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Eiserne Liebe

Roman von Leontine von Winterfeld-Platen

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Nachdruck verboten.

Er klopfte hart an ihre Tür, daß sie zusammenfuhr. Sie kam von ihrem Fenstersitz herab und öffnete die Tür, die von innen verriegelt war. Als sie Herrn Ratimer davor stehen sah, furchte sie die Stirn.

„Was begehrt Ihr zu so später Abendstunde noch von mir, Herr Ratimer?"

Der große sonnverbrannte Mann wurde fast ein wenig verlegen, als sie so herrisch zu ihm sprach.

„Ob Ihr nicht noch ein wenig hinabkommen wollt, möcht ich fragen, Frau Jadwig. Es ist so einsam in der Halle, da ward mir die Zeit lang."

Sie lachte auf, es zitterte wie Spott um ihre Lippen.

„Zeit lang? O Herr Ratimer, und meint Ihr, mir würde sie hier oben nicht auch lang? Wo ich die Blumen blühen sehe und höre die Waffen der Meinen klirren jen­seits des Hanges. Ihr handelt grausam an mir, Herr Ratimer."

Er legte den Kopf ein wenig auf die Seite, wie er immer tat, wenn er nachdachte, und nagte die Lippe.

„Das ist der Krieg, Frau Jadwig. Aber laßt ihn uns einmal vergessen und zusammen plaudern, als läge nimmer der Fehdehandschuh zwischen Rathen und Hock- stein."

Sie nicktet „Es sei. Der Schlaf flieht meinen Augen in diesen lichten Nächten, da wollen wir miteinander reden als wie in alter Zeit, da wir noch jung waren."

Er sah sie fröhlich an.

„Sind wir es denn nicht immer noch, Frau Jadwig?" Sie sah an ihm vorbei ins Leere.

„Vielleicht an Jahren wohl, Herr Ratimer. Aber nicht an dem, was das Leben uns aufmaß."

Sie ging an ihm vorüber die Stiege hinab in den Herrensaal.

Vor dem offenen Fenster lag noch seine Fiedel. Er schob ihr den hocharmigen Stuhl so, daß sie hinaussehen konnte über die blauen Länder ins weite Tal. Sie >aß im Stuhl, die schlanken Hände gefaltet im Schoß. Er erschrak, wie weiß und schmal sie geworden war die letzte Zeit. Auf die Fensterbank setzte er sich ihr gegenüber, wie vorhin und nahm die Fiedel auf die Knie.

Seine Finger gingen über die Saiten, daß es klang wie Fintier meinen.

„Ihr seht nicht gut aus, Frau Jadwig. Ihr seid doch nicht krank?"

Ein wehes Lächeln ging über ihr Gesicht. Dann ein stolzes, verächtliches Achselzucken.

„Weiß nicht, ob man in der Gefangenschaft gesünder wird, Herr Ratimer. Stubenluft und Sehnsucht taugen nicht für mich "

„Ihr sehn. Euch heim?"

„Weiß nicht, ob just heim, denn Heimat hab ich nimmer. Mein Vaterhaus ist mir nur Unterschlupf, doch nicht Heimat. Ich sehne mich nach Freiheit."

Er sah bekümmert "anT

„Nun zürnt Ihr mir sehr, Frau Jadwig, daß ich sie Euch nahm?"

Sie sah ihn voll aus ihren großen, schwarzen Augen an.

„Ihr mußtet wohl so tun, Herr Ratimer, weil Ihr die Heimat so liebt. Meint nicht, daß ich Euch und Euer kühnes Planen nimmer durchschaute. Daß Ihr mich hier gefangen setztet, das war nicht, wie Ihr mir am ersten Abend sagtet, weil Ihr mich just schlafend gefunden auf Hocksteiner Gebiet oder weil Ihr Euch Kurzweil erträumtet von meinem Hiersein — nein — Herr Ratimer — das war es alles nicht. Ihr kanntet wohl Frau Jadwig zu gut, um zu wissen, daß Euch von ihr nimmer Kurz­weil käme. Denn Frau Jadwig kann nicht lachen, wenn ihre Seele weint. Ich weiß wohl, warum ich hier sein muß. Es ist, weil Ihr den Hockstein mehr liebt als Euer Leben. Und nun soll ich Euch helfen, den Hockstein zu behalten. Es ist ein feiner Plan, Herr Ratimer, und Euer wohl würdig, der Ihr stets voll Listen gewesen, seit Ihr wieder in unsere Lande kamt. Aber diesmal dürftet Ihr Euch verrechnet haben, Herr Ratimer."

