Einzelbild herunterladen
 

Nach diesen Worten des Redner» stürmen die Natio­nalsozialisten unter lauten drohenden Rufen gegen die Red­nertribüne vor. Vizevräiident Esser, ruft den Abg. Dr. < Weber zur Ordnung, aber der Lärm der Nat.-Soz. Hält wei­ter an, und der Vizepräsident unterbricht daraufhin die Sitzung.

Nach Wiedereröffnung der Sitzung teilt Vizepräsideni Esser mit, er habe Dr. Weber gebeten, die Bemerkung, die zur Unterbrechung der Sitzung führte, zurückzunehmen. Herr Dr. Weber habe sich daraufhin bereit erklät, die Richtigkeil seine Bemerkung an der Hand von Tatsachenmaterial zu be­weisen. Auf die Bitte des Präsidenten habe Dr. Web.r aber für die Sitzung darauf verzichtet. In der Fortsetzung der Aussprache erhält darauf der Fraktionsführer

Dr. Simpsendörser lEhristlich-Soz.)

das Wort, der bedauert, daß die Wiederaufstellung Hinden- burgs zur Reichspräsidentenwahl nicht zu einem machtvollen und geschlossenen Bekenntnis des Reichstages geführt habe. Die Haltung der radikalen Rechten fei geradezu eine Versün­digung gegen die nationale Führeridee und gegen den kon­servativen Staatsgedanken.

Der Volksdienst bekenne sich zu hindenburg, der ihm nicht nur der überragende Führer des Weltkrieges fei. Er fei ihm der gottgefchenkte Fübrer, der in den Tiefen christ­lichen und reformatorischen Glaubens wurzelt, unbekümmert um Parteimeinungen, feinem Volke den Weg zur Einheit und Freiheit weise.

Abg. Bolenberg (Rat. Soz.) geht als zweiter Redner feiner Fraktion auf die Außenpo­litik des Brüning-Kabinetts ein, um aus ihrer Entwicklung den Schluß zu ziehen, daß das außenpolitische System dieses Kabinetts völlig versagt habe. Den Uebergriffen Polens und Litauens sei nicht mit der nötigen Energie entgegengetreten worden. Ein kommunistischer Abgeordneter ruft dem Redner zu:Wo waren Sie von 1918 bis 1922?" Abg. Ro- senberg antwortet:Was Sie damit sagen wollen, ist eine Lüge und außerdem geht es Sie nichts an!" Auf den Zuruf eines anderen Kommunisten antwortet Abg. Rosenberg: Sie wollen wohl eine Ohrfeige haben?"

Präsident Löbe erklärt: Diese Bedrohung sei eine so grobe Ausschreitung, daß dem Redner das Wort entzogen werden müsse.

Diese Erklärung des Präsidenten ruft bei den Natio­nalsozialisten einen Proteststurm hervor. Der Präsident schließt wegen lauter Zurufe den nationalsozialistischen Abg. Schaller von der Sitzung und den nationalsozialistischen Abg. Sprenger, der der ersten Aufforderung nicht folgte, aus zwei Sitzungstage aus. Da der Lärm andauert, unterbricht der Präsident nochmals die Sitzung.

Nach fast zweistündiger Unterbrechung eröffnet Präsi­dent Löbe die Sitzung wieder und teilt mit, daß der kom- | munistische Abg. Hauck den am Präsidententisch nicht ver­standenen Zuruf gegen den Abg. Rosenberg gerichtet habe: Von 1918 bis 1922 waren Sie Agent von Deterding!^ Er rufe den Abg. Hau^ deswegen zur Ordnung. Da Abg. Ro- ftnberg die in der Erregung gegen den Abg. Hauck ausge­sprochene Bedrohung zurückgenommen habe, sei auch die Wortentziehung zuruckgenommen. Präsiden' Löbe nimmt weiter die Ausschließung des Abg. Sprenger zurück, weil Sprenger erklärt habe, er habe nicht die Bedrohung des Präsidenten verübt, die durch die Ausschließung gesühnt außenpolitischen Ausführungen fort.

