Aus der Heimat.
* Ernennung dss Kreiswahlleiters für Regierungsbezirk Kasfel. Der Oberpräsident Provinz Hessen-Nassau hat für die Neuwahl
den der des
Preußischen Landtags am 24. April 1932 Oberregierungsrat Vogler, Kassel, Regierung, zum Kreiswahlleiter für den Regierungsbezirk Kassel — ohne die Kreise Grafschaft Schaumburg und Herrschaft Schmalkalden —, den Regierungsbezirk Wiesbaden und den Kreis Wetzlar (Rheinprovinz) umfassenden 19 Wahlkreis Hessen-Nassau und zu seinem Stellvertreter Regierungsrat Wegeler in Kassel, Regierung, ernannt.
Um die Senkung der Krankenhauspflegesätze. Die Spitzenverbände der Krankenhäuser, der Krankenkassen, Ersatzkassen und Berufsgenossenschaften haben gemeinsam im Reichsarbeitsministerium über die Frage der Senkung der Krankenpflegesätze verhandelt. Einigkeit bestand darüber, daß eine Senkung der Krankenhauspflegesätze überall dort, wo die Möglichkeit dazu vorhanden ist, erfolgen muß. Andererseits war man auch darüber einig, daß von zentraler Stelle eine einheitliche Festsetzung oder Senkung für das ganze Reich nicht in Frage kommen kann, da die Verhältnisse örtlich ganz verschieden liegen. Es wurde dem dringenden Wunsch Ausdruck gegeben, daß die Krankenhausverwaltungen. soweit dies noch nicht geschehen, in eine als- baldige Prüfung Eintreten, ob und in welchem Umfange eine Senkung der Pflegesätze, insbesondere auch im Hinblick auf die eingetretenen Preissenkungen, möglich ist. Oertlich oder bezirksweise sollen die Krankenhäuser und die beteiligten Versicherungsträger alsbald hierüber verhandeln, soweit dies nach Inkrafttreten der Vierten Notverordnung vom 8 Dezember 1931 noch nicht erfolgt ist.
Die Einkommensteuervorauszahlung. Gerüchtweise wirl behauptet, die Reichsregierung wolle die Einkommensteuel für 1931 durch die geleisteten Vorauszahlungen abgelten uni überzahlte Vorauszahlungen nicht erstatten; weiter sei beabsichtigt, am 10. April 1932 eine weitere Vorauszahlung auf die Einkommensteuer zu erheben. Diese Gerüchte entsprechen in keinerlei Weise den Tatsachen. Die Termine füi die Einkommensteuervorauszahlungen sind durch die Notverordnung vom 7. Dezember 1931 und die Verordnung von 5. März 1932 um je einen Monat vorverlegt worden; die nächste Einkommensteuervorauszahlung ist also am 10. Juni 1932 fällig. Die Einkommensteuerveranlagung wird ordnungsmäßig durchgeführt werden. Ueberzahlte Barauszahlungen werden nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften i erstattet werden.
Weitere Kleinsiedlerstellen bewilligt. In der Zeit vom 15. bis 21 März 1932 sind wiederum eine Reihe von Klein- siedlerstellen bewilligt worden, so u. a. in Beuthen-Land (Stollarzowitz) 100, Freiburg i. Br. 50, Gelsenkirchen 134, Magdeburg 230, Mannheim 212, Mülheim-Ruhr 140, Köln am Rhein 400. Damit sind insgesamt bisher rund 12 500 Kleinsiedlerstellen bewilligt worden. Die Gesamtzahl der bisher bewilligten Kleingartenstellen beträgt über 30 000. Bon den zuletzt mit Kleingärten bedachten Städten seien u. a. erwähnt: Bochum mit 513, Crimmitschau (Sachsen) mit 204, Eythra (Sachsen) mit 100, Hamm (Westfalen) mit 159, Kettwig a. d. R. mit 115, Leuna mit 100. Neckarsulm mit 111, Plauen i. V. mit 200 und Ulm a. D. mit 150 Kleingärten.
Hersfeld. Der Bericht der Landjägerei ^i Den Monat Februar 1932 weißt u. a. folgende Strafanzeigen auf: Diebstahl 11, Brandstiftung 5, grober Unfug und ruhestörender Lärm 8, Uebertretung straßenpolizeil. Anordnungen 7, Verkehr mit Fuhrwerken 5, Verkehr mit Fahrrädern 16, Verkehr mit Kraftfahrzeugen 5, 58 Verwarnungen wurden erteilt.