Sie lachte bitter auf, dann fuhr sie leise fort: „Ihr meint, solange ich auf dem Hockstein bin, wirft Herr Romuald nimmer Feuer in die Burg? Und wird es auch zum Aushungern nimmer kommen lassen? Herr Ratimer, ehe Frau Jadwig Euch hilft, und sei es durch ihre bloße Gegenwart, den Hockstein zu halten, eher geht sie einen Weg, der meinem Vater klar und offen zeigen wird, daß ich nicht mehr auf dem Hockstein bin. Sobald er das weiß, daß ich nicht mehr hier bin, ist alles rings- herum, wo einst der Hockstein stand, ein rauchender Trümmerhaufen."

Sie hatte leise und langsam gesprochen, weit vorgebeugt, die schwarzen Augen fest aus ihn gerichtet. Es ging ihm ein Frösteln über den Rücken, als er die Frau da vor sich reden hörte.

Er schüttelte langsam den Kopf.

„Es gibt keinen Weg mehr, Frau Jadwig, der Euch vom Hockstein führen tonnte ohne meinen Willen."

Sie sagte kein Wort, sondern wiegte lächelnd ihr Haupt.

„DaS werden wir sehen, Herr Ratimer."

Es wurde totenstill zwischen ihnen. Wie eine Mauer aus Eis waren ihre Worte aufgestiegen vor ihm, daß ihn ein Frieren ankam.

Mit schwerer Hand strich sie jetzt das schwarze Haar aus der Stirn.

„Ihr meint, es sei so leicht, Herr Ratimer, gegen uns zu fechten. Am Narrenseil wollt Ihr uns herumführen wie die kleinen Kinder. Es ist wahr, Ihr habt uns ge- narrt, etliche Monde lang. Ihr wart auf dem Rathen als Mönch, um unsere Stärke auszukunden, Gott sei's geklagt."

Er lächelte.

„Seid nicht so traurig darüber, Frau Jadwig, Ihr seid nicht die einzige gewesen, die ich also narrte. Es hat mich sogar mein alter Bartus nicht erkannt, da ich als Sptelmann hier einzog."

Sie fuhr mit der Hand durch die Luft, als wollte sie seine Rede abschneiden.

„Mich wundert nichts mehr, Herr Ratimer, was ich von Euch höre. Es ist Euch manches gelungen, da stieg

Euer Uebermut. Ihr sollt nur Nicht glauben, daß Ihr alles vermögt. Es gibt eine Grenze. Und an dieser Grenze stehe ich, Jadwig vom Königstein."

Er fuhr weich mit Daumen und Zeigefinger über die Saiten, daß die Geige aufseufzte.

„Was könnt Ihr tun gegen mich, Frau Jadwig, wo Ihr meine Gefangene seid?"

„Mehr als Ihr ahnt, Herr Ratimer."

Sie sagte es ernst und sah düster in das träumende Tal. Er lachte.

„Oho, dann muß ich Euch wohl einsperren lassen, wie mir der alte Bartus lang riet. Wollt Ihr den Brunnen vergiften oder Feuer anlegen? Es sind Wachen überall." , Sie sah ihn groß an.

„Das wäre wohl klein und schlecht von mir, Herr Ratimer. Was Frau Jadwig tun wird, ist größer. Auch hab ich's nimmer nötig, Euch den Brunnen zu vergiften. Seht den Himmel an, es regnet seit einem Mond nicht mehr. Die Quellen versiegen und das Gras verdorrt. Wenn es so weiter geht, gibt auch der Brunnen im Hof kein Wasser mehr, und das Regenwasser in den Zisternen trocknet dahin."

Er nickte, seine Stirn lag in Falten.

„Ich weiß das lange, Frau Jadwig. Aber wir können jeden Tag Regen haben."

„Wir können," jagte sie langsam, jedes Wort be­tonend. „So hat man mir hier auf dein Hockstein schon lange gesagt. Wenn das Wetter bis zur Sonnenwende so bleibt, muß alles verschmachten, was auf dem Hockstein ist." j

Er schüttelte den blonden Kopf. Seine Stahlaugen schössen wieder Blitze des Ueberinutes.

„3br beliebt sehr schwarz zu malen, Frau Jadwig. ' Unser Brunnen ist gut und tief und hat alle Sommer ge- Mg Wajser gehabt. Und seid ohne Sorge: wenn es wirk­lich einst hier so stehen sollte auf dem Hockstein, so gebe ich Euch frei. Ihr dürft keinen Mangel leiden, Frau Jadwig."

Es war, als hätte sie seine Worte nicht gehört. Sie hatte ihr Haupt an den hohen, geschnitzten Stuhlrand ge- lehnt und sah an ihm vorüber aus dem Fenster. Dunkel und rätselhaft blickten ihre Augen. Lässig lagen ihre weigert Hände auf den Armlehnen. Im Tal zu ihren Füßen lag die blaue Maiennacht. Am Felshang, wo die > Wildrosen über der nächtlichen Tiefe fluteten, schluchzte langgezogen und flötend die Nachtigall. Wie violetter Samt ' hing der Himmel über der Erde, von tausend Sternen wie mit Gold bestickt.

