloßzustellen, Herr Graf! Sonst aber habe ich Ihnen nichts zu sagen. Nichts, nichts!

Verene Beringer."

Dann klingelte sie und übergab Marie den Brief. Die blickte verdutzt drein, tat aber, wie ihr geheißen. Der Diener Franz stand in vornehmer Haltung da und nahm das Schreiben in Empfang. Dann stolzierte er gravi­tätisch davon. 1

Marie äffte ihn nach; dann machte sie sich wieder an ihre Arbeit. Aber den ganzen Tag dachte sie darüber nach, was wohl der wilde Graf dem Kinde zu schreiben gehabt hatte. Wegen des Hundes wahrscheinlich. Ja, hinterher konnte jeder sagen, es tue ihm leid; aber erst im Jähzorn so ein armes Vieh niederknallen, das war auch eine Heldentat. (Fortsetzung folgt.)