Die Zukunft der Philippinen
Amerikas Parlament für Autonomie.
Washington, 6. April.
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat mit sehr großer Mehrheit einen Gesetzentwurf angenommen, der nach Ablauf von acht Jahren den Philippinen die völlige Autonomie gewähren soll, und auch der Senat wird diesem Gesetz zustimmen. Der amerikanische Außenminister Stimson hat an diesem Beschluß sofort sehr scharfe Kritik geübt und auf die Schwächung des amerikanischen Einflusses im Fernen Osten hingewiesen, die seine Verwirklichung vedeuken mühte. Er hat angedeutet, daß „irgendeine andere Macht" sich der Philippinen bemächtigen könnte, und jedermann in Amerika versteht, daß damit Japan gemeint ist.
Die japanische Propaganda auf den Philippinen ist schon seit Jahren am Werke und stößt bei den Eingeborenen, die in vielen Beziehungen Reibereien und scharfe Konflikte mit der amerikanischen Verwaltung haben, keineswegs auf Ablehnung. In den mehr als 30 Jahren, die seit dem spanisch-amerikanischen Krieg die Inselgruppe zu Amerika gehört, hat es die amerikanische Politik offenbar, nicht verstanden, ein Vertrauensverhältnis zu den Philippinos zu schaffen, und auch die sehr weitgehende Selbständigkeit der Verwaltung scheint da nicht zu genügen. Um die wirtschaftlichen Interessen zu sichern, möchten nun die Amerikaner weitestgehendes politisches Entgegenkommen zeigen, aber Stimson hat eindringlich auf die Gefahr hingewiesen, die aus einem solchen politischen Desinteressement erwachsen könnte.
Scheringer-Proreb
Leipzig, 6. April
Am Donnerstag - beginnt vor dem 4. Strafsenat des Reichsgerichts unter Vorsitz von Reichsgerichtsrat Dr. Baumgarten die Verhandlung in der Strafsache gegen den früheren Leutnant in der Reichswehr, Scheringer, der beschuldigt wird, Hochverrat im Sinne der KPD. begangen zu haben.
Die Verhandlung wird drei bis vier Tage in Anspruch nehmen. Scheringer ist seinerzeit im Offiziersprozeß zu einem Jahr sechs Monaten Festung verurteilt worden. Während der Verbüßung der Strafe auf der Festung Gollnow richtete Scheringer an Privatpersonen und Organisationen Briefe und Broschüren, deren Inhalt ihm zum Porwurf gemacht wird. Die zahlreichen Schreiben des Angeklagten werden im Laufe des Verfahrens sämtlich verlesen werden. Die Anklage vertritt namens des Oberreichsanwalts der Erste Staatsanwalt Dr. Parisius. Scheringer wird verteidigt durch die Rechtsanwälte Obuch und Dr. Samter und durch den Reichsanwalt Colbe aus Leipzig.
Zusammenstöße in Chemnitz
Chemnitz, 6. April
Wie das Polizeipräsidium Chemnitz mitteilt, kam es gelegentlich der Uebertragung von Wahlreden der NSDAP durch Lautsprecher auf der Orthstraß« zu Ansammlungen _unb Reibereien zwischen Kommunisten und Nationalsozia- Ifften. Im Verlauf der Auseinandersetzungen wurde von Schußwaffen Gebrauch gemacht. Dabei wurden zwei Ratio- MWWMMMMWWWN Kniedurchschuß. Bei dem einen Zusammenstoß zwischen Reichsbannerleuten und Nationalsozialisten in der Vorstadt Glösa sind zwei Reichsbannerleute durch Schüsse verletz! worden.
Aus der Heimat.
Sagt des Handwerks im März
Der Reichsverband des Deutschen Handwerks teilt mit:
Die immer weitergehende Schrumpfung der deutschen Wirtschaft machte sich im Monat März auch für das Handwerk in einem weiteren Auftragsrückgang ungeheuer ungünstig bemerkbar. Die Belebung, die sonst das Frühjahr brächte, blieb so gut wie vollkommen aus Die Zahl der Handwerksbetriebe, die gänzlich stilliegen oder nur noch vom Meister allein betrieben werden, nimmt ständig zu. Der allgemeine Arbeitshunger führte zu einem Kampf um die wenigen noch vorhandenen Aufträge. Das Preisniveau ist daher allgemein so stark gesunken, daß ein nennenswerter Gewinn überhaupt nicht mehr zu erzielen ist.