Tief holte Herr Ratimer Atem.

„Meine Heimat", sagte er leise, wie zu sich selbst, „mein Hockstein."

Sie sah ihn an.

In ihren: Blick lag etwas unsagbar Gequältes. Dann legte sie die Hand über die Augen.

„Singt mir ein Lied, Herr Ratimer. Dann will ich schlafen gehen."

Er sah einen Augenblick versonnen vor sich nieder. Dann hob er die Geige zum Kinn.

„Vetglein und Rosen blühen

In wunderbarer Pracht,

Im Fremdland tät ich wandern

In einer Sommernacht. —

Die Luft, die war so linde,

Mir tat das Herze weh:

Hilf, Herre Gott, mir Armen,

Daß ich die Heimat fehl

Der Herrgott tät mir helfen,

Ich g'wg die Straße zu, Bis ich die Heimat funden, — Nun, Herz, gib endlich Ruh."

So sang Herr Ratimer. Da stand Frau Jadwig auf.

„Ich will nun schlafen gehen", sagte sie leise und schritt ^beugten Hauptes und langsam aus der Tür.

9. Kapitel.

Unerbittlich sengend brannte die Junisonne vom Wolken losen Himmel. Schlaff hingen die Blätter von den Bäumen, auf denen grauer Staub lag wie eine feine Puderschicht. Es durfte kein Feuer mehr angezündet werden auf der Burg, der großen Trockenheit wegen. Abends und morgens stand der alte BartuS am Brumren und verteilte selber das Wasser. Ehern und unbeweglich war sein Antlitz, ob auch der hölzerne Eimer nur noch zur Hälfte gefüllt heraufkam. Ehern und unbeweglich blieben die starren Gesichter der Mannen, die um den Brunnen standen und das empfangene, spärliche Wasser aus ihren Helmen schlürften. Jede Nacht träumte der alte Bartus von rauschendem Gewitterregen, der klatschend auf die Dächer schlug, in Bächen von den Blättern troff und die leeren Zisternen bis zum Ueber- laufen füllte. Aber wenn er am Morgen erwachte, hing der Himmel goldig und stahlblau über dem Hockstein und keine Wolke war zu seben. Mehliger Staub und brennende Hitze lagen in der Luft, die Zunge klebte am Gaumen.

Es war, als atmeten selbst die Pflastersteine im Hof zehrende Gluten aus. Solange BartuS denken konnte, hatte er nicht solch einen Sommer erlebt. Drei seiner Mannen lagen krank in den Ställen.

Dabei sah man deutlich drüben auf der anderen Seite der Felsschlucht beim Feinde die vollen Wassereimer kreisen. Ja, die Wachen drüben gössen aus Spott und Hohn das heilige Naß lachend in die Schlucht hinab, daß es in langen, silbernen Bändern auf den heißen Felsen klatschte. Herrn RatimerS Mannen sahen es alle, und ihr Leib krampfte sich vor wildem Durst. Aber sie ließen es sich nicht merken. Einer aus ihren Reihen legte den Bogen an und schoß dem Spötter und Wasserverschwender da brühen seinen Pfeil durch den Hals, daß er vornüber in die Schlucht fiel. Da zwangen sich die anderen zum Lachen und sangen ein trutziges Lied, den Feind zu täuschen.

Herr Ratimer hörte es, und Stolz wuchs in seiner Seele.

Frau Jadwig hörte es auch in ihrer Kammer, und es

kam sie ein Verwundern an uver das Singen im Hof, denn sie wußte, wie es stand.

Nach drei Tagen gab der Brunnen im Hofe kein Wasser mehr.

Es war ein lähmendes Entsetzen, das über allen lag, als es kund wurde. Dan.. wich das Entsetzen dem Trotz. Dem altgermanischen Mannestrotz, der dem Tode fest ins Auge schaut, in welcher Gestalt er auch nahen mag.

Wie er jetzt kommen wollte, das war hart. Sie hätten ihn lieber auf offener Walstatt in klirrender Waffe ge­sehen. Hier kam er zu langsam, zu schleichend.

Er sah so dürr und vertrocknet aus, und seine Zunge lechzte nach Wasser.

Heimlich bei Nacht ließ man die verdursteten Toten an der Hinterwand des Felsens in die Schlucht hinab, daß es der Feind nicht sähe. Dann befahl Herr Ratimer, daß man die Pferde töte. Voll Gier und Grauen tranken sie das heiße Blut.

Herr Ratimer ging quer über den Hof zum alten Bartus.

