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Die Stellung des Zentrums

Sitzung des Reichsparteivorstandes.

Berlin. 9. Juni.

In der Sitzung des Reichsparteivorstandes der Deut­schen Zentrumspartei, die am Mittwoch im Reichstag statt- fand, brächte der Parteivorstand Dr. Kaas, wie es in dem Be­richt des Vorstandes heißt, zum Ausdruck, daß er nach wie vor in unerschütterlicher Treue zu jenem Manne stehe, der in den letzten Jahren der Exponent der deutschen Politik ge­wesen sei. Dr Kaas richtete an die Parteifreunde den Ap­pell, sich der Größe der Stunde gewachsen zu zeigen. Es komme jetzt wenig darauf an, wer recht bekomme, sondern wer recht habe. Der Tag werde kommen, wo auch die Män­ner der heutigen Regierung einsehen würden, daß sie nicht nur einen Umweg eingeschlagen hätten, sondern Irrwege ge­gangen seien. Dr.' Kaas betonte, daß er niemals einen Zwei­fel darüber gelassen habe, daß er die plötzliche Beendigung der Arbeit des Kabinetts Brüning für einen schweren Fehler halte. Jede halbe Lösung bedeute aber nur eine Fortfüh­rung dieser Fehler.

Eine Entschlietzung

Der Parteivorstand des Zentrums hat in seiner Sitzung nach Schluß der Aussprache einstimmig folgende Entschlie­ßung angenommen:

Der Reichsparteivorstand der Deutschen Zentrumspar­tei bekundet in diesem Augenblick innerpolitischer Wirrnis und außenpolitischer Bedrängnis sein überzeugtes und un- erschütterliches Festhalten an der Grundlinie der Politik, bis durch das staatspolitische Wollen und Wirken des bisheriger Reichskanzlers Dr. Brüning gekennzeichnet ist. In Besorg­nis um das Schicksal von Volk und Ration sieht der Reichs­parteivorstand die Linie seiner staatsmännischen Aufbauar­beit in einem besonders gefahrvollen Augenblick jäh unter­brochen und durch ein Experiment abgelöst, für das aus zwingenden Gründen unsererseits keinerlei Mitverantwor­tung übernommen werden kann. Dem aus feinem Amt aus­geschiedenen Dr. Brüning und seinem treuen Mitarbeiter Stegerwald, der Parteileitung und der Reichstagsfraktion spricht der Reichsparteivorstand sein dankbares Vertrauen aus. Der Vorstand erwartet von allen Organisationen und Freunden der Partei im Lande, daß sie alles tun, um in dem kommenden Wahlkampf die Schlagkraft des Zentrums zu steigern. Versuche, die Einheit und Geschlossenheit des Zentrums zu zersetzen und zu zersplittern, müssen rücksichts­los abgewiesen werden. Das Zentrum führt den Kampf in völlig unabhängiger Stellung und auf einem unerschütter­lichen gedanklichen Fundament. Es geht feinen Weg für sich ohne seine Selbständigkeit von rechts oder links bestimmen zu lassen.

Unser Kampf wird sich gegen diejenigen richten, welche die politisch-parlamentarische Mitverantwortung ablehnen zr einer Zeit, in der sie ihre Machtansprüche angemeldet haben um Kabinette zu bestimmen und zu zerstören. Da die Le­benskraft der deutschen Kultur stets durch die Wirkungsmög- lichkeit christlicher Lebensgrundsätze bestimmt sein wird, wir! die Zentrumspartei auch den von der Regierung Brüninx eingeleiteten Kampf gegen Verbände und Bewegungen, bu das christlich-religiöse Erbgut des deutschen Volkes unter­minieren, weiterführen. Der Parteivorstand fordert alle Par­teifreunde auf, in Treue und Tatkraft dafür zu sorgen, das ein starker, von deN Gefolgschaft^weitester, den Volksstaa- und die Volksgemeinschaft ehrlich bejahender Kräfte aus allen Volksschichten unterstützter Ordnungsblock als Garani einer friedlichen und organischen Weiterentwicklung Deutsch­lands gesichert bleibt. Unsere Parole war und bleibt: Deutschland!"

