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Aus der Heimat.

Abschlußprüfung in der Städtischen Haushaltungsschule Hersfeld.

Unter dem Vorsitz des Direktors und in Anwesen- heit von Vertretern des Schulvorstandes sowie von Ehrengästen der Frauenvereine fand an der Städtischen Haushaltungsschule die diesjährige Abschlußprüfung statt. Eine stattliche Anzahl Töchter aus der Stadi und der engeren und weiteren Umgebung hat auch in diesem Jahr die Haushaltungsschule mit sehr schönem Erfolg besucht. Die Prüfung legte Zeugnis ab von einer gründlichen und gediegenen hauswirtschaftlichen und praktischen Schickung auf wissenschaftlicher Grundlage.

Das Bildungsprogramm einer staatlich anerkannten Haushaltungsschule ist so gehalten, daß den Schülerinnen sowohl der höheren als auch der Volksschulen eine überaus wertvolle Frauenbildung vermittelt wird, eine Lebensschulung, die auch für die Berufsfrage unserer Töchter entscheidend sein wird. Das Haushaltungs­schuljahr ist gleichzeitig ein Jahr der Besinnung, eine Zeit der Klärung und beruflichen Entfaltung. Hier ist im besonderen auch die Möglichkeit gegeben, die der Frau eigenen Kräfte und Veranlagungen zu steigern und erst dann die berufliche Entscheidung zu treffen. Zweifellos wird die Erkenntnis, daß in heutiger Zeit der Tochter und berufstätigen Frau immer mehr die hausfrauliche, wirtschaftliche, gewerbliche, künstlerische, schmückende und pflegerische Tätigkeit im Wirtschafts­leben unseres Volkes zugewiesen wird, den Haus­haltungsschulen eine erhöhte Aufgabe für die Zukunft zuweisen.

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Der Abschiedsabend.

Am Freitagabend hatte Schulleitung und Schüle­rinnen zu einer schlichten Abschiedsfeier im Parkrestaurant Bolender eingeladen, zu der außer den geladenen Ehren- gästen die Eltern der Schülerinnen in großer Zahl erschienen waren. Direktor Christiansen sprach von der Not der Jugend. Es gilt trotz aller Hemmungen, der Jugend den Idealismus zu erhalten und den Glauben an die Zukunft nicht zu verlieren. Die Jugend muß sich rüsten und vorbereiten, und das erfordert eine konsequente Erziehungsarbeit. Wie schon oft in der Geschichte, so wird auch diesmal wieder die Frau ob als Tochter, Schwester, Hausfrau und Mutter ein gut Teil der Aufbauarbeit zum Wohls der Nation und des Vaterlandes leisten müssen. Die Haushaltungs» und Gewerbeschulen tragen in dieser Hinsicht neben noch anderen Frau nbildungsanstalten einen stark auf­bauenden und wlrtschaftspcoduktivea Charakter.

Das reichhaltige und bunte Programm des Abends, in dem sich fast sämtliche Schülerinnen noch einmal von der humoristischen und künstlerischen Seite zeigten, wickelte sich in lebendigem Spiel und mit herzlicher Fröhlichkeit in den Zuhörerkreisen ab. Jede der Darstellerinnen bot nochmal ihr bestes. Den sehr schönen musikalischen Teil des Abend» befmM'm ausgezerqnerer ^Weye mu oen Schülerinnengruppen Studienaffeffor Dr. Weil, der Fach­lehrer für hauswirtschaftliche Chemie und Physik. Die Vorführungen standen unter der geschickten Leitung von Gewerbeoberlehrerin Lehrke und Klingenberg und fanden erfreulichen Beifall. So schloß die Abschiedsstunde in schönster Harmonie für alle ab und wird eine liebe Erinnerung bleiben.

* Schwsinezwischenzählung. Das Preußische Statistische Landesamt hat in Preußen am 1. März 1932 wieder eine Scheinezwischenzählung durchgeführt. Das Ergebnis liegt bereits vollständig vor. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat hiernach der Schweinebestand in Preußen, gegenüber dem 1. Dezember 1931 um 13,1 Prozent und gegenüber dem 2. März 1931 um 4,9 Prozent abgenommen. Am 2. März 1931 betrug die Zunahme gegenüber dem 1. März 1930 15,7 Prozent.