Die Deflationspolitik, die von der Reichsregierung besonders in der vierten Notverordnung vom 8. Dezember 1931 angewandt wurde, konnte im Handwerk nicht belebend wirken, im Gegenteil, der Lohn- und Gehaltsabbau hat sich in einem Rückgang der Aufträge ausgewirkt, doch ist festzustellen, daß durch die Politik der Regierung im Publikum sehr starke Hoffnungen auf einen erheblichen Preisabbau gestärkt wurden, die zur Zurückhaltung noch vorhandener Aufträge führten.
Die Vorverlegung des Vorauszahlungslermines für die Einkommensteuer hat sehr nachteilige Wirkungen Hervoxgerufen. Die erfolgte Senkung der Preise für Gas und Elektrizität war nur so gering, daß dadurch eine fühlbare Entlastung des Betriebskostenkontos nicht eintreten konnte. Alles in allem gesehen, sind die Preisbindungen für das Handwerk in einem ganz unerträglichen Zustande Die Zukunftsaussichten für die nächsten Monate sind umso betrüblicher, als Anzeichen für eine Belebung des Baumarktes nicht vorhanden sind.
Stand der Wintersaaten Anfang April 1932. Der Wit- terungsverlauf der Wintermonate 1931/32 war durch einen langen und kalten Nachwinter gekennzeichnet, unter dem die jungen Saaten zum Teil gelitten haben. Niederschläge waren in diesem Winter verhältnismäßig gering, so daß längere Zeit auch die schützende Schneedecke fehlte. Infolge der langen Winterkälte ist das Pflanzenwachstum bis jetzt noch allgemein zurück. Soweit die Felder schneefrei sind und bereits eine Beurteilung der Saaten zulassen, lautet die Begutachtung des Saatenstandes durchweg geringer als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres sowie zu Anfang Dezember 1931. Die Frühjahrsbestellung konnte bisher nur in klimatisch günstigen Gegenden in Angriff genommen werden. Im übrigen gehen die Arbeiten wegen des zum Teil noch schneebedeckten und gefrorenen Bodens nur lanasam voran. Auf Wiesen und Weiden hat der Graswuchs infolge des kalten Wetters erst spärlich eingesetzt. Soweit bereits eine Beurteilung der Wintersaaten möglich war, ergeben sich unter Zugrundelegung der Zahlennoten 2 gleich gut, 3 gleich mittet, 4 gleich gering im Reichsdurchschnitt folgende Begutachtungsnoten: Winterroggen 3,1 (im Dezember 1931: 2,7), Winterweizen 3,2 (2,7), Winterspelz 3,1 (2,7), Wintergerste 3,1 (2,6).
* Ausschankverbot von Branntwein am 10. April. Ebenso wie beim ersten Wahlgang der Reichs- prästdentenwahl hat der Reichsminister des Innern den außerpreußischen Landesregierungen zur Erwägung anheimgestellt, sich dem Vorgehen des preußischen Ministers des Innern anzuschließen und soweit es nicht schon geschehen ist aus Anlaß des zweiten Wahlganges den Ausschank von Branntwein und den Kleinhandel mit Trinkbranntwein für Sonntag, den 10. April bis zur Polizeistunde zu verbieten.
* Für eine gemeinsame Landeskirche. In Marburg tagte eine interparlamentarische Kirchen-Ver- bindungskommission der evangelischen Landeskirchen von Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Kassel und Waldeck, die schon seit langem bestrebt sind, sich in einer unitarischen Kirchenregirung zu einigen. Von Seiten der Finanz- und Verfassungskommistion sind bereits Entwürfe für einen gemeinsamen Etat und eine gemeinsame Verfassung fertiggestellt und an die Gesamtkommission weitergeleitet word n. Wie verlautet, kommt als Sitz der Kirchenregierung in erster Linie Marburg in Frage.
Hersfeld. Von heute ab findet der Vorverkauf der verbilligten Kurkarten nur noch im Büro der Kurverwaltung im Kurpark statt. — Der Weg zum Strandbad von der Straße am Kurpark aus wird zur Zeit neu hergerichtet. Es wird ein Fahrweg und ein Fußgängerweg angelegt, der auf seiner ganzen Länge mit drei Reihen Bäumen b pflanzt wird.