Ausruf der christlichen Gewerkschaften

Der Vorstand des Gesamtverbandes der christlichen Ge­werkschaften Deutschlands erläßt einen Aufruf der sich mil der Umgestaltung der Reichsregierung befaßt. Die Gewerk­schaften erklären, die Wiederwahl Hindenburgs habe den seelischen Boden bereitet für die Sammlung aller nationalen Volkskräfte. Der Weg zu dieser Sammlung sei von unver­antwortlichen Kräften jäh abgebrochen worden. Die natio­nale Arbeiterschaft habe eine schmerzliche Enttäuschung erlebt Ein Weg hoffnungsvoller Volks- und Staatsentwicklung sei abgebrochen worden. Es sei der Weg zur Wiederentrechtung der deutschen Arbeiterschaft beschritten worden. Der Aufrus schließt mit einer Kampfansage.

Nationalsozialisten und Separatismus

München. Eine Gauleitertagung der NSDAP. be­faßte sich gestern mit den kommenden Reichstagswahlen. Adolf Hitler legte die politischen Richtlinien der NSDAP. zu den neuen Situationen im Reich und in den Ländern dar. Er wandte sich gegen die Auffassungen, die von Dr. Brüning und den übrigen Mitgliedern der früheren Reichsregierung in ihrem Manifest nach dem Regierungswechsel vertreten wurden, und gab auch der Auffassung Ausdruck, daß eine eventuelle separatistische Bewegung an dem Widerstand der Nationalsozialisten zer­brechen würde.

Austritt aus der Volkspartei

Berlin, 9. Juni.

Die Abgeordneten Meyer zu Beim und Schmid- Düsseldorf sind aus der Deutschen Volkspartei ausgetreten. Im übrigen aber, so sagt die volksparteiliche Mitteilung, hätten die Beratungen der führenden Persönlichkeiten der Partei aus dem ganzen Reiche ergeben, daß alle mit der Zielsetzung des möglichst vollständigen Zusammen­schlusses des nationalen Bürgertums einig seien.

Deutschland mird nicht zahlen!

Frankreichs

Paris, 9. Juni.

Bei einem Empfang der Presse bezifferte der französische Finanzminister das Budgetdefizit für 1930/31 auf zweiein­halb Milliarden Francs und das Defizit des Budgets für 1931/32 einschließlich des Hoover-Moratoriums auf 4 Mil­liarden Francs.

Martin erklärte außerdem, man müsse es hinnehmen, daß Deutschland am 1. Juli die Zahlungen nach dem Poung- Plan nicht wiederaufnehmen werde, was für das französische Budget einen Ausfall von 1,2 Milliarden Francs ausmache.

Aus der Heimat.

* Wieviel Volksschüler gibt es? Die Reichs- schulstatistik für das Schuljahr 1931 hat ergeben, daß im Deutschen Reich 7 589 000 Schüler die öffentlichen Volksschulen besuchen, während die vor fünf Jahren durchgeführte Erhebung nur eine Schülerzahl von 6 662 000 Schülern ergab. Allerdings ist die Zahl der Volksschüler im Schuljahr 1921 mit 8 894 000 noch nicht erreicht. Die Zadl der an den öffentlichen Volks­schulen unterrichtenden hauptamtlichen Lehrer betrug im Reich 187 704 gegen 188 953 im Schuljahr 1926 und 195 946 im Schuljahr 1921. Im Reichsdurchschnitt entfielen 1931 aus 100 000 Einwohner 1174 Schüler und 29 Lehrer. Auf einen Lehrer entfielen im Schul­jahr 1931 durchschnittlich 40,4 Schüler. Erheblich über diesem Durchschnitt liegt Oberfchlesien (46,8), Bayern (45,1) und Baden (44,2). Erheblich darunter Berlin (28,5), Hamburg (26,2), Bremen (29,8) und Lübeck (30,5).