Hersfeld. Wie der Magistrat bekannt gibt, sollen wieder Wohlfahrtsgutscheine zur Ausgabe ge­langen, welche von der Bürgerschaft anstatt Bargeld an die vorsprechenden Handwerksburschen gegeben werden sollen. Diese Gutscheine werden in den durch ent­sprechenden Aushang kenntlich gemachten Ladengeschäften nur gegen Lebensmittel eingelöst. Alles Nähere ent­hält die heutige Bekanntmachung des Magistrats, auf die wir noch besonders hinweisen möchten.

Hersfeld. Teldg'aphenobersekretär Hippe von Bad Wildungen ist vom 1. April ab an das hiesige Postamt versetzt worden.

Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Das englische Hochdruckgebiet hat sich weiter südwärts ver­lagert und liegt jetzt über Frankreich. Ein Ausläufer desselben erstreckt sich über Deutschland. An seiner Nord­seite liegt noch ein flacher Randwirbel, der auch in unserem Gebiet Bewölkung und weiter östlich auch Schnee­fälle gebracht hat Bei weiterem Druckanstieg ist wieder mit Aufheiterung zu rechnen. Vorhersage bis Diens­tag Abend: Keine wesentliche Aenderung des bestehenden Witterungscharakters

Mudensberg. Das etwa sieben Jahre alte Söhn- chen deS Händlers Sitzmann sprang, ohne sich umzu- sehen, über die Kasseler Straße, als gerade ein Auto aus der Richtung Fritzlar angefahren kam. Obwohl der Führer des Wagens sofort,stark bremste, war das Unglück nicht mehr zu vermeiden. Der Junge wurde vom Auto erfaßt, zu Boden geschleudert und überfahren. Mit einem Unterschenkelbruch und Kopfverletzungen mußte er zum nächsten Arzt gebracht werden.

Leinefelde. In der Scheune der Witwe Wende­horst brach Feuer auS, das sich sehr schnell auSbreitete und auch auf die benachbarten Scheunen und Stallungen der Landwirte Karl Weidhelm und Karl Gunkel Über­

griff. Die Ortsfeuerwehr, die später von der Kreis­feuerwehrmotorspritze aus WorbiS unterstützt wurde, mußte sich auf die Lokalisierung deS Brandes beschränken. Der Schaden ist sehr beträchtlich, verbrannt sind u. a. auch ein Maulesel sowie eine Dreschmaschine. Die Ur- sache des BrandeS soll in Kurzschluß zu suchen sein.

Frankfurt a. M. Zum 12. Male bringt die Rhön-Rosttten-Gesellschaft den Rhön-Segelflug-Wettbe- werb, der vom 17. bis 31. Juli auf der Wasferkuppe stattfindet, zur Ausschreibung an Preisen stehen wieder 20 000 M. zur Verfügung, davon 9000 Mark für den Uebungswettbewerb und 11000 Mark für den Leistungs­wettbewerb. Dieser sieht wiederum als Hauptprüfung einen Ferusegelflugpreis in Höhe von 2500 Mark vor, der für die größte Flugstrecke in ununterbrochenem Fluge von mindestens 120 Km. ausgesetzt ist. Vor der Teilnahme müssen die gemeldeten Flugzeuge einen Probeflug am 5. Juli und eine am 16. Juli beginnende Zulassungsprüfung absolvieren. Wie in den letzten Jahren ist der Wettbewerb auch diesmal wieder inter« national'offen.UDie Meldefristen lausen am 25. Juni bzw. 2. Juli ab. __

Tausend Sinterungen bei einet Aarria ~

Berlin, 20. März. Eine von der Kriminalvolizei Ber­lin in Verbindung mit zahlreichen Beamten der Schutzvolizei unternommene Räumung der großen Wärmehalle in der Ackerstraße hat die Sistl« rung von rund 1000 Per­sonen zur Folge gehabt. Die sämtlichen Besucher der Wärmehalle wurden auf großen Lastkraftwagen der Schupo nach dem Polizeipräsidium gebracht, wo man auf Grund ihrer Papiere ihre Personalien feststellt«. Unter den Fest­genommenen hat man bisher zwanzig Personen ermittelt, die bereits seit längerer Zeit von der Polizei wegen ver­schiedener Straftaten gesucht werden. Ueber das endgültig« Ergebnis wird man erst nach Beendigung der ganzen Aktion Feststellungen machen können.