E^ erklärte zum Schluß, in einigen Monaten werde Brüning dem neuen Reichspräsidenten seine Demis­sion überreichen und dieser neue Reichspräsident werde Adolf Hitler heißen (Lachen b. d. Mehrheit, Beifall b. d. Nat.-Soz.).

Die Weiterberatung wird gegen 8 Uhr auf Donnerstag, A2 Uhr, vertagt.

Derneue argentinische Präsident Iusto hat den seit Sep­tember 1930 in Kraft befindlichen Belagerungszustand auf­gehoben. Ueber 1000 politische Gefangene wurden begnadigt und wieder auf freien Fuß gesetzt.

Lettow-BorbeS mit Hindenburg

Notverordnungen müssen geändert werden.

Bremen, 25. Februar.

Generalmajor a. D. von Lettow-Vorbeck hat an den Reichspräsidenten ein längeres Schreiben gerichtet, in dem er dem Generalfeldmarschall seinen Dank dafür ausspricht, daß sich dieser unbeirrt durch den Streit der Meinungen bei den kommenden Reichspräsidentenwahlen dem Vater­land wiederum zur Verfügung stelle. Zugleich gibt von Let­tow-Vorbeck in seinem Briefe der Hoffnung Ausdruck, daß durch die Wahl Hindenburgs dem Vaterlande eine über den Parteien stehende Spitze erhalten bleibe.

Zum Schluß wird in dem Schreiben der Wunsch ausge. sprachen, daß es Hindenburg gelingen möge, Deutschland von seinen äußeren Fesseln zu befreien und es innerpolitisch bald aus einer auf die Dauer untragbaren Lage zu führen, gegen deren Nöte wirtfchafkszerstörende Bestimmungen, wie sie in den Notverordnungen enthalten seien, bestenfalls nur sehr kurze Zeit tragbar feien.

Reichspräsident von Hindenburg hat General von Let­tow-Vorbeck in einem in herzlichen. Worten gehaltenen Schreiben gedankt und nochmals darauf hingewiesen, daß er, wie er bereits ausgesprochen habe, seine letzte Kraft dafür einsetzen werde, die äußeren Fesseln Deutschlands zu lösen und dem deutschen Volke die Einigkeit wiederzubringen.

Auch er sei der Auffassung, daß ein Teil der Verord­nungen, die die harte Notwendigkeit der Zeit dem deutschen Volke auferlegt habe, für die Dauer nicht tragbar sei und sobald wie möglich wieder abgebaut werden müßten. Wann das der Fall sein werde, lasse sich gegenwärtig noch nicht übersehen.

Bisher 3 630 000 Einzeichnungen

Der Hindenburg-Ausschuß teilt mit: Nachdem die Mel­dungen der an der Einzeichnungsaktion beteiligten Stellen nunmehr zum größten Teil vorliegen, stellt sich die Gesamt­zahl der Einzeichnungen für die Volkskandidatur Hinden­burgs auf über 3 630 000. Davon wurden mehr als drei Millionen Eintragungen von rund 1100 deutschen Zeitungen aufgebracht die von über 800 Städten aus die zehntägige Auslegung der Einzeichnungslisten bewirkten.

ha! --- / i-u

Hannoveraner für Hindenburg

Hannover, 25. Februar.

Die Pressestelle der Deutsch-Hannoverschen Partei gibt folgende Stellungnahme des Zentralvorstands der Partei zur Reichspräsidentenwahl bekannt:

Deutschland steht im Entscheidungskampf um seine Freiheit und sein Recht. In dieser Stunde höchster äußerer und innerer Bedrängnis, in deren Folge Elend und Ar- beitslosigkeit die gewachsene Volksordnung und jede gesetzte staatliche Ordnung gefährden, wird das deutsche Volk zur Wahl seines Reichspräsidenten aufgerufen.