Hersfeld. Gestern Abend gegen 9 Uhr wurde im Fiddelhof von einem Handwerksburschen, der sich öfters hier aufhält, eine schwere Bluttat verübt. Zwei Hersfelder junge Leute wurden von dem Handwerks­burschen überfallen und gestochen. Hierbei erhielt der eine der jungen Leute einen schweren Stich in den Unterleib, der ihn aufriß, so daß die Därme herauS- quollen, während der andere durch einen Stich in den Oberschenkel verletzt wurde. D e beiden jungen Leute wurden sofort in das Krankenhaus überführt, wo bei dem schwer Verletzten sofort eine Operation vorgenommen werden mußte. Der Zustand desselben ist sehr ernst. Der Täter konnte entfliehen, indem ihm mit Hilfe seiner Vermieterin durch ein Fenster über ein flaches Dach fortgeholfen wurde, als die Polizeibeamten zu feiner Verhaftung schreiten wollten. Der Täter, Rudolf Singer, ist ca. 31 Jahre alt, 1,70 m groß, hat dunkle Augen, schwarze Haare, spitze Nase, volles stark verbranntes Gesicht, trägt graue Hose mit blauem Jaket und blauer Weste, schwarzen Hut und schwarze Halbschuhe.

Hersfeld. Im Windthorstbund Hersfeld sprach gestern Syndikus Wolff hier über Gestaltung der Wirtschaft. Ein nationalökonom. Kursus beginnt andere Woche. Die nächste Zentrumsversammlung mit Wahl ist in Kürze. Versammlungen im Kreise sind vorgesehen.

Eitra. Hier ereignete sich gestern ein schwer e r Unfall, indem ein Mädchen in der Scheune auf die Tenne herabstürzte und sich dabei eine schwere Verletzung der Wirbelsäule zuzog. Die Verunglückte wurde sofort dem Landeskrankenhaus in Here seid zugeführt.

Heringen. In die Wohnung einer abwesenden Familie der Hintergaffe drangen Einbrecher, öffneten gewaltsam einen Schränk und entwendeten über 100 RM, zum Teil Renten und Arbeitslohn. Es muß sich um Täter handeln, die mit den Verhältnissen vertraut waren.

Heringen (Kr Hersfeld). Eine gütige Fügung wollte es, daß am Feste des Apostels der Deutschen, am 5. 6. hier für die katy. Bewohner des Kalige­bietes zum ersten Male wieder Gottesdienst ge­halten werden konnte. Die Gemeindebehörde hatte das Gemeindehaus und das Harmonium zur Verfügung gestellt. Die Beteiligung war unerwartet groß. Aus Heringen, Obersuhl und Gerstungen etc. waren sie her­beigeeilt, um an diesem denkwürdigen Ereignis teilzu- nehmen. Die Frauen hatten in sinniger, feiner Weise den Altarraum geschmückt. Um 9.30 Uhr begann das Hochamt, das Harmonium zu den Liedern und zum seirrlichenGroßer Gott, wir loben Dich" spielte Herr Kaufmann Sinz, Gerstungen. Herr Pfarrer Hilden hielt in Anlehnung an das Bonifatiusfest eine zu Herzen gehende anfeuernde Predigt. Eine eigene Kapelle ist nun beschafft. Die Schwestern des kath. Krankenhauses in Eisenach stifteten bereits einen feinen weißen Ornat.

Wehrda (Kr. Hünfeld). Nach Mitternacht erscholl plötzlich Feueralarm in unserm Ort. Auf dem Anwesen des Schuhmachers Röll war Feuer ausgebrochen und drohte auch auf die benachbarten Scheunen Überzugreifen. Der schnell herbeigeeilten Wehr gelang es, die Gefahr abzuwenden und auf den Herd zu beschränken. Nur der Dachstuhl ist abgebrannt.

Kassel. Ein Arbeiter aus der Bettenhäuser Straße, der mit seiner zukünftigen Schwiegermutter in Streitig­keiten geriet, wurde von der rabiaten Frau mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen Auf dem Wege zum Arzt brach der Arbeiter infolge inneren Bluter­gusses bewußtlos zusammen. Er fand im Krankenhaus Aufnahme.

