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js~\^> (19. Sertfeguns) nünftige Idee. Aber wo nimmt der Notar die Frau her,
s kommt ja auch auf die persönlichen Wünsche und die ein armes, verängstigtes Geschöpf so behandelt, daß es
Eignungen an", warf der ältere Brockmann ein. sich frei entfalten kann? Die es so erzieht, wie es seiner Ab-
Harro fuhr fort: „Er hat das Mädchen gesehen, stammung, zumindest seinem Vermögensstand zukommt?Und ohne ihm über die bevorstehende Umwälzung in gleichzeitig seiner Vergangenheit entspricht!"
seinem Leben Mitteilung zu machen. Es soll ein ganz ein- „Ja, das ist vorläufig seine große Sorge. Er selbst ist unver-
geschüchtertes, schlecht behandeltes Geschöpf sein." —„Furcht- heiratet." (Harro wußte genau, warum er gerade einem Iung- ...... gesellen die Pflich-
bar! Furchtbar!" Frau Gisela schrie es fast. Harro Brockmann erschrak. Er hatte unüberlegte Worte gesagt, die das Herz der armen Mutter peitschen mußten. Nun schwäckte er die ungewollte Wirkung ab: „Na, Stiesma- ma, einem gesunden Mädchen schaden schließlich ein paar
strenge Lehrjahre nichts."
Siegbert Brockmann aber schalt den Sohn: „Harro, warum erzählst du auch so traurige Dinge! Du weißt doch, daß Gisela selbst mehr leidet als der Patient — in diesem Falle das Mädchen!"
„Das Mädchen leidet gar nicht. Es kennt das Leben nicht anders und ist ganz zufrieden. — Zu einem Studium scheint es dem Notar ungeeignet. Es wäre die Versäumnis langer Jahre nachzuholen. Notar Rohrweide neigt eher der Ansicht zu, daß es im Haushalt bei einer gütigen und herzenswarmen Frau untergebracht werden soll."
„Eine ganz ver-
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Blühende Apfelbäume an der Landstraße
ten über das Waisenkind zudiktiert hatte.) „Ich traute ihm sonst zu, daß er das Problem selbst enträtselte. Aber dazu gehört nun ein eigenes Heim."
Kommerzienrat Brockmanns Gedanken hatten sich fest in den Fall verankert. „Das eigene Heim hat er nicht, also fällt ein Disputieren über den Fall von selbst weg. Es gibt prächtige Frauen, die sich bestimmt gerne der Aufgabe unterzögen. Aber es gibt auch pflichtvergessene Menschen, die, ohne genügende Herzenstiese, dieser schweren Aufgabe einfach nicht gewachsen sind. Die auch ein Objekt des Aus- beutens in dem Kinde sehen könnten. — Wie groß ist des Mädchens Vermögen?"
„Ich glaube, fünf- zehntausend Mark", sagte Harro aufs Geratewohl. Er begann bei des Vaters wachsendem Interesse das seine scheinbar ^u verlieren. „Das ist ja nun Rohrweides Sache. Mag er sich kümmern, wie er sein
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