Eiserne Liebe
Roman von Leontine von Wi'nterfeld-Platen
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Nachdruck verboten.
Ms sie satt war, legte er eine Decke über das Moos- lager im Hintergrund.
„Nun verschlaft den Schrecken, Frau Jadwig. Ihr braucht nichts zu fürchten, bei Gott! Ratimer hält Wache."
Sie hatte ein herrisches, verneinendes Wort auf den Lippen. Aber sie war zu müde. Das lange, ungewohnte Wandern durch dick und dünn hatte sie ermattet. Vor allem aber die Aufregung über das, was man ihr an- tat. So legte sie sich ohne Widerrede auf das Moos- lager im kühlen Hintergründe der Höhle und war bald eingeschlafen. Draußen vorm Eingänge hielt Herr Ratimer Wache. —
Die Schatten der Felsen und Wettertannen wurden länger. Ein wonniger Maientag wollte zur Rüste gehen. Da rief Herr Ratimer mit hallender Stimme Frau Jad- wigs Namen in die Höhle.
Es währte nicht lange, da trat sie zu ihm aus den Felsvorsprung.
„Ihr rieft, Herr Ratimer. Was soll ich?"
Sie sagte es kurz und hart und sah ihn nicht an dabei.
Er reckte die Glieder und meinte behaglich: „Zum Hockstein wollen wir jetzt. Ich weiß einen sicheren Weg."
Sie trat hart vor ihn hin und preßte die Zähne aufeinander.
„Herr Ratimer, ich bin Eure Gefangene. Aber habt Ihr auch wohl bedacht, was das heißt, ein wehrloses Weib unter lauter Mannsleuten in Gefangenschaft zu setzen?"
Er sah sie an.
„Frau Jadwig, Ihr steht in meinem Schutz. Und ich bin Herr auf Hockstein. Auch seid Ihr nicht das einzige Weib dort. Der Pförtner hat auch eines, und ein Kind dazu."
Sie sagte nichts und sah an ihm vorbei in die Tiefe.
Etwas wie Mitleid stieg auf in Ratimers Seele.
Er beugte sich vor ihr, um in ihrem Antlitz zu lesen.
„Habt Ihr Furcht?"
Sie maß ihn mit einem verächtlichen Blick.
„Seit wann hat Jadwiga vom Königstein gezeigt, daß sie furchtsam fei?"
Er nickte.
„Dann ist es gut. Kommt!"
Schräg fielen die roten Lichter der Abendsonne durch die Tannenstämme, als sie zum Hockstein kamen. Es war ein wunderbares Bild, als sie aus dem Waldesdunkel traten. Die Felsen hörten plötzlich auf. Es war, als sei die Welt jäh abgeschnitten. Tief, ttef unter ihnen im dämmerigen Abendfrieden dehnte sich das liebliche Polenztal. Schroff und senkrecht fielen die Felsen zur Tiefe. Man hätte von hier oben ke nen Weg heruntergewußt in die Ebene. Nur die Schwa be, die ihr Nest in schwindelnder Höhe in die Felsritzen gebaut, schoß jauchzend in die Tiefe und wieder hinauf, tanzenden Mücken- schwärmen nach. ‘
Wie abgeschnitten von dem allgemeinen FelSplateau ragt das Felsenhorn des Hockstein ganz allein für sich empor aus der Ebene. Von drei Seiten nur für Wandervögel erreichbar, denn die senkrecht ins Tal abfallenden Wände verbieten dem Menschen jegliches Emporklimmen. Nur an einer einzigen Stelle, nach Westen zu, nähert sich ein Felskegel auf zehn Meter Entfernung dem jähen Waldland.
Hier hat man mit unsäglicher Mühe Falze tn die Felsen gebohrt und Bohlen daran befestigt, so daß an dieser Stelle ein Uebergang zwischen der Welt und dem Hockstein geschaffen war. Aber welch Uebergang! Verwittert und geländerlos schwebten die Balken über der
wittert und geländerlos schwebten d abzrundklaffenden Felsspalte.