Spangenberg Dem Schlachthaus des Kaufmanns Karl Bender statteten Diebe in der Nacht einen Besuch ab. Da am Tage vorher geschlachtet worden war und die Wurstwaren noch im Schlachthaus aufbewahrt wurden, machten sie reiche Beute. Es wurden etwa 100 rote Würste und einige Schinken mitgenommen. Dagegen sind die Leberwürste zum größten Teil von den Einbrechern zurückgelassen worden.

Marburg (Lahn). Auf der M a r b u r g e r Fest- sp i e l b ü h n e haben jetzt die letzten Proben zur Premiere am 10. Juni stattgefunden. Durch den Bühnenbildner Franz Mertz sind für denEulenspiegel" besondere Kulissen geschaffen worden, die durch das Material den bodenständigen Charakter des Stückes betonen und gleichzeitig für den Theaterbesucher eine Ueberraschung sind. Die Handlung ist mit Recht um­rahmt von Studentischem Sang und studentischem Ulk, denn Eulenspiegels Wesen ist zweifellos verwandt mit dem ewig jungen übermütigen Geist unserer Studenten­schaft. Nach den Proben darf man sagen, eS wird eine prächtige Aufführung vorbereitet.

Kirchhain. Auf der MarburgHersfelder Straße ersuchte ein auswärtiger Autofahrer einen dort fahrenden

Zigeuner um Freigabe der Straße. Der Zigeuner be­antwortete das Ersuchen mit wüsten Beschimpfungen. Der Autofahrer ließ sich dieses nicht bieten. Rasch war er aus seinem Wagen gesprungen und hatte dem schimpfenden Zigeuner einige saftige Ohrfeigen verab­folgt, worauf letzterer die Straße freigab und schleunigst das Weite suchte.

Gießen. Der 19 Jahre alte Otto Kraft auS Wißmar (Kr. Wetzlar) wurde, als er hier eine viel­befahrene Straße auf seinem Fahrrad bergab fuhr, von einem Motorradfahrer überrannt und vom Rade auf die Straße geschleudert. Der junge Mensch mußte mit einem Schädelbruch der chirurgischen Klinik zugeführt werden. Der Motorradler fuhr, ohne sich um sein Opfer zu kümmern, davon und konnte bis jetzt noch nicht festgestellt werden.

Lixfeld (Kreis Biedenkopf). In einem Steinbruch stürzte eine schwere Winde mit einem großen Steinblock ab. Der Arbeiter Klein aus Hirzenhain wurde ge­troffen und schwer, anscheinend aber nicht lebensge­fährlich verletzt.

Duderftadt. Im hiesigen Altersheim erschienen zwei Zigeunerinnen und bettelten. Dabei nahmen sie zwei hilflosen alten Frauen die gesamte Barschaft ab und suchten dann das Weite.

Göttingen Vor dem Großen Schöffengericht fand ein umfangreicher Prozeß wegen DarlehnSschwindel gegen denVertreter" Herbert Ernst von hier statt. Der Angeklagte, der den Schwindel im großen betrieben hatte, ist erst 21 Jahre alt und verheiratet. Der An­geklagte, der einen recht simplen Eindruck machte, gab im allgemeinen den Schwindel zu. Er ist trotz seiner Jugend bereits dreimal wegen Diebstahls und Körper­verletzung vorbestraft. Die Schwindeleien erstreckten sich bis nach Oesterreich und nach der Tschechoslowakei. Die Art des Schwindels ist immer die gleiche gewesen, sobald die Geldsucher Vorschüsse eingezahlt hatten, hörten sie nichts mehr von dem Angeklagten, der diese vielmehr an seine Hintermänner verwies. Der StaatS- anwalt beantragte gegen Ernst eine Gefängnisstrafe von 2Va Jahien. Das Urteil entsprach dem Anträge DaS Gericht verurteilte Ernst darüber hinaus noch zu fünf Jahren Ehrverlust.