Hersfeld Die Büros der landrätlichen und der Kreisverwaltung sind am Ostersonnabendge- schloffen. Für eilige Fälle ist Notdienst eingerichtet.
Hersfeld. (Der Meisterkursus ist beendet). In der Städt. gewerbl. Berufsschule fand der diesjährige Meisterkursus, der von 33 Junghand- werkern — Damen und Herren aus Stadt und Land — besucht wurde, seinen Abschluß. Der Abschiedsstunde wohnten die Vorstandsmitglieder des Jnnungsausschusses bei. Obermeister Köhler als Vorsitzender dankte dem Lehrkörper und legte allen Teilnehmern die Mahnung ans Herz, mit dem erworbenen geistigen Gut dem Ge- samtwohl des Handwerks allerorts und jederzeit zu dienen. In seinen treffenden und gut gemeinten Worten bemerkte Obermeister Köhler, daß eine straffe Schulung, die rechte geistige Beweglichkeit und ein gesunder strebsamer Geschäftssinn für den heutigen Handwerker nötiger sei als je zuvor. Direktor Christianfen sprach allen Teilnehmern nochmals die Anerkennung aus, daß sie ausnahmslos und mit Eifer sich einer gründlichen theoretischen und nicht immer leichten Vorbereitung für die Meisterprüfung hingegeben hätten. Herr Kürschner Most-Hersseld schilderte kurz den glücklichen Verlauf der Zusammenarbeit zwischen Lehrkörper und Teilnehmern und sprach im Namen der Kursusteilnehmer den Dank auS.
Hersfeld. Aus dem in der Jahreshaupt-Ver- sammlung der hiesigen Sanitätskolonne vorn Roten Kreuz vom Vorstand vorgelegten Jahresbericht geht hervor, daß sich die Kolonne auch im vergangenen Jahre we ter gut entwickelt und sich bei zahlreichen Gelegenheiten in den Dienst der Allgemeinheit gestellt hat. Die Mitgliederzahl betrug am Schlüsse des Jahres 43. An dem von der Kolonne im Laufe des Jahres unter Leitung von Dr. Barth abgehaltenen Kursus für erste Hilfeleistung beteiligten sich 12 Personen. Während des Jahres wurden einige kleinere und größere Uebungen abgehalten. Im einzelnen wurde die Kolonne zu folgenden Gelegenheiten angefordert: 81 mal zur Krankenbeförderung, in 20 Fällen zum Straßen- Hilssdienst, in 1125 Fällen zur ersten Hilfeleistung und 24 mal zu Nachtwachen. Zum Schlüsse der Versammlung wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß doch die Rotkreuzsache seitens der Bürgerschaft noch mehr Unterstützung finden möge, wie bisher.
Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Ein
Hochdruckrücken erstreckt sich immer noch von Schweden, Norwegen über Skandinavien, Deutschland und Frankreich bis zu den Azoren. Deutschland befindet sich im Bereiche nördlicher bis östlicher Winde, die kalte Luftmassen zu uns verfrachten und zu Nachtfrösten führen. Wenn auch verbreiteter Druckfall den hohen Druck allmählich abbaut, ist eine Umgestaltung der bestehenden Witt rung noch nicht abzusehen. —Vorhersage bis Freitag Abend: Eine rasche Aenderung der bestehenden Witterung ist nicht zu erwarten.
Buchenau. Dem Landeserziehungsheim der „Hermann-Lietz-Schule", dem Pfarrhaus und der Schule statteten Einbrecher in einer Nacht Besuche ab. In allen drei Fällen sind die Burschen — e' handelt sich um zwei Landstreicher — durch die Fenster in die Räumlichkeiten eingedrungen. In der Hermann Lietz-Schule fielen ihnen 300 RM. bares Geld in die Hände. Zum Glück haben sie das im Nebenzimmer liegende Geld von mehreren tausend Mark nicht gesunden, das die Eltern der Schüler für einen Ferienausflug ihren Kindern geschickt hatten. Im Pfarrhaus ist es bei einem Versuch geblieben. Scheinbar sind sie dort gestört worden. Im Schulhaus sind sie in den Keller des Lehrers eingedrungen und haben von den Einmachevorräten mitgenommen.