Z«lamme»stöbe mit Schmuggler»

Schmuggler von polnischem Zollbeamten erschossen.

Katlowitz, 20. März Seit längerer Zeit schon ist es an verschiedenen Stellen der ostoberschlesischen Grenze zu Zu­sammenstößen zwischen polnischen Zollbeamten und Schmugglern gekommen, die jetzt auch ein Todesopfer ge­fordert haben. Unweit der Grenzstelle Hohenlinde wurde nachts ein Berufsschmuggler aus Zgorzelletz von einem polnischen Zollbeamten erschossen, als er der Aufforderung, stehen zu bleiben, nicht Folge leistet«. Auch an anderen Stellen sind Schmuggler mit polnischen Beamten anein­andergeraten. So beobachteten dieser Tage einige Zoll­beamte, wie zwei bekannt« Schmuggler mehrer« Paket« in den von Beuchen über Eichenau nach Kattowitz fahrenden Zug schafften. Als die Schmuggler in Eichenau ausladen wollten, wurden sie von den Zollbeamten gestellt. Sie er­griffen die Flucht. Da sie auf mehrmaligen Anruf nicht stehenblieben, fassen die Beamten und verwundeten die beiden schwer. Bei der Schießerei wurde auch ein gänzlich Unbeteiligter ein Arbeitsloser leicht verletzt. Ein ähn­licher Vorfall ereignete sich bei Ruvtau, unweit der tschecyo- slowakischen Grenze, wo ein polnischer Gr«nzbeamter einen Schmuggler aus dem Kreise Rybnik anschoß und ihm eine

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Eesöngnirrevolte in Rumänien

Bukarest, 20 März. Im Gefängnis von T i g h i n a, wo eine größere Anzahl von kommunistischen Agenten aus Bessarabien gefangengehalten wird, versuchten die politl schen Häftlinge zur Feier des Jahrestages der Parisei Kommune einen Demonstrationsaufstand zu inszenieren Die Gefängnisbehörden hatten rechtzeitig davon Kenntnis erhalten und wollten den Rädelsführer in ein anderes Ge­fängnis überführen. Als die Häftlinge dies erfuhren, kam es zu Tumultszenen. Die Gefängniswache sah sich schließlich genötigt, mehrere Schreckschüsse abzugeben.

Trotzdem gelang es einigen Gefangenen, die Zellen- türen aufzubrechen, viele ihrer Haftgenossen zu befreien und mit Steinen und allen möglichen Gegenständen bewaff­net einen Angriff auf die Gefängnisbeamken zu eröffnen. Die Gendarmerie könnte mit Mühe des Aufftandes Herr werden. Zwei Gefangenenwärter wurden schwer verletzt.

llrteilimSchullheib-Vatztahoser-Broreb

Kahenellenbogen zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Im Schultheiß-Patzenhofer-Prozeh, der seit dem 29. Januar die auf Grund der Notverordnung zusammenge- treten« dritte Große Strafkammer beim Landgericht I Ber­lin beschäftigte, wurde das Urteil verkündet.

Generaldirektor Ludwig Kahenellenbogen wurde wegen Bilanzverschleierung zu drei Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 10 000 Mark, ersatzweise einem weiteren Monat Gefängnis, verurteilt. Von der Anklage der Un­treue wurde Kahenellenbogen freigesprochen. Die Gefäng­nisstrafe gilt als durch die Untersuchungshaft verbüßt.