Jedes Kind konnte es erkennen, daß eines einzigen Mannes Arm genügte, die Balken zu entfernen und den Hockstein uneinnehmbar zu machen.
Herr Ratimer blieb stehen und holte ttef Atem. Stolz und Uebermut standen in seinen Augen, als er auf sein Raubnest sah.
Er blickte aus Jadwiga und sagte froh: „Seht, Frau Jadwig, wer kann da heran?"
Sie war blaß. In ihren Augen lag ein düsteres, fremdes Licht.
„Menschen nicht," sagte sie leise, „aber Feuer, Hunger und Durst."
Er lachte.
„Ihr malt schwarz, Frau Jadwig. Mein Hockstein ist gefeit."
Sie sagte nichts. Wie im Traume starrten ihre Augen auf die massigen Zinnen und Mauern, deren zackige Rän- der die Abendsonne golden säumte. Eine Heckenrose hatte sich über dem Torweg eingenistet und ließ ihre leuchten- den Blüten wie Blutstropfen über die Mauern riefeln
Singen und Lachen der Knechte klang aus dem Burghöfe herüber. Auf einem Flecklein grünen Rasens, auf dem eine Linde stand, außerhalb der Mauer, saß des Pförtner Frau mit dem blondhaarigen Kind. Dahinter ragten zwei blühende Kirschbäume. Ein schweres, süßeS Duften lag in der Luft. In der Tiefe sang irgendwo eine Nachtigall. In Frau Jadwig stieg etwas empor, das sie nie gekannt. Die wunderbare Macht des Friedens wollte sich auf ihre Seele legen. Aber sie schüttelte sie ab. Es war ja Krieg — und sie eine Gefangene.
Als habe Herr Ratimer ihre Gedanken erraten, sagte er jäh: „Frau Jadwig, Ihr dürst kein so finsteres Gesicht machen. Ihr seid im Hockstein nicht meine Gefangene. Ihr seid mein Gast."
Spott lag um ihre Lippen. Sie gab keine Antwort. Da trat er zu ihr.
„Wir müssen jetzt über die Bohlen. Seid Ihr schwindelfrei, Frau Jadwig? Sonst trage ich Euch hinüber."
Sie sah aus.
„Ich danke, Herr Ratimer, ich gehe."
Da warf ihnen der Pförtner von der anderen Seite zwei Stricke herüber, die an eisernen Ringen in der Turmwand befestigt waren. Ratimer gab ihr das eine Ende in die Hand.
„Ihr müßt Euch am Seile halten, dann kann Euch nichts geschehen. Die Bohlen sind fest, wenn sie auch schwanken."
Sie tat, wie er ihr hieß, und ging ihm voran über die geländerlose, schmale Brücke, unter der in bläulichen Schatten die unabsehbare Tiefe klaffte.
Vor ihnen öffnete sich das Tor. Sie waren auf dem Hockstein.
Es gab oben in der Burg ein großes Gemach, in dem einst Ratimers Mutter gewohnt hatte. Schwere Eichen- truhen standen an den Wänden. Breit und massig stand das geschnitzte Bett mit dem Baldachin. Aus den schmalen, tiefen Fenstern sah man senkrecht in das Polenztal hinab. Ein Betpult mit der Mutter Gottes darüber stand in einer Ecke. Staub und Spinnweben lagen über dem allen. Man sah, daß es Jahrzehnte nicht benutzt war. Hier ließ Herr Ratimer durch des Pförtners Frau Ordnung und Sauberkett schaffen. Währenddessen nahmen Frau Jadwig und er unten im Herrensaal den Abendimbiß ein. Das heißt, eigentlich nur er, denn Frau Jadwig mochte nichts essen. Sie saß ihm steil und schweigsam gegenüber in dem dunklen Gestühl und starrte müde aus die weißgekalkte Wand.