Hsrsseld. Gerade vor zwei Jahren wurde hier mit der Verkoppelung angefangen und damals zunächst die Wetterführung der Gotzbergstraße in Angriff genommen. Heute kann man sagen, daß in den beiden Jahren schon vieles erreicht worden ist. Der Obersberg ist bereits fertig und in der Umgegend der Stadt sind eine Reihe schöner Spazierwege entstanden. Fertig ist ferner die Verbindung von der WippershainerkStraße nach der Hünfelder Straße, sowie der Frauenberg, der Fezies und der Kupferstrauch. Der Hasenwinkel ist im Bau. Dortselbst kann man jetzi bxe Versetzung eines massiven Gartenhäuschens beobachten, welches man verstrebt hat und aus Rollen nach seinem neuen Standort bringt.
Hersfeld. (Wie wird das Wetter.) Mitteleuropa steht unter dem Einfluß einer ausgedehnten Tiefdruckrinne, die sich weiter nach Osten verlagern wird. An ihrer Rückseite dringt von Westen her bei kräftigem Druckanstieg kältere Lust vor, die noch vereinzelt Regenschauer hervor ruft — Vorhersage bis Donnerstag Abend: Wieder zunehmende Trübung und verstärkte Niederschlagstätigkeit/> bei nordwestlichen Winden kühl.
Her-feld. Dem gestrigen Schweinemarkt waren 730 Ferkel und 21 Läufer zugetrieben. An Preisen wurden für 4—6 Wochen alte Ferkel 26—30 Mk., für 6-8 Wochen alte 30—36 Mk. und für 8-12 Wochen alte 36—44 Mk. pro Paar bezahlt. Läufer wurden nach Gewicht mit 33- 48 Mk. daS Stück gehandelt Bei steigenden Preisen ging der Handel flott, trotzdem blieb ein keiner^ Ueberstand. Der nächste
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Oberlengsfeld. Der jährliche Pachtpreis für die hiesige Gemeindejagd wurde vom 1. April ab von 280 Mk. auf 200 Mk. ermäßigt.
Philippsthal. Reichspräsident v. Hindenburg hat bei dem 7. Kinde des Bergmanns August Dorsch die Ehrenpatenschaft übernommen und in einem Schreiben mitgeteilt, daß sein Name als Taufpate in das Kirchenbuch eingetragen werden kann. Zugleich hat v. Hindenburg den Eltern zu dem freudigen Ereignis seinen herzlichrn^Glückwunsch ausgesprochen und dem Täufling eine Ehrengabe übermittelt.
Kassel. Montag beginnt die neue Schwurgerichtsperiode, die bis jetzt aus vier Verhandlungstage berechnet ist. Im Mittelpunkt der Verhandlungen steht die auf vei suchten Mord und Verbrechen gegen das Spreng- stoffgesetz lautende Anklage gegen den Monteur Heinrich Kleinschmidt, der im Dezember v. I. in Waldeck das Sprengstoffattentat begangen hat, das seinerzeit großes Aussehen erregte. Im einzelnen sind folgende Sachen angesetzt worden: gegen den Schreinermeister Heinrich Kuriert aus Kassel wegen Anstiftung zum Meineid, gegen den Reisenden Karl Christmann aus Kassel wegen Meineids, gegen Heinrich Klemschmidt, gegen den Landwirt Heinrich Ger hold aus Jstha wegen Meineids. Bei dem letzten Verfahren handelt es sich um ein Wiederaufnahmeverfahren. Zum Vorsitzenden der diesmaligen Periode ist Landgerichledireklor Dr Becker bestellt worden.
Marburg a L. Am 5. d M. wurde das TuberkulosekrankenhauS „Sennenblid", Heilstätte der Landesversicherungsanstall Hessen-Nasfau, in Gegenwart zahlreicher Vertreter der Staats- und Kommunalbe- hörden seiner Bestimmung übergeben. Die leitenden ärztlichen Dir» klaren des SanatorumS sind die jeweiligen Direktoren der Chirurgischen und Medizinischen Universitätsklinik, zur Zeit die Unioe-sitälsproffessoren Dr. Klapp und Dr. Schwenkenbecher.