Generaldirektor Penzlin erhielt wegen Bilanzverschleie­rung an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von einem Monat eine Geldstrafe von 10 000 Mark und eine weitere Geldstrafe von 10 000 Mark, ersatzweise einen Monat Gefängnis.

Das Verfahren wegen Prospektbelruges im Sinne des Paragraphen 88 des Börfengesetzes wurde gegen Katzen- ellenbogen und Penzlin eingestellt.

Die drei weiteren Angeklagten, Generaldirektor Kom- merzienrat Dr. Sobernheim und die Direktoren Kuhlmey und Funke wurden auf Kosten der Staatskasse freige­sprochen.

Zuchthaus für eine Muttennörderln

Das Dresdener Schwurgericht verhandelte gegen die 29 Jahre alte Arbeiterin Margarethe Schramm aus Frei- tal, die angeklagt war, am 15. Dezember vorigen Jahres in ihrer Wohnungn Jreifal ihre 70 Jahre alte Mutter nach vorangegangenem Streit durch 16 Beilhiebe erschlagen zu haben. Das Gericht verurteilte sie wegen Totschlages zu 12 Jahren Zuchtbaus und fünf Jahren Ehrverlust unter An- rechnung der erlittenen Untersuchungshaft.

Turnen, Sport u. Spiel.

Vawortmnerftunde des vberstlda-Werr» Rhön-Gaues.

Sie rüsten zum Kreisturnen.

In der Halle des Tv. Hersfeld fand am ver­gangenen Sonntag die diesjährige Gauvorturnerstunde des Gaues statt. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Notlage waren die Turner aus allen Teilen des Gaues zusammengekommen und mit Rücksicht auf die sonntäg- lichen Konfirmationen ist die Besucherzahl von etwa 100 Teilnehmern als gut zu bezeichnen. Größere turnerische Veranstaltungen im Gau selbst finden in diesem Jahr nicht statt. Die ganze Jahresarbeit steht mehr oder weniger im Zeichen der VorbereitungSarbeit auf das diesjährige Kreisturnen in Kassel, das mit seinem viel­seitigen Wettkampfprogramm Deutsches Turnen in seiner ganzen Vielseitigkeit zeigen wird. Mit Rücksicht auf diese Großveranstaltung stand auch die sonntägliche Ar­beit ausschließlich im Zeichen dieser Veranstaltung. Zu Beginn sprach Bernh. Andres als Vorsitzender des Tv. Hersfeld herzliche Begrüßungsworte, die mit dem Wunsche auSklangen, daß unsere turnerische Arbeit alle Zeit im Zeichen verantwortungsbewußter Arbeit an Volk und Vaterland stehen möchte. Unter Leitung von Gauober- turnwart Lohfink und Gaumännerturnwart Büttner, beide Fuldo, wurden alsdann am Vormittag die zum KreiSturnen vorgesehenen allgemeinen Freiübungen durchgeturnt. Sie werden bei ihrer gefälligen Form einen Höhepunkt der turnerischen Werbung gelegentlich des Kreisturnes bilden. Im Anschluß daran wurden die Geräteübungen innerhalb der verschiedenen Klaffen durchgesührt, wobei zu bemerken ist, daß in diesem Jahre erstmalig der älteste Jahrgang der Jugendlichen zum Kreisturnen zugelassen ist. Es waren Arbeitsstunden, und die vielen Anregungen, die von den einzelnen Vor­turnern mit nach Hause genommen wurden, werden mit dazu beitragen, der Arbeit für daS KreiSturnen in Kassel neuen Austrieb zu geben.

Wichtigster Sonntagssport

Im letzten Spiel der Kämpfe um die Europameisterschaft im Eishockey standen sich am Sonntagabend Deutschland und Schweden gegenüber. Nach einem aufregenden Kampfe, in dem die ersten zwei Drittel torlos blieben, fiel erst im letzten Drittel der Siegestreffer für Schweden, das damit den Sieg und zugleich die Europameisterschaft errang. Den zweiten Platz besetzt Oesterreich vor der Schweiz, Deutschland und Tschechoslowakei.