Kassel. Ueberfallen wurde in der Schäfergasse eine 30jährige Ehefrau, als sie den unbeleuchteten Hausflur ihres Hauses betrat. Sie wurde mit einem harten Gegenstand mit solcher Wucht auf den Kopf geschlagen, daß sie ohne einen Laut bewußtlos zu Boden sank. — Ihrer Handtasche beraubt wurde ein junges Mädchen auf dem kurzen Wege zwischen der Hessen- kampfbahn und dem Staatslheater von einem jungen Mann. Der Täter konnte sich in Sicherheit bringen. — Von einem Hund verletzt wurde in Ausübung seines Berufes ein hiesiger Briefträger. Er mußte sich in Serumbehandlung begeben.
Kassel. Bei dem Tresoreinbruch in einem hiesigen Warenhaus wurden nur 17- bis 18 000 Mark erbeutet. Die Feststellung des Schadens war deshalb so schwierig, weil die gerissenen Einbrecher auch die Abrechnungszettel mitgenommen hatten, um auf diese Weise die Nachforschungen zu erschweren. Besonders Eifrige hatten die Einbrecher übrigens schon erkannt. So mußten drei Herren von auswärts, die in einem Hotel Wohnung genommen hatten und nachts angeheitert nach Hause kamen die Bekanntschaft mit der Kriminalpolizei machen. Auch ein junger Mann, der sich in einer Wirtschaft durch große Geldausgaben verdächtig gemacht hatte, mußte sich eine peinliche Vernehmung gefallen lassen.
Heiligenftadt (Eichsfeld). Die Scheune des Landwirts Karl Schneider in Rengelrode sowie landwirtschaftliche Maschinen, Wagen und Geflügel wurden durch Feuer vernichtet. Das angrenzende Wohnhaus erlitt erheblichen Wasserschaden. Man vermutet Brandstiftung. — In Wingerode brach in der Sortiererei der Zigarrenfabrik Peppler ein Brand aus, der das gesamte erst vor zehn Jahren erbaute Haus bis auf die Grundmauern vernichtete.
Udcr (Etchsseld). Tot, MMMMvurde von Passanten der 2-tfähnge Karl Wehr von hier neben seinem Fahrrad. Der junge Mann t atte eine Radtorp: unternommen und war unterwegs vom Tode ereilt worden. An dem Toten war keine Verletzung festzustellen und auch das Rad war unbeschädigt.
Warbnrg. In Paderborn wurden gestern der Viehhändler Meyer, Rembertstraße 10, und dessen erwachsener Sohn unter dem Verdacht der Ermordung ihrer Hausangestellten Martha Kasper, die seit Freitag vermißt wird verhaftet. Junge Leute haben auf einem Spaziergang Leichenteile, die, "rote durch ärztliche Untersuchung festestem wurde, von einem menschlichen Körper herrühren, gesunden. Als die Polizei durch die Freiwillige Feuerwehr den Barenteich auspumpen ließ, fand man weitere Leichenteile.
Frankfu t a. M. Ein Einbrechertrio hatte in Erfahrung gebracht, daß in einem Hause in der Berger- straße Geld und namentlich Schmucksachen zu holen seien. Schnell war ein ausgearbeiteter.Einbiuchsplan zu- rechtgeschmiedet, und nun ging es an die Arbeit. Ueber einen Pserdestall dxgngen die Diebe in die in Frage kommende Wohnung ein und durchsuchten diese nun in aller Ruhe, da die Wohnungsinhaber nicht anwesend waren. Den Dieben fielen 80 Mark in bar und Schmuckgegenstände im Werte von 2500 Mark in die Hände. Die Burschen konnten sich aber nicht lange ihrer Beute freuen, denn die Polizei halte sie bald ermittelt und festgenommen. Bei einem der Einbrecher wurde auch ein großer Teil der Beute noch vorgefunden, andere Teile der Beute halte die Bande inzwischen aber bereits zu Geld gemacht.