Frankfurt a. M. Ein Weißbinderlehrling hat sich in feiner elterlichen Wohnung mit Gas vergiftet. Der Grund lag lediglich darin, daß er nicht in die erste Fußballmannschaft seines Sportvereins ausgenommen worden war. — Ebenfalls Selbstmord verübte ein Kriegsbeschädigter, dem seine Wunde anscheinend starke Schmerzen verursachte. Während seine Frau mit den Kindern einer Familienfeier beiwohnte, legte er sich ins Bett und schoß sich zwei Kugeln in die Herzgegend.
Di-tz (Lahn). Auf der Fahrt von Hanstätten nach Limburgfuhrder sozialdemokratische Kreistagsabgeordnete Fritz Wolf mit seinem Motorrad 'an dem Eisenbahnübergang in der Nähe der Schäserschen Kalkwerke gegen einen eisernen Mast. Dabei wurde ihm das eine Bein vollständig abgequetscht, während die Knochen deS anderen Beines durch daS schwere Motorrad vollständig
zertrümmert wurde. Der Bedauernswerte kam ins Diezer Krankenhaus, wo ihm beide Beine amputiert werden mußten.
Schwerverbrecher entflohen
Hamborn. Der Ein- und Ausbrecher Nikolaus Johann aus Hamborn, der bei seiner polizeilichen Festnahm« durch Beinschüsse unschädlich gemacht ins St. Johannes-Hospital gebracht worden war, ist dort im Lauf« der Nacht auf noch ungeklärte Weise entwichen.
llederschwemmungslatastrophe in Rumänien
Bukarest, 6. April. 3m Laufe der Rächt haben die Ueberschwemmungen in ganz Rumänien katastrophale Ausmaße erreicht. In Siebenbürgen ist die Szamos überall aus den Ufern getreten und hat in Klausenburg das ganze Industrieviertel mit den größten Fabriken der Stadt überschwemmt. Die Brücken werden mit großer Mühe von den Pionieren gestützt. Mehrere Dörfer im Szamos-Tal find vollkommen zerstört, die Käufer von den Fluten weggetragen und das Vieh ertrunken. Auch mehrere Menschenleben sind zu beklagen. Die Zahl der Opfer ist noch nicht festzustel- len. Die gleichen Nachrichten laufen vom Marmarostal ein. Fast sämtliche Brücken über die Marmaros sind zerstört. In Marmaros-Sziget kam es beim Zusammenbruch einer Brücke zu einer Panik und blutigen Schlägerei zwischen Flüchtlingen, die noch im letzten Augenblick die einstürzende Brücke überschreiten wollten. Auch in Sischinew stehen mehrere Stadtviertel unter Wasser. In Jassy sind ebenfalls mehrere Stadtviertel überschwemmt worden. Das Wasser ist überall im Steigen begriffen. Bisher sind acht Eisenbahn- strecken außer Verkehr gesetzt.
Turnen, Sport und Spiel.
Der Hauptausschutz der D. T. trat u» der Deutschen Turnschule zu Berlin zu wichtigen Beratungen zusam- men. Von der Entsendung einer Geräteturnerriege zu den Olympischen Spielen in Los Angeles tvuröe Aö- stand genommen. Dagegen sollen einige der besten Leichtathleten, wie der Langstreckenläufer Syring, Wit- tenberg, der Wurfathlet Lingnau, Dortmund, und die Speerwerferin Schumann, Essen, daran teilnehmen. Weiter beschäftigte man sich eingehend mit der Bestands- erhebung am 1. Januar 1932. Einem Rückgang an steuerpflichtigen Mitgliedern stehen Fortschritte in der Zahl der Jugendlichen und Kinder gegenüber. Mit einem Ausfall an Steuereingängen muß infolgedessen gerechnet werden. Die Zahl der Erwerbslosen in einzelnen Kreisen sei sehr groß, dies erkläre auch den Rückgang bei der Bestandserhebung. Bon einer Beitrags- senkung mußte Abstand genommen werden, da die Beschlüsse des Deutschen Turntages dies nicht zulassen. Die Verzugszinsenzuschläge sollen versuchsweise auf ü Prozent pro Monat festgeleget werden. Einigen Kreisen wurden Steuerstundungen gewährt. Den Kreisen sollen 80 000 RM. für notleidende Vereine unter den Bedingungen der Dr. Ferö. Götz-Stiftung zur Verfügung gestellt werden. Mit Genugtuung konnte der wesentliche Anteil der D. T. an der Durchführung des freiwilligen Arbeitsdienstes festgestellt lverden. Zu den bereits unterstützten Vereinen haben sich noch weitere 140 gemeldet denen nach Möglichkeit Hilfe zuteil wer^ den soll. Die Arbeit der D. T. auf diesem Gebiete wurde als ein außerordentlicher Erfolg bezeichnet. 7
Turnus Aufpenksierung halln seiner' fjctmnf einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen. In Finnland herrscht allgemein die Ansicht vor, daß sich der finnische Leichtathletik-Verband dem Berliner Urteil nicht fügen wird.