Er schob ihr die besten Bissen zu und meinte, sie müsse doch Hunger haben von dem langen Gang. Aber sie wollte nichts.
Plötzlich sah sie auf.
„Warum habt Ihr mich eigentlich gefangen genommen, Herr Ratimer?"
Er schob seinen Teller zurück und kreuzte die Arme.
„Das will ich Euch sagen, Frau Jadwig. Erstmalig, weil es mich erboste, daß ihr aus Hocksteiner Gebiet schliefet, als sei keine Fehde im Land und als sei der Ratimer ein müder, tatenloser Greis. Zweitens freue ich mich, wenn ich Euern Vater ärgern kann, denn er hat mich auch geärgert — und drittens" — er hob seinen Humpen und sah sie aus lachenden Stahlaugen voll Uebermut an — „dachte ich es mir schön, mit Frau Jadwig vom Königstein an einem Tische zu sitzen und täglich ihr Antlitz zu schauen."
Mit einem jähen Rucke schob sie den Stuhl zurück und stand auf.
„Die Freude, mit mir an einem Tische zu sitzen, kann ich Euch nicht weiter gönnen, Herr Ratimer. Ich bitte Euch, mich fortan meinen Imbiß oben in dem Gemach Eurer Mutter allein nehmen zu lassen."
Er strich sich über das Blondhaar.
„Schade, aber wie Ihr befehlt."
Sie warf das Haupt in den Nacken, wie es ihre Gewohnheit war, und ging zur Tür. Hier wandte sie sich noch einmal um.
„Herr Ratimer, habt Ihr es wohl überlegt, was eS für Euch bedeutet, daß Ihr mich hier gefangen haltet?"
Er schüttelte den Kopf.
„Wie meint Ihr das, Frau Jadwig?"
Sie trat an den Tisch zurück, stützte ihre beiden schlanken M W
„Ich möchte Euch warnen, Herr Ratimer. Wenn der König von Böhmen meinem Vater Hilfe schickt und man den Hockstein berennt, dann wird mein Vater schwere Rache üben gegen den, der seine Tochter entführt. Wo er sonst vielleicht noch hätte Milde walten lassen können, muß er dann hart und unerbittlich strafen. Der Burggraf vom Königstein wird nie ungesühnt lassen, was seiner Tochter widerfahren. Darum zu Eurem eigenen Vorteil, Herr Ratimer, bitte ich Euch, laßt mich frei."
Er war aufgestanden und trat an das Fenster. Spott lag um seine Lippen.
„Wie freundlich Ihr seid, Frau Jadwig, und wie besorgt um mich. Aber es kann nicht sein. Ihr bleibt hier!"
Da riß Frau Jadwig ihre ganze Kraft zusammen. In den goldroten Streifen trat sie, den die Abendsonne durch das Fenster warf. In ihren Augen lag eine große, unbewußte Angst. Ihr Atem ging schwer und stoßweise.
„$err Ratimer, es geschieht nicht oft in ihrem Leben, daß Frau Jadwig bittet. Aber wenn sie es dennoch tut, hängt ihre Seele daran. Es war ein unüberlegtes, übermütiges Handeln heute von Euch, Herr Ratimer. Das wird einen nie wieder gutzumachenden Zorn entfachen auf dem Rathen und Köntgstein. So Euch der Hockstein und Euer Leben lieb ist, Herr Ratimer — zum letzten Male — gebt mich frei!"
Er sah sie an, wie sie da in ihrer stolzen Schöne
bittend vor ihm stand. Er hatte Frau Jadwig noch nie so schön gesehen. Und er sagte weich, wie man zu einem Kinde spricht: „Alles, was Ihr wollt, tu ich Euch, Frau. Aber freilassen kann ich Euch nicht.
Da ließ sie die Hände sinken, die sie bittend erhoben.