Frankfurt a. M. Am Freitag erbrachen gelegentlich einer Auktion in Griesheim a. Main-vor den Augen des Auktionators ganz besonders unverschämte Burschen einen Verschlag und raubten daraus, während der Besitzer der Aukionshalle die Auktion leitete, eine große Menge Waren, die einen Wert Don 1500 RMk. repräsentieren. Es handelte sich in der Hauptsache um Textilien, Die Diebe konnten aber schon festgenommen werden.
Frankfurt a. 21L In der gestrigen Stadtverordneten- sitzung wurde der kommunistische Stadtverordnete Aschen- brenner wegen dauernden Lärmens aus dem Saal gewiesen. Hierauf trat er an den Vorstehertisch, ergriff einen ßöfdkr und warf ihn dem stellvertretenden Vorsteher ins Gesicht, der eine blutende Wunde davon trug. Die Sitzung wurde aufgehoben und der Aeltestenausschuh trat zusammen, um zu dem Verhalten Aschenbrenners Stellung zu nehmen.
Flugkapitän Bertram in Basra.
Flugkapitän Hans Bertram, der mit feinem Wasser- fluqzeuo einen Asienslug unternimmt, ist auf dem Wege nach Australien mit drei Personen auf dem Tigris vor Basra gelandet.
Grubenbahnunglück fordert zwei Tote
Liebenwerda. In der Grube Louise bei Domsdorf ereignete sich ein schweres Unglück. Als eine Lokomotive der Grubenbahn über einen Damm fuhr, gerieten die Sandmassen in Bewegung und die Maschine stürzte den Damm hinunter in ein Wasserloch. Der Führer und der Heizer muhten mit Schweißgeräten aus ihrer Lage befreit werden. Beide wurden schwerverletzt dem Krankenhaus zugeführt, wo sie ihren Verletzungen erlegen sind.
Holländisches Schmuggel-Auto erbeutet
Krefeld. Zollbeamte beschossen «in holländisches Schmugglerauto, das jedoch feine Fahrt mit unverminderter Geschwindigkeit fortsetzte. Darauf stellte sich ein Zollbeamter mit einem Kraftwagen in den Weg und ließ den Scheinwerfer so stark spielen, daß die Führer des Panzerautos geblendet wurden, die Sicherheit verloren und gegen einen Straßen- mast fuhren. Den Insassen gelang es, in der Dunkelheit zu entkommen. Der Wagen war mit Zwölf-Millimeter-Stahl- platten gepanzert; er enthielt etwa zwölf Zentner Kaffee und Tabak. Das Panzerauto wurde zur Hauptzollfahndungs- stelle in Krefeld geschleppt.
Sllarek-Prorrb
Im Sklarek-Prozeß wurde am Mittwoch mit großer Spannung die Vernehmung der Wahrsagerin Frau Se^dler erwartet. Frau Seidler war die Vertraute von Max Sklarek, und er hatte ihr alle Geheimnisse in geschäftlicher und politischer Beziehung anvertraut. Der Zeugin war jedoch durch ihren Arzt ihre Vernehmungsunfähigkeit attestiert worden. Sie ist seit Monaten bettlägerig und leidet an schweren asthmatischen Beschwerden, einer Herzmuskelentzündung und einer Venenentzündung am linken Unterschenkel. Gegen eine kommissarische Vernehmung der Zeugin bestehen keine Bedenken. Nach einer kurzen Besprechung zwischen Vorsitzenden und Staatsanwalt stellte man die Entscheidung darüber zurück.
Als Zeuge wurde dann der frühere Stadtkämmerer Georg Lange noch einmal zum Stadtbankkomplex gehört. Er äußerte sich zunächst über die Kontrollmaßnahmen für die Stadtbankkredite, die bei Revisionen durch die Aufsichtsbehörden als geradezu mustergültig bezeichnet worden seien. Die Frage, wie beim Sklarek-Kredit das Sicherungsoerfah- ren habe durchlöchert werden können, indem an Stelle der Originalrechnungen nur Kopien für die Bevorschussung der Sklarekschen Forderungen an die Bezirksämter eingereichl wurden, beantwortete der Zeuge dahin, daß die Revisoren von dem Leiter des Kreditkontrollbüros und dem Vorstand (di Direktoren Schmidt und Hoffmann) nicht genügend aufgeklärt worden seien. Eine Absicht habe dem jedoch nach seiner Kenntnis nicht zugrunde gelegen. Der Zeuge schilderte weiter, daß er von der Höhe des Sklarek-Kredites erst Anfang 1929 Kenntnis erhalten und darauf einen Bericht des Direktors Lehmann angefordert habe.