Rewcaskle United, der englische Fußballpokal-Finalist, soll als Ersatz für Everton Ende Mai nach Berlin verpflichtet werden, wo die Engländer einer deutschen Auswahlmannschaft gegenüberge- stellt werden sollen.
Eine Rekordquote wurde bei den Trabrennen in Gelsenkirchen erzielt. Der Sieg von Virginia wurde vom Toto mit der Rekordquote von 2110 : 10 aus „italienische Wette" bezahlt.
3m Pariser Sechstagerennen, das gewohnheitsgemäß die Sechstagesaison beschließt, lagen nach Ablauf der ersten Nacht Pö- lissier-Ledoucq mit Rundenvorsprung allein an der Spitze. Die Deutschen Thierbach-Siegel nahmen, 6 Runden zurück, den 11. Platz ein. Letzte waren, 11 Runden zurück, Linäri-Di Pacco. In den Vorrennnen wurde Möller unerwartet von Grassin und Lac- quehay aeschlage. Der Hannoveraner konnte lediglich Wambst Hin- ter sich lassen.
Uruguay, der olympische Fußballsieger von Paris und Amsterdam, hat jetzt die offizielle Einführung des Berufsspielertums beschlossen. Man erhofft davon ein Anwachsen der in letzter Zeit stark gesunkenen Spielstarke der uruguayischen Fußballmannschaften.
Ächtung, Sie hören:
am Donnerstag, 7. April.
Delle 1634,9 Königswusterhausen (Deutschlandfender).
6.50, 12.15, 14 und 16.30: Konzert. 15: Kinderstund«. 15.45: Frauenstunde. 17.30: Der Böhmerwald — ein unbekanntes Gebirge. 18: Musikalischer Zeitspiegel. 19: Silber vorn heutigen Rußland. 19.30: Stunde des Landwirts. 20: Unterhaltungskonzert. 20.30: „Orpheus 1930/31", Hörspiel. 21.20: „Vierhundert Millionen durchbrechen die Mauer". Ein Stück China. 22.40: Tanzmusik.
Welle 283,5 Berlin II—Magbeburg—$ kettln.
6.50, 11.30, 14, 16.30 und 19.10: Konzert. 12.30: Für den Landwirt. 15.20: Aus Arbeit und Leben. Technik IV. 17.30: Jugendstunde. 20: Aus alten Jahrgängen der „Gartenlaube". 21.10: Konzert. 22.40: Tanzmusik.
welle 259,3 Leipzig.
6.50, 12, 13 und 16: Konzert. 14; Erwerbslosenfunk. 15: Experimentierstunde für die reifere Jugend. 19: Kon- zerttünze. 20: Kulturarbeit und Arbeiterkultur. Ein Gespräch. 20.30: Studio des Mitteldeutschen Rundfunks: I. „Orpheus 1930—31", Hörspiel von R. Seitz. II. a) Sie lernen einen Dichter kennen, b) Versuch mit klassischen Sprechchören. III. Klavierkonzert. Nach den Nachrichten: Funkstille.
Welle 360,6 Mühlacker.
10, 12, 13 und 17: Konzert. 15.30: Stunde der Jugend. 20: Konzert. 21: Länderquerschnitte: Italien. 22.45: Nachtmusik.
Welle 276,5 heilsberg.
7, 11.30, 13.05 und 16.30: Konzert. 15.45: Jugendstunde. 16.10: Blicherstunde. 18.30: Landwirtschaftsfunk. 20: Aus alten Jahrgängen der „Gartenlaube". 21.20: Vierhundert Millionen durchbrechen die Mauer.