Langsam wandte sie sich zum Gehen. Es war " ein klagender Laut von ihren Lippen gekommen.
rote
7. Kapitel.
Es war eine wundersame, laue Maiennacht. In
den die
blühenden Büschen am Abhang sang ohne Ermüden Nachtigall. Herr Ratimer ging über den Burghof, noch einmal vor dem Schlafengehen nach dem Rechten zu sehen. Am Tor kam ihm der alte Pförtner entgegen. Der schmunzelte schon von weitem übers ganze Gesicht.
„Fein, Herr Ratimer, fein, daß Ihr just des Burggrafen Tochter fingt. Solange Frau Jadwig auf dem Hockstein ist, wird sich Herr Romuald hüten, uns aus- zuhungern oder Feuer in die Burg zu werfen. Er wird doch nicht sein eigen Kind gefährden wollen. Es ist alles in Ordnung, Herr. Bet den Vorräten habe ich auch eine
Wache aufstellen lassen."
Herr Ratimer nickte nur. Es war, Gedanken ganz wo anders.
Am Ziehbrunnen knarrte eine Kette, noch einer Durst in der schwülen Nacht.
Da hob Herr Ratimer den Kopf.
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Es
seien seine hatte woh:
aufgestellt setzt. Daß
„Es soll auch eine Wache am Brunnen werden. Das Wasser ist unser kostbares Gut j niemand unvorsichtig ist und Unrat hineinfälltt
Der Alte hob entsetzt die Hände.
„O Herr, wer wird so etwas Frevelhaftes tun? Wir wissen es alle, jeder einzige Knecht im Stall, daß der
Brunnen unser Heiligtum ist, wenn wir belagert werden.
Da ist nimmer eine Wache nötig."
Herr Ratimer legte ihm die Hand auf die Schulter.
„Aber ich wünsche eine Wache am Brunnen. Du vergißt, daß wir jetzt einen Feind unter uns haben."
Der Alte furchte die Stirn.
„Frau Jadwig? O Herr Ratimer, wenn Ihr das meint, so laßt sie d»ch nimmer frei herumgehen. Laßt sie einschließen, wie es einer Gefangenen zukommt."
Herr Ratimer schüttelte den Kopf.
„Das ist meine Sache, Alter. Frau Jadwig soll frei herumgehen, wo sie will."
Der Alte kraute sich den Kopf.
„Meine Frau fürchtet sich vor ihr, sie sieht so finster und weiß aus, selten, daß sie einmal ein Wörtchen redet."
Herr Ratimer sah nach dem Turmfenster hin, wo Frau Jadwig hauste.
„Ist auch hart, Alter, gefangen zu sein."
Damit machte er langsam weiter die Runde durch Hof und Stallungen.
Frau Jadwig war nun schon sieben Tage auf dem Hockstein, aber seit jener Unterredung am ersten Abend hatte er sie nicht wieder gesprochen. Sie verließ nicht ihr Turmgemach. Und doch war der Lenz ringsum so schön, wie noch nie. Sie tat ihm leid, er hätte ihr gern etwas Kurzweil gebracht in ihre Einsamkeit. Aber er traute es sich nicht. Sie war so seltsam gewesen, neulich abend. ?lber nachgeben tat er ihr nicht, ganz gewiß nicht. Sie blieb hier.
Von den blühenden Kirschbäumen an der Mauer warf der Nachtwind lose, weiße Blätter. Herr Ratimer sah ihnen nach, wie sie in die gähnende Liefe tanzten. Wann würden sie zur Ruhe so..... Oder waren sie wie er, der auch nie zur Ruhe kam. <^u man jagte von Ort zu Ort und dann bedrohte an seinem eigenen Herd? Aber war es nicht seine Schuld? Er schüttelte in tiefen Gedanken da? Haupt. Er wollte ja nur sein gutes Recht. Und darin gab er auch nicht einen Fußbrett nach. Dafür war er der Ratimer.