Hindenburg, der in siebenjähriger Amtszeit uns ein Vorbild höchsten Pflichtbewußtseins und treuen Dienstes am Vaterlande geworden ist, hat sich trotz seines hohen Alters entschlossen, ? s deutsche Volk in dieser Stunde nicht zu verlassen. Demgegenüber dürfen parteiliche Machtkämpfe und parteiliche Gesichtspunkte und Bedenken nichts bedeu­ten. Wir wählen Hindenburg.

Evangelische Kirche gegen Grimme W

Berlin. Der Evangelische Oberkirchenrat hat ein Schrei- bne an den preußischen Kultusminister Grimme gerichtet, in dem gegen die Verschleppung der Neuregelung betr. die Einsichtnahme in den Religionsunterricht durch evangelische Schulräte an Stelle der Geistlichen Verwahrung eingelegt wird. Die Kirche warte vergebens auf die bereits im No­vember 1930 durch Minister Grimme zugesagte beschleunigte Behandlung der Angelegenheit. Das Schreiben erblickt in dieser Verzögerung eineschwere Brüskierung der größten deutschen evangelischen Kirche" und erklärt, die Kirchenver- waltung behalte sich vor, nunmehr alle ihr dadurch aufge­zwungenen Maßnahmen zu treffen.

Genfer Hauotausschuß Deutschland und der Konventtonsentwurf.

Genf, 25. Februar.

Der Hauptausschuß der Abrüstungskonferenz beriet in seiner ersten öffentlichen Sitzung den Arbeitsplan. Der bri­tische Außenminister Simon schlug vor, der Ausschuh solle seine Arbeiten innerhalb des Konoentionsentwurfes des Ab­rüstungsausschusses führen, wobei allen Delegationen die volle Freiheit gewahrt bliebe, im Laufe der Beratungen ihre Vorschläge auszuarbeiten und Anträge in Form von Ab­änderungen, Zusätzen und Streichungen zu stellen.

Der französische Ministerpräsident T a r d i e u schloß sich diesem Vorschläge an, ebenso der italienische Deleaierte C a v a l l e r o und der amerikanische Botschafter G i b s o n , der aber betonte, daß er den Konventionsentwurf nicht als das Maß des von der Konferenz zu Erreichenden betrachte. Volkskommissar Litwinow wies darauf hin, daß der Streit um die verschiedenen Konoentionsentwürfe keine große Bedeutung habe; dagegen seien Vorschläge einge­bracht worden, die im Rahmen der verschiedenen Konven- tionsentwürfe keinen Platz fänden, zum Beispiel die von der russischen Delegation vorgeschlagene Entschließung über die sofortige allgemeine Abrüstung.

Auch Botschafter Nadolny erklärte sich bereit, den Vor­schlag des britischen Vertreters anzunehmen, betonte aber mit Nachdruck, daß der Konventionsentwurf nur den allge­meinen Rahmen für die Arbeiten der Konferenz abgeben dürfe, er lege Wert auf die Feststellung, daß die deutschen Vorschläge nicht den Zweck hätten, den Konventtonsentwurf in dem einen oder anderen Punkt zu ergänzen, sondern daß sie dazu dienen sollen, die Bestimmungen des Konven- tionsentwurfes durch andere zu ersetzen. Lr bestehe darauf, daß die deutschen Vorschläge zu gegebener Zeit in derselben Weise in den Kommissionen zur Behandlung gestellt wür­den wie die Bestimmungen des Konventionsentwurfes.

Nach den deutschen Delegierten ergriff Tardieu noch­mals das Wort. Er begrüßte die Bereitschaft des deut­schen Vertreters, die deutschen Vorschläge in den Rahmen des Konoentionsentwurfes einzufügen; einige der deutschen Vorschläge hätten allerdings den Zweck, grundlegende Be­stimmungen des Konoentionsentwurfes durch entgegenge­setzte Bestimmungen zu ersetzen. Diese Erklärung, so schloß Tardieu, fei ein Gebot der Ehrlichkeit und Klarheit, was schon ein Anfang der Verständigung sei.