Paderborn. In der Nacht zum Montag ist der Händler Decker vor feiner Wohnung in der Gemeinde­baracke erschlagen worden. Der Kopf deS Getöteten war durch verschiedene gefährliche Werkzeuge in der übelsten Weise zugerichtet. Die vier vermutlichen Täter wurden noch im Laufe der Nacht festgenommen. Die eingehenden Ermittlungen der Landekkriminalstelle in Bielefeld zusammen mit der Ortspolizei und der Land­jägerei führten zur restlosen Aufklärung der Tat. Es steht einwandfrei fest, daß ein Mord vorliegt, der von den vier Verdächtigen wegen der schlechten Familien- verhältniffe des Getöteten aus Anstiftung seiner Ehefrau begangen worden ist. Die vier Täter und die Ehefrau deS D. haben ein Geständnis abgelegt.

Achtung, Sie hören: am Freitag, 10. Juni

Welle 1634,9 Königswusterhausen (Deutschlandsender).

6.20: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk aus Frankfurt: Der WesterWald. 12.05: Nachträge zum Wunschpro­gramm. 14: Volkstümliche Melodien. 15.40: Jugend­stunde. 16.30: Orchesterkonzert. 18: Das Mittelalter und die Einheit der abendländischen Kultur (III). 18.30: Volks­wirtschaftsfunk. 19.35: Stunde der Arbeit. 20: Worüber man in Amerika spricht. 20.15: Von Mühlacker: Ope­rettenkonzert. 21.15: Edwin Fischer spielt und dirigiert. 22,40: Tanzmusik.

Welle 283,5 Berlin IIMagdeburgStettin.

6.20: Frühkonzert. 13, 14, 16.30 und 16.45: Konzert. 15.20: Wege zum Buch V. 15.45: Deutsche Frauensorgen vor 100 Jahren. 17: Jugendstunde. 17.50: Geza Komor spielt. 20: Worüber man in Amerika spricht. 20.15: Ein Walzer muß es feint 21.15: E. Fischer spielt. 22.20: Politische Zeitungsschau. Etwa 23: Tanzmusik.

Welle 259,8 Leipzig.

6.20: Morgenmusik. 10.10: Der Westerwald. 12: Kun­terbunt. 13: Mozart. 15.15: Dienst der Landfrau. 16.30: Orchesterkonzert. 17.30: Wissenschaftliche Umschau. 18: Chinesische Impressionen. 19.10: Wie sieht es in S ü d - Westafrika aus? 19.30: Liederstunde. 20: Worüber man in Amerika spricht. 20.15: Ein Walzer muß es sein! 21.25:Die Uhr", eine Funkstudie. 22.40: Unterhaltungs­musik.

Welle 860,6 Mühlacker.

7.05: Kurkonzert. 10: Klaviermusik. 12, 13 und 17: Konzert: 18.25: Erinnerungen an eine Weltreise. 19.30: Volkslieder aus dem Osten. 20: Worüber man tn Ame­rika spricht. 20.15: Operettenkonzert. 21.15:Eine Schul­stunde im Jahre 8000, Hörspiel von Schaaf. 22.45: Nachtmusik.

Welle 276,5 Heilsberg.

6.30: Frühkonzert. 11.30, 13.05 und 16.30: Unterhal­tungskonzert. 15.30: Kinderfunk. 16: Kriegerwitwen ge­stalten ihr Schicksal. 17.55: Bücherstunde. 18.35: Das Gefecht bet Heilsberg vor 125 Jahren. 18.55: Autoren­stunde: E. Blaß. 19.25: Konzert. 20: Worüber man in Amerika spricht. 20.15: Aus deutschen Spielovern. 21.15: L Fischer spielt. >

Die Wetteravsfichte«^

Vom Azorengebiet über England bis weit nach Mitteleuropa hinein erstreckt sich ein Hochdruckgebiet, an dessen Nordostrand wir uns befinden. Da nun aber die Zufuhr maritimer Luftwaffen noch weiter anhält, hat sich noch nicht überall Aufheiterung durch­setzen können. Diese Luftzufuhr wird zunächst noch anhalten, sodaß immer noch kein ausgesprochen sommer­liches Wetter eintritt.

WitterungSauSsichten für Freitag: Vielfach aus- heiternd, trocken tagsüber warm.