In der Pförtnerwohnung war noch Licht. Leises Kinderweinen klang in die Nacht. Er setzte sich aus den Brunuenrand tmb stützte den Kopf auf die Linke.
War das die Maiennacht, die chn so weich h-ute uachtL - Herr Ratimer dachte an seine eigene Kindheit zu ruck, sie die Mutter ihm durchs Haar strich und ihn ihren Wild, sang nannte.
Oh, eS mußte wohl schön •••in ein AM: ! ^ben» ein treues, liebes, das einem das Heim troll Segen und Sonne schuf. Und ein Kind zu haben, das einen Vater rief und dem Weibe gleich sah, das man liebte.
Er wunderte sich nicht, daß mit einemmal Frau Jadwig vor ihm stand. Es war ja solch linde Maiennacht, da gehen Elfen und süße Zauber um. Aber sie schrak zu-
wußte nicht, daß Ihr hier seid, Herr Ratimer. Ich mußte nur ein wenig Atem schöpfen hier draußen. Ich erstickte fast im Gemach."
„Tut Ihr das jede Nacht so, Frau Jadwig?"
Sie nickte.
„Ja, seit ich gefangen bin. Es ist so heiß den Tag über zwischen den Wänden. Ich werde sonst krank."
Er furchte die Stirn.
„Wer hat Euch gewehrt am lichten Tage in die Sonne zu gehen oder unter den Kirschblüten zu sitzen?"
„Niemand, Herr Rattmer. Aber Frau Jadwig scheut das Tageslicht, seit sie gefangen ist."
„Und warum? Ich will nicht, daß Ihr krank werdet."
„Warum? Weil ich nicht gewohnt bin, daß die Leute mit den Fingern auf mich weisen und sagen: das ist Herrn Ratimers Gefangene."
Er fuhr auf.
„Wer hat das getan?"
Sie strick die schwarzen Haare aus der Stirn.
„Roch niemand. Aber es könnte jeden Tag einer so tun, und das ertrüge ich nicht."
Er war aufgesprungen.
„Ich will Befehl ausgeben, daß niemand Eurer Ge- fangenschaft spotte, noch ein Wort darüber sage. Wer es tut, soll sterben."
Es war etwas Gequältes in seinem Gesicht, als er das sagte. Er sah im Mondlicht blaß und zersorgt aus.
Sie schüttelte langsam den dunklen Kopf.
„Wozu, Herr Ratimer? Ich gehe doch nicht am Tage aus meiner Kammer. Und nun auch nachts nicht mehr."
Er biß die Zähne zusammen.
„Weil Ihr mich hier getroffen?"
„Ja, Herr Ratimer. So ich Euch sehe, ist alles in mir ein Zorn. Nicht bei Tage und nicht bei Nacht mag ich Euch sehen."
Ihre Augen flammten in dem weißen Gesicht, als sie das sagte.
Er stand unbeweglich, die Stirn gesenkt.
„So haßt Ihr mich?"
„So hasse ich Euch."
Sie wollte gehen. Da griff er nach ihrem Gewand, das man ihr aus den Truhen von Herrn Ratimers Mutter gereicht.
„Frau Jadwig, noch ein Wort! Wenn Ihr mich so haßt, warum hat es Euch denn damals so leid getan, daß Ihr durch Wort und Zuspruch mitgeholfen, mich vom Ratlsen zu vertreiben?"
Sie blieb stehen und sah ihn groß an.
„Wer sagt Euch, daß mir das leid getan?"
Er stand jetzt dicht vor ihr.
„Ihr selber, Frau Jadwig."
Sie wich einen Schritt zurück.
„Ich selber? Ihr träumt wohl, Herr Ratimer."
Da sagte er halblaut, hart an ihrem Ohr: „$abt Ihr nicht zu Weihnacht auf dem Rathen in der Kapelle dem Mönche also gebeichtet?"
Sie schrie aus. Ihre Lippen zitterten. ^7
Fortsetzung folgt.