„Ich will Bohlen über die Schlucht schlagen lassen, daß dein Weib und dein Kind und Frau Jadwig sicher hinüber können. Gegen Frauen und Kinder führt Herr Romuald keinen Krieg."

Aber des Bartus Weib sah ihn aus brennenden Augen an.

„Meint Ihr, Herr Ratimer, daß wir dem Böhmen ver­raten wollen, wie es um den Hockstein steht? Was Ihr Mannsleute könnt, können wir auch. Wir leben und sterben auf dem Hockstein."

Herr Ratimer konnte nichts sagen, nur ihre Hände preßte er.

Aufrecht und stolz schritt er zu den Ställen. Aber sein V'litiii’j war grau, und die Augen lagen tief in den Höhlen. Als er bei feinen Mannen vorbeikam, rissen die Ausge- dörrten, zu Skeletten Abgemagerten sich zusammen und sangen mit heiseren, gurgelnden Stimmen eins ihrer alten, wilden Lieder, daß es der Böhme drüben hörte und er- Hount lauschte.

„Wie sie noch lustig sind auf dem Hockstein, und wir meinten, sie hätten kein Wasser mehr."

So sprachen die von jenseits der Schlucht unterein. ander, im Schatten liegend und die Kanne kreisen lassend.

Herrn RatimerS Hände zitterten, als er zu seinen Mannen trat.

„Ich danke euch, Kinder, ich danke euch. Aber Herr Ratimer will euer Leben und euer Blut nicht. Ich lasse eine Brücke schlagen und bitte den Burggrafen um freien Abzug für euch. Roch ist es Zeit. Wer gehen will, soll gehen. Ich verarge eS keinem, dieweil ein furchtbares Sterben anheben wird auf dem Hockstein."

Da lachten sie ihn matter, aber höhnender Stimme.

„Was Ihr könnt, Herr Ratimer, können wir auch. Wir bleiben bei Euch bis in den Tod!"

Tief lagen Herrn Ratimers Augen in den Höhlen. Aber He leuchteten hell. Er wußte es, daß sie alle den Hockstein mehr liebten als ihr Leben.

Da ging er die Stiege hinaus zu Frau Jadwig.

Sie stand an der Truhe und hatte einen Pergament- streifen in der Hand. Als er über die Schwelle trat, fuhr He zusammen.

Herr Ratimer trat auf sie zu.

„Ich komme heute nicht, Euch in die Halle zu holen, mir die Zeit zu verkürzen. Es ist ernst geworden. Denn wir haben kein Wasser mehr."

Sie sah ihn erstaunt an.

„Ihr scherzt, Herr Ratimer, denn ich erhielt alle Tage mein Wasser zum Trinken." j > j

Er nickte.

„So hatte ich es befohlen. Aber NM gibt der Brunnen leins mehr her."

Ihre Gestalt straffte sich Sie warf den Kopf zurück.

„So müßt Ihr den Hockstein meinem Vater übergeben."

Er lächelte.

„Wenn der Hockstein fällt, fällt auch Ratimer. Ich kann nicht mehr im Fremdland leben oder in der Gefangenschaft. Meine Mannen alle denken wie ich. Solange noch einer von uns atmet, kommt Herr Romuald Niemans nicht über die" Schlucht. Aber Ihr dürft nicht verderben hier. Ihr seid frei von heute an, Frau Jadwig. Ich lasse Euch Bohlen legen und zurückgeyen zu Eurem Vater."

Sie sah ihn groß an.

Dann sagte sie langsam — schwer: „Dazu ist es jetzt zu spät, Herr Ratimer. Ich will kein Geschenk von Euch, das Euch die Not abzwingt."

Er lachte.

„Tut nicht so stolz, Frau Jadwig. Sein Leben hat leder nur einmal. Geht zurück, ehe es zu spät ist."

Er hatte einen Schritt vorwärts getan und stand jetzt dicht vor ihr. Sie erschrak über sein farbloses ausge­hungertes Gesicht. Es lag etwas Bittendes in seiner Stimme.

Sie trat einen Schritt zurück und legte die Hände in­einander.

„Es ist wundersam, Herr Ratimer, und rätselvoll, dies Leben. Was ich von Euch vor einem Monat so flehend erbat, wollt Ihr mir nun gewähren. Und nun kann ich's nicht nehmen."

Er sah sie erstaunt an.

„Ich verstehe Euch nicht, Frau Jadwig."

Herr Ratimer sagte eS halblaut, fast ängstlich. Ihn erschreckte das Gebaren der seltsamen Frau. Sie wies auf die beiden Stühle am Fenster.

„Setzt Euch, Herr Ratimer. Ich will es Euch er­klären."

Er setzte sich gehorsam ihr gegenüber in den tiefen Stuhl.

Sie sah ihn fest an. Unter ihren schwarzen Augen lagen tiefe Schatten.

Fortsetzung folgt.