Der ungarische Delegierte Graf Apponyi und der ja­panische Delegierte Matsudeira sprachen sich für den englischen Antrag aus. __ ____________

Deutschlands Abrüstungsziele,

Nadolny spricht nach Amerika.

Genf. Deutschlands Führer auf der Abrüstungskonfe­renz legte in einer nach Amerika übertragenen Rede den Standpunkt der deutschen Delegation auf der Abrüstungskon­ferenz dar. Der Botschafter betonte, daß Deutschland eine effektive Herabsetzung der Rüstungen und die Beseitigung . seiner bisherigen Diskriminierung fordere, damit es die von der Konferenz zu beschließende Abrüstungskonvention mit den gleichen Rechten und Pflichten unterzeichnen könne, wie alle übrigen Staaten. Zu den französischen Forderungen nach weiterem Ausbau des sogenannten internationalen Sicherheitssystems, betonte Botschafter Nadolny, daß die Schaffung einet WWWöÄ PKW- simd «^itmcrcht, die Jnternationalisierung der Luftfahrt gänzlich unvorstell­bar sei, wenn nicht vorher ein auf freiwilliger Vereinbarung beruhender Ausgleich der Rüstungen auf das denkbar nied­rigste Niveau zustandekomme.

Abrüstungskonferenz und ihr Programm

Genf. Der Hauptausschuß der Abrüstungskonferenz wird heute auf Wunsch der russischen Delegation zu deren Vorschlag auf völlige Abschaffung der Rüstungen Stellung nehmen. Wenn wie zu erwarten der russische Vor­schlag abgelehnt wird, dürfte der Ausschuß einen Beschluß über fein Arbeitsprogramm fassen. Es wird gegenwärtig eine Entschließung vorbereitet, der der vom britischen Außenminister eingebrachte Vorschlag zugrunde liegt.

Roman von Marlise Sonneborn

Copyright by Martin Feuchtwaeiger, Halle (Saale)

[54

»Heimliche Zusammenkünfte im Park. Küste, Zärtlich­keiten. Der Gatte war verreist also: Schäferstündchen in der Villa, gestern! Gott, wenn ich an die Dienstboten denke! Und dann diese Umquartierung Leys. Man nimmt nicht gleich das Schlimmste an, und doch, wie peinlich!" »Umquartierung Leys?" fragte Doktor van Delden ver­ständnislos.

Ja missen Sie denn nicht? Er schlief doch zuletzt im Kinverhause!"

»Aber, was hat das mit Doktor Degeener zu tun? Sie hat keinerlei Einfluß auf die Ein- oder Umquartierung der Privaten!"

Amony zuckte mit den Achseln.

»Ich weiß ja nicht man redete aber darüber!"

»Ich habe das selbst veranlaßt. Ich hatte ja keine Ahnung!" seufzte Doktor van Delden.

»Natürlich das war ja auch so harmlos, nur, wo man das verliebte Getue sah, dachte man unwillkürlich sein Teil. Gelegenheit macht Diebe!"

In Doktor van Delden kochte es.

»Jedenfalls werde ich unerbittlich nachforschen, wer dieses Gerede aufgebracht und weitergetragen hat. Es ist ja skandalös!"

»Viele haben diese Beobachtungen gemacht, und wenn man schon sieht, daß zwei sich küssen..."

»Wer hat das gesehen?" brüllte Doktor van Delden die maliziöse Dame an.

»Und sich in den Armen liegen!"

»Nennen Sie mir die Personen!"

Ich? Was geht mich der Klatsch an. Ich reise heute noch ab!"

Man verabschiedete sich sehr kühl.

Unangenehme Person, dachte van Delden zornig man hat das Gefühl, sie will irgend etwas erreichen. Aber was? Was geht sie das alles an?

Er war in seiner Sprechstunde sehr zerstreut.

Doktor Alander lief ihm über den Weg.

»Haben Sie mit Herrn Ley geredet?"

»Er ist heute morgen ausgegangen und noch nicht zurück!"