Fußball: Berlin: 2. Meiste rschafts-Endspiel: Mi­nerva 93 Tennis Borussia 2:4. Süddeutsche Meister­schaft: Bayern I. FC. Nürnberg 1:0; Spogg. Fürth I. FC. Pforzheim 1:3; Karlsruher FV. VfB. Stuttgart 4:2; München 1860 Rastatt 0:1; Eintracht Frankfurt FSV Mainz 2:1. 1. Zwischenrunde in Mitteldeutschland: DSC. Germania Halberstadt 8:2; Wacker Leipzig Wacker Nordhausen 9:1; Polizei Chemnitz Thüringen JjMiöMWl^^

Italien 2:1; Schweiz Frankreich 3:3; Tschechei Ungarn 1:3; Lombardei Süddeutschland 1:1.

Bei den olympischen Prüfungsschwimmen in Pari» kam Schwarz, Göppingen, im Brustschwimmen über 200 Meter in 2:53 zu einem schönen Erfolg über den Franzosen Schö­be! (3:01,4. Der Meisterschaftslauf des Eilenriede-Ren- nens sah in der Halbliter- und großen Klasse über 200 Kilo­meter Bauhofer und Weyres, Aachen, siegreich, die in 2:14:14,4 (89,3 Stdklm.) bzw. 2:25:37 (82,4) durchs Ziel aingen, nachdem Bullus, Rüttgen und Soenius wegen De­fektes aufgegeben hatten. Bullus siegte im Preis von Han­nover. Das Endspiel um den Hockey-Silberschild gewann zum siebenten Male Brandenburg, das Norddeutschland überraschend hoch mit 9:0 abfertigte. Im 18-Kilometer- Langlauf des Harzer Skiverbandes siegte der Goslar«r Jäger Hager in 1:30:41 vor Kuert, Braunlage, mit zwei Zehntel

Achtung, Sie hören:

am Dienstag, 22. März.

Goethes Todestag.

Welle 1634,9 Königswusterhaufen (Deutschlandsender).

6.50, 12.05, 14.05 und 16.30: Konzert. 9.30:Goethe. 11.25: Kranzniederlegung in der Fürstengruft Weimar. 12.30: Festkonzert. 15: Kinderstunde. 15.45: Frauenstund«. 17.30: Maschine als Schicksal (III). 17.50: Die Ausbreitung des Christentums in der Welt (I). 18.15: Gedenkrede für Goethe. 19.30:F a u st", II. Teil. 22.50: Spätkonzert.

Welle 283,5 Berlin IIMagdeburgSteltIn. 6.50, 12.30, 14.05, 16.30 und 18.40: Konzert. 9.30: Goethe". 11.25: Kranzniederlegung. 17.45: Bücherstund«. 18.15: A. Schaltis lieft Eigen«». 19.30:Faust", II. Teil.

Welle 259,3 Leipzig.

8: Glockengeläut. 8.05: Andacht zu Goetbe. 9.30: Goethe". Reichsgedächtnisfeier in der Weimarhall«. 11.25: Kranzniederlegung an Goethes letzter Ruhestätte in der Fürstengruft in Weimar. 12.30: Festkonzert. 16: Goethe erlebt Italien. 17: Aus dem Deutschen Rational- theater in Weimar:Torquato Tasso". 17.30: Klavierkon- zert. 18.15: Gedenkrede für Go«th«. 19.30:Faust', II. Teil.

Welle 360,6 Mühlacker.

9.30:Goethe". 11.25: Kranzniederlegung. 12.30: Fest­konzert. 16.30: Konzert. 18.15: Gedenkrede für Goeth«. 19.30:Faust", II. Teil. 22.50: Da- Wendling-Quartett spielt.

Bom Büchermarkt.

Das Papierdorf. In Französtsch-Jndochina gibt es heute noch Dörfer, in denen sich die gesamte Be- völkerung mit der Herstellung von Papier nach den seit Jahrhunderten gleichen alten chinesischen Regeln be. schäftigt. Hier wird noch echtes Büttenpapier gemacht. DieGartenlaube" enthält hiervon eine interessante Schilderung. Ueberall für 30 Psg.