Der Zeuge Hennersdorf, bei dem die Sklareks ihren Bedarf an Delikatessen deckten, und der wiederum als Gefälligkeit den Sklareks Schecks über 4% Millionen Mark ausstellte, erklärte entgegen seinen früheren Aussagen, daß Leo und Willi Sklarek ihn dazu veranläßt hätten, er habe dies auf Veranlassung von Max Sklarek getan. Der Zeuge Wende, der den Sklareks fünf Schecks über 65 Millionen
Blatt aus Gefälliakeii i
.................. ..........,. ,,.M beigemessen habe. Wende hatte damals gleich das ganze Scheckbuch unterschrieben und es den Sklareks gegeben, die damit machen konnten, was
sie wollten.
Achtung, Sie hören:
am Freitag, 25. März.
Welle 1634,9 Königswusterhausen (Deukschlandsender).
8.55: Morgenfeier. 11: I Haydn. Geistliche Musik. 12: Mittagskonzert. 14: Jungmädchenstunde. 14.20: Lebendige Goetheworte. 14.30: Christuslegenden aus dem 16. und 17. Jahrhundert. 15: Blasorchesterkanzert. 16: Aus einer düsteren Messe. 16.30: Dichterstunde. 17: Konzert. 18: Matthäus- Passion. 22.20: „Parsifal", von R. Wagner.
Welle 283,5 Berlin II—M agdebur g—S kettln.
8.55, 11, 12, 15, 17, 18.30 und 19.20: Konzert. 11.30: Jugend und Autorität. 16.30: Bücherstunde. 20: Szenen aus „Faust"., 20.45: „Crucifixus". Anschl. „Jesus und seine Jünger". 22: Orgelkonzert. 22.20: „Parsifal".
Welle 259,3 Leipzig.
7: Frühkonzert. 7.30: Chorkonzert. 8.30: Orgelkonzert.
9: Morgenfeier. 10.30: Jesu Leiden und Tod. 12: Aus dem Deutschen Nationaltheaker in Weimar: Goethes Stellung zu Tod und Unsterblichkeit. Anschl. Klaviersonate. 13: Konzert. 14.45: „Der singende Fisch". Ein Spiel. 16: Konzert. 18: Matthäus-Passion. Nach den Nachrichten Funkstille.
welle 360,6 Mühlacker.
11, 11.45, 13.15, 14, 16.30 und 17.30: Konzert. 12.15: „Passiv Christi". 15.15: Jugendstunde. 18.30: Matthäus- Passion. 22: Heilige Zeit.
Welle 276,5 heitsberg.
10,12,14,14.55,16,17, und 18: Konzert. 15.20: Kinder- funk. 19: Dichtungen von S. Lagerlöf. 20: „Requiem" von Verdi.
Vom Büchermarkt.
Roman um Bismarck. Raunen und Ränken in der Wilhelmstraße um ein Dokument, das dem großen Kanzler gefährlich werden sollte. — Das ist der Inhalt des neuen Romans von Ruldolph Stratz: „Oberkamp und sein Ehrenwort", den „die Woche" jetzt veröffentlicht. Die inhaltreil e und gehaltvolle „Woche" ist für 40 Pfg. überall erhältlich.
Ssr richtige Weg zur Erlangung schöner weißer Zähne*
gefärbten Zahnbelage» ist folgender: Drücken Sie einen Strang Chlorodont-Zahnpaste auf die trockene Chlorodont-Zahnbürste (Spezialbürste mit gezahntem Borstenschnitt), bürsten Ihr Eebih nun nach allen Seiten, auch von unten nach oben, tauchen Sie jetzt die Bürste in Wasser und spülen Sie mit Chlorodont-Mundwasser unter Gurgeln gründlich nach. Der Erfolg wird Sie überraschen! Der mitzfarve« Zahnbelag ist verschwunden und ein herrliches Gefühl der Frische bleibt zuE. Hüten Sie sich vor minderwertigen, billigen Nachahmungen und verlangm Si« ausdrücklich Chlorodont-Zahnpaste. Unter-Borlriegspreif«.