Das ist gegen die Hausordnung!"

Doktor Alander zuckte mit den Achseln.

Eine Freiheit zieht die andere nach sich!"

Wenn er kommt, will ich ihn sofort sprechen!"

Ley, der den ganzen Morgen gesegelt hatte, ließ sich eine Stunde später bei dem Chefarzt melden.

Braun, seewinddurchhaucht, mit der tiefen Freude an dem schönen Sport, der ernsten, gehaltenen Hoffnung in den leuchtenden Augen, war er so anziehend, daß Doktor van Delden unwillkürlich dachte: es ist zu verstehen, wenn auch niemals zu verzeihen.

Doktor van Delden hatte auch einen Blick dafür, daß diesem Manne Unehrenhaftes nicht zuzutrauen war. Sie hat ihn eben verführt, dachte er in der ganzen Ungerechtig­keit seiner Enttäuschung und seines Zornes.

Herr Ley!" sagte er kurz und ohne ihm einen Stuhl an- zubieten.Ich bitte Sie, meine Anstalt sobald wie mög­lich zu verlassen. Sie sind Patient, noch nicht genesen. Aber es gibt Dinge, vor denen alle Rücksichten aufhören. Ein solches ist der Ruf meiner Anstalt. Sie haben ihn schwer geschädigt ebenso wie den Ruf der Dame, zu der sie in ein Verhältnis getreten sind!"

Ley erbleichte bis in die Lippen.

Aber er schwieg.

In seinem Hirn wirbelten die Gedanken wild durch­einander.

Aber", fuhr Doktor van Delden fort,ich möchte Sie bitten, Mann zu Mann, mir zu sagen, was an den umlaufenden Gerüchten Wahrheit, oder was Gerücht ist. Sie lieben Frau Doktor Degeener!"

»Infam!" klang es gequält über Leys Lippen.

Und Frau Doktor Degeener liebt Sie. Man hat ge­sehen, daß Sie einander geküßt haben!"

Wer hat das gesehen?" brauste Ley auf.

Ihre Frage beweist, daß die Tatsache sich bewahr­heitet!"

Wem geht das was an?"

»Dem Arzt, der für seine Anstalt steht - dem Manne der den Ruf einer Frau schützen möchte, soweit das no^ geht!"

»Wer hat das hinterbrachi?"

»Die Namen muß ich allerdings verschweigen!"

»Ich kann sie Ihnen auch so nennen; Doktor Alander. der Exzellenz Degeener haßt, weil sie ihm Konkurrenz b» deutet, und Frau Lasar, die sie haßt aus Neid!"

»Aus Eifersucht?" fragte Doktor van Delden maliziös Vielleicht auch das!" erwiderte Ley trotzig.W. > weiß?"

»Sie gestatten einige Fragen und beantworten sie mb genau!" fuhr Doktor van Delden nach einer Weile milbn fort.Man erzählt, Sie hätten Frau Doktor Degeener innerhalb des Sanatoriums geküßt. Stimmt das?"

»Ich glaube, daß innerhalb des Sanatoriums auch sonst noch geküßt wird. Forschen Sie dem immer so genau nach?"

Um das Dienstpersonal kümmere ich mich nichts ent- gegnete Doktor van Delden kalt. »Man hat Sie gesehen. Es gilt den Ruf der Dame ...l"

Bringen Sie mir die Person, die das gesehen hat, und ich werde Ihnen antworten!" Leys Stimme klang eiskalt und entschlossen.

Ich werde es versuchen! Frau Lasar Also wirklich diese gewöhnliche Person!"

So viel ich weiß, ist .diese gewöhnliche Person' Ihre Wohltäterin!"

Werner lachte hart auf. Unaussprechliche Bitterkeit er- füllte sein Herz. ~

Und wo ist Exzellenz Degeener? Ich muß sie sprechen, und wenn es in Ihrer Gegenwart sein sollte!" preßte ex

mühsam hervor.

(Fortsetzung folgt.)